Ich der die Wörter sammelt
sie zusammen fügt
zu Inschriften
wie man sie nicht als Graffiti beim Beton findet
vielleicht auf der Sandsteinmauer im Park
geschrieben mit Joghurt und Moos
wie damals in der Zeit vor den Menschen
als die ganze Erde noch Poesie war
ich sammele sie weiter
die Wörter
die Sätze
die sich verstecken
im Urnenhaften Zeitalter
gegenwärtiger Geschichte
im Schneeatem der Wälder
die ich durchstreife
auf der Suche nach dem Magma der frühen Tage
die mich durchqueren
wie höhere Mächte
auf dem Purpurweg durch die Geschichte
vorbei an den Scheiterhaufen der Welttyrannen
den Lügnern und Betrügern
vorbei am Bewusstseinsbeton der Zombies
immer weiter
auf der Suche
nach Wörtern und Sätzen.
hukwa
LandArt - Schriftstellerei - Malerei - Philosophie - Lyrik und Gedichte
Samstag, 26. Januar 2019
Mittwoch, 23. Januar 2019
Blaumilchkanalkapitäne
Wo einst das Gelege der Amsel war
und die Fledermaus den Tag verbrachte
wo der wilde Rittersporn wuchs
dort wo die Glockenblumen blühten
ist jetzt ein großes Erdloch
wie eine Wunde der Erde
Einsiedlerich stand hier das alte Haus
schön war es mit seinem kleinen verwilderten Garten
bis einige von den Idioten kamen
die gibt es in jedem Ort
Kapitäne auf den Blaumilchkanälen unserer Dörfer und Städte
denen das Haus ein Dorn im Auge war
mein Gott die alte Hütte
Sandstein von Unkraut um wuchert
kein Beton keine Tulpen
jetzt ist es weg das alte Haus
Wären nur mal die Idioten und Blaumilchkapitäne weg.
hukwa
und die Fledermaus den Tag verbrachte
wo der wilde Rittersporn wuchs
dort wo die Glockenblumen blühten
ist jetzt ein großes Erdloch
wie eine Wunde der Erde
Einsiedlerich stand hier das alte Haus
schön war es mit seinem kleinen verwilderten Garten
bis einige von den Idioten kamen
die gibt es in jedem Ort
Kapitäne auf den Blaumilchkanälen unserer Dörfer und Städte
denen das Haus ein Dorn im Auge war
mein Gott die alte Hütte
Sandstein von Unkraut um wuchert
kein Beton keine Tulpen
jetzt ist es weg das alte Haus
Wären nur mal die Idioten und Blaumilchkapitäne weg.
hukwa
Mittwoch, 16. Januar 2019
Chimären
Umgrenzter Raum
in stiller Landschaft
das Schweigen beinhaltet ein Gedicht
in die Stille gesprochen
es ruft der alte Wind
vollendet das Wort in der Zeit
am Himmel
tanzende Chimären.
hukwa
in stiller Landschaft
das Schweigen beinhaltet ein Gedicht
in die Stille gesprochen
es ruft der alte Wind
vollendet das Wort in der Zeit
am Himmel
tanzende Chimären.
hukwa
Samstag, 12. Januar 2019
Vergesst die alten Verse nicht
Ich verweigere mich dem Ausspruch des Apollinaire
"Vergebt mir das ich das alte Spiel der Verse nicht mehr kenne"
Ich gebunden an das Ich-lose ich der Poesie
erwarte im Geiste
den Besuch von Mallarme
tiefer noch als tief
werfe ich den Anker
seht ihr nicht an der Sandsteinmauer das Gesicht
ihr und euer Betonkult
Neoglyzerines Licht
ich schaue zur Sanduhr und weiß es ist Zeit
Dionysios Ekstase kennt ihr nicht
Schreien möchte ich
VERGESST DIE ALTEN VERSE nicht
die POESIE
nicht alt nicht neu
ist nur ein Halt in dieser Welt
ein FUNDAMENT das Leben hält.
hukwa
"Vergebt mir das ich das alte Spiel der Verse nicht mehr kenne"
Ich gebunden an das Ich-lose ich der Poesie
erwarte im Geiste
den Besuch von Mallarme
tiefer noch als tief
werfe ich den Anker
seht ihr nicht an der Sandsteinmauer das Gesicht
ihr und euer Betonkult
Neoglyzerines Licht
ich schaue zur Sanduhr und weiß es ist Zeit
Dionysios Ekstase kennt ihr nicht
Schreien möchte ich
VERGESST DIE ALTEN VERSE nicht
die POESIE
nicht alt nicht neu
ist nur ein Halt in dieser Welt
ein FUNDAMENT das Leben hält.
hukwa
Donnerstag, 10. Januar 2019
Geheimnis der Tage
"Ich habe Teil an all dem Widerspruch der Leben heißt".
Balzac
Früher Morgen 5.Uhr
ich bin im Atelier und schreibe
in der Nacht ist Schnee gefallen
das Dorf schläft noch
es ist die Zeit da ich meine Lyrik und Gedichte niederschreibe
Kristallen klar sind die Gedanken um diese Zeit
sie sind der Realität sehr nahe und doch ist da etwas magisch-surrealistisches
um diese Zeit
ich fühle ein wohltuendes Einssein
mit den Büchern den Bildern den Pflanzen die mich umgeben
es ist die einzige Zeit des Tages
da man das Unverstehbare zu Verstehen beginnt
da man dem Schnee der Kälte dem Winter sehr nahe ist
um 8.Uhr wird es langsam hell
ich gehe in den Garten und füttere die Vögel
der Schnee knirscht unter meinen Füßen
der Tag sollte ein Mysterium sein
ein vollendetes Geheimnis.
hukwa
Balzac
Früher Morgen 5.Uhr
ich bin im Atelier und schreibe
in der Nacht ist Schnee gefallen
das Dorf schläft noch
es ist die Zeit da ich meine Lyrik und Gedichte niederschreibe
Kristallen klar sind die Gedanken um diese Zeit
sie sind der Realität sehr nahe und doch ist da etwas magisch-surrealistisches
um diese Zeit
ich fühle ein wohltuendes Einssein
mit den Büchern den Bildern den Pflanzen die mich umgeben
es ist die einzige Zeit des Tages
da man das Unverstehbare zu Verstehen beginnt
da man dem Schnee der Kälte dem Winter sehr nahe ist
um 8.Uhr wird es langsam hell
ich gehe in den Garten und füttere die Vögel
der Schnee knirscht unter meinen Füßen
der Tag sollte ein Mysterium sein
ein vollendetes Geheimnis.
hukwa
Mittwoch, 9. Januar 2019
Rotglühender Morgen
Rotglühender Morgen
dein Leuchten erinnert
an die letzte Rose im Herbst
die sich danach sehnte wieder Knope zu sein
Rotglühender Morgen
im blauen Wolkenkranz
in dir schon geboren
des Abend goldener Glanz
Rotglühender Morgen
zerbrechlicher Moment von Harmonie.
hukwa
dein Leuchten erinnert
an die letzte Rose im Herbst
die sich danach sehnte wieder Knope zu sein
Rotglühender Morgen
im blauen Wolkenkranz
in dir schon geboren
des Abend goldener Glanz
Rotglühender Morgen
zerbrechlicher Moment von Harmonie.
hukwa
Sonntag, 6. Januar 2019
Philosophiegeschichte
| Foto©UteKW |
Was Philosophie ist und soll ist eines der ewigen Themen der Philosophie. Deswegen ist die Philosophie immer auf die eigene Betrachtung ihrer Geschichte angewiesen. Da nun der Philosoph aus seiner eigenen Zeit nicht heraustreten kann um sie historisch kritisch zu betrachten, sondern nur kritisch über sie Philosophieren kann so kann er doch mit den Gedankenwelten der Philosophiegeschichte in Verbindung treten und im "Philosophieren im Jetzt" die humanistischen Saatkörner der Vergangenheit zu neuem Erblühen bringen.
hukwa
Auch in dieser Nacht
Die Ungewöhnlichkeit eines Gedichtes empfehlt es jenen Geistern die des Gewöhnlichen überdrüssig sind.
Thoreich Geißenbauer
Auch in dieser Nacht bin ich wieder gegangen
durch lang schon vergessen geglaubte Zeiten
meines Lebens
der Traum ist der Weg
der hinter die Verschleierung der Dinge führt.
hukwa
Thoreich Geißenbauer
Auch in dieser Nacht bin ich wieder gegangen
durch lang schon vergessen geglaubte Zeiten
meines Lebens
der Traum ist der Weg
der hinter die Verschleierung der Dinge führt.
hukwa
Samstag, 5. Januar 2019
Schleier
Der Januar hat eine Mauer gebaut
aus eisigem dunklen Frost
die Seele lässt dunkle Stunden reifen
die Raunächte ziehen langsam vorüber
reiße die alten Wunden nicht auf
und klebe auch nichts darüber
tue einfach ganz im Tage verweilen
bis sich die Schleier zerteilen.
hukwa
aus eisigem dunklen Frost
die Seele lässt dunkle Stunden reifen
die Raunächte ziehen langsam vorüber
reiße die alten Wunden nicht auf
und klebe auch nichts darüber
tue einfach ganz im Tage verweilen
bis sich die Schleier zerteilen.
hukwa
Freitag, 4. Januar 2019
Hungrig ist die Seele der Jugend
Jene zeit will ich Beschwören
da ich jung und Lebenshungrig war
da ich flink wie der Distelfink durch die Äste der Bäume kletterte
da die Großmutter meinen Namen rief
das Essen steht auf dem Tisch
der Hofhund bellte im Zwinger
und der Truthahn klammerte seinen Schnabel an mein Hemd
grün war das Wiesental das dem Dorf seinen Namen gab
als der Geruch des Flieders in die Stube drang
der Hahn mich am Morgen weckte
grün wie das Gras ist die Seele der Jugend
die Tage waren so wie man eben sagt
als die Erde für mich noch jung war
die Schwalben zogen ihre Kreise
das Mondlicht beleuchtete in den Nächten mein Bett
und die Träume reisten mit dem Ruf der Kraniche
grün wie das Gras ist die Seele der Jugend
hungrig nach den Tönen der Sphärenmusik
der ich lauschte
ich spürte wie der Wurm sich in der erde krümmte
die spürbare Lust die dem Frühling innewohnt
lenkt die Gedanken heimwärts ins reich der Kindheit
weiß blühen die Schneeglöckchen im Garten
die Primmeln treiben bald
die Seele der Jugend wartet auf die Märzwinde
Demeter regt sich wollüstig im faulenden Laub
greif nach den Wolken in dieser Stunde
packe fest zu bevor sie Verdunkeln
Holunderblätter bersten schon
als ich heute lief durch Feld und Flur
die Gedanken rückwärts gewandt
die Frühlinge zu zählen die mich häuteten wie Herbsttage
noch tiefer zu denken versäume ich nicht
biegsam wie ein junger Baum schleiche ich dem Lenz entgegen
doch in die Ahnungen süßer Märzwinde Düfte
mischt sich der Lemminge Geschrei
jene Zeit will ich Beschwören
da ich jung und Lebenshungrig war
so jung will ich die Erde sehen
Schauen was ich damals sah.
hukwa
da ich jung und Lebenshungrig war
da ich flink wie der Distelfink durch die Äste der Bäume kletterte
da die Großmutter meinen Namen rief
das Essen steht auf dem Tisch
der Hofhund bellte im Zwinger
und der Truthahn klammerte seinen Schnabel an mein Hemd
grün war das Wiesental das dem Dorf seinen Namen gab
als der Geruch des Flieders in die Stube drang
der Hahn mich am Morgen weckte
grün wie das Gras ist die Seele der Jugend
die Tage waren so wie man eben sagt
als die Erde für mich noch jung war
die Schwalben zogen ihre Kreise
das Mondlicht beleuchtete in den Nächten mein Bett
und die Träume reisten mit dem Ruf der Kraniche
grün wie das Gras ist die Seele der Jugend
hungrig nach den Tönen der Sphärenmusik
der ich lauschte
ich spürte wie der Wurm sich in der erde krümmte
die spürbare Lust die dem Frühling innewohnt
lenkt die Gedanken heimwärts ins reich der Kindheit
weiß blühen die Schneeglöckchen im Garten
die Primmeln treiben bald
die Seele der Jugend wartet auf die Märzwinde
Demeter regt sich wollüstig im faulenden Laub
greif nach den Wolken in dieser Stunde
packe fest zu bevor sie Verdunkeln
Holunderblätter bersten schon
als ich heute lief durch Feld und Flur
die Gedanken rückwärts gewandt
die Frühlinge zu zählen die mich häuteten wie Herbsttage
noch tiefer zu denken versäume ich nicht
biegsam wie ein junger Baum schleiche ich dem Lenz entgegen
doch in die Ahnungen süßer Märzwinde Düfte
mischt sich der Lemminge Geschrei
jene Zeit will ich Beschwören
da ich jung und Lebenshungrig war
so jung will ich die Erde sehen
Schauen was ich damals sah.
hukwa
Mittwoch, 2. Januar 2019
Über das Tun
Die Welt des Dichters ist eine Welt in der Welt - eine Sonderwelt - daher sind Dichter auch meistens Sonderlinge.
Thoreich Geißenbauer
Gestern zwei Zeichnungen und eine Collage gemacht. Ein Text oder ein kleines Kunstwerk sollte jeden Tag entstehen.
Das Tagebuch schreiben am Morgen, die Arbeit am Gedicht die auch in die Morgenstunden hinein fällt sind künstlerische Pflichtübungen. Ein Werk soll so groß sein das sich sein Erschaffer dahinter verstecken kann.
hukwa
Thoreich Geißenbauer
Gestern zwei Zeichnungen und eine Collage gemacht. Ein Text oder ein kleines Kunstwerk sollte jeden Tag entstehen.
Das Tagebuch schreiben am Morgen, die Arbeit am Gedicht die auch in die Morgenstunden hinein fällt sind künstlerische Pflichtübungen. Ein Werk soll so groß sein das sich sein Erschaffer dahinter verstecken kann.
hukwa
Dienstag, 1. Januar 2019
Leserbrief: Rheinpfalz am Sonntag: Haste mal `nen Plan? Vom 30.12. 2018
Der
interessante Essay von Michael Konrad in der Rheinpfalz am Sonntag
über phantasielose Planer und planlose Weitermacher lässt zu Recht
den Verdacht aufkommen, dass sich in der Politik und Wirtschaft eine
Menge Leute tummeln die für ihren Job eigentlich unqualifiziert
sind. Schließlich geht es bei diesen Bauvorhaben auch um
Steuergelder. Eine wichtige Konsequenz dieser endlosen Bauvorhaben
hat ja der Autor deutlich angesprochen:“Müssen wir, statt weiter
wild Strassen und Brücken zu bauen, nicht fragen: Wie soll Mobilität
in Zukunft grundsätzlich gestaltet werden?“
So
lange diese Frage nicht geklärt ist werden weiterhin
„Blaumilchkanäle“ geplant und umgesetzt. Und dies widerspricht
jedem Realitätsprinzip! Wir können es uns einfach nicht mehr
leisten unsere Zukunft solchen bürokratischen „Experten“ zu
überlassen. Bestimmt wäre es von Vorteil für sie, sich vor den
großen Planungen auch mal eine schöpferische Denkpause zu gönnen.
hukwa
Tagebuch - Zeichnung - Gedicht eine Verbindung
Es ist die Zeit des frühen Morgen da ich mich zum Verse schmieden zurückziehe. Ich achte sehr darauf das ich diese Zeit genau einhalte. Das ist wichtig! In dem ich diesen Zeitraum täglich festhalte sprudelt die Quelle des Orpheus fast von selbst. Was da hervorquellt und herausgeholt wird kommt aus tiefster Innerlichkeit. Aus einer "Weltinnerlichkeit", den die Welt ist ja vorhanden in meinen Gedichten wenn auch vorwiegend in der Bekleidung des Symbols. Die Gedichte die dann entstehen sind oft lyrische Antworten auf die niedergeschriebene Prosa meiner Tage- und Arbeitsbücher. Auch auf die Zeichnungen und Malereien. Dichten ist schließlich auch eine Verdichtung der Welt. Es ist das Erahnen der Dichte der Zeit. Der Dichter spürt die Wesensdichte des Seins. Und somit ist meine Dichtung eben auch Seinsdichtung.
hukwa
hukwa
Montag, 31. Dezember 2018
Dichtergesetz
Poesie - Falter unterwegs in die Unendlichkeit.
H.W.
Höre was der Dichter spricht
wahres Wesen ist Gedicht
eine andere Welt gibst für ihn nicht
Seele ist auch nur ein Wort
in Gottes ewigen Gedicht
schauder nicht dich zu lösen
geschriebenes Wort in Schöpfergeist zu leben
Nie Erdensohn
Nie Weltenknecht
Dein leben ist Dichtergesetz.
hukwa
H.W.
Höre was der Dichter spricht
wahres Wesen ist Gedicht
eine andere Welt gibst für ihn nicht
Seele ist auch nur ein Wort
in Gottes ewigen Gedicht
schauder nicht dich zu lösen
geschriebenes Wort in Schöpfergeist zu leben
Nie Erdensohn
Nie Weltenknecht
Dein leben ist Dichtergesetz.
hukwa
Sonntag, 30. Dezember 2018
Aus der Welt der kostbarsten und nutzlosesten Dinge
Aus dunklen Gründen kommt das hermetische Gedicht, den es will Gründen, Er - Gründen. "Eigentlich ist das Gedicht schon fertig bevor es geschrieben ist", so ähnlich drückte es Benn aus. In der hermetischen Dichtung ist extrem viel private Symbolik des Dichters vorhanden. Paul Valery brachte es auf den richtigen Nenner: Ein großes Gerücht ist in der Welt aufgekommen (ich meine: in der Welt der kostbarsten und nutzlosesten Dinge), ein großes Gerücht ist in der Welt um die beiden Worte entstanden: die reine Poesie".
hukwa
hukwa
Samstag, 29. Dezember 2018
Noch einmal rinnt das alte Jahr
Das fahle Licht des Dezembers
sondert sich ab vom Jahr
Einsamkeit
Trost meiner Gezeiten
noch einmal rinnt in dir das alte Jahr
Dezember
Raunächte
Erwartungen
bedeckt mit Raureif
der alte Zaunpfosten
kündet ein Neues Jahr.
hukwa
sondert sich ab vom Jahr
Einsamkeit
Trost meiner Gezeiten
noch einmal rinnt in dir das alte Jahr
Dezember
Raunächte
Erwartungen
bedeckt mit Raureif
der alte Zaunpfosten
kündet ein Neues Jahr.
hukwa
Donnerstag, 27. Dezember 2018
Eine neue Story
Einsiedlerisch dieser Morgen
der um vier Uhr früh begann
ich beobachte die Vögel am Futterhaus
dann gehe ich hinüber ins Arbeitszimmer
als ich mit dem Schreiben beginne
sehne ich mich nach dem Geklapper
meiner 70ziger Schreibmaschine
ich verzichte heute darauf die Himmelsleiter zu besteigen
um ein paar Früchte am Baum der Offenbarungen zu pflücken
dafür klettere ich in die Tiefen meiner Erinnerungen
in die dunklen Gewölben meines Unbewussten
suche nach Material für eine neue Geschichte
durchstreife dunkle Labyrinthe
stolpere über Gerümpel
und tauche schließlich wieder auf
beginne eine neue Story zu schreiben.
hukwa
der um vier Uhr früh begann
ich beobachte die Vögel am Futterhaus
dann gehe ich hinüber ins Arbeitszimmer
als ich mit dem Schreiben beginne
sehne ich mich nach dem Geklapper
meiner 70ziger Schreibmaschine
ich verzichte heute darauf die Himmelsleiter zu besteigen
um ein paar Früchte am Baum der Offenbarungen zu pflücken
dafür klettere ich in die Tiefen meiner Erinnerungen
in die dunklen Gewölben meines Unbewussten
suche nach Material für eine neue Geschichte
durchstreife dunkle Labyrinthe
stolpere über Gerümpel
und tauche schließlich wieder auf
beginne eine neue Story zu schreiben.
hukwa
Mittwoch, 26. Dezember 2018
Dienstag, 25. Dezember 2018
Abgesondertes Schweigen
Das Gedicht
eine Welt für sich
ein kurzes Aufreißen des Schweigens
versteckt im Ton der alten Wanduhr
im Innern des Raumes
Unbekanntes
als Anblick im halbblinden Spiegel
entwinde ich mich der digitalen Zeit
wie die Unke tastend sich bewegt
ins Reich der Vergangenheit.
hukwa
eine Welt für sich
ein kurzes Aufreißen des Schweigens
versteckt im Ton der alten Wanduhr
im Innern des Raumes
Unbekanntes
als Anblick im halbblinden Spiegel
entwinde ich mich der digitalen Zeit
wie die Unke tastend sich bewegt
ins Reich der Vergangenheit.
hukwa
Sonntag, 23. Dezember 2018
Leserbrief: Rheinpfalz am Sonntag: „Echt jetzt?“ vom 23.12.2018
Das Gegenteil der Lüge ist
die Wahrheit! Und es sollte ein Grundsatz des menschlichen Seins sein
bei der Wahrheit zu bleiben. Ständiges Lügen führt nur in die
Irrealität. Ich glaube nicht, dass sogenanntes „Prosoziales Lügen
das Vertrauen innerhalb der Gesellschaft verbessert“. Eines der
wichtigsten Fundamente unserer demokratischen Gesellschaft ist
schließlich die Wahrheit, diese ist ein menschlicher Wert. Bestimmt
ist es so, dass innerhalb unserer Gesellschaft die Lüge oft wahrer
ist als die Wahrheit, weil eben die Wahrheit oftmals sehr verlogen
ist, dennoch sollten die Menschen den Weg der Wahrheit gehen und
nicht den der Lügen und Notlügen, sonst wird das Leben zu einem
Labyrinth. Jeder Mensch muss in sich ein Gefühl dafür entwickeln,
dass Lügen nicht richtig ist. Auf der einen Seite gibt es den
notorischen Lügner der zweifelsohne ein Neurotiker ist man
durchschaut ihn und kann mit ihm leben. Auf der anderen Seite gibt es
den „Berufslügner“ solche Leute kennt man oft aus der Politik,
ihre Lügengeschichten schwächt man ab und nennt sie fast kosenhaft
„Fake“. Aus meiner eigenen Erfahrung kenne ich solch einen
Menschen, er ist kommunalpolitisch tätig und es ist fast unmöglich
sich mit ihm auseinanderzusetzen, weil eben jedes Gespräch mit ihm
zu einem Chaos führt. Aus solchen Erfahrungen muss man einfach
schließen, dass Lügner für die Gesellschaft untragbar sind weil
sie Unruhe stiften. Ich glaube also nicht, dass „Lügen den
Zusammenhalt in unserer Gesellschaft verbessern“. Und ich hoffe
doch, dass das alte Sprichwort „die Wahrheit ist das höchste Gut“
noch einen Wert besitzt.
Dienstag, 18. Dezember 2018
Gespeicherte Jahresringe
Die alte Erde atmet Zeit
in den Flammen der Nacht
die
Erinnerungen wachhält
das Feuer der Geschichte
das die Seele erwärmt
ist die Saat aus der Alpträume wuchern
wo du auch gehst
die Erde atmet Zeit
ihre Erinnerungen
sind wie Jahresringe in dir gespeichert.
hukwa
in den Flammen der Nacht
die
Erinnerungen wachhält
das Feuer der Geschichte
das die Seele erwärmt
ist die Saat aus der Alpträume wuchern
wo du auch gehst
die Erde atmet Zeit
ihre Erinnerungen
sind wie Jahresringe in dir gespeichert.
hukwa
Sonntag, 16. Dezember 2018
Im Gedichtinnern
In einem Vorwort seiner Bücher schreibt Arogon: "Poesie gibt es nur dank einer fortgesetzten Neuschaffung der Sprache, was einem Zerbrechen des Sprachgefüges, der grammatischen Regeln und der rednerischen Ordnung gleichkommt". Aragon
Im Innern seines Gedichtes
spielt der Dichter
einsam auf seiner Steingeige
der Ausbruch in die irreale Welt der Poesie
ist ihm Heimfahrt
zu jenem weit entfernten Planeten
wo er die uralte lyrische Quelle vermutet
dort wo die Taube fliegt
mit dem Ölzweig im Schnabel
wo kein erbarmungsloser Jäger
auf sie zielen wird
den im Innern seiner Dichtungen
durchbricht der Dichter
den Bewusstseinsbeton.
hukwa
Das Ziel des Gedichtes ist: Angekommen sein im Unbekannten und das
nicht-sichtbare-sichtbar machen.
Hans Wagner
Im Innern seines Gedichtes
spielt der Dichter
einsam auf seiner Steingeige
der Ausbruch in die irreale Welt der Poesie
ist ihm Heimfahrt
zu jenem weit entfernten Planeten
wo er die uralte lyrische Quelle vermutet
dort wo die Taube fliegt
mit dem Ölzweig im Schnabel
wo kein erbarmungsloser Jäger
auf sie zielen wird
den im Innern seiner Dichtungen
durchbricht der Dichter
den Bewusstseinsbeton.
hukwa
Das Ziel des Gedichtes ist: Angekommen sein im Unbekannten und das
nicht-sichtbare-sichtbar machen.
Hans Wagner
Samstag, 15. Dezember 2018
Schnee Haiku
Die schwarze Amsel im Schnee
was weiß sie
von dieser verkommenen Welt.
hukwa
In die Einsamkeit des Morgen
fällt leichter Schnee
der alte Magier ging vorüber.
hukwa
was weiß sie
von dieser verkommenen Welt.
hukwa
In die Einsamkeit des Morgen
fällt leichter Schnee
der alte Magier ging vorüber.
hukwa
Freitag, 14. Dezember 2018
Was bleibt
Immer wieder betörend
das Lied der Wälder
kannst du es hören
das grünliche Licht mit den Händen einfangen
der Wind flüstert ein Geheimnis
das nur die Bäume erkennen
leises Atmen des Waldes
im klagenden Ton der Meisen
die Zugvögel sind lang schon verschwunden
es bleibt
das betörende Lied der Wälder.
hukwa
das Lied der Wälder
kannst du es hören
das grünliche Licht mit den Händen einfangen
der Wind flüstert ein Geheimnis
das nur die Bäume erkennen
leises Atmen des Waldes
im klagenden Ton der Meisen
die Zugvögel sind lang schon verschwunden
es bleibt
das betörende Lied der Wälder.
hukwa
Mittwoch, 12. Dezember 2018
Goldener Mond
Ein goldener Mond am Morgen
das Gedicht
ein Aufriss des Schweigens
versteckt im Schlag der alten Wanduhr
aus der sich das Schweigen absondert
im Innern des Raumes
Erwartung
als Abbild im halbblinden Spiegel
entwindet der goldene Mond
sich der digitalen Zeit
wie eine Strophe aus Silber
steht die Poesie
des Winters vor der Tür.
hukwa
das Gedicht
ein Aufriss des Schweigens
versteckt im Schlag der alten Wanduhr
aus der sich das Schweigen absondert
im Innern des Raumes
Erwartung
als Abbild im halbblinden Spiegel
entwindet der goldene Mond
sich der digitalen Zeit
wie eine Strophe aus Silber
steht die Poesie
des Winters vor der Tür.
hukwa
Dienstag, 11. Dezember 2018
Weißer Mond
Der weiße Mond scheint durch Laublose Zweige
ein leises Flüstern bewegt das alte Laub am Boden
tief in sich versunken
der Weiher ruht
an seinem Ufer in der alten Weide
der Waldkauz ruft
ein Fuchs bellt wie in Trauer
die Seele erschauert.
hukwa
ein leises Flüstern bewegt das alte Laub am Boden
tief in sich versunken
der Weiher ruht
an seinem Ufer in der alten Weide
der Waldkauz ruft
ein Fuchs bellt wie in Trauer
die Seele erschauert.
hukwa
Sonntag, 9. Dezember 2018
Winter Haiku
Am Futterhaus
das Rotkehlchen
bleibt immer für sich.
hukwa
Ein Rotkehlchen folgt mir
auf meiner Wanderung
durch den Winterwald.
hukwa
das Rotkehlchen
bleibt immer für sich.
hukwa
Ein Rotkehlchen folgt mir
auf meiner Wanderung
durch den Winterwald.
hukwa
Samstag, 8. Dezember 2018
Innere Geschichte
Meine Gedichte stemmen sich gegen die Phantasielosigkeit der Gesellschaft.
H.W.
Es ist der Abglanz eines fernen Ursprungs
der meinen GEIST webt
das Medium der ZEIT
führt mich
zu jenem ewigen vergangenem
mir ist es ein ewig GEGENWÄRTIGES
dieses Erinnern
an lang vergangene Zeiten
ein mythisches Erleben
ein Seelen Erbeben
von vorbewussten Schichten
lebe ich in
INNERER GESCHICHTE.
hukwa
H.W.
Es ist der Abglanz eines fernen Ursprungs
der meinen GEIST webt
das Medium der ZEIT
führt mich
zu jenem ewigen vergangenem
mir ist es ein ewig GEGENWÄRTIGES
dieses Erinnern
an lang vergangene Zeiten
ein mythisches Erleben
ein Seelen Erbeben
von vorbewussten Schichten
lebe ich in
INNERER GESCHICHTE.
hukwa
Dienstag, 4. Dezember 2018
Ich folge meiner eigenen Stimme
Ich zähle mich zu jenen Schreibern von Poesie und Literatur die sich keinem Herdentrieb unterwerfen, dies ist ein Lebensmotto von mir. Es ist die eigene innere Stimme der ich ein Leben lang gefolgt bin. Ich sehe mich als eine Existenz die fernab vom Tagesgeschehen in einer Realität lebt die für meine Mitbürger unsichtbar ist. So wurde ich zum Wanderer einer Welt zu der nur wenige einen Zutritt haben. Das beschränkte Dasein der mich umgebenden Roboter bringt es mit sich das ich oftmals mit Neid und Hass verfolgt werde das sich in Lügenhafter Nachrede übt. Dadurch das ich den Zeitgeist nicht respektiere, seine Ziele nicht teile, bin ich eben nicht "jedermann" und das ruft Gehässigkeiten hervor. Ich habe meine Texte nie zu einer Dienstmagd des Spießertums verkommen lassen. Ich bin eben immer meiner Stimme gefolgt.
hukwa
hukwa
Samstag, 1. Dezember 2018
Reich der Vergangenheit
Um die Seele des Dichters zu durchschauen, muss man in seinem Werk, diejenige Wörter aufsuchen, die am häufigsten vorkommen.
Charles Baudelaire
Das Gedicht
ein kurzes Aufreißen des Schweigens
versteckt im Schlag
der uralten Wanduhr
aus der sich das SCHWEIGEN absondert
im Innern des Raumes
Erwartung des Unbekannten
als Abbild im halbblinden Spiegel
entwinde ich mich der digitalen Zeit
wie die Unke tastend sich bewegt
ins REICH der Vergangenheit.
hukwa
Charles Baudelaire
Das Gedicht
ein kurzes Aufreißen des Schweigens
versteckt im Schlag
der uralten Wanduhr
aus der sich das SCHWEIGEN absondert
im Innern des Raumes
Erwartung des Unbekannten
als Abbild im halbblinden Spiegel
entwinde ich mich der digitalen Zeit
wie die Unke tastend sich bewegt
ins REICH der Vergangenheit.
hukwa
Montag, 26. November 2018
Fetisch
An den Wänden
Zeichnungen und Malereien
draußen
Schneegewitter
zuckende Blitze
wie Schlangenzungen
Gedanken in Stein geritzt
im Lichtschein der Blitze
erscheinen die Bilder
wie Fetische
eines intensiv gelebten Lebens.
hukwa
Zeichnungen und Malereien
draußen
Schneegewitter
zuckende Blitze
wie Schlangenzungen
Gedanken in Stein geritzt
im Lichtschein der Blitze
erscheinen die Bilder
wie Fetische
eines intensiv gelebten Lebens.
hukwa
Donnerstag, 22. November 2018
Herbstmond
Im Licht des Herbstmond
wird der Kiesel im Sandstein
zum Edelstein.
hukwa
wird der Kiesel im Sandstein
zum Edelstein.
hukwa
Dienstag, 20. November 2018
Weltzeichen
Es schwirren die Rufe
eines gekränkten Engels
aus den Zweigen der Eiche
in die eisige Luft
eines Novembermorgens
die unnennbaren Zeiten
ruhen unter Herbstlaub
sie warten darauf benannt zu werden
den das Symbol
ist das Wahre Zeichen der Welt.
hukwa
eines gekränkten Engels
aus den Zweigen der Eiche
in die eisige Luft
eines Novembermorgens
die unnennbaren Zeiten
ruhen unter Herbstlaub
sie warten darauf benannt zu werden
den das Symbol
ist das Wahre Zeichen der Welt.
hukwa
Montag, 19. November 2018
Traumgesichte
In der Hermetischen Dichtung sind Denken und Wissen, Geheimnis und Symbol ein Ganzes.
Hans Wagner
Geschriebenes Wort
Dichter
allein mit dem Wort
Poesie
Phantasmorgie der Nächte
Chiffren der Traumgesichte
im Sand der Vereinsamung
sich verirrend
in den Labyrinthen der Lebensgärten
des neuen Morgen Los
geknebelt an die Poesie
wie an ein Boot
setzt Segel der Dichter
ins Labyrinthtische reich der Wörter
Wortmythos
am gläsernen Ort
der Beständigkeit
das dichterische Wort.
die Mondsichel in der
alten Buche
kündet den Morgen
jetzt
da die Kraniche
vorüber fliegen.
hukwa
Hans Wagner
Geschriebenes Wort
Dichter
allein mit dem Wort
Poesie
Phantasmorgie der Nächte
Chiffren der Traumgesichte
im Sand der Vereinsamung
sich verirrend
in den Labyrinthen der Lebensgärten
des neuen Morgen Los
geknebelt an die Poesie
wie an ein Boot
setzt Segel der Dichter
ins Labyrinthtische reich der Wörter
Wortmythos
am gläsernen Ort
der Beständigkeit
das dichterische Wort.
die Mondsichel in der
alten Buche
kündet den Morgen
jetzt
da die Kraniche
vorüber fliegen.
hukwa
Riss in der Zeit
Hermetische Dichtung ist Zerstörung der Realität.
Hans Wagner
Die große Fichte
wirft ihre Schatten wie ein Speer
Nebelgesichter spiegeln sich
im tauenden Schnee
der Flug der Krähe
durchzieht die Landschaft
als ginge ein riss durch die Zeit.
hukwa
Hans Wagner
Die große Fichte
wirft ihre Schatten wie ein Speer
Nebelgesichter spiegeln sich
im tauenden Schnee
der Flug der Krähe
durchzieht die Landschaft
als ginge ein riss durch die Zeit.
hukwa
Sonntag, 18. November 2018
November: Zeit für Hermeneutik
| Foto©hukwa |
Lauschend
lesen
hinein sich denken
das vergilbte Wort
im uralten Buch
im geheimen Zirkel zu lesen
sich wälzen durch Jahresringe der Geschichte.
Donnerstag, 15. November 2018
Die Sprachberaubten
Seid willkommen
Gedanken
die aus der Tiefe emporsteigen
wie eine Doppelsonne
erhellt sie meinen Kosmos
lebendige Offenbarung des
kosmischen Sein
lebt in mir Licht und Sprache
bin ich entfernt
den Sprachberaubten.
hukwa
Gedanken
die aus der Tiefe emporsteigen
wie eine Doppelsonne
erhellt sie meinen Kosmos
lebendige Offenbarung des
kosmischen Sein
lebt in mir Licht und Sprache
bin ich entfernt
den Sprachberaubten.
hukwa
Dienstag, 13. November 2018
Verheißungsvolle Mächte
Auf ätherischen Pfaden
wandere ich durch die Nacht
wie Engelflügel zart
spür ich der Dunkelheit Macht
der Purpurraum erfüllt
von schlaftrunkenen Gesängen
und wieder wird enthüllt
die Nacht in ihrer Fülle
ihr heißgeliebten Nächte
verheißungsvolle Mächte.
hukwa
wandere ich durch die Nacht
wie Engelflügel zart
spür ich der Dunkelheit Macht
der Purpurraum erfüllt
von schlaftrunkenen Gesängen
und wieder wird enthüllt
die Nacht in ihrer Fülle
ihr heißgeliebten Nächte
verheißungsvolle Mächte.
hukwa
Sonntag, 11. November 2018
Gedanken über das Wetter
Im Garten hüpfen die Amseln frohgelaunt
mein Kopf ist gefüllt mit Erinnerungen
immer noch besser als eine Einöde
wenn das Eis des Winters schmilzt
bleiben die dunklen Pfützen
vom Winter soll nichts bleiben
kein Verlieren
kein Besitzen
kein Verlust der Jahreszeit
nur die Kälte und der Schnee
sind zu einem Märchen geworden
sie warten auf den Sommer
im wissen das er auch im nächsten Jahr
sich verbrennt oder
baden geht
die Zugvögel kehren im Februar schon zurück
dafür fliegen sie erst im Dezember nach Süden
ein Gespräch über das Wetter
ist nicht mehr so wie früher
selbst die Amseln im Garten sind dieser Meinung
die Phantasie des Wetters
ist glaubhafter als der Wetterbericht.
hukwa
mein Kopf ist gefüllt mit Erinnerungen
immer noch besser als eine Einöde
wenn das Eis des Winters schmilzt
bleiben die dunklen Pfützen
vom Winter soll nichts bleiben
kein Verlieren
kein Besitzen
kein Verlust der Jahreszeit
nur die Kälte und der Schnee
sind zu einem Märchen geworden
sie warten auf den Sommer
im wissen das er auch im nächsten Jahr
sich verbrennt oder
baden geht
die Zugvögel kehren im Februar schon zurück
dafür fliegen sie erst im Dezember nach Süden
ein Gespräch über das Wetter
ist nicht mehr so wie früher
selbst die Amseln im Garten sind dieser Meinung
die Phantasie des Wetters
ist glaubhafter als der Wetterbericht.
hukwa
Freitag, 26. Oktober 2018
Kampf mit dem Eisen
„Ein Stück Eisen, das ist vor
allem eine Idee, die einen erfasst; eine Idee und eine Kraft,
unnachgiebig wie ein Ding. Ich weiß, dass ich es mir unterwerfen
muss, ihm die Spannung aufzwingen muss, die ich in mir fühle, das
ich aus dieser Dynamik ein Thema entwickeln muss. Es kommt vor, dass
sich das Eisen mir verweigert, ein Widerstand, dem ich nicht aus dem
Wege gehen kann. Wenn ich endlich ans Ziel komme, gibt mir irgenetwas
ein Zeichen; in einer Art plötzlichen Schock schießt zusammen, was
vorher Fragmente waren. Alles ist jetzut untrennbar, der Raum und die
Form, die sich um ihn geschlossen hat“.
Eduardo Chillida
Eisen ist in meinem
künstlerischen Schafffen ein Material mit dem ich spät zu arbeiten
begann. Im Gegensatz zu Holz und Stein muss ich mit dem Eisen
kämpfen. Wahrscheinlich liegt das daran dass ich bei meinen
Gestaltungen jahrelang Eisen ablehnte. Ich habe in diesem Material
immer etwas zerstörerisches gesehen. Irgendwann begann ich dann
damit zu arbeiten. Einer meiner Großväter war Schmied vielleicht
hängt dies damit zusammen. Um mich in das Wesen dieses Materials
einzuarbeiten suchte ich nach einem Anfang. Ich baute einen antiken
Rennofen, suchte Erz und begann Eisen zu schmelzen. Ich benötigte
diesen Prozess um mich auf die Materie des Stahls einzustellen. Heute
arbeite ich am liebsten mit dem Eisen in Verbindung mit Holz und
Stein. Das Eisen allein kann mich nicht zufrieden stellen. Ich fühle
ganz mit dem Bildhauer Julio Gonzales der schrieb:
„Die Eisenzeit hat vor
Jahrhunderten (leider) damit begonnen, Waffen hervorzubringen
darunter einige sehr schöne. Heute ermöglicht sie darüber hinaus
den Bau von Brücken, Industirgebäuden, Eisenbahngleisen usw. Es
wird höchste Zeit dass dieses Material aufhört, mörderisch zu sein
oder lediglich ein Rohstoff für die mechanisierte Wissenschaft. Die
Tür steht heute weit offen, damit dieses Material das in den Bereich
der Kunst eindringt, von friedlichen Künstlerhänden gehämmert und
geschmiedet werde“.
Nun ist das Eisen
lange schon zu einem Material der friedfertigen Kunst geworden. Ich
empfinde aber immer noch diesen rohen Ausfluss den das Eisen auf mich
ausübt.
Auch ich kämpfe mit dem Eisen
roh und vulgär
erscheint es mir
ich hämmere biege und forme es
werfe den Stoff in die Glut
Eisen
primitiv und brutal
erst in Verbindung
mit Holz und Stein
wird es mir ein
friedliches Material.
Hukwa.
Sonntag, 21. Oktober 2018
Verbeugung
Herbstwind biegt die alte Weide
es scheint
als verbeuge sie sich vor ihren fallenden Blättern.
hukwa
es scheint
als verbeuge sie sich vor ihren fallenden Blättern.
hukwa
Donnerstag, 18. Oktober 2018
Mittwoch, 17. Oktober 2018
Leserbrief: Weißtanne
Leserbrief: Die Rheinpfalz –
Pfälzische Volkszeitung 16.10 2018 – Die Fichte ist die erste
Verliererin.
Das Hauptproblem des Klimawandels ist die
Energiegewinnung durch Kohle und Erdöl. Wir verbrauchen diese
Energiestoffe ja nicht nur, sondern verschmutzen damit die Atmosphäre
durch deren Verbrennung und dem Ausstoß von Kohlendioxid. Das tut
unserem Planeten überhaupt nicht gut weil dieser ein lebender
Organismus ist. Dies ist er vor allem durch unsere Wälder, die die
Lunge unserer Erde sind!
Die Douglasie scheint immer
wieder gerne als „Ersatzbaumart“ für die Fichte herangezogen zu
werden, dabei weiß man inzwischen durch wissenschaftliche Studien
und forstwirtschaftliche Praxis wie wichtig der Anbau der Weißtanne
für die Stabilität unserer Wälder ist. Was es vor dem Hintergrund
des fortschreitenden Klimawandels vor allem braucht, ist eine weitaus
stärkere ökologisch orientierte Entschlossenheit die dazu führt,
dass Bäume wie die Weißtanne wegen ihrer Klimaverträglichkeit kein
Aschenputteldasein im Pfälzerwald mehr führen müssen. Wenn man die
Statistiken der Waldschadensforschung verfolgt erkennt man sehr
deutlich, dass die Genvielfalt in den Wäldern abnimmt. Waldbäume
als ortsfeste und langlebige Organismen brauchen eine große
genetische Vielfalt um sich den stark veränderten Umweltbedingungen
die der Klimawandel mit sich führt anzupassen. Dazu eignet sich die
Weißtanne im Verbund mit anderen klimaharten einheimischen Bäumen
besonders gut. In Thüringen betreibt man die Weißtannenverjüngung
unter Fichtenaltholzschirmen seit 2014, warum nicht auch im
Pfälzerwald?
Wirtschaftlich gesehen hat
die Weißtanne auch ihre Vorteile: weiß man doch, dass eine gesunde
Tanne die in der forstüblichen Umtriebszeit von 120 Jahren zwar
„nur“ etwa 2,5 Festmeter Stammvolumen erbringt, dieses aber bis
zum doppelten Alter von 240 Jahren zu verzehnfachen vermag.
Diesen „wunderschönen,
heißen, fast nicht zu Ende gehenden Sommer“, sollte man vielleicht
auch als Warnung auffassen – was wir in den nächsten Jahren zu
erwarten haben – wenn Wirtschaft und Politik nicht zur Vernunft
kommen.
hukwa
Mittwoch, 10. Oktober 2018
Ohnmacht
Die ökologische und soziale Krise der Moderne ist die Instrumentalisierung der Menschen durch die Politik und die Medien.
hukwa
Sie schlafen ohne es zu wissen
weil sie durch einen willenlosen Traum flüchten
angekommen an einer stählernen Wand
empfängt sie ein schwarzes Graffiti:
Callar, callar. No callo porque quiero
Schweigen, schweigen. Ich schweige nicht mit Willen.
hukwa
hukwa
Sie schlafen ohne es zu wissen
weil sie durch einen willenlosen Traum flüchten
angekommen an einer stählernen Wand
empfängt sie ein schwarzes Graffiti:
Callar, callar. No callo porque quiero
Schweigen, schweigen. Ich schweige nicht mit Willen.
hukwa
Samstag, 6. Oktober 2018
Die alte Kalteborner Eiche
Mittwoch, 3. Oktober 2018
Kanalisierung, Lähmung, Zerstörung
Die Ausrottung der
freilebenden Tiere im Hambacher Wald ist ein ausbeuterisches
Nebenprodukt das der Stromkonzern RWE in die Wege geleitet hat.
Wieder einmal wird durch die Zerstörung eines regionalen
Waldgebietes der Ozonhaushalt in Unordnung gebracht. Wieder einmal
arbeiten Politik und Wirtschaft der BRD Hand in Hand gegen das Wohl
der Bürger! An der Abnahme des Sauerstoffes und der Zunahme des
Kohlendioxid unserer Atemluft. Dazu kommt dass durch die Vernichtung
der Pflanzenwelt des Hambacher Forstes ein Erosionsprozess einsetzt,
der dem Boden die Feuchtigkeit entzieht, was zur Versteppung,
Wassermangel und Klimaveränderung führt. Was hier dem Bürger
vorgeführt wird mit Hilfe der Staatsgewalt ist nichts anderes als
Energiefaschismus! Wie sonst soll man so etwas nennen? Was in diesem
Wald passiert ist das brutale Wahnsinnsgeschäft der
Wahnsinnsvorstellungen einiger Politgangster und Konzernmanager.
Was geschieht jetzt mit den
Tieren des Waldes? Jetzt muss auch der Tierschutzbund Klage vor
Gericht erheben. Wahrscheinlich wird man dass ganze Gebiet einzäunen,
Jäger engagieren um die wenigen noch dort lebenden Tiere zu
„entsorgen“.
Die Energiepolitik die hier
betrieben wird zielt auf Kanalisierung, Lähmung und Zerstörung
unserer Demokratie.
hukwa
Dienstag, 2. Oktober 2018
Momente
Während meiner Waldgänge nehme ich mir oft die Zeit und studiere das Geäder der Buntsandsteine. Ich greife und fühle das feuchte Moos dass sich auf den Steinen angesiedelt hat. Da erinnere ich mich an einen Ausspruch Thoreaus: "Es genügt nicht, ein Phänomen flüchtig zu kennen, wenn es zu einer wirklichen Inspiration werden soll. Du musst so vertrauten Umgang mit ihm haben, dass du dich seiner erinnerst und es lange im Gedächtnis behältst, selbst wenn seine Schönheit am fernen Horizont verschwunden ist".
hukwa
hukwa
Sonntag, 30. September 2018
Sichtbarmachen von Kunst
"Der Künstler selbst muss ein
Meisterwerk sein".
Marcel Duchamp
"Der Künstler ist ein Visionär
er erfindet indem er kopiert".
Marcel Duchamp
"Ich glaube die Kunst ist die einzige Tätigkeitform,
durch die sich der Mensch als Mensch
sich als wahres Individuum
manifestieren kann".
Marcel Duchamp
"Der Künstler macht greifbar
was unsichtbar war."
Auguste Rodin
"Kunst ist das Sichtbarmachen des Ganzen".
Hukwa
Schriftstellerei ist eine Tätigkeit
Poesie eine Kunst".
Hukwa
Meisterwerk sein".
Marcel Duchamp
"Der Künstler ist ein Visionär
er erfindet indem er kopiert".
Marcel Duchamp
"Ich glaube die Kunst ist die einzige Tätigkeitform,
durch die sich der Mensch als Mensch
sich als wahres Individuum
manifestieren kann".
Marcel Duchamp
"Der Künstler macht greifbar
was unsichtbar war."
Auguste Rodin
"Kunst ist das Sichtbarmachen des Ganzen".
Hukwa
Schriftstellerei ist eine Tätigkeit
Poesie eine Kunst".
Hukwa
Samstag, 22. September 2018
Anamnesis
Öl, Acryl, Airbrush auf Holz
Malerei©hukwa
Die Kunst bildet eine Vorstufe zur mystischen oder philosophischen Schau und damit ein wesentliches Moment zur Verwirklichung der höheren Bestimmung des Menschen: daher ihre Nähe ebenso zum Bereich der Philosophie, wie zur Welt des Religiösen und Mythischen.
Ernesto Grassi
Malerei©hukwa
Die Kunst bildet eine Vorstufe zur mystischen oder philosophischen Schau und damit ein wesentliches Moment zur Verwirklichung der höheren Bestimmung des Menschen: daher ihre Nähe ebenso zum Bereich der Philosophie, wie zur Welt des Religiösen und Mythischen.
Ernesto Grassi
Was liegt dazwischen
Ich stehe am Fenster und
beobachte die Bewegungen auf der Strasse
neben mir auf dem Schreibtisch
der Arbeitblock
Zeichen und Malstifte
Tagebuch und Arbeitsbuch
so bin ich bereit
den Augenblick niederzuschreiben
für die Menschen da draußen
beginnt
auch dieser Sonntag
mit dem gewohnten Gang in die Kirche
man hat sich herausgeputzt
das aneinander schlagen der Kirchenglocken
klingt wie ein akustischer Beweis
Gott lebt fern jeglicher Realität
zu Scharen strömen sie in die Kirche
in Erwartung der giftigen Tröstungen
des Predigers
die ewige Hoffnung lässt sie kriechen
wie Insekten
auf dem Zahnfleisch gehend
mit betrübten Blick
in die Gegenwart
schleichen sie durch die Tür
in der Hoffnung
Eden zu finden
der Tod ist absolut
und das Leben hat eine Realität
ABER WAS LIEGT DAZWISCHEN
Stagnation Stillstand
ich schreibe eine Notiz nieder
dadurch wird mir der Tag transparent
dennoch es ist eine Gewissheit
wir haben den Zugang zur Realität vermauert
wie in einem Spinnennetz sitzen wir fest
festklebend am suggerierten Speichel unserer Bewacher
an diesem SONNTAGMORGEN
gelingt es mir für eine Weile
den mir aufgezwungenen Kokon zu verlassen
für eine kurze ZEIT erkenne ich die WIRKLICHKEIT
und für den Bruchteil eines Momentes gelingt es mir
den Rahmen jenes Gemahldes zu SPRENGEN
das mich GEFANGEN hält.
hukwa
Gedicht aus dem Jahr 1999
beobachte die Bewegungen auf der Strasse
neben mir auf dem Schreibtisch
der Arbeitblock
Zeichen und Malstifte
Tagebuch und Arbeitsbuch
so bin ich bereit
den Augenblick niederzuschreiben
für die Menschen da draußen
beginnt
auch dieser Sonntag
mit dem gewohnten Gang in die Kirche
man hat sich herausgeputzt
das aneinander schlagen der Kirchenglocken
klingt wie ein akustischer Beweis
Gott lebt fern jeglicher Realität
zu Scharen strömen sie in die Kirche
in Erwartung der giftigen Tröstungen
des Predigers
die ewige Hoffnung lässt sie kriechen
wie Insekten
auf dem Zahnfleisch gehend
mit betrübten Blick
in die Gegenwart
schleichen sie durch die Tür
in der Hoffnung
Eden zu finden
der Tod ist absolut
und das Leben hat eine Realität
ABER WAS LIEGT DAZWISCHEN
Stagnation Stillstand
ich schreibe eine Notiz nieder
dadurch wird mir der Tag transparent
dennoch es ist eine Gewissheit
wir haben den Zugang zur Realität vermauert
wie in einem Spinnennetz sitzen wir fest
festklebend am suggerierten Speichel unserer Bewacher
an diesem SONNTAGMORGEN
gelingt es mir für eine Weile
den mir aufgezwungenen Kokon zu verlassen
für eine kurze ZEIT erkenne ich die WIRKLICHKEIT
und für den Bruchteil eines Momentes gelingt es mir
den Rahmen jenes Gemahldes zu SPRENGEN
das mich GEFANGEN hält.
hukwa
Gedicht aus dem Jahr 1999
Montag, 17. September 2018
Freitag, 14. September 2018
Zeichnen im Labyrinth
Während des Zeichenprozesses wird mir die Zeit zu etwas fließenden, was sie ja auch ist. Ich meine damit in mir beginnt ein alchymistischer Prozess der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet, der mich auf eine Zeitreise schickt. Wenn mich jemand fragt was Zeichnen für mich ist gebe ich zur Antwort: Labyrinth!
Ich befinde mich während dieses Arbeitsprozesses in einem Labyrinth und der Stift der über das Papier fliegt führt mich langsam heraus. Zeichnen ist immer der Anfang von etwas. Mit der Zeichnung lässt sich noch viel mehr machen als nur weißes Papier zu füllen.
hukwa
Ich befinde mich während dieses Arbeitsprozesses in einem Labyrinth und der Stift der über das Papier fliegt führt mich langsam heraus. Zeichnen ist immer der Anfang von etwas. Mit der Zeichnung lässt sich noch viel mehr machen als nur weißes Papier zu füllen.
hukwa
Donnerstag, 13. September 2018
Eine Stunde vor der Zeichenstunde
Abschalten Ausschalten
Leer werden
Das Gleichgewicht finden
eine Spannung in sich spüren
Freude über das leere Blatt vor mir
Tief eintauchen
Suchen
Nach dem was da
aus den Verliesen und Grüften emporquellt
das bin ich
das ist mein Geist
der Zeichnen will
unter dem Diktat der Seele.
hukwa
Leer werden
Das Gleichgewicht finden
eine Spannung in sich spüren
Freude über das leere Blatt vor mir
Tief eintauchen
Suchen
Nach dem was da
aus den Verliesen und Grüften emporquellt
das bin ich
das ist mein Geist
der Zeichnen will
unter dem Diktat der Seele.
hukwa
Dienstag, 11. September 2018
Zeichnung = Zeichen
Aus den Tiefen der Nacht
taucht sie auf
die Zeichnung
Symbole Zeichen Apokryphe
Zeichnung = Zeitreise
Äonen von Weltnächten
Gespeichert im Unbewussten
dem Künstler abrufbar
Traumschwere
Umgeben vom Geheimnis der Zeiten
archaische Notizen
einst in Fels und Stamm geritzt
heute auf Papier festgehalten
die Zeichnung
Aura des Geheimnisvollen
Zeichnung = Zeichen.
hukwa
taucht sie auf
die Zeichnung
Symbole Zeichen Apokryphe
Zeichnung = Zeitreise
Äonen von Weltnächten
Gespeichert im Unbewussten
dem Künstler abrufbar
Traumschwere
Umgeben vom Geheimnis der Zeiten
archaische Notizen
einst in Fels und Stamm geritzt
heute auf Papier festgehalten
die Zeichnung
Aura des Geheimnisvollen
Zeichnung = Zeichen.
hukwa
Montag, 10. September 2018
Ureigenes
Eine Installation, eine Assemblage, eine Plastik, eine Skulptur sollte beim Betrachter etwas auslösen: vielleicht die subjektive Empfindung und Erfahrung des Schöpfers dieser Arbeit, vielleicht Assoziationen. Doch vor allem sollte das Werk etwas Ureigenes für den Künstler ausstrahlen.
hukwa
hukwa
Dienstag, 4. September 2018
Kalendernotiz
Schönes grau-trübes Septemberwetter. Zeit für Abstand und Meditation - den Schmutz der Gesellschaft entfernen.
Der Herbst ist die Zeit neue Werke zu schaffen.
hukwa
Der Herbst ist die Zeit neue Werke zu schaffen.
hukwa
Dienstag, 28. August 2018
Quod natura relinquit imperfectum, ars perficit
... Was die Natur unvollständig lässt, vervollständigt die Kunst.
Alchymisticher Spruch
Alchymisticher Spruch
Dienstag, 21. August 2018
Pionier meiner Selbst
Ich versuche immer in dem Bewusstsein zu leben
ein Pionier meiner Selbst zu sein.
hukwa
ein Pionier meiner Selbst zu sein.
hukwa
Montag, 20. August 2018
Freiheit und Muße
Der Mensch sollte seine Existenz so einrichten
dass er in ihr ein Höchstmaß an
Freiheit und Muße findet.
hukwa
dass er in ihr ein Höchstmaß an
Freiheit und Muße findet.
hukwa
Montag, 13. August 2018
Sei dein eigenes Kunstwerk
Ich glaube es ist sinnvoller wenn sich der Künstler darauf konzentriert das eigene Leben zu einem Kunstwerk zu machen anstatt den dauernden Versuch zu leben mit seinen Werken nach Ruhm zu streben.
hukwa
hukwa
Montag, 6. August 2018
Kunstnotizen
Manche schäbige Dinge unserer Wegwerfzivilisation
werden durch den praktischen Prozess der Kunst
zu künstlerischen Relikten.
hukwa
werden durch den praktischen Prozess der Kunst
zu künstlerischen Relikten.
hukwa
Sonntag, 5. August 2018
Werknotiz
Das Werk ist der Zugang zu
Leben, Denken und Handlung eines Künstlers.
hukwa
Leben, Denken und Handlung eines Künstlers.
hukwa
Mittwoch, 1. August 2018
Ding Relikte
Meine Assemblagen sind Ding - Relikte aus vergangener Zeit die über den Prozess des künstlerischen Schaffens noch einmal an der Gegenwart teilnehmen.
hukwa
hukwa
Sonntag, 8. Juli 2018
Samstag, 7. Juli 2018
Sonntag, 24. Juni 2018
Die Masse
Wenn ich die Masse beobachte,
fällt mir immer wieder auf
dass ich nicht mit ihr laufe
sondern ihr entgegen laufe.
hukwa
fällt mir immer wieder auf
dass ich nicht mit ihr laufe
sondern ihr entgegen laufe.
hukwa
Mittwoch, 20. Juni 2018
Montag, 18. Juni 2018
Tagesschild
Man lasse sich von denen die in der Gegenwart nichts schöpferisches sehen, keine Märchen aufbinden.
Otto Flake
Otto Flake
Dienstag, 12. Juni 2018
Sonntag, 20. Mai 2018
Gesellschaft - Denksatz
"Ich hätte gegen die Gesellschaft Amok laufen können, doch ich zog es vor
die Gesellschaft gegen mich Amok laufen zu lassen, weil sie von uns beiden
der Hoffnungslosere war".
Thoreau
die Gesellschaft gegen mich Amok laufen zu lassen, weil sie von uns beiden
der Hoffnungslosere war".
Thoreau
Donnerstag, 17. Mai 2018
Auseinandersetzung
Sobald der Mensch das Licht der Welt erblickt
beginnt für ihn die Auseinandersetzung mit dieser Welt
und die hält ein Leben lang an.
hukwa
beginnt für ihn die Auseinandersetzung mit dieser Welt
und die hält ein Leben lang an.
hukwa
Sonntag, 13. Mai 2018
Leben nach eigenem Gesetz
Lausche nicht der Anderen Geschwätz
lebe nach deinem eigenen Gesetz
du allein kannst den Sinn finden
der dich wird ans Leben binden.
hukwa
lebe nach deinem eigenen Gesetz
du allein kannst den Sinn finden
der dich wird ans Leben binden.
hukwa
Freitag, 11. Mai 2018
Erinnerung
Schließe die Tür
fest hinter dir zu
wie einst in deiner Kinderzeit
dann bist du wenigstens
in jener Sphäre der Zweisamkeit
DU
und das Kind in dir.
hukwa
fest hinter dir zu
wie einst in deiner Kinderzeit
dann bist du wenigstens
in jener Sphäre der Zweisamkeit
DU
und das Kind in dir.
hukwa
Montag, 23. April 2018
Freiheit
Die spekulative Philosophie lehrt uns das die Freiheit dass einzig Wahrhaftige des Geistes ist: Die Gedanken sind frei- das wirkliche philosophische Denken ist einfach nur die Sehnsucht nach Freiheit.
hukwa
hukwa
Dienstag, 3. April 2018
Alptraum Geschichte
Wenn Joyce Stephen Daedalus die Worte in den Mund legt, "die Geschichte ist ein Alptraum aus dem ich zu erwachen versuche", so kommt es mir oft vor das die Gegenwart lieber weiterschläft und diesen Alptraum einfach weiterträumen möchte.
hukwa
hukwa
Dienstag, 27. März 2018
Sichtbarmachung
Kunst ist die Sichtbarmachung des Ganzen.
hukwa
hukwa
Montag, 26. März 2018
Das Wesen von Plastik und Skulptur
"Eine Plastik, ist ihrem Wesen nach ein Werk der Poesie, und wie Poesie drückt sie eine Vielfalt von Gefühlen und Stimmungen aus".
Luciano Minguzzi
Luciano Minguzzi
Samstag, 24. März 2018
Montag, 12. März 2018
Drei "Wächter"
Sonntag, 11. März 2018
Mittwoch, 7. März 2018
Frühlingshaiku
Im alten Laub
die gelbe Blüte des Winterlings
Frühlingsahnung.
hukwa
die gelbe Blüte des Winterlings
Frühlingsahnung.
hukwa
Donnerstag, 1. März 2018
Dienstag, 27. Februar 2018
Eiche und Künstler
Der Künstler sollte in seinem Schaffen ein Ähnlichkeit mit der Eiche die in den Wäldern wächst suchen. Seine Werke sollten etwas zeitloses ausstrahlen. Solange der Stamm Saft trägt wirft der Baum im Herbst seine Früchte. So soll auch das künstlerische Schaffen sein. Es braucht seine Zeit bis sich die Frucht bildet und abgeworfen wird. Und der Baum muss Stürmen und Herausforderungen trotzen.
Trotz dieser Einflüsse reift die Frucht an seinem Zweig. So ergeht es auch dem schaffenden Künstler. Ihn interessiert es wenig was um ihn herum geschieht. Er strebt danach die Früchte seines Werkes in Form zu bringen.
hukwa
Trotz dieser Einflüsse reift die Frucht an seinem Zweig. So ergeht es auch dem schaffenden Künstler. Ihn interessiert es wenig was um ihn herum geschieht. Er strebt danach die Früchte seines Werkes in Form zu bringen.
hukwa
Sonntag, 25. Februar 2018
KünstlerALLTag
Es stecken mehr Wunder in einer Kaffeemühle als in allen Seraphinen des Himmels.
Louis Aragon
Gestern Mittag am Künstlerbuch (gem. Tagebuch) gearbeitet. Eine größere Zeichnung gefertigt, Hölzer aus dem Wald geholt. Jetzt habe ich bereits einen guten Vorrat an Skulpturhölzern. Auch in meinem bildnerischen Schaffen fühle ich mich ganz der "Tagebucharbeit" verpflichtet. So sind das "gemalte Tagebuch" und das "gezeichnete Tagebuch" doch nichts anderes als bunte Tagebuchblätter mit einer stärkeren Symbolik und persönlich-privaten Mythologien. In ihnen erscheinen jene Symbole mit denen ich im "ALLTAG", nicht im Alltag, beschäftige. Auch den Wurzeln meiner Skulpturen begegnet man in diesen Büchern.
hukwa
Louis Aragon
Gestern Mittag am Künstlerbuch (gem. Tagebuch) gearbeitet. Eine größere Zeichnung gefertigt, Hölzer aus dem Wald geholt. Jetzt habe ich bereits einen guten Vorrat an Skulpturhölzern. Auch in meinem bildnerischen Schaffen fühle ich mich ganz der "Tagebucharbeit" verpflichtet. So sind das "gemalte Tagebuch" und das "gezeichnete Tagebuch" doch nichts anderes als bunte Tagebuchblätter mit einer stärkeren Symbolik und persönlich-privaten Mythologien. In ihnen erscheinen jene Symbole mit denen ich im "ALLTAG", nicht im Alltag, beschäftige. Auch den Wurzeln meiner Skulpturen begegnet man in diesen Büchern.
hukwa
Mittwoch, 21. Februar 2018
Das Werk spricht
"Bilde Künstler, schwätze nicht", diesen Spruch habe ich früh schon in mein künstlerisches Schaffen integriert. Ich bin täglich am Werk: Text, Gedicht, Zeichnung, Malerei und Skulptur. Ein Werk muss am Abend vollendet sein. Ich arbeite nur alleine und zurückgezogen. Auch stehe ich nicht im Austausch mit anderen Künstlern, dies würde mich nur Ablenken. Ich habe früh gemerkt das bei den meisten Kunstschaffenden das sprechen über das Werk eine große Rolle spielt.
Bei mir ist es umgekehrt: Mein Werk spricht!
hukwa
Bei mir ist es umgekehrt: Mein Werk spricht!
hukwa
Sonntag, 11. Februar 2018
Riss in der Zeit
Die große Fichte
wie ihren Schatten wie ein Speer
Nebelgesichter spiegeln sich
im tauenden Schnee
der Flug der Krähe
durchzieht die Landschaft
als ginge ein Riss durch die Zeit
sei bereit
es fallen weiße Rosen in das Feuer
das genährt wird von der Leidenschaft der Verlorenen
gehe über den Fluss zu den Gletschern
wo die ewigen Eisblumen blühen
wo kühlend die Höhle der Schneekönigin wartet
die Gefühle verwandelt
in einen Kristall aus Eis
dort wo die Geforene Flamme
sich nährt von der ewigen Sehnsucht
wieder Seele zu sein
bald
sehr bald
hörst du zum erstenmal den Schrei
des Nachtspechts.
hukwa
wie ihren Schatten wie ein Speer
Nebelgesichter spiegeln sich
im tauenden Schnee
der Flug der Krähe
durchzieht die Landschaft
als ginge ein Riss durch die Zeit
sei bereit
es fallen weiße Rosen in das Feuer
das genährt wird von der Leidenschaft der Verlorenen
gehe über den Fluss zu den Gletschern
wo die ewigen Eisblumen blühen
wo kühlend die Höhle der Schneekönigin wartet
die Gefühle verwandelt
in einen Kristall aus Eis
dort wo die Geforene Flamme
sich nährt von der ewigen Sehnsucht
wieder Seele zu sein
bald
sehr bald
hörst du zum erstenmal den Schrei
des Nachtspechts.
hukwa
Dienstag, 6. Februar 2018
Der Menschenautomat
Die Gefahr in die Menschen die mechanisch Denken hineinlaufen können ist die dass sie zu Automaten verwandelt werden können. Der Sinn des Automaten ist einfach zu funktionieren. Der automatische Mensch benötigt zur Ausübung seiner Funktion nur einen äußeren Anstoß, jedoch keine fortwährende Impulse. Der "menschliche Automat" erhält seinen Anstoß über die Gesellschaft und deren Institutionen, was bedeutet - er wird diktiert! Solche Menschen leben ein Leben ohne jegliche Autonomie und Selbstbestimmung.
hukwa
hukwa
Sonntag, 4. Februar 2018
Von der Herrschaft der Phantasie
Das Spiel von Objektivität und Phantasie beginnt am frühen Morgen. Ich beginne meine Textarbeit recht realistisch. Tagebuch, Essay, Dichtung. Je näher der Mittag heranrückt desto stärker verlangt die Phantasie ihren Tribut. Bis zum Nachmittag hat sie Gewalt über mein Tun bekommen. Hermetische Gedichte oder phantastische Kurzgeschichten wollen geschrieben sein. Vielleicht bin ich nicht der Erschaffer meiner künstlerischen Arbeit sondern einfach ein Spielball der Kunst.
Traum
Strasse durch die Dunkelheit tiefster Nächte
führst du den Träumer
in ein fernes Land...
hukwa
Traum
Strasse durch die Dunkelheit tiefster Nächte
führst du den Träumer
in ein fernes Land...
hukwa
Samstag, 3. Februar 2018
Vom Anfang der Dichtung - Sapppho
Mit Sappho begannn die eigentliche Lyrik in der Dichtkunst. Homer schrieb Epen über Helden und Götter. Hesiod dichtete schon über alltägliches. Für Sappho zählte das Ich. Sie lebte ungefähr 612 v. Chr. auf der griechischen Insel Lesbos.
Für den Dichter der sich mit Sappho beschäftigt wird diese Dichterin interessant weil er in die Anfänge der Lyrik einkehrt, in das noch archaische Denken des alten Griechenlands. Ein neues Bewusstsein keimte in dieser Zeit im Menschen auf. Es war die Gebuirt des Ich in der Kunst und somit auch im Alltag. Von dieser Zeit an ließ man neben den Göttern und Helden auch den Menschen als "Ich" sprechen.
hukwa
Die einen sagen: eine Truppe von Reitern,
andere wieder; Fussvolk oder eine Flotte von Schiffen
sei auf der dunklen Erde das Schönste - ich aber sage:
das, was ein jeder lieb hat.
Sappho
Für den Dichter der sich mit Sappho beschäftigt wird diese Dichterin interessant weil er in die Anfänge der Lyrik einkehrt, in das noch archaische Denken des alten Griechenlands. Ein neues Bewusstsein keimte in dieser Zeit im Menschen auf. Es war die Gebuirt des Ich in der Kunst und somit auch im Alltag. Von dieser Zeit an ließ man neben den Göttern und Helden auch den Menschen als "Ich" sprechen.
hukwa
Die einen sagen: eine Truppe von Reitern,
andere wieder; Fussvolk oder eine Flotte von Schiffen
sei auf der dunklen Erde das Schönste - ich aber sage:
das, was ein jeder lieb hat.
Sappho
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