Eine Malerei des Seins ist es mit der ich experimentiere. In dem ich Farben fließen lasse versuche ich das Sein der Malerei zu entdecken und zu entziffern. Meine persönliche Philosophie die ich mir in Jahren angeeignet habe, die ich lebe, versuche ich mit der Malerei zu verbinden. Wie der Alchemist mit seinen Stoffen experimentiert, so, tue ich es mit der Malerei. Wie der Alchemist auf den Vorgängen und Erfahrungen seiner Studien aufbaut, baue ich auf dem Gerüst der Malerei meiner persönliche Kunst auf.
hukwa
LandArt - Schriftstellerei - Malerei - Philosophie - Lyrik und Gedichte
Dienstag, 25. Februar 2020
Sonntag, 23. Februar 2020
Freitag, 21. Februar 2020
Moment
Als Künstler kenne ich jene Momente besonders gut, in denen ich intensiver in meinen Gedichten und Malereien existiere als in der sogenannten Realität.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 19. Februar 2020
Pilger
Jeder neue Tag
ein Suchen
Welt
ich in dir
du in mir
ein Pilger
unterwegs zur Unendlichkeit.
hukwa
ein Suchen
Welt
ich in dir
du in mir
ein Pilger
unterwegs zur Unendlichkeit.
hukwa
Dienstag, 18. Februar 2020
Politik der Seele
Zwischen dem Geflecht von Fichtenwurzel Weideröschen und dem grünen Farn
sitze ich
und schaue in den Mond der durch die Baumwkipfel fällt
Verzauberung der Nacht
ich romantisiere meine Tage
der Lockruf des Kauz
das Geräusch der Waldmaus
die Schatten der Fledermäuse
lassen mich das Licht der Sterne in mir fühlen
der alten Erde bin ich nahe
hier in der Einsamkeit des Waldes
lerne ich die Philosophie der Freiheit
eine Politik der Seele
mein Geist entfernt sich mit Lichtgeschwindigkeit
aus den Gewohnheiten
ich verschmelze
mit dem Lichte des Mondes
das so Makellos ist wie der Kosmos.
hukwa
sitze ich
und schaue in den Mond der durch die Baumwkipfel fällt
Verzauberung der Nacht
ich romantisiere meine Tage
der Lockruf des Kauz
das Geräusch der Waldmaus
die Schatten der Fledermäuse
lassen mich das Licht der Sterne in mir fühlen
der alten Erde bin ich nahe
hier in der Einsamkeit des Waldes
lerne ich die Philosophie der Freiheit
eine Politik der Seele
mein Geist entfernt sich mit Lichtgeschwindigkeit
aus den Gewohnheiten
ich verschmelze
mit dem Lichte des Mondes
das so Makellos ist wie der Kosmos.
hukwa
Montag, 17. Februar 2020
Sonntag, 16. Februar 2020
Kunstwandlung
Malerei ist der Ausdruck tiefen Lebens und der Entwurf einer kosmischen Funktion.
Camille Bryen
Die Geschichte, die eigenen Erinnerungen, die persönliche Philosophie, das Unbewusste sind die Inhalte meiner Malerei.
hukwa
Kunst sollte als Metamorphose betrachtet werden ist die doch eine ständige Wandlung, ihr alchemistisches Prinzip ist die Umwandlung.
hukwa
Camille Bryen
Die Geschichte, die eigenen Erinnerungen, die persönliche Philosophie, das Unbewusste sind die Inhalte meiner Malerei.
hukwa
Kunst sollte als Metamorphose betrachtet werden ist die doch eine ständige Wandlung, ihr alchemistisches Prinzip ist die Umwandlung.
hukwa
Donnerstag, 13. Februar 2020
Kunstvernetzung
Die Kunst
Vernetzung des Lebens
schwarz und reglos
das innere Billd
ihm
Leben schenken
durch die Schlingen der Farben
überlege nicht
fang an
denke
an das Gelübde dass du der Kunst gegeben hast.
hukwa
Vernetzung des Lebens
schwarz und reglos
das innere Billd
ihm
Leben schenken
durch die Schlingen der Farben
überlege nicht
fang an
denke
an das Gelübde dass du der Kunst gegeben hast.
hukwa
Samstag, 8. Februar 2020
Mondhelles Licht
Mondhelles
Licht der Nacht
inneres Wachstum
das Gedicht
ein Wolkenschaf
sich lösend aus einem Verbund
das Gedicht
immer unterwegs.
hukwa
Licht der Nacht
inneres Wachstum
das Gedicht
ein Wolkenschaf
sich lösend aus einem Verbund
das Gedicht
immer unterwegs.
hukwa
Montag, 3. Februar 2020
Auch an diesem Morgen
Das erste geschriebene Wort am frühen Morgen
der erste Strich ins Zeichenbuch
Zeichen so alt wie die Zeit
hinein gesetzt in eine Welt
die sich unbedingt zerstören will
ein Blick in die Zeitung
zeigt Nachrichten über korrupte Politiker
jeden Morgen die gleiche Stagnation
kein Wandel der Welt
nur turpokapitalistische Lethargie
auch an diesem Morgen
male ich mich aus der Welt hinaus.
hukwa
der erste Strich ins Zeichenbuch
Zeichen so alt wie die Zeit
hinein gesetzt in eine Welt
die sich unbedingt zerstören will
ein Blick in die Zeitung
zeigt Nachrichten über korrupte Politiker
jeden Morgen die gleiche Stagnation
kein Wandel der Welt
nur turpokapitalistische Lethargie
auch an diesem Morgen
male ich mich aus der Welt hinaus.
hukwa
Samstag, 25. Januar 2020
Emotionale Verödung und Geistige Verblödung
Allles was ich schreibe, dichte und zeichne kommt zunächst in die Arbeits- und Notizbücher, es ist also Handarbeit was ich mache. Angesichts einer zunehmend digitalisierten Welt in der Digitalzeichen an die Stelle der einstigen handarbeitlichen Realität treten, angesichts einer nicht mehr fassbaren Bilderflut, die Imagination und Inspiration Verkümmern lässt und zur emotionalen Verödung und geistigen Verblötung führt, angesichts einer Mythenlosen Welt und eines billigen Kunsttourismus bleibe ich in der Behausung der Kreativität.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 22. Januar 2020
Tagesschild
Gleich dem Sperberflug
wie er am frühen Morgen durch die Bäume gleitet
sollen die Gedanken ziehen.
hukwa
wie er am frühen Morgen durch die Bäume gleitet
sollen die Gedanken ziehen.
hukwa
Mittwoch, 15. Januar 2020
Sonntag, 12. Januar 2020
Die Suche im Fluss der Erinnerungen
"Es geschieht in einer besonderen Zeitstufe
das bestimmte Gedichte entstehen."
Begleitet vom Schatten der Worte
die Suche im Fluss der Erinnerungen
in den Steinen verborgen
die frühe Kraft der Jugend
versteckt in der Rinde der alten Eiche
die Erfahrungen von Damals
Verkünden die mythische Zeit
persönlicher Vergangenheit
wie ein Sturm aus einen neugeborenen Sternbild
das als Fragment am nächtlichen Himmel prangt
werden die Gedanken an diesem Morgen plastisch.
hukwa
das bestimmte Gedichte entstehen."
Begleitet vom Schatten der Worte
die Suche im Fluss der Erinnerungen
in den Steinen verborgen
die frühe Kraft der Jugend
versteckt in der Rinde der alten Eiche
die Erfahrungen von Damals
Verkünden die mythische Zeit
persönlicher Vergangenheit
wie ein Sturm aus einen neugeborenen Sternbild
das als Fragment am nächtlichen Himmel prangt
werden die Gedanken an diesem Morgen plastisch.
hukwa
Donnerstag, 9. Januar 2020
Dichter der Nacht
Uralter Vers
dir dein Geheimnis zu entreißen
geheinis der Seele
der hand und des Hörens
Vielfalt der Gaben der Nächte
wo die Schlange der Finsternis
mit ihren funkelnden roten Augen
ihre schwarzen Giftkugeln versprüht
Dichter der Nacht
der seine Verse dem Tageslicht vermacht
Schwarze Nacht
zu Abstieg sich wendend
verlässt du das Ufer
dort wo der Nachtspecht mit Flügelrausch
die heilige Flamme entzündet.
hukwa
dir dein Geheimnis zu entreißen
geheinis der Seele
der hand und des Hörens
Vielfalt der Gaben der Nächte
wo die Schlange der Finsternis
mit ihren funkelnden roten Augen
ihre schwarzen Giftkugeln versprüht
Dichter der Nacht
der seine Verse dem Tageslicht vermacht
Schwarze Nacht
zu Abstieg sich wendend
verlässt du das Ufer
dort wo der Nachtspecht mit Flügelrausch
die heilige Flamme entzündet.
hukwa
Mittwoch, 8. Januar 2020
Wie Löwendunst
In der Glorie des frühen Morgens
spürst du wieder
die Glut die einst vorantrieb
wo der Geist einst Hausung hatte
ist der Tempel lang zerfallen
Gras wuchert in den fahlen Hallen
wie Löwendunst war einst der Geist
nun folge
der neuen Flamme.
hukwa
spürst du wieder
die Glut die einst vorantrieb
wo der Geist einst Hausung hatte
ist der Tempel lang zerfallen
Gras wuchert in den fahlen Hallen
wie Löwendunst war einst der Geist
nun folge
der neuen Flamme.
hukwa
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Zwischenraum
In der Stille des frühen Morgen
wenn der Geist
in der Zeit
zwischen Mythos und Logos weilt
die Seele noch ruht
im Bett der Kindheit
in den Erinnerungen suchend
fern jeder Melancholie
dort im Land
Zwischen Zeit und Ewigkeit
finde ich mich für einen Moment
in der wirklichen Realität.
hukwa
wenn der Geist
in der Zeit
zwischen Mythos und Logos weilt
die Seele noch ruht
im Bett der Kindheit
in den Erinnerungen suchend
fern jeder Melancholie
dort im Land
Zwischen Zeit und Ewigkeit
finde ich mich für einen Moment
in der wirklichen Realität.
hukwa
Samstag, 30. November 2019
Braunes Gras
Heute traf ich einen
der das Gras wachsen hört
und doch nicht bemerkt
das es sich immer mehr braun färbt
seine persönliche Geschichtlichkeit
reicht gerade mal bis 1933
und alles was vor dieser Jahreszahl liegt
ist unergründliches Altertum für ihn.
hukwa
der das Gras wachsen hört
und doch nicht bemerkt
das es sich immer mehr braun färbt
seine persönliche Geschichtlichkeit
reicht gerade mal bis 1933
und alles was vor dieser Jahreszahl liegt
ist unergründliches Altertum für ihn.
hukwa
Donnerstag, 28. November 2019
Auch an diesem Morgen...
Die letzten Herbstblätter fallen
Regen und Föhn
ein grauer dunkler Tag
ladet ein zum Gedichte schreiben
allein das fliegen der Blätter
im Sturzregen und stürmischen Wind
ist schon ein Gedicht
das Buchenholzfeuer im Ofen knistert
und die Wanduhr tickt
auch an diesem Morgen
bin ich fern
der konsummistischen Moderne.
hukwa
Regen und Föhn
ein grauer dunkler Tag
ladet ein zum Gedichte schreiben
allein das fliegen der Blätter
im Sturzregen und stürmischen Wind
ist schon ein Gedicht
das Buchenholzfeuer im Ofen knistert
und die Wanduhr tickt
auch an diesem Morgen
bin ich fern
der konsummistischen Moderne.
hukwa
Mittwoch, 27. November 2019
Wiederholung
Es ist wieder einmal an der Zeit
die Vergangenheit zu prüfen
die Eigene
und die
des Landes in dem ich lebe
in meiner Geschichte erkenne ich
Wandel und Werden
das ist schon mal was
in der meines Landes
entdecke ich viel Wiederholung
der braune Mief ist nicht mehr weg zu denken
wie Nebel hat er sich festgesetzt
ich beachte ihn nicht
und lass ihn wenigstens
für einige Zeit hinter mir.
hukwa
die Vergangenheit zu prüfen
die Eigene
und die
des Landes in dem ich lebe
in meiner Geschichte erkenne ich
Wandel und Werden
das ist schon mal was
in der meines Landes
entdecke ich viel Wiederholung
der braune Mief ist nicht mehr weg zu denken
wie Nebel hat er sich festgesetzt
ich beachte ihn nicht
und lass ihn wenigstens
für einige Zeit hinter mir.
hukwa
Montag, 18. November 2019
Im Schatten der Wälder
Am morgen das strahlen der Novembersonne
am Mittag Schneezeit
die Zeiten meines Lebens begehe ich
suchend vergessene Stunden
die Schatten der Wälder durchbrechen die eingeschneite Zeit.
hukwa
am Mittag Schneezeit
die Zeiten meines Lebens begehe ich
suchend vergessene Stunden
die Schatten der Wälder durchbrechen die eingeschneite Zeit.
hukwa
Sonntag, 17. November 2019
Sich kennen...
Denn niemand kennt sich
insofern er nur selbst
und nicht zugleich ein anderer ist.
Novalis
insofern er nur selbst
und nicht zugleich ein anderer ist.
Novalis
Freitag, 15. November 2019
Der sinnlose Kreislauf um die Konsumgüter
Materielle
Güter sind diejenigen, die der materiellen Befriedigung dienen.
Statusgüter dienen in erster Linie dem Prestige und Statusdenken,
also der Steigerung des gedrückten Selbstgefühls, der Erringung von
Pseudo–Ansehen, der Hoffnung auf Bewunderung und
Selbstverherrlichung.
Während
bei den materiellen Gütern die Produktivität der Wirtschaft bald
gesättigt ist, weil diese Waren ja für jeden erreichbar sind und
weil man sie eben hat und braucht, werfen die Statusgüter die
Produktion erst richtig an. Dies ist der sinnlose Kreislauf um
Konsumgüter. Es ist die Herstellung dieser Waren die mit zur größten
globalen ökologischen Belastung des Planeten geführt hat. Das
schlimmste Beispiel hierfür sind die Plastikwaren. Plastik steckt in
fast jedem unserer Konsumgüter.
Das
Plastik findet sich inzwischen auch in unserem Essen, ja „es steht
sozusagen schon auf unserem Speiseplan“. Vor einigen Monaten
veröffentlichte die Universität von Newcastle in Ausstralien eine
Übersicht, in die etwa 60 wissenschaftliche Studien einflossen, die
sich mit der Aufnahme von Mikroplastik über unser Essen beschäftigt.
Aus dieser Aufstellung geht hervor, dass jeder Mensch im globalen
Durchschnitt rund 2000 Mikroplastikpartikel pro Woche zu sich nimmt.
In Meeresfrüchten wurden rund 180 Partikel nachgewiesen.
Diese
Zahlen seien nur erste Anhaltspunkte, gibt die Hauptautorin dieser
Studie, Kala Senathirajah, zu bedenken.
Das
meiste Plastik landet in den Meeren unseres Planeten. Nach
Informationen des Alfred– Wegener– Instituts in Bremerhaven geht
man davon aus, dass bereits 150 Millionen Tonnen Plastik in den
Ozeanen entsorgt wurden.
Plastikmüll
im Meer ist eine schwere Belastung für alle Meerestiere. Im Wasser
produziert der Kunststoff Treibhausgase wie Methan und Ethylen.
Die
Meeresforscherin Sarah-Jeanne Royer von der Ujniversität Hawai
schrieb: „Wenn wir an all das Plastik denken, das auf allen
Kontinenten in der Sonne steht, wird mir ganz anders – die
Mülldeponien, Treibhäuser für unsere Gemüse, die Autos und Handys
dürften alle über die Zeit Treibhausgase ausstoßen“.
Auf den
illegalen Müllkippen in Asien finden sich immer wieder
Plastikverpackungen mit dem „grünen Punkt“.
Die
Herstelllung von Plastikwaren nennt die Wirtschaft „industrielle
Notwendigkeit“ ohne dabei zu bedenken welchen gigantischen Schaden
sie dabei Mensch und Mitwelt antut. Das einzige was anscheinend zählt
sind die Ansprüche der Industrie und die technokratische Vernunft
der gesellschaftlichen Ja-sager. Der Plastikflut zu entkommen ist für
den Einzelnen fast unmöglich, fast so unmöglich wie den
leidenschaftlichen Autofahrer davon zu überzeugen, dass wenn er sein
Auto öfters stehen lässt, er etwas für den Um- und Mitweltschutz
tut. Die ewigen Nörgler und Klimaleugner sind leider noch in der
Überzahl und rechnen uns täglich vor, das die Atmosphäre durchaus
noch ein paar Grad Erwärmung, die Luft auch noch etwas mehr
Verschmutzung, die Erde noch etwas mehr Radioaktivität und
Schadstoffe vertragen können. Noch haben wir ja Zeit argumentieren
viele. Aber die haben wir nicht.
hukwa
Lit.
Hinweise:
Heinrich-Böll
Stiftung.
Bund für
Umwelt und Naturschutz.
Sciene
Advances – Fachmagazin.
Freitag, 8. November 2019
Ein altes philosophisches Fragment und intergenerationelle Gerechtigkeit oder zwischen kollektiver Schuld und Klimagerechtigkeit
| Foto©UteKW |
„Das Geschehen in der
Natur scheint einen
viel höheren Grad von
gesetzlicher Gebundenheit
zu zeigen als in der von
uns gedachten Kausalität liegt.“
Albert Einstein
Der Klimawandel wird mit
anderen ökologischen Problemen, die von der Menschheit geschaffen
wurden, für uns alle zur größten Herausforderung für die nächsten
Jahrzehnte und wird somit zur intergenerationellen
Gerechtigkeitsfrage.
Dies wirft auch moralische
Fragen für den Einzelnen auf: Bin ich als Person moralisch
mitverantwortlich für den Klimawandel? Müssen wir alle unseren
Beitrag leisten für die Rettung des Planeten oder ist es eine
politische Verantwortung? Gibt es eine Kollektivschuld?
Dies sind Fragen die sich
jeder selbst stellen muss.
Der wohl erste überlieferte
Satz in der Geschichte der Philosophie, lässt sich ökologisch
deuten.
Anaximander aus Milet
(geb.610 v. Chr.) sagte: „der Ursprung der Dinge ist das
Grenzenlose. Woraus sie entstehen, dahin vergehen sie auch mit
Notwendigkeit. Denn sie leisten einander Buße und Vergeltung für
ihr Unrecht nach der Ordnung
der Zeit“.
Anaximander
hat hier ein erstes Naturgesetz formuliert. Für ihn herrscht in der
Natur eine Art von Gerechtigkeit vor. Jedes Lebewesen das sich aus
den Vorräten der Natur bedient, muss diese Entnahme wieder an die
Natur zurückgeben. Wasserläufe trocknen aus, während anderswo neue
entstehen. Wolken bilden sich, lösen sich auf und hinterlassen Regen
für neues Wachstum. Durch Vergehen entsteht immer wieder Neues.
Alles was eine Form annimmt, macht nach einer gewissen Zeit einer
anderen Form Platz.
Das
„Woraus“ die Ursache aller Dinge, hat Anaximander, das apeiron
genannt, das Grenzenlose, Unbestimmte und Unerfahrbare aus dem alles
Werden in unendlicher Bewegung entsteht durch die Ausscheidung der
Gegensätze. Also nicht aus den Elementen geht das Seiende hervor,
der Ursprung aller Dinge liegt jenseits im Geistigen. Anaximanders
These sagt, dass auch die Naturdinge in einer Rechtsordnung
zueinander stehen, soll heißen das sie sich gegenseitig
unvermeidlich beeinflussen und voneinander abhängig sind. Dies gilt
vor allen Dingen für negative Entwicklungen in unserer Zeit also für
die Naturzerstörungen die wir Menschen auf dem Planeten anrichten.
Hier finden wir die erste Wurzel des erst zweitausenfünfhundert
Jahre später einsetzenden ökologischen Denkens. Auch spricht
Anaximander von der Vorstellung einer alles umfassenden Gerechtigkeit
in die auch die menschliche Gemeinschaft eingeschlossen ist.
Es ist
die in der derzeitigen ökologischen Krise fragwürdig gewordene
menschliche Vernunft die Anaximander für uns heute wieder
interessant macht. Aus dem Fragment des milesischen Philosophen
schimmert uns die Frage nach der Wiederherstellung der uralten
Einheit von Natur und Mensch entgegen. Das rationalistische Denken
unserer Zeit hat diese Einheit aufs Brutalste zerrissen und wir täten
gut daran jetzt noch zu retten was noch zu retten ist.
Unter
der Herrschaft eines technisch-mechanischen Denkens und vor allem
wissenschaftlichen Forschens (technisches Sein) hat man seit Langem
schon den Blick dafür verloren, das in jedem Augenblick das Dasein
sich von innen her erneuert.
In
diesem Sinne ist es falsch die „Naturdinge“ als Objekte zu sehen,
man muss sie als lebenswirkliche Objekte sehen und schauen, als
„organisch“. So wurde die Natur auch von Thales, Anaximander und
Heraklit gesehen.
Anaximanders
These besagt, dass auch die Naturdinge in einer Rechtsordnung
zueinander
stehen,
das soll heißen dass sie sich gegenseitig unvermeidlich beeinflussen
und voneinander abhängig sind.
Wir sind
an einem Scheideweg angekommen, in einer Sackgasse wo sich Geschichte
und Naturgeschichte treffen und bringen den Planeten bis an den Rand
der Instabilität. Was wohl auch heißt das wir Menschen von heute zu
einem Sicherheitsrisiko für die noch Ungeborenen geworden sind.
In der
Metaphysik die ja philosophisches Geschehen ist gibt es so etwas wie
eine „Zeit über der Zeit“, sozusagen eine „zeitlose Zeit“
(Hannah Arendt) in der philosophische Werke entstanden die
anscheinend zeitlos gültig sind. Anaximander hat uns ein solches
Werk als Fragment hinterlassen.
Nach
Hegel war das Mittelalter seiner Substanz nach das „Zeitalter des
unglücklichen Bewusstseins“, weil die Menschen sich nach etwas
sehnten das in unerreichbarer Ferne lag. Es bleibt zu Hoffen das
unsere Epoche das erreicht, was wir jetzt so dringend benötigen:
Klimagerechtigkeit!
hukwa
Literaturhinweise:
Hannah
Arendt: Wo sind wir wenn wir denken
Hans
Wagner: Naturphilosophie:Zeitschrift Runenstein 2008
Hans
Wagner: Philosophis Naturalis –Zeitschrift – Runenstein 2008
Mittwoch, 6. November 2019
Philosophieren mit Kindern
| Foto©UteKW |
Philosophie
ist wenn man trotzdem denkt.
Otto Marquard
Otto Marquard
Wir schulden den Kindern von heute und morgen Verantwortung und Mitverantwortung. Es ist doch so, dass die Entfaltungskräfte und Kreativität vieler Kinder an der geisttötenden Armut zerbrechen die ihnen täglich von den Medien serviert wird. Kindheit an sich ist abhängig von der jeweiligen Zeit und ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen. In einer Zeit ökologischer Katastrophen vor allem des Klimawandels sieht es so aus, als müssten unsere Kinder und Enkelkinder bald ein Leben führen, das keine Erinnerung mehr an Leben enthält. In nicht mehr allzu ferner Zeit ist es wahrscheinlich, dass Atemluft rationiert werden muss. Die Menschheitsgeschichte ist in ein unwiderrufliches Stadium getreten, wir stehen kurz vor der Nichtumkehrbarkeit. Deshalb ist es wichtig mit Kindern philosophische Gespräche zu führen so das sie früh genug ein Bewusstsein für Ökologie und Umweltschutz bekommen. Damit Kinder ein autonomes Selbst entwickeln können, brauchen sie uns zum Reden, sie brauchen uns zum Zuhören, zum Vorlesen, zum Spielen, zum Lernen, sie brauchen also unsere ZEIT. Vor allem für den Erwerb grundlegender Fertigkeiten. Diese Fertigkeiten sind die Basis für künftiges Lernen und die Profilierung der Persönlichkeit. Dazu gehören Vertrauen, Eigeninitiative, Anstrengungsbereitschaft, Selbstverantwortung, Ausdauer, Anteilnahme, Teamgeist, Wagemut und Neugier. Diese Fertigkeiten bilden zugleich den Grundstein für die wichtige Selbstachtung des Kindes, sowie die moralischen, ethischen und geistigen Regeln, die uns durch das weitere Leben begleiten.
So trägt praktisches philosophieren mit Kindern natürlich auch zur verstärkten Werteerziehung in Elternhaus, Schule und Gesellschaft bei.
Hier sei nun die Frage gestattet – Was ist Philosophie eigentlich: vom Begriff her heißt Philosophie (griech. philosophia) soviel wie Liebe zur Weisheit oder Freund der Einsicht
(von griech. philia, Liebe oder philos, Freund, und sophia, Tüchtigkeit, Einsicht, Weisheit)
Eine allgemein anerkannte Definition des Wortes Philosophie gibt es nicht.
Hier noch einmal an den eigentlichen Zweck derselben erinnert, nämlich an die Liebe
zur Weisheit: "Nicht im abstrakten Wissen, sondern in der richtigen und tiefen Auffassung der Welt liegt die Quelle wahrer Weisheit... Weisheit ist die vollendete, richtige Erkenntnis der Dinge, im Ganzen und Allgemeinen, die den Menschen so völlig durchdrungen hat, dass sie nun auch in seinem Handeln hervortritt, indem sie sein Tun überall leitet" , so Arthur Schopenhauer. "
In unserer Zeit zunehmender Krisen durch menschliches und politisches Versagen im Umweltschutz, einer allgemeinen Desorientierung und Orientierungslosigkeit und einem immer deutlicherem Verlust an Menschlichkeit erscheint es sinnvoll und notwendig ein Wachstum an mehr Menschlichkeit anzustreben. Hierzu könnte das philosophieren mit Kindern ganz sicher Grundlegendes beitragen. Es könnte dazu beitragen, den durch die Medien unterstützten, gesellschaftlichen Einfluss zur Ablenkung vom Wesentlichen, zur Entfremdung von sich selbst und von der Natur, durch immer mehr Konsum, Mobilität, Action und billiger Unterhaltung zu verringern. Friedrich Schiller sagte sinngemäß:
"Es ist nicht da draußen, da sucht es der Tor. Es ist in dir du bringst es ewig hervor."
Es kann gar nicht zu früh damit begonnen werden, diese Erkenntnis von der Bedeutung innerer Werte und Fähigkeiten in den Kindern entstehen zu lassen. Kinder werden in den verschiedensten Bereichen immer wieder angehalten, sich vorwiegend nach außen zu orientieren und an das Bestehende anzupassen, statt ihre Eigenständigkeit und Kreativität zu fördern.
.
In dem wir Kinder frühzeitig dazu anhalten, selbstständig zu denken, Sachverhalte zu beurteilen und Entscheidungen zu treffen, können wir durchaus einen wichtigen Beitrag zur Prävention bezüglich materieller und auch geistiger Drogen leisten. Mit einem für Kinder erarbeiteten Zugang zum Philosophieren ergibt sich die große Chance, von der Basis her mehr Echtheit, Identität und innere Stabilität in den heranwachsenden Menschen entstehen zu lassen und dadurch mehr Gerechtigkeit, Frieden und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft und Verbundenheit zur Natur.
Es war kein anderer als Immanuel Kant, der in seinen Schriften dazu aufforderte, "von seiner Vernunft einen freien und keinen bloß nachahmenden, sozusagen mechanischen Gebrauch, zu machen“....„Dergleichen Menschen können immer nur Kopien von anderen werden, und wären alle von der Art, so würde die Welt ewig auf einer und derselben Stelle bleiben." Und so forderte er – wie heute in unseren Tagen Joostein Garder, der glaubt, Krieg und Gewalt würden sich weniger oft einstellen, wenn die Menschen nur ein wenig besser Denken gelernt hätten – zum Philosophieren auf. Philosophie ist nun hierbei nicht als die Lehre von Denksystemen, als Sophielogie, als Weisheitswissenschaft angesprochen,
sondern es geht um das Philosophieren als Tätigkeit. Also nicht die Lehre ist das Eigentliche, sondern die Lebenspraxis.
Zur praktischen Philosophie stellte Kant drei Bedingungen:
1. Selber Denken.
2. Sich jederzeit in die Stelle eines anderen Denken.
3. Mit sich selbst einstimmig Denken.
hukwa
Lit.Hinweise:
A. Schopenhauer: Gesamtwerk
I. Kant: Gesamtausgabe
Gabriele Münnix: Philosophie mit Kindern
I. Kant: Gesamtausgabe
Gabriele Münnix: Philosophie mit Kindern
Samstag, 2. November 2019
Politik aus zweiter Hand
Leben einzeln und frei
wie ein Baum
und brüderlich wie ein
Wald
das ist unsere Sehnsucht.
Nazim Hikmet
Unser
ausbeuterisches Wirtschaftssystem, Konkurrenzdenken und
Ellenbogenmentalität haben uns in eine Lage gebracht die für
unseren Planeten und die gesamte Menschheit schon mehr als gefährlich
geworden ist.
Fast
alle Tätigkeiten der Menschen beruhen auf der Hetzjagd nach Geld.
Was
die Frage aufwirft worauf unsere Existenz als Mensch eigentlich
beruht. Auf reiner Ökonomie? Dem ständigen Streben nach Geld,
Karriere und Glück?
Die
Wirtschaftsspezialisten und Ökonomen sagen uns immer wieder, dass
ohne quantitatives Wirtschaftswachstum unser Wohlstand nicht gehalten
werden kann, doch ständiges wirtschaftliches Wachstum, wie ihn die
derzeitige Wirtschaft benötigt, ist nur auf der Vorraussetzung
gesteigerter Energieversorgung zu gewährleisten. Wir wissen die
Ressourcen werden weniger und ökologisch gesehen leben wir heute
schon auf Pump.
Dazu
kommt eine weitere Schizophrenie die in unserem gesellschaftlichen
System vorherrscht: Im persönlich-privaten Bereich versucht man
eine Moral und Ethik zu leben, im gesellschaftlichen aber gilt das
Gesetz des Gewinn- und Machtstrebens. Ein solches Tun und Denken muss
destruktiv sein.
Für
Jene die aus diesem System austreten wollen gibt es ein Feindbild –
den Turbokapitalismus.
Doch
wie will man Menschen ändern (von selbst ändern sie sich nicht) die
den Profitmaßstab verinnerlicht haben und deren Weltsicht nur von
Geldgier und Profitmacherei geprägt ist? Die jeden als Feind
ansehen, der auf die Strasse geht und für mehr ökologische Balance
demonstriert?
Anscheinend
können wir von der Politik auch keine Hilfestellungen erwarten
obwohl gerade unsere PolitikerInnen in der Verantwortung stehen.
Anscheinend ist die Regierung dazu entschlossen die Gesundheit ihrer
Bürger aufs Spiel zu setzen nur wegen des wirtschaftlichen
Wachstums. Da muss man von einer Komplizenschaft zwischen Wirtschaft,
Konzerninteressen und Politik ausgehen. Nur sofortige radikale
Kursänderung kann den Kollaps noch stoppen.
Niemand
fordert Produktionseinstellung wie es so oft heißt, was wir brauchen
ist eine Produktionsumstellung auf menschenwürdige Energieformen und
menschengerechte Zustände. Zustände mit denen auch einmal die
„Nachgeborenen“ leben können. Also eine humane Produktion die
dem Menschen dient und nicht dem Filz und Kapital.
Die
Entwicklung braucht Zeit doch die haben wir nicht. In der
existierenden Wirklichkeit spricht vieles dafür, dass die Aktionen
und Demonstrationen der verschiedenen ökologischen Bewegungen
folgenlos bleiben werden, wenn sich politisch nichts ändert. Wenn
dieses Land weiterhin von Politikern und Politikerinnen regiert wird
die nur Marionetten von Wirtschaft und Konzernmanagern sind.
Eines
dürfte klar sein: es existiert ein gesellschaftliches Problem, das
sich zusehends verschlimmert. Die allgemeine Unzufriedenheit wächst,
doch die historischen Bedingungen sind günstig für Veränderungen.
hukwa
Freitag, 1. November 2019
Girodano Bruno
Ich glaube das zukünftige philosophische Denken wird ganz stark von Giordano Brunos`s kosmischen Denken inspiriert sein. Ich meine damit ein Denken des kosmischen Seins. Sein Versuch Naturwissenschaft, Kosmologie und Metaphysik zu vereinen spricht auch den heutigen Zeitgeist an. Die philosophische Lehre Bruno`s scheiterte 400 Jahre lang an der christlich - wissenschaftlichen Orthodoxie. Jetzt ist seine Zeit gekommen.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 30. Oktober 2019
Nirgendwo vom Noch-Nicht- der Möglichkeitsrealität
Wenn die Utopie auf ein
ideales Leben weist,
ohne zum Plan...zur
leblosen Maschine zu werden...
so wird sie tatsächlich
die Verwirklichung des Fortschritts.
Marie Louise Berner
„Das einzige, was wir über
die Lage von Nirgendwo wissen ist, dass es nicht da liegt, wo wir
sind. Nirgendwo- das ist die Welt der Wünsche, der Träume, der
Ideale“. Dies schrieb Wilhelm Liebknecht im Mai 1892 in seinem
Vorwort zur deutschen Übersetzung von William Morris Roman „News
from Nowhere“, den „Die Neue Zeit“ damals unter dem Titel
„Kunde von Nirgendwo“ in Fortsetzungen veröffentlichte. Der
Schauplatz dieser Handlung London scheint für Morris mehr von
biographischer als von geographischer Bedeutung gewesen zu sein.
Also: Nirgendwo kann auch Anderswo – Irgendwo sein.
Die Utopie ist die Welt des
Noch – Nicht. Über die der Philosoph Ernst Bloch in seinem Werk
„Das Prinzip Hoffnung“ schreibt: Das Alles im
identifizierenden Sinne ist das überhaupt dessen, was die Menschen
im Grunde wollen. So liegt diese Identität allen Wachträumen,
Hoffnungen, Utopien selber im dunklen Grund und ist ebenso der
Goldgrund auf dem die konkreten Utopien aufgetragen sind. Jeder
solide Tagtraum meint diesen Doppelgrund als Heimat; er ist die noch
ungefundene, die erfahrene Noch-Nicht-Erfahrung in jeder bisher
gewordenen Erfahrung“.
Seit Plato in seinem „Staat“
den Träumen vom „Goldenen Zeitalter“ zum ersten mal eine
literarische Form gab, finden wir in der Literaturgeschichte viele
politische „Nirgendwo`s“. Schriftsteller und Dichter wie
Plutarch, Aristophanes, Camapannella, Andrea, Bacon, Rabelais, de
Foigny, Cabet, Bellamy schrieben ihre Utopien nieder.
Doch von all diesen Utopien
finde ich „Die Kunde von Nirgendwo“ die beste. Als einzige
basiert sie ausschließlich auf der individuellen Freiheit, was sie
im Zusammenhang mit anderen Utopien zu einer deutlichen Ausnahme
macht.
Morris hat eine Gesellschaft
entworfen, in der die Regierung überflüssig geworden ist, denn
diese ist nur die „Maschinerie der Tyrannei“ und wenn die
Tyrannei ein Ende hat ist diese Regierung nicht mehr notwendig.
Der Mensch der weiß das er
die Verantwortung für sich selbst trägt, braucht keine Politiker
mehr die ihn verwalten und regieren. Nirgendwo das kann in uns selbst
sein. Ein Ort, ein Land das in den Tiefen unseres Geistes verborgen
ist.
Nach der Meinung von William
Morris kann eine freie, gerechte und glückliche Welt nur dann
entstehen, wenn die Menschen die Freiheit so stark wünschen, dass
sie von ihrer Stärke Gebrauch machen und das alte System umwandeln.
In einer Zeit ökologischer
Katastrophen, sozialer Ausbeutung und Kriegen, könnte es eine
heilsame Übung sein, sich diesen Philosophen und Schriftstellern
zuzuwenden, die von positiven Utopien träumten, die alles
zurückgewiesen haben was ihrem Ideal von humanen Fortschritt nicht
entsprach.
Und heute da es ein großes
Potential des Widerstandes gegen die ökologische Ausbeutung gibt
können utopische Wunschbilder zumindest Teil eines
Möglichkeitsrealismus sein, ganz gleich wo man Nirgendwo sucht, es
ist hier in unserer Welt verborgen. Utopien müssen nicht in
Weltflucht und Tagträumen enden, sie können eine inspirierende
Kraft werden auf dem Weg zu neuen, menschlicheren
Gesellschaftssystemen.
William Mooris sagte:“Dies
ist die Art von Gesellschaft, in der ich wohl gerne leben würde. Nun
sagt mir, welches eure ist“.
hukwa
Lit.
Hinweise:
Ernst
Bloch: Das Prinzip Hoffnung, Seite 368.
Marie
Louise Berner: Reise durch Utopia.
William
Morris: Kunde von Nirgendwo.
Brigitte
Wombs: Landschaft zwischen Ideal und Illusion.
Freitag, 18. Oktober 2019
Montag, 14. Oktober 2019
Sonntag, 6. Oktober 2019
Donnerstag, 3. Oktober 2019
Orphisches Licht
Sternenverwandt
steigt mein Geist empor
sich wärmend im orphischen Licht
mein Doppelgänger ist jener
der einen Sperberkopf trägt
von sieben Sternen beleuchtet
sucht er nach dem göttlichen Honig
flieht vor den Masken der Medusen
hinein ins Licht von Eleusis.
hukwa
steigt mein Geist empor
sich wärmend im orphischen Licht
mein Doppelgänger ist jener
der einen Sperberkopf trägt
von sieben Sternen beleuchtet
sucht er nach dem göttlichen Honig
flieht vor den Masken der Medusen
hinein ins Licht von Eleusis.
hukwa
Mittwoch, 2. Oktober 2019
Erdenlicht
Vor meinem Fenster biegst du dich im Licht
schenkst Leben
dein mächtiger glatter Leib
ein einzigartiges Gedicht
die Kirche unter dir
versteckt sich hinter deiner
BaumAllMacht
als ob
ein uralter Gott
dich in seinem Atem hält
dein Wunsch ist nach oben zu streben
die unter dir gehen
beachtest du nicht
dein ganzes Wesen
ist Erdenlicht.
hukwa
schenkst Leben
dein mächtiger glatter Leib
ein einzigartiges Gedicht
die Kirche unter dir
versteckt sich hinter deiner
BaumAllMacht
als ob
ein uralter Gott
dich in seinem Atem hält
dein Wunsch ist nach oben zu streben
die unter dir gehen
beachtest du nicht
dein ganzes Wesen
ist Erdenlicht.
hukwa
Dienstag, 1. Oktober 2019
Das Verlangen der Nacht
"Um die Seele eines Dichters zu durchschauen,
muss man in seinem Werk diejenigen Wörter aufsuchen,
die am häufigsten vorkommen.
Das Wort verrät,
wovon er besessen ist.
C. Baudelaire
Wie eine Urne gefüllt mit Glut
die tief in schwarzer Erde ruht
in dunkler Landschaft
mit Flüssen voller Blut
in Schädelgetöse
der Traumwelt der Nacht
wo nur noch der eigene Schatten wacht
wo die Mondfülle der Erinnerung sacht
die blaue Flamme nährt
dort im dämonischen Strahlenglanz
ein Gesicht aus fernen Zeiten glänzt
erhellt das verlangen der Nacht
denn Moment der im Traum wird vollbracht.
hukwa
muss man in seinem Werk diejenigen Wörter aufsuchen,
die am häufigsten vorkommen.
Das Wort verrät,
wovon er besessen ist.
C. Baudelaire
Wie eine Urne gefüllt mit Glut
die tief in schwarzer Erde ruht
in dunkler Landschaft
mit Flüssen voller Blut
in Schädelgetöse
der Traumwelt der Nacht
wo nur noch der eigene Schatten wacht
wo die Mondfülle der Erinnerung sacht
die blaue Flamme nährt
dort im dämonischen Strahlenglanz
ein Gesicht aus fernen Zeiten glänzt
erhellt das verlangen der Nacht
denn Moment der im Traum wird vollbracht.
hukwa
Herbstfeuer
Der rote Himmel am Abend
Feuer
des Herbstes.
hukwa
Feuer
des Herbstes.
hukwa
Sonntag, 29. September 2019
Zwei Welten
Die vielen Gedichte die ich geschrieben habe sind die poetische Summe meiner inneren Entwicklung. In der Poesie die ich als meine erste Heimat bezeichnen möchte spüre ich das ich Bürger zweier Welten bin. Sie gibt mir das wissen das ich neben der realen Welt ein weiteres Zu hause in einem transzendentalen Universum besitze.
hukwa
hukwa
Dienstag, 24. September 2019
Das Fremde der Heimat
Man lebt hier wie in der Höhle des Löwen
sucht die Innere Heimat und flüchtet vor der äusseren Fremde
im Stundenglas der Eigenzeit
vergehen die Tage wie rieselnder Sand
Hier wo die Depressionen durch die Strassen laufen
wird es sinnlos die Tage zu zählen
sie verelenden in den Lügen der Nächte
wo der Traumgott geweihte Geldscheine verschenkt
wo keine weißen Hostien vom Himmel fallen
sondern es nur graue Asche regnet
wo man am Morgen nach dem Aufwachen
wieder einmal erkennen muss
das in diesem Ort täglich die Zukunft von der Vergangenheit eingeholt wird
hier wo die Sprache
nur das Schmerzgeflüster einer torkelnden Masse ist
die mit ihrem Hau-den-Lukas-Gejohle
und ihrem Stürmergetöse
auf das Wochenende wartet
um Rechte Walzer zu Tanzen
hier
wo Geschichtsverlust
eine Epidemie ist.
hukwa
sucht die Innere Heimat und flüchtet vor der äusseren Fremde
im Stundenglas der Eigenzeit
vergehen die Tage wie rieselnder Sand
Hier wo die Depressionen durch die Strassen laufen
wird es sinnlos die Tage zu zählen
sie verelenden in den Lügen der Nächte
wo der Traumgott geweihte Geldscheine verschenkt
wo keine weißen Hostien vom Himmel fallen
sondern es nur graue Asche regnet
wo man am Morgen nach dem Aufwachen
wieder einmal erkennen muss
das in diesem Ort täglich die Zukunft von der Vergangenheit eingeholt wird
hier wo die Sprache
nur das Schmerzgeflüster einer torkelnden Masse ist
die mit ihrem Hau-den-Lukas-Gejohle
und ihrem Stürmergetöse
auf das Wochenende wartet
um Rechte Walzer zu Tanzen
hier
wo Geschichtsverlust
eine Epidemie ist.
hukwa
Sonntag, 22. September 2019
3 Leserbriefe zum Klimapaket
Die
Sinnlosigkeit des Versuchs, Voraussagen über die Beschaffenheit
unserer zukünftigen Welt zu treffen, offenbart sich heute schon in
den Wörtern Klimakatastrophe und Alptraum Plastik. Die Ressourcen
sind begrenzt, die Müllhalden werden immer gigantischer und die
Sommer werden zum glühenden Hexenkessel.
Der
Mensch der Zukunft wird zu 80 Prozent aus Synthetik bestehen, wegen
des Mikroplastik in seiner Nahrung und die restlichen 20 Prozent
seiner Knochen und seines biologischen Gewebes werden wohl radioaktiv
verstrahlt sein.
Die
Regenwälder werden derzeit unter politischer Aufsicht abgefackelt,
die Eisberge verschwinden und die riesigen Tundren Sibiriens trocknen
aus. Dies in etwa ist der ökologische Zustand unseres Planeten. Man
kann die Liste auch verlängern: Das Sterben unserer Tier- und
Pflanzenwelt, das Baumsterben, die Verseuchung landwirtschaftlicher
Flächen durch den Einsatz von Pestiziden und so weiter.
Würde
man aus diesen Problemen eine Bildcollage machen, würde diese ein
Gesamtkunstwerk des langsamen Untergangs unseres Planeten sein und
des Siechtums der Menschheit.
Das
Filmfinale wäre dann ein Werk zusammmengeschnitten aus Becketts
„Endspiel“, Huxleys „Schöne Neue Welt“ und Kubricks „Uhrwerk
Orange“.
Die
einzige Philosophie die noch gilt findet man in den Ansprüchen der
Industrie und dem Hohelied auf die Ellenbogenmentalität des
Turbokapitalismus, das auch vom Großteil unserer politischen
VolksvertreterInnen im Chor gesungen wird. Es ist die Philosophie
einer in den letzten Zügen liegenden turbokapitalistischen
Gesellschaft. Über diesen gesellschaftlichen Zusammenbruch versuchen
die politisch Verantwortlichen mit arroganter Überheblichkeit hinweg
zu täuschen.
Das
Finale heißt wohl ein langsam siechendes Armageddon für uns alle!
Der
einzige Hoffnungsschimmer ist jener Kinderkreuzzug einer „for
Future Bewegung“, der wiederum von großen Teilen der politisch
Verantwortlichen verspottet wird. Es ist ein Feldzug der einem
anmutet wie der letzte Kampf gegen die „Schatten von Mordor“.
Die
Frage ist: Wann merken wir endlich, dass die Geschichte der
Menschheit in ein unwiderrufliches Stadium getreten ist, dessen Ziel
letztendlich die Vernichtung jeglichen höheren Lebens auf unserem
Planeten ist. Diejenigen die nach der ökologischen Wende rufen,
werden übertönt durch jene die sich weigern menschliche Vernunft
anzunehmen. Ökologisch gesehen wird das Ende unserer Zukunft
absehbar.
Was
die Bundesregierung in aller Hast als Klimapaket zusammengeschnürt
hat ist letztendlich ein Mogelpaket. Es ist der Versuch, dem Bürger
Sand in die Augen zu streuen. Vor dem Hintergrund der komplexen,
ökologischen Zukunftsfragen und Krisen liest es sich wie Hohn. Die
Wenigen die wohl mit diesen Klimastrategien zufrieden sein werden
sind die Manager der Industrie und Wirtschaftskonzerne. Während sich
diese die Finger reiben, weil die Hauptkosten auf die Bürger
abgewälzt werden, klopfen sich die Kanzlerin und ihr Finanzminister
voller Stolz und Eigenlob auf die eigene Schulter und die in einer
Knechtsschaftsbeziehung stehenden ökologischen Experten der
Regierung haben ihre skrupellosen Expertisen wieder einmal
durchgesetzt. Man spricht von Vernunft und Versachlichung während
die ökologische Zeitbombe weiter tickt und der Klimawandel sich
nicht zum besseren wandeln wird.
Vieles
spricht dafür, dass die Sorgen der „Fridays for Future“ Bewegung
ebenso folgenlos bleiben werden, wie die Proteste der einstigen
Ostermarschierer. Die Wünsche dieser Generation,die einmal einen
Planeten übernimmt dessen Natur und Landschaft nur noch ein Phantom
dieser jetzigen Erde sein wird, werden durch dieses Klimapaket
kurzerhand in die ungewisse Zukunft verschoben.
Vielleicht
waren unter den Mitwirkenden dieser „Mega-Demo für Klimaschutz“
einige Schüler und Schülerinnen die sich auf einen schulfreien
Vormittag freuten, aber wichtig ist doch, dass sie dabei waren. Dass
der Stadtrat von Kaiserslautern es abgelehnt hat für Kaiserslautern
den Klimanotstand zu beschließen, war abzusehen. Dass bereits in den
1970zigern Jahren entstandene geflügelte Wort- „Denke global, aber
handle lokal“- hat wohl bis heute den Lauterer Stadtrat noch nicht
erreicht.
Es
ist doch einfach so, dass wenn wir wirklich zum Wohle unseres
Planeten beitragen wollen, der beste Ausgangspunkt dafür unsere
eigene Stadt und Gemeinde ist. Nun, diese Jugendlichen haben unter
anderem auch klar zu machen versucht, dass die Weltklimaprobleme in
einem anderen Licht erscheinen, wenn sie von der lokalen Situation
abhängig gemacht werden. Dies versucht uns diese „Fridays for
Future“ Generation zu zeigen. Nach den vorherrschenden ökologischen
Fakten hört es sich bescheiden an, wenn sie behaupten, man würde
ihnen „die Zukunft klauen“, es ist doch viel schlimmer, man
zerstört ihre Zukunft. Es ist anscheinend den meisten Politikern
überhaupt noch nicht aufgefallen dass diese Jugendlichen etwas tun,
was eine großartige Chance für unsere Demokratie ist: Sich
politisch beteiligen! Eines hat sich inzwischen herausgestellt: Diese
Bewegung lässt sich die Worte nicht verbieten und ihr friedlicher
Widerstand ist etwas aus dem ganz Neues in unserer politischen
Landschaft erwachsen kann. Agieren sie doch vollkommen anders als die
Politik: Einfach Klartext reden!
Denn
ein Wirtschaftssystem das auf den Grundpfeilern von Ehrgeiz,
Konkurrenzdenken und Konsum aufbaut ist perspektivlos, weil es
unmenschlich ist und weil die Ressourcen begrenzt sind. Wenn wir so
weitermachen wird es zum Kollaps kommen und wie der aussieht, zeigen
uns jeden Freitag die Demo – Schilder der „Fridays for Future“
Bewegung.
hukwa
Freitag, 20. September 2019
Im synthetischen Wald
Die Masse schläft den Opiumschlaf
die Wenigen die dass Geheimnis fassen
werden von den Jägern gejagt
nicht kreatürlich ist dieser Schlaf
hypnotisch ist er
je nach Bedarf
im undurchdringlichen synthetischen Wald
der Atmosphäre
wird die Welt
zum ausgetrockneten Herbarium.
hukwa
die Wenigen die dass Geheimnis fassen
werden von den Jägern gejagt
nicht kreatürlich ist dieser Schlaf
hypnotisch ist er
je nach Bedarf
im undurchdringlichen synthetischen Wald
der Atmosphäre
wird die Welt
zum ausgetrockneten Herbarium.
hukwa
Mittwoch, 18. September 2019
Medusenhaupt
Aus einer Wolke heraus
der Flug des Graureiher
über das Tal
Regen trinkt die Erde
hier im Tal
fern dem Moloch
laufe ich wie in alter Zeit
ins Fichtengehölz zu den Meisen
lass mich nieder
auf dem zerstückelten Baumstumpf
den Blick nach Westen gerichtet
in der Morgenfrühe
umhüllt mich der Wald
wie ein schützender Mantel
uraltem Stein will ich gleichen
wie ein Medusenhaupt.
hukwa
der Flug des Graureiher
über das Tal
Regen trinkt die Erde
hier im Tal
fern dem Moloch
laufe ich wie in alter Zeit
ins Fichtengehölz zu den Meisen
lass mich nieder
auf dem zerstückelten Baumstumpf
den Blick nach Westen gerichtet
in der Morgenfrühe
umhüllt mich der Wald
wie ein schützender Mantel
uraltem Stein will ich gleichen
wie ein Medusenhaupt.
hukwa
Montag, 16. September 2019
Haiku zum frühen Morgen
Am frühen Morgen
fiel leise und sanft
das erste Ahornblatt.
hukwa
fiel leise und sanft
das erste Ahornblatt.
hukwa
Sonntag, 15. September 2019
Herbsthaiku
Der Herbst kehrt ein in die Felder
sein Geist ist
der Wind in den Gräsern.
hukwa
sein Geist ist
der Wind in den Gräsern.
hukwa
Samstag, 14. September 2019
Zeit
"Es gibt nur eine Zeit,
in der es wesentlich ist,
aufzuwachen-
diese zeit ist Jetzt.
Buddha
in der es wesentlich ist,
aufzuwachen-
diese zeit ist Jetzt.
Buddha
Freitag, 13. September 2019
Weltenerfahrung
Es gibt Augenblicke im Leben eines Menschen, in denen er das Gefühl der Vollständigkeit erfährt. Solchen Momenten begegnen wir wenn wir die Einheit mit der Natur in uns spüren. Dann wird dass Rauschen eines Baumes zur Musik und windstilles Schweigen zur Antwort. Dann löst sich die lineare Zeit auf und wir fühlen uns aufgehoben in den Zyklen der Jahreszeiten. Es ist dies die sinnliche Erfahrung mit der Natur, die auch immer, die Erfahrung einer beseelten und mystischen Lebenswelt ist, in die wir untrennbar verwoben sind, selbst wenn wir es nicht wahrhaben wollen.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 11. September 2019
Dienstag, 10. September 2019
Erdwanderer
Unterwegs sein heißt Erfahrungen ansammeln. Ganz im Sinne wie es Fr. Nietzsche aussprach:
"Wer nur einigermaßen zur Freiheit der Vernunft gekommen ist, kann sich auf Erden nicht anders fühlen, denn als Wanderer".
hukwa
"Wer nur einigermaßen zur Freiheit der Vernunft gekommen ist, kann sich auf Erden nicht anders fühlen, denn als Wanderer".
hukwa
Sonntag, 1. September 2019
Die große Meute
Der Großteil der Menschen schert sich einen Dreck um die ökologischen Probleme des Planeten. Er macht einfach dass was die Wirtschaft von ihm verlangt: das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, die Augen zu schließen und vor den Problemen davon zu laufen.
hukwa
hukwa
Samstag, 31. August 2019
Fliehender August
Letzte Augusttage
der Farn wird gelb
Libellentanz und Häherschrei
Holunderbeeren
über Judasohr
fliehende Wolken
Zeisiggespräche
Auguststille
Herbstsonne naht.
hukwa
der Farn wird gelb
Libellentanz und Häherschrei
Holunderbeeren
über Judasohr
fliehende Wolken
Zeisiggespräche
Auguststille
Herbstsonne naht.
hukwa
Freitag, 30. August 2019
Frühherbst Haiku
Die Windenblüte
ende August
weiß um den Herbst.
hukwa
Frühherbst der Verwandler
Ich lausche
dem Lied der Grille.
hukwa
ende August
weiß um den Herbst.
hukwa
Frühherbst der Verwandler
Ich lausche
dem Lied der Grille.
hukwa
Donnerstag, 29. August 2019
Sonntag, 25. August 2019
Trost der Philosophie
Die Philosophie führt uns zum Weg der Wahrheit, das ist ihr Sinn. Die Wahrheit ist nur Er - ahnbar. Wir erkennen vielleicht den Schatten der Wahrheit, das Licht aber bleibt uns fern, erkennbar vielleicht als leichtes flimmern. Und dies ist der "Trost der Philosophie".
hukwa
hukwa
Freitag, 16. August 2019
Metallurgie und Alchemie
Die Wurzel der Alchemie war vor allem die Metallurgie, dass Hüttenwesen, der Bergbau und die Verarbeitung der Metalle. Die Symbolik der philosophischen Alchemie wurde vor allem von Herbert Silberer und C.G. Jung sehr realistisch gedeutet. Mircea Eliade gehört aber der Verdienst die Alchemie in Verbindung mit der Metallurgie als erster ganzheitlich dargestellt zu haben. Er ging vor allem auf die Elemente der Mythologie ein, der "Geburt der Metalle" in der Erde, der uralten Mythologie der Schmiede, der sakralen Eisenbearbeitung und des Feuers.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 15. August 2019
Die Masse
Die Masse existiert in einem seelischen Armenhaus.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 14. August 2019
Über Alchemie
Die profane Alchemie, also die Laborarbeit, ist die praktische Seite der hermetischen Philosophie. Nach Fulcanelli ist die Alchemie eine Geheimwissenschaft. Wenn auch die naturwissenschaftliche Chemie zum Teil aus der Alchemie hervorging so ist sie doch nicht vergleichbar mit ihr. Das Vor- und Urbild der Alchemie ist immer die Natur, der Alchemist arbeitet in innerer Harmonie mit ihr. So ist die Metallurgie näher mit der Alchemie verwandt als die Chemie. Newton beschäftigte sich ein Leben lang mit der Alchemie. Leibnitz, John Locke und Goethe ebenfalls. Newton gilt als Vater der modernen Wissenschaft. Über Alchemie schrieb er genau soviel wie über sein mechanisches Weltbild. Wahrscheinlich gab ihm die Alchemie dass was die Naturwissenschaften ihm nicht bieten konnten.
hukwa
hukwa
Dienstag, 13. August 2019
Dorneus
Dorneus (1530-1584) war der erste Alchemist der in deutlicher Sprache über die philosophische Alchemie schrieb. Er ist ganz Hermetiker und einer der wenigen Alchemisten die im Besitz des "philosophischen Stein der Weisen" waren. Er schreibt: "Transmutemini in vivos lapides philosophicos = euch selbst verwandelt in lebendige Steine". Dies bedeutet- findet in euch den Stein der Weisen. Er meint damit bereitet ihn durch die Verwandlung des eigenen Wesens. Die alchemistische Arbeit an der "prima materia", also mit der noch angewandten Ausgangssubstanz. Dies bezieht sich somit auf die Persönlichkeit des Alchemisten.
hukwa
hukwa
Sonntag, 11. August 2019
Unendlichkeit
Könnten wir die Zusammenhänge in der Natur ganz erfassen würden wir einen Blick in die Unendlichkeit tun.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 8. August 2019
Welt
Bis jetzt hat die Politik sich damit zufrieden gegeben die Welt zu verändern. Jetzt kommt es darauf an sie zu erhalten.
hukwa
hukwa
Sonntag, 21. Juli 2019
Götzendienst
"Wir verehren heute das, was vom Menschen gemacht ist. Das ist der eigentliche Götzendienst.
Theodor Roszak
Theodor Roszak
Donnerstag, 11. Juli 2019
Im grünen Fleisch der Wälder
Ich laufe hinein in das grüne Fleisch des Waldes
lausche dem pochenden Herz der Bäume
tief drinnen im Schattenbraun der Sommerbäume
wo der Kelchige Schierling seine Dolden entfaltet
suche ich
nach den Geheimnissen des Waldes.
hukwa
lausche dem pochenden Herz der Bäume
tief drinnen im Schattenbraun der Sommerbäume
wo der Kelchige Schierling seine Dolden entfaltet
suche ich
nach den Geheimnissen des Waldes.
hukwa
Mittwoch, 10. Juli 2019
Sommer Haiku
Im sommerlichen Wildbach
steht einsam am Morgen
der Graureiher.
hukwa
steht einsam am Morgen
der Graureiher.
hukwa
Sonntag, 7. Juli 2019
Juli Haiku
Die Samen der Akelei
vorm Aufspringen
Vergänglichkeit des Sommers.
hukwa
Im sanften Windhauch
die Distelsamen fliegen
zum nächsten Sommer.
hukwa
vorm Aufspringen
Vergänglichkeit des Sommers.
hukwa
Im sanften Windhauch
die Distelsamen fliegen
zum nächsten Sommer.
hukwa
Donnerstag, 4. Juli 2019
Sommer Geleit
Bemooste Schädeldecke
vom Wiesel im Gebüsch
weißes Spinnenhaar
im Weideröschendickicht
Julisonne brennt
im frisch gemähten Feld
das Rehkitz rennt
Sommerfackel brennt
des Dompfaff rotes Kleid
Blaumeise singt ihr Leid
Habicht zieht seinen Kreis
Sommerliches Geleit.
hukwa
vom Wiesel im Gebüsch
weißes Spinnenhaar
im Weideröschendickicht
Julisonne brennt
im frisch gemähten Feld
das Rehkitz rennt
Sommerfackel brennt
des Dompfaff rotes Kleid
Blaumeise singt ihr Leid
Habicht zieht seinen Kreis
Sommerliches Geleit.
hukwa
Dienstag, 2. Juli 2019
Erfolgreiche Viruspolitik
Alle paar Jahre wieder bricht in dem Dorf in dem ich lebe der Virus der Bauwut aus. Man weißt dann Sogenannte "Kahlflächen" zu Baugebieten aus. Am stärksten von diesem Virus betroffen sind Bürgermeister und Gemeinderat. Sie fiebern dem Tag entgegen an dem endlich die Bagger anrollen und die Erde um wühlen. Das Motorengeräusch von Planierwalze, Motorsäge und LKW ist Musik in den Ohren dieser Kommunalpolitiker. Wenn dann einige Wochen später Asphalt und Beton angeliefert werden zum versiegeln des Bodens würden sie am liebsten Freudeschreie ausstoßen und um die Baustelle tanzen. Der Virus hat nun seinen Höhepunkt erreicht. Die Kirchturmpolitik war erfolgreich.
hukwa
hukwa
Sonntag, 23. Juni 2019
Discounter Leben
In meinem Leben ist mir wichtig die Oberflächen zu durchschauen. Die Gedankenwelt der meisten Mitmenschen haften an dieser Oberfläche, deshalb halte ich mich von ihnen fern. Ein Leben aus "zweiter Hand" ist mir ein zu billiges Dasein.
hukwa
hukwa
Donnerstag, 20. Juni 2019
Philosophischer Tagesspruch
Eine Philosophie die etwas taugen soll
muss sich im Leben bewähren.
hukwa
muss sich im Leben bewähren.
hukwa
Sonntag, 9. Juni 2019
Existierendes Sein
Viele Omen begegnen uns im täglichen Dasein
wir erkennen sie nicht
oder wollen sie nicht Erkennen
man sollte aus dem alltäglichen Dasein
kein
hermetisches Gefängnis machen
man sollte aber auch nicht
aus dem Alltag
alltägliches machen
sondern im Versuch leben
ins existierende Sein
vorzudringen.
hukwa
wir erkennen sie nicht
oder wollen sie nicht Erkennen
man sollte aus dem alltäglichen Dasein
kein
hermetisches Gefängnis machen
man sollte aber auch nicht
aus dem Alltag
alltägliches machen
sondern im Versuch leben
ins existierende Sein
vorzudringen.
hukwa
Donnerstag, 6. Juni 2019
Durchdringung
Lass dich von jedem Tag durchdringen
dann wird dein Leben nie B anal.
hukwa
dann wird dein Leben nie B anal.
hukwa
Dienstag, 4. Juni 2019
Gesellschaft - Tagesspruch
"Ich hätte gegen die Geselllschaft Amok laufen können, doch ich zog es vor die Geselschaft gegen mich Amok laufen zu lassen, weil sie von uns beiden der Hoffnungslosere war".
H.D.Thoreau
H.D.Thoreau
Dienstag, 28. Mai 2019
Zuflucht
Um die Erfahrung der realen Wirklichkeit zu machen muss ich mich täglich mehrere Stunden in der Natur aufhalten. Der Aufenthalt unter Bäumen, bei Pflanzen und Tieren gibt mir die Gewissheit ein Teil der Gegenwart zu sein und nicht in Illusionen zu verweilen. Die Natur ist mir keine Fluchtburg sondern eine Zuflucht vor der Dumpfheit meiner Zeitgenossen.
hukwa
hukwa
Dienstag, 21. Mai 2019
Werden
Früher Morgen
im Garten begrüßt mich das berstende Grün
die Blüte der Akelei
das betörende Lied der Amsel
läßt in mir ein erhabenes Gefühl aufkommen
ich spüre das Einswerden
mit Vogel Baum und Stein
fern dem Stumpfsinn der Tage
erlebe ich das Werden
das aus den Strophen des Amselliedes dringt.
hukwa
im Garten begrüßt mich das berstende Grün
die Blüte der Akelei
das betörende Lied der Amsel
läßt in mir ein erhabenes Gefühl aufkommen
ich spüre das Einswerden
mit Vogel Baum und Stein
fern dem Stumpfsinn der Tage
erlebe ich das Werden
das aus den Strophen des Amselliedes dringt.
hukwa
Sonntag, 12. Mai 2019
Spirituelle Alchemie und Surrealismus
Die spirituelle Alchemie, als auch der Surrealismus fordern zur Überwindung des rationalistischen Denkens auf, denn nur dies kann die Menschen davor retten, zu Maschinen zu werden.
hukwa
hukwa
Freitag, 10. Mai 2019
Demeters Schweigen
Bäume
gewachsene Pilger im unendlichen Kreislauf
unter Schnee
unter Regen
schwitzend in der Hitze
im Wellenschaum die Nebel ziehen
die schwirrende Nacht
sichtbare Geschöpfe
fern die Welt
gefangen im kleinen Licht
ummantelt von Zeit und Efeugerank
Welt
Wahnsinnsinsel in der Zeit
Motorenecho im braunen dreckigen Smog
Widerschein der Daseienden Zeit
im Erdenschoß
Demeters Schweigen.
hukwa
gewachsene Pilger im unendlichen Kreislauf
unter Schnee
unter Regen
schwitzend in der Hitze
im Wellenschaum die Nebel ziehen
die schwirrende Nacht
sichtbare Geschöpfe
fern die Welt
gefangen im kleinen Licht
ummantelt von Zeit und Efeugerank
Welt
Wahnsinnsinsel in der Zeit
Motorenecho im braunen dreckigen Smog
Widerschein der Daseienden Zeit
im Erdenschoß
Demeters Schweigen.
hukwa
Donnerstag, 9. Mai 2019
An der Quelle
Irrendes zwischen
Morgen und Flut
spüre ich die nahende
sommerliche Glut
lausche dem Rauschen
von Strauch und Baum
lebe an der Quelle
beim alten Eichbaum.
hukwa
Morgen und Flut
spüre ich die nahende
sommerliche Glut
lausche dem Rauschen
von Strauch und Baum
lebe an der Quelle
beim alten Eichbaum.
hukwa
Mittwoch, 8. Mai 2019
Dienstag, 7. Mai 2019
Götzendienst
"Wir verehren heute das, was vom Menschen gemacht ist. Das ist der eigentliche Götzendienst".
Theodore Roszak
Theodore Roszak
Signatur
Ich erkenne in den unergründlichen Offenbarungen der Natur eine Signatur der grünen Göttin. Wir sollten die äußere Natur so aufnehmen dass sie uns dabei behilflich ist unsere innere Natur wieder zu entdecken.
hukwa
hukwa
Sonntag, 28. April 2019
Krone der Schöpfung?
Der Mensch war nie die Krone der Schöpfung
er war und ist immer nur ihr schwächstes Glied.
So schwach
dass er aus einem einst blühenden und blauen Planeten
eine Müllhalde machte.
hukwa
er war und ist immer nur ihr schwächstes Glied.
So schwach
dass er aus einem einst blühenden und blauen Planeten
eine Müllhalde machte.
hukwa
Samstag, 27. April 2019
Buschwindröschenblüte Trippstadter Wald
Sonntag, 14. April 2019
Was sehen die eigentlich?
Ein neues erblühen beginnt in der Natur. Ein Winter des sich Sehnens und Wartens ist vorüber. Im Garten genieße ich das neue Erwachen. Insekten umschwärmen mich und die Vögel singen mir ihre Lieder vor. Ein fast perfekter Tag, wären da nicht die Durchschnittsbürger mit ihrem ständigen Lärm.
Ich frage mich: Was sehen die eigentlich?
hukwa
Ich frage mich: Was sehen die eigentlich?
hukwa
Samstag, 30. März 2019
Meine Sphärenmusik
Meine Lebensführung beinhaltet auch immer die Nähe eines Gefühls mit einer höheren Dimension in Verbindung zu stehen. In dem ich tief in mich hinein höre ist es mir oftmals zumute als erklinge in mir das Echo dieser höheren Dimension. Eine Art Sphärenmusik, die man nicht mit dem Ohr sondern mit dem Gefühl wahrnimmt. In solchen Momenten kommuniziert mein Selbst mit dem Makrokosmos. Es ist das schöpferische Vermögen der Imagination, dass dem Menschen inhärent ist.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 27. März 2019
Frühlingsmond
Der Mond spiegelt sich im alten Waldweiher
ein leichter Wind bringt das Wasser in Bewegung
langsam fallen ein paar Tropfen
Landregen
es ist richtig
die Dämmerung ist ein Spalt in den Welten
Wolken schieben sich vor den Mond
der Wechsel von Mondlicht und Dämmerung verzaubert die Nacht
ein leichter Nebel steigt auf
hier spürt man das es so etwas gibt
wie eine Einheit im Leben.
hukwa
ein leichter Wind bringt das Wasser in Bewegung
langsam fallen ein paar Tropfen
Landregen
es ist richtig
die Dämmerung ist ein Spalt in den Welten
Wolken schieben sich vor den Mond
der Wechsel von Mondlicht und Dämmerung verzaubert die Nacht
ein leichter Nebel steigt auf
hier spürt man das es so etwas gibt
wie eine Einheit im Leben.
hukwa
Montag, 25. März 2019
MenschRoboter
Wer den ganzen Tag an den Konsum den die Gesellschaft uns bietet denkt, ist nicht er selbst. Jeder Mensch hat einen vorgeschriebenen Weg. Jene, die aus gesellschaftlichen Gründen diesen Weg verlassen und dieser Gesellschaft ihren Eigensinn opfern sind nichts anderes als Roboter.
hukwa
hukwa
Montag, 18. März 2019
Versäumnisse
Jeder der sein Leben dem Anhäufen von Geld und Besitz gewidmet hat ist meiner Meinung nach gescheitert und hat Versäumnisse anzumelden.
hukwa
hukwa
Sonntag, 17. März 2019
Entweihung
"Ich glaube dass der Geist entweiht werden kann durch die Angewohnheit, sich belanglosen Dingen hinzugeben, so dass alle unsere Gedanken, einen Anflug von Belanglosigkeit bekommen. Sie werden so staubig wie die Steine auf der Strasse."
Thoreau
Thoreau
Sonntag, 3. März 2019
Samstag, 2. März 2019
Samstag, 23. Februar 2019
Es gibt immer den Ort...
Es gibt immer den Ort wo alles anfing, wo alles begann- den Ort der Kindheit. Dieser Ort, diese innere Landschaft begleitet uns ein Leben lang. Die Reise in die Kindheit wird mit den Jahren zu einer imaginären Wanderung. Es ist verwunderlich wie man den Empfindungen und Ahnungen der Kinderzeit auf Jahrzehnte verbunden bleibt. In die Kindheit zurück Schauen ist der Blick in einen Zauberspiegel in dem sich das Gestern und Heute spiegelt und was man schaut ist der persönliche Mythos.
hukwa
hukwa
Freitag, 22. Februar 2019
Die Fragmente der vergessenen Dichter
Es gibt den Ort wo Urbeginn und Zeit
sich verknüpfen
und der jenseits von dem ist
was wir unter Realität verstehen.
H.W.
Es ist der Buchstabe der fehlt
der Satz der verloren gegangen ist
in den tiefen der Jahre
Cherubinnen der Nacht
behüten die Traumgärten
wo weiße Nebel
die wärmenden Labyrinthe verbergen
Illusionen die sich spiegeln
in den klaren Augen des Fuchs
der am Weißdornbusch wacht
das Leben ein Chiffre
Geheimschrift ist die Spur des Marders im Schnee
doch offenbart dies alles das Urbild des Seins
wie das Gedächtnis die Erinnerungen
die Müdigkeit des Wanderers
sein giftiges Evangelium
das er verstreut während seiner Pilgerschaft
ist eine unleugbare Realität
die unser Dasein umhüllt
das Gleichnis findet seinen Sinn
in den Fragmenten der vergessenen Dichter.
hukwa
sich verknüpfen
und der jenseits von dem ist
was wir unter Realität verstehen.
H.W.
Es ist der Buchstabe der fehlt
der Satz der verloren gegangen ist
in den tiefen der Jahre
Cherubinnen der Nacht
behüten die Traumgärten
wo weiße Nebel
die wärmenden Labyrinthe verbergen
Illusionen die sich spiegeln
in den klaren Augen des Fuchs
der am Weißdornbusch wacht
das Leben ein Chiffre
Geheimschrift ist die Spur des Marders im Schnee
doch offenbart dies alles das Urbild des Seins
wie das Gedächtnis die Erinnerungen
die Müdigkeit des Wanderers
sein giftiges Evangelium
das er verstreut während seiner Pilgerschaft
ist eine unleugbare Realität
die unser Dasein umhüllt
das Gleichnis findet seinen Sinn
in den Fragmenten der vergessenen Dichter.
hukwa
Dienstag, 19. Februar 2019
Zeitlose Substanz
Die zeitlose Substanz der Urerinnerung, die Erinnerung an das vor-mythische, dies sind die Erinnerungen mit denen der Dichter arbeitet.
hukwa
hukwa
Samstag, 16. Februar 2019
Freitag, 15. Februar 2019
Am Wegrand
Am Wegrand
sprach heute das Hirtentäschel zu mir
vom Frühling.
hukwa
sprach heute das Hirtentäschel zu mir
vom Frühling.
hukwa
Samstag, 9. Februar 2019
Durchsichtiger Traum
In der Durchsichtigkeit eines gläsernernen Traumes
verbergt sich das Spiegelbild
eines geheimen Universums
Selbstvergessen
das Lachen eines Fauns am Waldweiher
geht es unter
im Gedröhne
eines Düsenjägers
der Krieg spielt
Februarwetter mit Schneeschmelze
Lederstrumpfwetter vergangener Kindheiten
in jenen Gefilden
wo sich die Schatten der Vergangenheit bewegen
wo alles aufgezeichnet ist
in einem gläsernen Traum der Durchsichtigkeit
weilst du für einen Moment
im Hier und Jetzt
bald fliegt dein Geist
wie das welke Blatt einer Buche im Herbst
und versucht zu ergründen
die Traumata dieses Durchsichtigen Durchsichtiger Traum
hukwa
verbergt sich das Spiegelbild
eines geheimen Universums
Selbstvergessen
das Lachen eines Fauns am Waldweiher
geht es unter
im Gedröhne
eines Düsenjägers
der Krieg spielt
Februarwetter mit Schneeschmelze
Lederstrumpfwetter vergangener Kindheiten
in jenen Gefilden
wo sich die Schatten der Vergangenheit bewegen
wo alles aufgezeichnet ist
in einem gläsernen Traum der Durchsichtigkeit
weilst du für einen Moment
im Hier und Jetzt
bald fliegt dein Geist
wie das welke Blatt einer Buche im Herbst
und versucht zu ergründen
die Traumata dieses Durchsichtigen Durchsichtiger Traum
hukwa
Mittwoch, 6. Februar 2019
Als der Himmel voller brauner Demonstranten hing
Ein leichter Regen ging nieder
am frühen Morgen
und der Himmel hing voller brauner Demonstranten
die ihre giftige Galle in die Atmosphäre spuckten
ihr primitives Kauderwelsch
drang zu mir herüber
ich hatte keine Lust mit diesen Leuten in Sprachberührung zu kommen
die Wahrnehmung aus dem Abstand
ist schon das Äußerste
man kann nicht mit Menschen kommunizieren
deren Kopf ein Schlachthof ist
und die die Dreistigkeit besitzen
faschistische Methoden
wieder Hoffähig zu machen
die ihr braunes Süppchen kochen
das 15 Prozent der deutschen Wahlberechtigten
genüsslich auslöffeln
ich Verlasse diesen Ort
in der Hoffnung
das dieses Land bald ein schlechtes Gewissen bekommt.
hukwa
am frühen Morgen
und der Himmel hing voller brauner Demonstranten
die ihre giftige Galle in die Atmosphäre spuckten
ihr primitives Kauderwelsch
drang zu mir herüber
ich hatte keine Lust mit diesen Leuten in Sprachberührung zu kommen
die Wahrnehmung aus dem Abstand
ist schon das Äußerste
man kann nicht mit Menschen kommunizieren
deren Kopf ein Schlachthof ist
und die die Dreistigkeit besitzen
faschistische Methoden
wieder Hoffähig zu machen
die ihr braunes Süppchen kochen
das 15 Prozent der deutschen Wahlberechtigten
genüsslich auslöffeln
ich Verlasse diesen Ort
in der Hoffnung
das dieses Land bald ein schlechtes Gewissen bekommt.
hukwa
Samstag, 2. Februar 2019
Gestern abend sang hier noch die Amsel
Sie kamen früh am Morgen
plötzlich waren sie da
mit Lärm und Getöse
die Motorsägen heulten auf
die alten Bäume fielen
den Baggern folgten die Lastwagen
die Frösche Eidechsen und Vögel flüchteten
die Schnecken blieben auf der Strecke
wahrscheinlich hat es auch der Igel geschafft der hier lebte
die Grauammer und der Stieglitz werden hier nicht mehr nisten
den Sperlingen hat man ihre Wohnung zerstört
der Fuchs wird dem Hasen hier nicht mehr Gute Nacht sagen
jetzt klafft hier ein riesiges rotes Loch
die gelben Adern der Tonerde im roten Sand
lassen das ganze wie eine eiternde Wunde der Erde erscheinen
am Abend zogen die stählernen Echsen wieder ab
die alten Bäume hat man in Meterstücke aufgeschichtet
voller Freude betrachtet der Gemeinderat sein Werk
lobende Worte werden dem Bürgermeister zugesprochen
Morgen soll schon der Asphalt kommen
gestern Abend sang hier noch die Amsel.
hukwa
plötzlich waren sie da
mit Lärm und Getöse
die Motorsägen heulten auf
die alten Bäume fielen
den Baggern folgten die Lastwagen
die Frösche Eidechsen und Vögel flüchteten
die Schnecken blieben auf der Strecke
wahrscheinlich hat es auch der Igel geschafft der hier lebte
die Grauammer und der Stieglitz werden hier nicht mehr nisten
den Sperlingen hat man ihre Wohnung zerstört
der Fuchs wird dem Hasen hier nicht mehr Gute Nacht sagen
jetzt klafft hier ein riesiges rotes Loch
die gelben Adern der Tonerde im roten Sand
lassen das ganze wie eine eiternde Wunde der Erde erscheinen
am Abend zogen die stählernen Echsen wieder ab
die alten Bäume hat man in Meterstücke aufgeschichtet
voller Freude betrachtet der Gemeinderat sein Werk
lobende Worte werden dem Bürgermeister zugesprochen
Morgen soll schon der Asphalt kommen
gestern Abend sang hier noch die Amsel.
hukwa
Mittwoch, 30. Januar 2019
Wandel und Werden
Der Mensch der nicht alles kritiklos hinnimmt wird sein Leben lang von dem Konflikt der Annahme des Lebens wie es ist und dem Drang es zu verändern begleitet werden. Nur dadurch das wir um den Wandel wissen wird uns bewusst das dass Leben Wandel ist.
hukwa
hukwa
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