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Donnerstag, 30. Juli 2026

Zuflucht

 Die Musik die ich 
in der Natur höre 
ziehe ich der des 
Konzertsaals vor. 
hukwa 
Der einzige Ort der Zuflucht 
ist der 
zu dir selbst. 
hukwa

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Durchdringung

 Lass dich von jedem Tag 
durchdrigen 
so wird dein Leben 
nie banal. 
hukwa

Montag, 10. März 2025

Wirkliches Kapital

 Die Zeit die ein Mensch 
wirklich für sich selbst hat 
ist sein größtes Kapital 
er sollte darauf achten 
das er es nicht unsinnig vergeudet. 
hukwa

Dienstag, 25. Juli 2023

Dienstag, 4. April 2023

Natur

Die Natur sollte dem Menschen eine Sache 
der Anbetung 
und nicht der Ausbeutung sein. 
hukwa 

Donnerstag, 23. Februar 2023

Anfang der Zeiten

 Dem Menschen muss ein Prinzip zugestanden werden, das ausser und über der welt ist, denn wie könnte er allein von allen Geschöpfen den langen Weg der entwicklungen von der Gegenwart bis in die tiefste Nacht der Vergangenheit zurückverfolgen, er allein, bis zum Anfang der Zeiten aufsteigen, wenn in ihm nicht ein Prinzip von dem Anfang der Zeiten wäre? 
Schelling

Donnerstag, 7. Juli 2022

Selbstzeit

 Die Zeit die ein Mensch für sich selbst hat, in der er mit seinem Selbst zusammen ist, das ist sein größtes Kapital. 
hukwa

Montag, 24. Januar 2022

Sprung

 Wenn man im Leben seine Ganzheit erreichen will muss man immer wieder das Wagen was Kiergegaard den "existentiellen Sprung" nannte, ein Springen über die rationalistische Ebene hinaus. 
hukwa

Samstag, 18. Dezember 2021

Substanz

 Unser Bewusstsein ist konzentriert 
wenn wir unsere wirkliche Substanz erkennen. 
hukwa

Donnerstag, 16. Dezember 2021

Umweg

Nur über die Umwege 
der imagination 
erreichst du 
den Ort 
denn du suchst. 
hukwa
 

Freitag, 15. Oktober 2021

Herbstwind

 "Alles entartet unter den Händen des Menschen". Rousseau 

Der leichte Herbstwind 
trägt zu mir 
den Ruf des Buntspechts. 
hukwa

Samstag, 22. Mai 2021

Substanz

"Die Sterilität der bürgerlichen Welt wird im Suizid enden oder in einer neuen Form kreativer Partizipation. Dies ist das "Thema unserer Zeit" wie Ortega y Gasset sich ausdrückte, es ist die Substanz unserer Träume und die bedeutung unserer Handlungen. 
Octavia Paz Das Labyrinth der Einsamkeit 

Mittwoch, 19. Mai 2021

Naturharmonie

 Die Natur ist der nie versiegende Quell der kleinen Freuden. Ihre Harmonie können wir zu jeder Jaheszeit aufnehmen, wir müssen nur ein Auge für das Bescheidene haben. 
hukwa

Donnerstag, 4. März 2021

Das Gute am Denken

 Das Gute an der Philosophie ist neben dem 
"sich Wundern", 
das man sich mit ihr beschäftigen kann 
ohne mit Anderen darüber zu reden. 
hukwa

Mittwoch, 17. Februar 2021

Lebenslüge

 Wenn es wahr ist, das dass Leben auf seinem tiefsten Grunde nicht nur Leistungsprinzip, Konsumorientiertheit und Streben nach materiellen Wachstum ist, das unser Leben auch die Suche nach Wahrheit ist, dann scheint es mir oft so das für viele Menschen Leben eine Lüge ist. 
hukwa

Sonntag, 18. Oktober 2020

Aphorismen zur Seinsphilosophie



1. Um den metaphysischen Bereich des Seins zu erkunden, muss die Philosophie auf die Mystik, zu einem gewissen Teil, zugehen. Mit der Vernunft allein kann man nicht in diese Welt, in dieses Sein eindringen. Die hat Plotinus bewiesen.


2. Was manche Menschen als Wunder bezeichnen sind ganz einfach Naturgesetze, die von der menschlichen Erkenntnis noch nicht enthüllt worden sind.


3. Die Heimat des Menschen ist eine metaphysische, der Großteil der Menschheit weiß davon nichts einige sprechen von Glauben, doch kann Glauben schnell zu Stagnation des Geistes führen – ein

sich – nicht – aufmachen, ein Verharren in Bequemlichkeiten, das nenne ich euren Glauben, der Aufbruch selbst hat immer etwas mit Mut zum Anderssein zu tun.


4. Nietzsche sprach vom "Mut der angreift", doch lebte er in einer Welt die mir manchmal realitätsfremd erscheint.

Ich spreche vom Mut des sich – Stellens. Einem Mut der Veränderungen anstrebt.


5. Nur die Weisheit und Wahrheit garantiert uns die Erhaltung der Welt, somit wird Philosophie zu einer

"Lebenserhaltungswissenschaft".


6. Das Existieren ist des Existierenden höchstes Interesse. Was heißt: Was will ich? Wohin gehe ich?

Wer bin ich? Erst wenn ich mir diese drei Fragen "in – etwa" beantwortet habe, kann ich nach dem Sinn des Seins fragen! In – etwa bedeutet, dass es Fragen gibt, die niemals ganz beantwortet werden können.


7. Das in – der – Welt – sein.

Das mit – der – Welt – sein.

Kann mir nicht das Gefühl von Heimat in der Welt geben. Erst das in – den – Welten – sein, das mit – den – Welten – sein, lässt in mir ein Gefühl von Heimatlichkeit aufkommen. Da ich diese und andere Welten, nie als Ganzes sehen kann – denke ich eben in Welten. Ich denke also: diese Welt – andere Welten; dann wären andere Welten – Anderswelten. Das diese Anderswelt die metaphysische Heimat des Menschen ist, sagt mir nicht meine Vernunft, es sagt mir dies mein Gespür.


7. Wenn Spinoza vom "Wesen des Körpers" spricht, kann er nur etwas Seelenhaftes meinen, spricht er von der Ausdehnung, spricht er für mich vom Bewusstsein.


8. Ich liebe jene Philosophen die uns in der Verdunkelung der Existenz nicht alleine lassen.


9. Weil wir von der Ewigkeit wissen, müssen wir auch ewig sein. Dies sagte Spinoza, dies unterschreibe ich und drehe den Satz um: Weil wir ewig sind wissen wir von der Ewigkeit!


10. Was ich von einem christlichen Schöpfer Gott halte?

Gott gleich erhebe dich Mensch

und werde selbst zu einem Gott in deinem Reich.


11. Ich könnte mich von einem Weisen überzeugen lassen, dass unser Leben eine Reise zu unserem Mittelpunkt ist.

Der Mittelpunkt ist "der Kern aller Dinge", unser Selbst. So etwas ist nicht leicht zu finden, die meisten begeben sich noch nicht einmal auf die Suche. Jene aber die dies Ziel vor Augen haben, ruhen vielleicht schwerelos und meditativ in sich und sind der Vergänglichkeit enthoben.


13. Den Geist ständig in Bewegung halten, ihn nicht der Ablenkung des Infamen übergeben, dies nenne ich

philosophisches Tätigsein. Der Weg zur Wahrheit. Philosophisch Tätigsein bedeutet immer- am – Werk – sein.

Immer – am – Werk – sein heißt immer auf der Suche zu sein.


14. Es gibt eine Art philosophischer Erkenntnis die besagt, dass man Gott nicht erkennen kann, dem schließe ich mich an. Allerdings möchte ich hinzufügen, das man Gott erfahren und über diese Erfahrung bis zu einem gewissen Grund berichten kann.


15. Das wirkliche geistige Erwachen ist ein Erwachen aus unserem Ich – Bewusstsein. Dies geschieht schrittweise.

Als erstes müssen wir die "Ummantelung" gesellschaftlicher Zwänge von unserem Ich lösen. Dies ist der erste Schritt in eine freie Art des Denkens. Es ist überhaupt der erste Schritt zum Geiste hin. Es ist das langsame erwachen des Geist-Ichs.


16. Der philosophische Mensch lässt ab von traumatischen Erinnerungen der Vergangenheit und den Beunruhigungen der Zukunft, sobald er mit dem philosophieren beginnt.


17. Philosophie führt uns dahin wo wir Geborgenheit in der ureigensten Existenz finden wollen.


18. Philosophie ist nicht nur sprechen, sondern auch ein Ereignis von Stille. Denn wollen wir unsere Existenz erfahrbar machen, ist Stille unabdinglich.


19. Gelebtes philosophisches Denken ist immer ein gesamtpersonales Ereignis.


20. Dass die modernen Naturwissenschaften die Seele leugnen, ist logisch, sie können sie ja nicht finden. Alles "seelische" versucht man zu verbannen. Freud hat die Seele durch analytisches Denken ersetzt. Aber was ist mit

Denkern wie Sokrates, Platon, Aristoteles, Plotin, Leibnitz, Fichte, Schleiermacher ? Die Liste lässt sich weiterführen. Haben uns die größten Geister der Weltgeschichte belogen?


21. Man kann soviel lesen wie man will, es hilft uns zweifelsohne bei der Suche nach Erkenntnis, doch nur das was wir in uns selbst vorfinden, ist auf dem Erkenntnisweg verwertbar. Denn die Erkenntnis die wir in uns selbst finden, erscheint uns wie ein letzter wirklicher Beweis.


22. Die Neo – Spirituellen, versuchen es den alten Mystikern gleich zu tun. Sie ziehen sich aus der Welt zurück, mit dem lächerlichen Argument des "darüber stehens". Doch wir sind unter anderem auf dieser Welt, weil dies einen Sinn hat. Sich aus der Welt zurück zu ziehen ergibt so wenig Sinn wie an der Welt zu haften. Die Alternative heißt einfach: in – der Welt – Sein. Die Betonung liegt auf Sein.


23. So lange wir mit der Welt denken, sind wir Staub und Statisten ihrer Geschichte. Denken wir uns über die Welt hinaus, wird aus Staub Stein und aus Statist Persönlichkeit.


24. Zum Tao te king: Ich liebe dieses Büchlein sehr! Es gehört zu jenen "Weltbüchern", die man in seinem Leben mehrmals gelesen haben muss, sonst klafft in uns ein tiefes Loch. Menschen mit zu vielen Löchern fehlt die Grundsubstanz um den Weg der Erkenntnis zu gehen. Diese Löcher im Bewusstsein des Menschen warten darauf,

gefüllt zu werden, am besten mit den großen Werken der Weltliteratur.


25. Vielleicht ist jede Krankheit, selbst die einfachste Erkältung, ein Hinweis darauf, dass jederzeit etwas härteres auf uns zu kommen kann, das uns einfach dahinrafft. Deshalb sollten wir unsere Zeit einfach nutzen und uns nicht wie alte Klageweiber einem Schmerz hingeben, der letztendlich irdisch ist, in seiner Sprache aber ein Symbol ist

die aus unserer metaphysischen Heimat zu uns herübertönt.


26. Ziel praktischer Philosophie ist es der Gefahr der Gesellschaftsferne und der Geschichtsferne zu begegnen.

Somit führt praktische Philosophie zu einem intensiveren Wirklichkeitsverständnis.


27. Für den Künstler und Philosophen gibt es eigentlich so gut wie kein Rückzug ins Private. Selbst in der Zurückgezogenheit sind sie ja ihrem Werk verpflichtet und somit der Welt. Das was man gemeinhin unter Privatsphäre versteht, bedeutet für den Menschen der in – der Welt – ist, er hat dieses in der Welt sein freiwillig gewählt – verschließen, verdrängen, darum kann ihn die Welt auch nicht be – drängen.

28. Der Mensch lebt Geschichte, er ist Geschichte, also geformt von der Geschichte, er ist von ihr regelrecht

"Ge – schichtet"; Aber ein anderer Teil seiner Existenz, gibt ihm auch die Möglichkeit, zumindest zeitweilig,

über seine Geschichte hinaus zu gehen. Kraft seines Geistes kann der Mensch mit dem Universum Verbindung aufnehmen und dadurch zu seiner wahren Existenz vordringen.


29. Der Mensch der seinem Selbst treu bleibt wird so nicht geboren. Sich selbst treu sein, also zu sich selbst stehen, erlernen wir nur über die Erfahrung.


30. Die Treue des Menschen zu sich selbst – ist Treue zu seinem Selbst. Dies nenne ich das bei – sich- selbst – sein. Das bedeutet ein zuhause zu haben bei sich selbst.


31. Für sich selbst sein bedeutet nicht Einsiedler sein. Wie eine Schnecke trägt jender, der bei sich selbst ist sein Heim mit sich herum. Dieses Heim ist die Welt. Denn der Gegensatz von bei sich selbst sein, ist mit – der – Welt – sein. Das eine bedingt das andere.


32. Um etwas in seiner Ganzheit erfassen zu können benötige ich die Erfahrung der Erfahrungen. Was ist eine "Erfahrung der Erfahrungen?" Die erste Instanz der Erfahrung ist die, das ich sie mache. Die zweite Instanz der Erfahrung ist die das ich auf die erste zurückgreifen kann, das sie mir sagt wie etwas ist, wie etwas wirkt. Denn diese zweite Instanz von Erfahrung ist die von mir bewusst verarbeitete Erfahrung. Denn erst wenn ich auch die kleinste Erfahrung mit meinem Geist verarbeitet habe ist sie eine ganze Erfahrung, es sollte dem Menschen eigen sein nach dem Ganzen zu streben. Der Mensch zerlegt sich selbst gerne in Einzelteile, doch es sollte ihm ein höchstes sein das zerlegte (Körper, Seele, Geist, Bewusstsein, Vernunft) zu einem einzigen Ganzen zusammenzufügen. Und hat er einmal dieses Ganze Erfahren, weiß er jede Erfahrung bleibt unvollständig so lang er nicht ganz mit ihr fertig ist.


33. Man sollte dem unbeschriebenen Papier gegenüber nicht zu sehr zurückhaltend sein.


34. In meinen ganzen Schriften möchte ich mehr Präsenz sein – als ein grübelnder Autor.


35. Es ist oftmals so, dass man das Gefühl hat, das wesentliche unseres Lebens, bleibt ungesagt. Daher:

Wenn ich es nicht sagen kann, vielleicht kann ich es schreiben.


36. Wenn wir die Freiheit der Anderen wollen und auch für ihre Freiheit einstehen, dann tun wir etwas für unsere persönliche Freiheit.


37. Wer wie ich nie Fernsehen schaut und selbstständiger Denker ist, wird immer am Rand des Existenzialen Leben. Die Gedanken verlassen einem nie – es muss fertig gedacht werden. Ausweichen und Abschalten ist für das philosophische Denken tödlich.


38. Es ist eine Normalität für den Philosophen, das er mit quälenden Gedanken in den Schlaf fällt – wie sonst sollte etwas Neues entstehen?


39. Erkennende Erfahrung: Erkenntnis durch Erfahrung bedeutet Auflösung. Etwas Altes löst sich, etwas Neues kommt – das Werdende.


40. Die Hoffnung das Sein vom Schein zu erkennen und somit zu unterscheiden, konnten mir die Inder besser erklären als die Griechen.


41. Wenn dich die Infamitäten des Lebens jagen, dann ist die beste Arznei ein gut gefülltes Bücherregal.


42. Nicht nur Götter ruhen im Unbewussten auch Dämonen.

43. Die Griechen in ihrer ganzen Großartigkeit des menschlichen Denkens, in ihrem unerschöpflichen Wissensdurst, erscheinen mir manchmal insofern seltsam, als ich denke sie haben den allerletzten Schritt, den Schritt zur Gottheit, nie ganz gewagt. Oder gab es ein Tabu, das ihnen verbot darüber zu schreiben?


44. Wenn der Mensch ein Werdender ist, dann ist der Weltgeist ebenfalls etwas Werdendes.


45. In unserem täglichen Werk erkennen wir ob wir Schwätzer sind oder schöpferische Menschen.

©hukwa

Donnerstag, 3. September 2020

Das bewegte Bild der Ewigkeit

 Jeden Abend unternehme ich einen Spaziergang, durch die Feldflur, wobei meine Gedanken immer sehr platonisch sind. Während der Dämmerung beobachte ich die Wolkenformationen und schaue wie die Saatkrähen nach ihren Schlafbäumen fliegen. Meine Gedanken steigen dann auf ins Reich der Ideen, die als Urbilder über allem Werden stehen. Die Zeit ist das bewegte Bild der Ewigkeit. Alles was mich hier umgibt ist Werden und Vergehen, dazwischen verborgen, das ewige Sein - das Reich der Ideen. 
hukwa

Donnerstag, 15. August 2019

Die Masse

Die Masse existiert in einem seelischen Armenhaus.
hukwa

Sonntag, 11. August 2019

Unendlichkeit

Könnten wir die Zusammenhänge in der Natur ganz erfassen würden wir einen Blick in die Unendlichkeit tun.
hukwa

Donnerstag, 8. August 2019

Welt

Bis jetzt hat die Politik sich damit zufrieden gegeben die Welt zu verändern. Jetzt kommt es darauf an sie zu erhalten.
hukwa