Dienstag, 1. Januar 2019

Tagebuch - Zeichnung - Gedicht eine Verbindung

Es ist die Zeit des frühen Morgen da ich mich zum Verse schmieden zurückziehe. Ich achte sehr darauf das ich diese Zeit genau einhalte. Das ist wichtig! In dem ich diesen Zeitraum täglich festhalte sprudelt die Quelle des Orpheus fast von selbst. Was da hervorquellt und herausgeholt wird kommt aus tiefster Innerlichkeit. Aus einer "Weltinnerlichkeit", den die Welt ist ja vorhanden in meinen Gedichten wenn auch vorwiegend in der Bekleidung des Symbols. Die Gedichte die dann entstehen sind oft lyrische Antworten auf die niedergeschriebene Prosa meiner Tage- und Arbeitsbücher. Auch auf die Zeichnungen und Malereien. Dichten ist schließlich auch eine Verdichtung der Welt. Es ist das Erahnen der Dichte der Zeit. Der Dichter spürt die Wesensdichte des Seins. Und somit ist meine Dichtung eben auch Seinsdichtung.
hukwa

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