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Samstag, 29. November 2025

Seelenspiegel

 Wie sich der Mond im Teich spiegelt 
widerspiegelt sich die Seele in uns 
wir müssen nur tiefer sehen lernen. 
hukwa

Mittwoch, 11. September 2019

Antaeus

Die mich umgebende Natur ist das Kleid des Grünen Gottes. Dieser Gott ist für mich Antaeus der als unbesiegbar galt, solang er Kontakt zu seiner Mutter Gaia, der Erde hatte.
hukwa

Samstag, 30. März 2019

Meine Sphärenmusik

Meine Lebensführung beinhaltet auch immer die Nähe eines Gefühls mit einer höheren Dimension in Verbindung zu stehen. In dem ich tief in mich hinein höre ist es mir oftmals zumute als erklinge in mir das Echo dieser höheren Dimension. Eine Art Sphärenmusik, die man nicht mit dem Ohr sondern mit dem Gefühl wahrnimmt. In solchen Momenten kommuniziert mein Selbst mit dem Makrokosmos. Es ist das schöpferische Vermögen der Imagination, dass dem Menschen inhärent ist.
hukwa

Sonntag, 29. Oktober 2017

Die Stunde des Dichters

Mein mystischer Pfad in die andere Realität

Vieles habe ich versäumt, manches nur erträumt.

Die Stille des nun aufziehenden Herbstes und seines kalten Bruders des dunklen Winter ist die Zeit der Dichtung. Lyrik und Dichtung erfordert Stille, braucht Geduld und Bereitschaft für den Moment da die Quelle des Orpheus zu sprudeln beginnt.
Dieser Moment ist die Stunde des Dichters.
Wenn die innere Konzentration am tiefsten ist beginnt Orpheus seinen Gesang anzustimmen.
Dichtung ist oft innere Biographie in Metaphern und Symbolen versteckt.
Meine Gedichte beruhen auf Erfahrungen meines Lebens die von aussen nicht erkennbar sind. Sie kamen zu mir in den vielen Stunden mystischer Versenkung, jene Momente wo ich in den Wäldern eins zu sein schien mit der Allnatur. Erlebnisse in denen ich ganz mit der Zeit verschmolz. Es sind Momente eines inneren Sehertums wie Goethe es mich beim lesen seiner Mütter Episode des Faust II ahnen ließ.
Es ist der dunkle geheimnisvolle Glanz magisch – heidnischer Urerinnerung die mein Leben mitprägt.
Dieses Hinabtasten in die dunklen Labyrinthe der Seele sind die wirklichen Erfahrungen die meine Persönlichkeit bilden.
Hier wurzelt auch das geheimnisvolle – Dunkel meiner hermetischen Gedichte. In diesem geheimnisvollen Dämmerschein meines Unbewussten spielt sich mein wahres Leben ab.
Es ist ein inneres Land, das neben unserer gewöhnlichen Realität existiert, in das ich oft versinke.
Fern ab jeder Gewöhnlichkeiten existiert dieses Reich, das mir immer Zuflucht war.
Auch meine niedergeschriebenen „phantastischen und magischen Geschichten“ bringe ich von diesen Reisen mit.
Ich habe sie nicht nur geschrieben, ich habe sie erlebt!
Schon als kleiner Junge hatte ich das Gefühl, dass ich mehr sah als die Anderen. In meinem „Fliegenpilzerlebnis“ das ich als Knabe hatte, habe ich den Eintritt in eine solche Anderswelt beschrieben. Heute weiß ich, dass ich damals einen Blick in meine persönliche Zukunft getan hatte. Damals drang ich das erste Mal ins „Reich der Mütter“ vor.
Gewiß haben viele mehr erlebt als ich, doch wenige haben soviel „gesehen“ wie ich!
Der Bewusstseinsbeton brökelte sehr früh bei mir, dadurch öffnete sich mir ein mystischer Pfad in die andere Realität.
hukwa

Foto©UteKnieriemen-Wagner
 

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Zwischen Realität und Mystik

Mein Leben war immer ein Gehen zwischen Existenzialismus und Mystizismus. Ich bin mir sicher wir leben nur dann wirklich wenn die uns umgebende Realität mit dem Mystischen zusammentrifft. Heute wird die Mystik von der Phantastik verdrängt und das rein Rationale verdrängt die Realität. Nur wenige Menschen bemerken noch jene Stimmung die in uns aufkommt wenn das Bekannte auf das Unbekannte trifft. Wenn wir aber solche Zustände erkennen dann spüren wir intensiv das dies Momente im Leben sind in der wir eine Seinsstufe höher steigen.
hukwa

Sonntag, 21. September 2014

Immerwiederkehrende - Traumboten einer anderen Welt

In den Momenten zwischen Tag und Nacht, zwischen Realität und Phantasie zwischen Gegenwart und ältester Vergangenheit erscheinen die Traumboten aus einer anderen Welt. Die meisten Menschen leugnen solche Momente obwohl sie jedem von uns schon widerfahren sind. Keine Wissenschaft kann sie ergründen dennoch erscheinen sie immer wieder - die Traumboten einer anderen Welt.
hukwa

Samstag, 20. September 2014

Rückkehr aus dem Universum

Einst war ich ein Stück Rinde
Vom Lebensbaum
Vermodert in der Erde
Dann zog meine Seele
Mit den Nebeln über die Meere
Als Dunst stieg ich auf ins Universum
Sternschnuppe war ich
Damit meine Seele zurückkehren konnte.
hukwa

Donnerstag, 2. Mai 2013

Erkenntnis und Satori

Philosophische Erkenntnis ist ein Weg von Wissen, Staunen und Übung. Satori hingegen ist ein Bewusstseinszustand, der über Erkenntnis hinaus geht. Wissen, Staunen und Übung sind auch Satori inhärent, aber Satori ist auch eine Totalität. ein erkennen das über das Denken hinaus geht. Es ist die Verbindung von Geist und Seele unter Berücksichtigung des "Werkzeugs" Denken. Es ist der "Einblick in die eigene Natur". Also die Schau in das innerste Wesen von uns selbst. satori ist eine göttliche Erfahrung, genau so wie Suzuki sie beschrieb: "In Satori ist Gott Subjekt und nicht Objekt. In Satori wird Gott sich seiner selbst bewusst".
hukwa

Sonntag, 10. März 2013

Am Nabel der Schöpfung

Oft spüre ich in diesen Tagen, da ich den Wald am liebsten überhaupt nicht verlassen möchte, eine tiefe Verinnerlichung. Wald das ist mir Bruder und Schwester, der Bereich wo ich mich besonders wohlfühle und wo ich Sinn finde. Es ist das Gefühl verbunden zu sein mit dem kosmischen Kreislauf dem man in der Natur eben immer noch sehr nahe sein kann. So sitze ich am Nabel der Schöpfung, das ist der Wald und bin ein Empfangender.
hukwa

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Die Raunächte, das wilde Denken und der mythische Bastler

Die Raunächte sind ein letztes Aufbegehren der Natur gegen eine perfekte, logisch, gestaltete Weltanschauung. Es ist die "Stimme eines untergegangenen Heidentums", die aus den Raunächten zu uns herüber zu wehen scheint. Ja, es ist die "Stimme Merlins" die in den kommenden Nächten wieder erklingt und uns Geschichten aus archaischen Zeiten erzählen möchte. Wir müssen dieser "wilden Stimme" nur lauschen und das "wilde Denken" in uns führt uns dann auf eine erweiterte Bewusstseinsebene. Diese "Ebene" führt eigentlich nach "unten", denn das "wilde Denken" hat seine Quelle in der Tiefe unseres Unbewussten, fern von Zeit und Raum. Die Idee von Zeit ist, ja, muss unserem Unbewussten fremd sein, hier herrscht eine ständige Gleichzeitigkeit vor, die allerdings nur in der Sprache des Mythos, der Poesie oder der Kunst mitteilbar ist. So ergibt es sich von selbst das der "mythische Bastler" meist auch Poet, Künstler oder Mythologe ist. Wir haben es hier also mit einer "Traumsprache" zu tun. Zu dieser Sprache gehören auch die mythischen Geschichten. Die Deutungen C.G.Jungs, aber auch die Freuds, haben diese "Traumsprache" überzeugend durchforscht. Doch wir dürfen nicht vergessen dass es auch einen Mythos gibt dem eine historisch - gesellschaftliche Wirklichkeit zu grunde liegt. Dieser wurde sehr genau von Johann Jakob Bachofen untersucht, der in seinem Werk "das Mutterrecht" die mythischen Geschichten als Geschichte verstand. Das soll heißen die besagte Handlungen des Mythos sind Informationen über historisch vorhandenes. Ein Verfahren mit dessen Hilfe sich einst Heinrich Schliemann aufmachte um Troja zu finden. Der Begriff des "mythischen Bastlers" wurde von Claude Levi - Strauss geprägt, dieser schrieb: "Der Bastler ist in der Lage, eine große Anzahl verschiedenartigster Arbeiten zu auszuführen: doch im Unterschied zum Ingenieur macht er seine Arbeiten nicht davon abhängig, ob ihm Rohstoffe oder Werkzeuge erreichbar sind, die je nach Projekt geplant oder geschafft werden müssten: die Welt seiner Mittel ist begrenzt, und die Regel seines Spiels besteht immer darin, jederzeit mit dem, was ihm zur Hand ist, auszukommen".
hukwa

Samstag, 6. Oktober 2012

Wesen der Nacht



Fotos Ute Knieriemen-Wagner
Für Shakespeare waren Pilze "die Wesen der Nacht" sie entstammen nicht der Pflanzenwelt sondern aus einem Zwischenreich!
hukwa

Freitag, 5. Oktober 2012

Satori ist eine Tür

Den ganzen Sommer über war es mir nicht möglich geworden in den Sartori Zustand einzutreten. Ich erreichte einfach nicht die nötige Bewusstseinsstufe. Ich führe dies eindeutig darauf zurück, das mein Bezug zur Gesellschaft, wie meistens in den Sommermonaten, wenn ich an künstlerischen Projekten arbeite, etwas eng war. Für ein Satori Bewusstsein ist es nötig, das man etwas zurückgezogen lebt. Suzuki sagte einmal:
"Satori besteht nicht darin, irgendeinen vorausbedachten Zustand durch intensives Nachdenken zu erreichen. Es ist vielmehr die Erlangung eines neuen Blickpunktes für die Schau der Welt".
Und er fährt fort: "Satori kommt unvermutet über einen Menschen, wenn er fühlt das er sein ganzes Sein erschöpft hat. Religiös gesehen ist es eine Wiedergeburt, intellektuell bedeutet es die Erreichung eines neuen Blickpunktes."
Ich selbst habe Satori gerne mit einer Tür verglichen, die nach innen und nach außen aufgeht. Die innere Freude - das ist Satori - entspringt einer subjektiven Verschmelzung mit der objektiven Wirklichkeit der Dinge. Es ist eine Art geistiger Rhythmus von dem der sich im Satori Zustand befindliche heimgesucht wird.
hukwa

Sonntag, 4. März 2012

Die Selbstgewißheit subjektiver Erkenntnis- unio mystica und Satori

Der philosophische Ausgangspunkt der mystischen Erfahrung ist die Selbsgewißheit der inneren Erfahrung. Dies hat nichts mit Glauben zu tun. Selbstgewißheit ist eine subjektive Erkenntnis. Und sie ist genau so echt wie die objektive Erkenntnis. Wenn sich jemand auf den Weg begibt Satori, Samadhi oder die unio mystica zu erlangen ist die "Selbstgewißheit der subjektiven Erkenntnis" absolute Vorraussetzung um das Ziel zu erreichen. Auf der Suche nach der letzten Wahrheit werden dem Suchenden so viele Fallstricke in den Weg gelegt, die er nur durch Erkenntnis überwinden kann. Mit jedem Schritt der den Suchenden zum Ziel bringt, wird es für ihn schwieriger seine geistige Erfahrungen mitzuteilen. Da nun die letzte Wahrheit nicht mitteilbar ist hat der Suchende den zustand des Satori, also der erleuchtung, erreicht und somit überhaupt nicht mehr das Bedürfnis sich über diese letzte Wahrheit mitzteilen.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Spirituelles Bewusstsein

In den letzten Wochen ganz der Philosophie hingegeben. Intensiv Jaspers und Platon gelesen.

Jetzt bin ich bei Schelling und Hegel angekommen. Es ist etwas sehr positives für Geist und Seele ganz im Reich der Philosophie zu Hause zu sein. Nach langen Tagen des Studierens, tritt in mir etwas auf das ich mein spirituelles Bewusstsein nenne. Plötzlich verbindet sich alles miteinander. Es ist eine große Erweiterung meines gesamten Innenlebens. Als integraler Mensch ist man immer dem Prozess der Innovation unterworfen. Als ganzheitlicher Mensch kann man eben nur existieren wenn man in einem ständigen Erneuerungsprozess lebt. Auch das mystische Denken bekommt eine Art von Klarheit, weit entfernt von Schwärmerei, erscheint es mir manchmal so als könnte ich Gedanken anfassen. Momente tauchen plötzlich auf da ich ganz stark spüre, das ich jederzeit von einem Bewusstseinszustand in den nächst höheren überwechseln kann. Diese Zustände habe ich im Leben immer wieder erfahren. Es ist die spirituelle Basis des kosmischen Bewusstseins, die Basis wohl gemerkt, nicht das kosmische Bewusstsein selbst. Solche Bewusstseinserweiterungen kommen bei mir meist im Winter. Leider konnte ich sie bisher nicht immer beibehalten, daran zu arbeiten das dies gelingt, ist mir daran ist mir sehr gelegen.

hukwa

Dienstag, 14. Februar 2012

Mystische Gedanken Teil 1

Wer das Wesen des Taoismus ergründen möchte, sollte als Abendländer das Geschwisterpaar Philosophie und Psychologie als die geeignete Werkzeuge nutzen. Intuition und kreatives Denken in Verbindjung mit ein wenig sachlichen Intellekt sind Grundvoraussetzungen um in das Meer des Tao einzutauchen. Berits 1816 hielt Hegel fachkundige Lesungen über den Taoismus an der Universität Heidelberg. In unserem Jahrhundert verdanken wir es C.G.Jung, der es fertigbrachte, den Taoismus mit der Tiefenpsychologie zu verbinden. Aber Jungs Arbeit wäre undenkbar gewesen ohne die Bahnbrechende Übersetzungen von Richard Wilhelm. Seine Übersetzung des " I Ging " und besonders der " goldenen Blüte " verdanken wir die ersten tiefen Einblicke in die philosophische Lehre des Taoismus. Nun gibt es zweifelsohne eine esoterische Schule des Taoismus, allerdings möchte ich den Ausdruck Esoterik möglichst vermeiden, wegen der Aura eines billigen Mode Beigeschmacks. Für mich ist der Taoismus ein philosophisches kein esoterisches System. Wenn ich das Wort Esoterik in dieser Verbindjung erwähne, dann ganz dem Sinn einer Geheimlehre, vorab möchte ich hier noch bemerken das wir dieses Problem, ja diese Problematik, schon kennen, nämlich innerhalb des System des Pythagoras. In seinen Vorlesungen vergleicht Hegel, den chinesischen Taoismus, mit dem griechischen Denken : " Wenn die Griechen sagen, das Absolute ist das Eine – oder die neueren, es ist das höchste Wesen, so sind auch hier alle Bestimmungen getilgt; und mit bloßen abstrakten Wesen hat man nichts, als diese selbe Negation, nur affirmativ ausgesprochen." Etwa hundert Jahre später als Richard Wilhelm seine deutsche Übersetzung des " Geheimnis der goldenen Blüte " veröffentlichte, analysierte Carl Gustav Jung in seiner Einleitung über das Wesen des Taoismus im Licht der modernen Psychologie.

Hier schreibt Jung folgendes : " Wenn wir das Tao als Methode oder als bewussten Weg, der Getrenntes vereinigen soll, auffassen, so dürfen wir dem psychologischen Gehalt des Begriffes wohl näher kommen... Zweifellos handelt es sich auch bei der Frage der Bewusstmachung des Gegensatzes, der " Umkehrung " um eine Wiedervereinigung mit den Unbewussten Lebensgesetzen, und die Absicht dieser Vereinigung ist die Erzielung bewussten Lebens, chinesisch ausgedrückt Herstellung des Tao."

Der Wert des Tao liegt in seiner Kraft, Gegensätze auf einer höheren Ebene des Bewusstseins vereinen zu können. Diese Kraft wird im Taoismus symbolisch als Licht dargestellt. Die Polaritäten in Einklang zu bringen, um ein ausgeglichenes Leben und eine

höhere Integration zu erreichen, ist das Bemühen der jungschen Psychotherapie. Jung fand heraus, dass die Methode, welche er seit Jahren in seiner Praxis anwendete, mit der weisen Lehre der alten Taoisten übereinstimmte. Er sagt : " Ich habe eine praktische Erfahrung gemacht, die mir einen ganz neuen und unerwarteten Zugang zur östlichen Weisheit eröffnet hat. Dabei bin ich wohl verstanden, nicht von einer mehr oder weniger unzulänglichen Kenntnis der chinesischen Philosophie ausgegangen... erst meine späteren

ärztlichen Erfahrungen haben mir gezeigt, das ich durch meine Technik unbewusst auf jenen Geheimen Weg geführt worden war, um den sich die besten Geister des Osten seit

Jahrtausenden gemüht haben."

Was ist nun das Hauptanliegen des östlichen Geistes ? Lassen wir es noch einmal Jung formulieren: " Weil die Dinge der inneren Welt uns subjektiv um so mächtiger beeinflussen, als sie unbewusst sind, so ist es für den, der einen weiteren Fortschritt in seiner eigenen Kultur machen will unerlässlich, dass er die Animawirkungen objektiviere und dann zu erfahren versuche, welche Inhalte jenen Wirkungen zu Grunde liegen. Damit erwirbt er sich Anpassung und Schutz gegen das Unsichtbare. Diese Anpassung kann natürlich nicht erfolgen ohne Konzessionen an die Bedingungen beider Welten. Aus der Berücksichtigung der Forderung der Welt innen und außen, besser gesagt aus ihrem Konflikt, ergibt sich das Mögliche und Notwendige, leider hat unser abendländischer Geist infolge seines Kulturmangels in dieser Beziehung für die Einigung der Gegensätze auf einem mittlerem Wege diesem fundamentalen Hauptstück innerer Erfahrung, noch nicht einmal einen Begriff gefunden, geschweige den einen Namen, denn man mit dem chinesischen Tao mit Anstand zur Seite stellen könnte."

Niemals zuvor wurde der chinesische Taoismus so treffend im Lichte der modernen Psychologie dargestellt und so ernsthaft als ein Weg zur Erleichterung der Bürde menschlichen Leids verstanden. Was nun folgt ist sozusagen eine Übersetzung und Verbindjung abendländischer philosophischer Magie die letztendlich das gleiche ausspricht wie der Taoismus, der indische Yoga oder der Buddhismus. Auch werde ich eingehend noch über die Lehre des Aristoteles diesbezüglich berichten. An dieser Stelle scheint es angebracht darauf aufmerksam zu machen, das alle Eingeweihten gewohnheitsmäßig für ein und das selbe Ding, oft die verschiedensten Bezeichnungen gebrauchen, was natürlich beim Unkundigen häufig zu Verwirrungen und Missverständnissen Veranlassung gibt. Wo frage ich ist der Unterschied zwischen samadhi und dem Stein der Weisen der abendländischen Tradition? Was unterscheidet Brahmans Glanz vom großen Arkanum der mittelalterlichen Magier und Kabbalisten? Vor allem drei große philosophische Schulen haben das Denken in Europa seit dem Mittelalter bis zum heutigen Tag stark beeinflusst. Gemeinsam bestimmen sie die Geheimwissenschaften. Es sind: der Neo-Platonismus, der

Hermetismus, sowie die jüdische Kabbala. Diese drei Schulen teilen den Menschen in sieben Grundteile.

Das Jedermannsbewußtsein kennt Körper-Seele-Geist, was ich nun weitergebe ist die Siebenteilung des Menschen. Dem den es gelingt sich das hier skizzierte Schema zu vergegenwärtigen hält einen Schlüssel in der Hand in die kompliziertesten Erscheinungen der esoterischen Geheimschulung vorzudringen. Ähnlich dem verschlüsselten Text der

TABULA SMARAGDINA.

Jedem von uns dürfte wohl klar sein, das es kein drei Tage Einweihungskurs gibt. Seit über 30. Jahren beschäftige ich mich mit der magischen Philosophie und ich versichere ihnen jeder Esoteriker der ihnen verspricht, sie in kürzester Zeit zum Ziele zu führen ist ein Scharlatan. Es ist unmöglich werke wie die eines Fludd, Paracelsus, Agrippa von Nettesheim und womöglich noch Aristoteles oder gar Jamblich oder Plotin so nebenbei zu studieren. Greifen wir dann noch auf die Hauptwerke des Yoga, des Taoismus und des Buddhismus zurück, glaube ich das ein Leben nicht genügt um dieses Wissen anzusammeln. Allerdings steht dies auch hier nicht unbedingt zur Debatte. Ich erwähne dies nur um Ihnen mitzuteilen, das ich in meinen Seminaren und Vorträgen eine philosophische Methode benutze, das ganze hat also eine magisch-mystische Struktur.

Doch kommen wir nun zur Siebenteilung des Menschen. Im Grunde genommen ist es gleichgültig ob wir die Dreiteilung der Gnostiker oder die Einteilung in die vier der Kabbalisten, oder die hermetische Einteilung in sieben nehmen, da sie alle identisch sind.

Fassen wir also die sieben Grundteile des Menschen näher ins Auge:

NUMERO 1. Der " elementarische Leib " ist der sichtbare physische Körper, des Menschen, bestehend aus Knochen, Fleisch, Blut Bezeichnungsweise aus den uns wohlbekannten festen, flüssigen, gasförmigen und chemischen Elementen.

NUMERO 2. ist das den elementarischen Leib belebende elektromagnetische Fluidum, einschließlich der " Lebenskraft ", soweit die selbe zur anima vegetativa gehört, jedoch wären Mumia, Archäus passender Weise in eine höhere Kategorie einzureihen.

NUMERO 3. das ist der " siderische Mensch " oder " Astralkörper ", zusammengesetzt aus den Effluvien und subtillen Essenzen, welche den 7. aktiven Gestirnen unseres Sonnensystems entströmen, von denen die 5. unteren den 5. Sinnesäthern entsprechen.

NUMERO 4. der "tierische Geist oder die tierische Seele ", ist die " Astralseele ", ist das den Astralkörper belebende Prinzip; entspricht im allgemeinen dem indischen Prama.

NUMERO 5. die verständige Seele, entspricht dem indischen MANAS, dem DENKER.

NUMERO 6. die GEISTSEELE oder besser die spirituelle Seele ist die BUDDHI der Inder und entspricht Platos, RATIONELLER SEELE, Sitz von Moralgefühl, Gewissen und der höheren Aspirationen. Dieses Prinzip fehlt im Tiere oder ist selbst bei höheren Tieren nur embryonisch und nicht entwicklungsfähig. Dadurch unterscheidet sich Mensch und Tier und deshalb ist die Tierseele nicht Unsterblich, allerdings nicht zu verwechseln mit der nicht sterblichen Tiergruppenseele. Die rationelle Seele steht in direkter Wechselwirkung mit der verständigen Seele, so das sich auch hier, die beiden Prinzipien 6. und 5. zueinander Verhalten, wie belebendes Prinzip zu Körper, wie dies bei den ersten Zweiheiten 4. zu 3. und 2. zu 1. ist.

NUMERO 7. dagegen der Mensch des OLYMPI NOVI, das indische Atma, das höchste Prinzip, bildet keinen essentiellen Teil des irdischen Menschen, sondern schwebt gleichsam nur über dem selben als kontrollierender Geist im Mikrokosmos.

Bei der Dreiteilung der Gnostiker bildet 1. und 2. das Materielle, den Körper der Dreiheit Mensch. 3. und 4. ist das ätherisch-himmlische und entspricht der Seele; 5. 6. und 7. ist das Göttliche und bildet den Geist der Dreiheit. Der Unterschied bei der Vierteilung der Kabbalisten besteht darin, dass die letzte Zweiheit, also 5. und 6., den Geist der Dreiheit bildet, während das höchste Prinzip 7. als viertes die 3. Zweiheiten zusammen kontrolliert. Um Missverständnissen vorzubeugen, sei hier speziell hervorgehoben, das alles in der Welt was ist und wirkt, selbst das höchste Prinzip, stofflich ist; den etwas kann sich nur dadurch von nichts unterscheiden, dass es Stoff ist, mehr oder weniger, feiner oder gröber.

Bei Beginn des Evolutionsprozesses, treten zunächst nur die 3. obersten Prinzipien, also

7, 6, 5, in Erscheinung, welche durch sukzessive zu 4. und 3. und zuletzt zu 2. und 1. verdichten, so das essentiell alles in der Welt aus ein und derselben URSUBSTANZ besteht.

Daraus erhellt, das es für Okkultismus keine Unersetzlichen, sogenannte chemische Elemente gibt.

hukwa

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Das kosmische Bewusstsein-Ursprung aller Schichten des Bewusstseins

Eine vielzitierte Äußerung von William James besagt dass unser normales Bewusstsein, das rationale Bewusstsein, wie wir es gerne nennen, nur ein besonderer Typ von Bewusstein ist, während überall jenseits seiner, von ihm durch den dünnsten Schirm getrennt, mögliche Bewusstseinsformen liegen, die ganz andersartig sind. Wir können durchs Leben gehen, ohne ihre Existenz zu vermuten; aber man ersetze den erforderlichen Reiz, und bei der bloßen Berührung sind sie in ihrer ganzen Vollständigkeit da...
Keine Betrachtung des Universums kann abschließend sein, die diese andere Bewusstseinsformen ausser Betracht lässt. wie sie zu betrachten sind, ist die Frage... Auf jeden Fall verbieten sie einen voreiligen Abschluss unserer Rechnung mit der Realität.
Der Philosoph und Mystiker, Lama Amagarika Govinda, der von den "Hüllen" (Schichten oder Ebenen) des Bewusstseins sprach, schrieb: "Diese Hüllen" sind also nichts als aufeinanderfolgende, getrennte Schichten... zu verstehen, sondern als sich gegenseitig durchdringende Prinzipien - vom feinsten, allseitig, leuchtenden, alles durchstrahlenden Bewusstseins, das als Körper in sichtbare Erscheinung tritt".
hukwa

Samstag, 8. Oktober 2011

Über naturmystische Erkenntnis

Allein dem einsamen Ich ist es vergönnt in den reinen Äther wahrer Naturerkenntnis einzugehen.
Um dann mit der Urnatur Zwiesprache zu halten. So ist der Sinn des Naturerkennens, die erste Stufe zur Erreichung mystischen Naturbewusstseins. So muss, damit wir zu wahrer Naturerkenntnis und somit zum wahren mystischen Naturbewusstsein gelangen, unser eigenes Innenwesen uns unmittelbar klar und wahrhaftig werden. Dieses gefühl erlangt der Mensch, wenn er sich lange in der Natur aufhält. In dem wir die Zeichen der Natur, ihre Symbole entziffern, erkennen wir auch die Sprache der Allnatur. Für den Menschen, der mit dem mystischen Naturbewusstsein ausgestattet ist, ist die Natur ein Buch der Wunder. In der Abgeschiedenheit der Natur erkennen wir die Grenzenlosigkeit des Daseins.
hukwa

Sonntag, 18. September 2011

Wildpfade

Wildpfade
gehe ich
einsam verborgen
durch dichte dunkle Wälder geht der Pfad
ich atme die Düfte wildwuchernder Pflanzen
trinke das Licht das die Baumkronen durchfließt
spüre den Tau des frühen Morgens in meinem Gesicht
spüre die Kraft verborgener Saat
durch dunkle Wälder führt der Pfad
Knospen und Blätter
Blüten und Tiere
Gezeiten des Jahres
mit euch bin ich verschwistert
sinnvoll und gut
das ist die Erde
innere Glut
Wildpfade gehe ich
lautlos bewege ich mich
wie ein Luchs
um mich die Stille
dunkler Wälder
in ihnen spür ich ein mächtiges Walten
spüre den Urgrund
kosmischen Seins.
hukwa

Montag, 4. Juli 2011

Sternenkinder

Wir sind Strahlen eines göttlichen Bewusstseins
Bruchstücke von Brahmans Geist
sind wir die Kinder von Krishna und Shiva
Töchter und Söhne der Kali und Gaia
Wir verharren im Dornröschenschlaf
Bis uns der Prinzenkuß der Erleuchtung erreicht
So dass wir uns wieder Erinnern
unseres uranfänglichen Seins
aus dem alle kosmische Energie fließt
Wir treten ein in das Fließen des Heraklit
Reiten auf seinen Wellen
wohnend in einer Monade
zu unserem kosmischen Ursprung zurück.
hukwa