Montag, 7. Februar 2011

Ruf der Kindheit

Wie die Krähen tanzen in der Blutbuche
Wie aus Moosen und Farnen geboren
Wie vom Lied des Dompfaffs getragen
Aus dem Murmeln der Buchen und Eichen
Steigts wie Nebel aus Waldesschluchten
Aufwärts in die Lüfte mein einsames Lied.

Wenn der erste Stern schon erbleicht
Und die Strophe der Amsel leicht
Noch vom ersten Lichte verborgen
In der Leichtigkeit des frühen Morgen
Wird mein Lied in die Welt getragen
Wie der Waldunke rufen und klagen.

Wie die Weide harrt am Moore
Ganz in Traum und Raum vergessen
Tue ich hier im Wald ermessen
Die Stimme die ich einstmals war.
hukwa

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