Sonntag, 21. Februar 2016

Mein Werk wächst in Abgeschiedenheit und Stille

In meinem künstlerischen Schaffen war ich zweifelsohne schon immer sehr Eigenbrötlerisch. Gespräche über meine Kunst habe ich mit anderen Künstlern höchst selten geführt. Ohne Anmaßung kann ich behaupten, das dass alte Sprichwort "Künstler bilde, rede nicht", auf mich zutrifft. Einladungen zu Ausstellungen und Vernissagen, komme ich in der Regel nicht nach. Ich kann einfach diese "Wichtigtuerei", wie man sie so oft in Künstlerkreisen vorfindet, nicht ertragen. Mein Werk wächst in Abgeschiedenheit und Stille. In dieser Stille sind mir die Worte von Joseph Beuys immer ein Kunstanker gewesen: 

"In jeder Handlung sollten enthalten sein:
das Feierliche der Selbstbestimmung
des eigenen Lebens
und die Bescheidenheit
unserer Handlungen
in jedem Augenblick."

Viele Künstler beschäftigt die Transzendenz ihrer Kunstobjekte, mich beschäftigt vor allem die transzendentale Erfahrung des Kunsterlebnisses.
Meine Kunstobjekte sind mir Wege in mein inneres geistiges Reich.
mein Weg ist zu metaphysisch als dass ich einen "Pfauentanz" um meine Kunst tanzen würde, dies ist die Aufgabe anderer vielleicht, doch auf keinen Fall die meine.
Dem aktuellen Kosmos des Kunstgeschehens habe ich mich nie hingezogen gefühlt, ich lebe in meinem eigenen Kosmos.
hukwa

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