Dienstag, 10. Dezember 2013

Die Kunst in der Natur

Jetzt in der Adventszeit erscheinen mir die Wälder wie ein großes, dunkles Geheimnis. Es ist die Zeit wo ich auf einsamen Spaziergängen dahin zurückkehre wo ich einst begann. Ich folge dem göttlichen Spinnennetz meines Lebens das ja ein einziges Labyrinth aus Erinnerungen ist. Es ist die Neugierde die mich in dieses Reich treibt und im Geiste verarbeite ich was ich finde. Ich beuge mich zur Erde und stecke meine Hände in das welke Laub. Der Herbst steht schon klirrend kalt an der Grenze zum Winter. Im Frühling und Sommer ist mir der Wald grüne Daseinsfülle, jetzt, so kurz vor dem Winter sprechen seine Wesen von vergehen in der Natur zu mir. Im Raureif und im Düster des Morgen erscheint der Wald als ein großes Kunstwerk der in den Worten Dürers zu mir spricht:
Denn wahrhaft steckt die Kunst in der Natur, und wer sie heraus kann reißen, der hat sie“. 
hukwa 

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