Montag, 25. Februar 2013

Zwiesprache mit der alten Buche

Jeden Morgen wenn ich aus dem Fenster schaue begrüßt mich die wunderschöne, mächtige Blutbuche, die auf dem Kirchplatz steht. Im Laufe der Jahre hat sich zwischen uns eine tiefe Freundschaft angebahnt. Der mächtige Baum überragt den Kirchturm um ein Großes, ja, dieser wirkt klein gegen die alte Buche. Es ist ein alter, weiser Baum in vollendeter Schönheit und oft wenn ich ihn am Morgen begrüße geht mir ein Gedicht von Robert Faesi durch den Geist.

Zu euch, im Rauschen stummberedte Bäume,
Horch ich hinauf, und meinem Blick gewährt
Ihr stilllen Flug in eure Dämmerräume.
Ihr kühlt mir sommerlang den Atemzug,
Behütet mir die Seele unversehrt,
Und eure Düfte nähren meine Träume.

Genau so empfinde ich am Morgen beim Anblick der uralten Buche.
hukwa

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