Freitag, 5. Oktober 2012

Satori ist eine Tür

Den ganzen Sommer über war es mir nicht möglich geworden in den Sartori Zustand einzutreten. Ich erreichte einfach nicht die nötige Bewusstseinsstufe. Ich führe dies eindeutig darauf zurück, das mein Bezug zur Gesellschaft, wie meistens in den Sommermonaten, wenn ich an künstlerischen Projekten arbeite, etwas eng war. Für ein Satori Bewusstsein ist es nötig, das man etwas zurückgezogen lebt. Suzuki sagte einmal:
"Satori besteht nicht darin, irgendeinen vorausbedachten Zustand durch intensives Nachdenken zu erreichen. Es ist vielmehr die Erlangung eines neuen Blickpunktes für die Schau der Welt".
Und er fährt fort: "Satori kommt unvermutet über einen Menschen, wenn er fühlt das er sein ganzes Sein erschöpft hat. Religiös gesehen ist es eine Wiedergeburt, intellektuell bedeutet es die Erreichung eines neuen Blickpunktes."
Ich selbst habe Satori gerne mit einer Tür verglichen, die nach innen und nach außen aufgeht. Die innere Freude - das ist Satori - entspringt einer subjektiven Verschmelzung mit der objektiven Wirklichkeit der Dinge. Es ist eine Art geistiger Rhythmus von dem der sich im Satori Zustand befindliche heimgesucht wird.
hukwa

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