Donnerstag, 19. Oktober 2017

Malerei und Zeichnung im Oktober

Fotos © hukwa/Hans Wagner

Fotos © hukwa/Hans Wagner

Fotos © hukwa/Hans Wagner

Fotos © hukwa/Hans Wagner
hukwa

Sonntag, 15. Oktober 2017

Der Herbst ist meine Zeit

Der Herbst ist meine Zeit
wenn er naht
beginnt in mir ein neues Erwachen
der Sommer macht mich schläfrig
Oktobersonne lässt mich Hoffen
lasst sprießen neue Geistestriebe
entfaltet Seelenfrieden.
hukwa

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Traumpilgerer

Als ich in einem Traum
von Traum zu Traum pilgerte
erwachte ich irgendwann
vielleicht war es gegen Morgen
im Museum meiner Kindheit
ich entdeckte kleine Dinge
die ich fast vergessen hatte
doch im Leben vergisst man nie
dafür sorgen die Träume
eine Kette aus Bernstein fand ich
als Kind war ich fasziniert von ihr
in den einzelnen Bernsteinperlen
erkannte ich die Gesichter
meiner Kindheitsbekanntschaften
wieviel davon was ich sehe
ist Wirklichkeit
ist Traum
ist Realität
Wieviel?
hukwa

Samstag, 7. Oktober 2017

Am frühen Morgen...

Am frühen Morgen
auf dem alten Weg
laufe ich
durch die Jahrtausende meiner Existenz.
hukwa

Freitag, 6. Oktober 2017

Selbstverwirklichung

Über Selbstverwirklichung soll man nicht reden sonder immer im Versuch der Umsetzung leben.
hukwa

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Die Lücke zwischen Kunst und Leben

In jener mystischen "Lücke zwischen Kunst und Leben", hält sich die künstlerische Kreativität verborgen. Es erfordert Geist und Disziplin die Ideen aus dieser schmalen Lücke hervorzuholen und ihnen eine kreative Gestaltung zu geben. Eine Gestaltung die Kunst und Leben integriert und somit dem jeweiligen Werk eine subjektive Bestätigung gibt.
hukwa

Dienstag, 3. Oktober 2017

Tagesspruch

Wenn der Dichter der eins ist mit der Natur,
sich ins Reich der Poesie zurückzieht
dann wird sein Tun
von der gesamten Lebenskraft des Universums beeinflusst.
hukwa

Montag, 2. Oktober 2017

Skulptur

Eine Skulptur ist kein Gegenstand
sie ist eine Prüfung
eine Frage
eine Antwort.
hukwa

Samstag, 30. September 2017

Leserbrief: „Von wegen Nazi-Keule“

Michael Garthe spricht in seinem Artikel ein Übel aus, das unser Land seit 70 Jahren begleitet. Mit fast liturgischer Wiederholung teilen es die Ewig-Gestrigen immer wieder mit: „Nicht alles war schlecht im Dritten Reich“, „Hitler hatte auch seine guten Seiten“ etc.
Mit solchen unkritischen Aussagen die bis hin zur Verherrlichung des Hitler-Regimes reichen versuchen rechtslastige Menschen, allen voran die Als – Ob – Demokraten der AfD den Naziterorr
hoffähig zu machen und es gibt leider Bürger in unserem Land die auf solche braune Tricks hereinfallen.

Nein, so nicht! Nichts war gut, alles war schlecht und böse, das ist die Wahrheit über den Nationalsozialismus!

Diese unselige Glocke von Herxheim sollte endlich eingeschmolzen werden.Hier handelt es sich schließlich nicht um ein Kulturgut sondern um ein Relikt aus der braunen Terrorzeit. Es ist schon eine Schande, dass die breite Öffentlichkeit erst im Jahre 2017 von der „Hitler – Glocke“ erfuhr.
Wahrscheinlich hängen von diesen Dingern noch einige in deutschen Kirchen. Also, weg mit dem Nazikrempel!

Hans Wagner


Obiger Leserbrief von mir erschien heute in der Tageszeitung die „Rheinpfalz“. Da fällt mir nun noch ein Gedanke des alten Lichtenbergs ein, dieser schrieb vor etwa 250 Jahren:

„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber soviel muss ich sagen- es muss anders werden, wenn es gut werden soll“.
Und vor noch längerer Zeit schrieb Perikles:

„Wir vereinigen in uns die Sorge um unser Haus, um unsere Stadt und um unseren Staat“.

hukwa


Tagesschild

"Mein Werk ist groß genug um mich dahinter verstecken zu können".
hukwa 

"Die Kunst ist um ihrer selbst willen ernst zu nehmen.
Dies festgestellt
ist sie eine der sozialen Mächte".
Heinrich Mann


Mittwoch, 27. September 2017

Wachsen dürfen...

"Was aber ist Freiheit anderes als wachsen zu dürfen nach eigenem Gesetz?"
Ernst Barlach

Dienstag, 26. September 2017

Assemblage mit Schlüssel




Material:
Holz, Eisen, Farbe, alte Schlüssel
© hukwa

Die Assemblage - Lücke zwischen Kunst und Leben

Bei der Arbeit an der Assemblage verwende ich Fundstücke. Oft finde ich diese am Straßen und Wegrand in Wald und Flur, in alten Kellern und Speichern. Es sind Werkstoffe die vor ihrer Einführung in die Kunst eine Vorgeschichte hatten (ähnlich meines Projekts das 3. Leben der Bäume). Diese Fundstücke werden in der Regel zusammengeleimt oder genagelt. Ich achte darauf das sie ein handliches Format haben. Da in der Assemblage Teile der realen mich umgebenden Welt eingearbeitet sind ist sie niemals gänzlich abstrakt. In der Regel ist sie zum Teil auch "biographisch" insofern das in sie auch Dinge eingearbeitet sind die mich für eine längere Zeit begleitet haben.
hukwa

An jedem Tag...

"An jedem Tag schafft die moderne Industrie Gegenstände, die einen unbestreitbar plastischen Wert haben...Der Geist dieser Objekte beherrscht die Zeit..."
F. Leger

Sonntag, 24. September 2017

Zwischenzeit

Grauer Herbst zog auf
verdrängt die sonnigen Tage
Sommer verfällt zu namensloser Erde
noch wuchert die fleckige Nessel am Hang
der Himmel bewölkt von Staren
die Brunnenschale am Wegesrand
von gelben Blättern des Oktobers begraben 
über sumpfigen Wasser
letzter Hornissentanz
der Herbst steht tief
und der Winter ist nah.
hukwa