Mittwoch, 31. Dezember 2014

Die Gasse mit den dunklen Fenstern - Prosagedicht

Früh am Morgen bin ich mal wieder durch die Gasse mit den dunklen Fenstern gelaufen.
Ich wusste aus den halblinden Scheiben starren sie mich an.
Am Brunnen, am ende der Gasse traf ich einen Fremden.
Wir sahen uns einen Moment an dann ging jeder seiner Wege.
Er war der einzige den ich hier getroffen habe. 
Nur die alte einäugige Katze begrüßte mich.
Unter dem alten Holunderbaum machte ich eine Rast.
Die alte Katze kam und starrte mich an.
Der Fremde ging wieder vorüber schleppte sich schwer an seinen Tränensäcken.
Ich spürte Sehnsucht nach dottergelben Frühlingswiesen.
Doch es ist Winter.
hukwa

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