Sonntag, 23. Dezember 2018

Leserbrief: Rheinpfalz am Sonntag: „Echt jetzt?“ vom 23.12.2018

Das Gegenteil der Lüge ist die Wahrheit! Und es sollte ein Grundsatz des menschlichen Seins sein bei der Wahrheit zu bleiben. Ständiges Lügen führt nur in die Irrealität. Ich glaube nicht, dass sogenanntes „Prosoziales Lügen das Vertrauen innerhalb der Gesellschaft verbessert“. Eines der wichtigsten Fundamente unserer demokratischen Gesellschaft ist schließlich die Wahrheit, diese ist ein menschlicher Wert. Bestimmt ist es so, dass innerhalb unserer Gesellschaft die Lüge oft wahrer ist als die Wahrheit, weil eben die Wahrheit oftmals sehr verlogen ist, dennoch sollten die Menschen den Weg der Wahrheit gehen und nicht den der Lügen und Notlügen, sonst wird das Leben zu einem Labyrinth. Jeder Mensch muss in sich ein Gefühl dafür entwickeln, dass Lügen nicht richtig ist. Auf der einen Seite gibt es den notorischen Lügner der zweifelsohne ein Neurotiker ist man durchschaut ihn und kann mit ihm leben. Auf der anderen Seite gibt es den „Berufslügner“ solche Leute kennt man oft aus der Politik, ihre Lügengeschichten schwächt man ab und nennt sie fast kosenhaft „Fake“. Aus meiner eigenen Erfahrung kenne ich solch einen Menschen, er ist kommunalpolitisch tätig und es ist fast unmöglich sich mit ihm auseinanderzusetzen, weil eben jedes Gespräch mit ihm zu einem Chaos führt. Aus solchen Erfahrungen muss man einfach schließen, dass Lügner für die Gesellschaft untragbar sind weil sie Unruhe stiften. Ich glaube also nicht, dass „Lügen den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft verbessern“. Und ich hoffe doch, dass das alte Sprichwort „die Wahrheit ist das höchste Gut“ noch einen Wert besitzt.

hukwa

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