LandArt - Schriftstellerei - Malerei - Philosophie - Lyrik und Gedichte
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Sonntag, 7. Juni 2020
Leben wie ein Baum...
"Leben wie ein Baum
einzeln und frei
doch brüderlich wie ein Wald
das ist unsere Sehnsucht."
Nazim Hikmet
hukwa
Donnerstag, 16. April 2020
Mittwoch, 15. Januar 2020
Sonntag, 6. Oktober 2019
Mittwoch, 8. Mai 2019
Samstag, 16. Februar 2019
Sonntag, 6. Januar 2019
Philosophiegeschichte
| Foto©UteKW |
Was Philosophie ist und soll ist eines der ewigen Themen der Philosophie. Deswegen ist die Philosophie immer auf die eigene Betrachtung ihrer Geschichte angewiesen. Da nun der Philosoph aus seiner eigenen Zeit nicht heraustreten kann um sie historisch kritisch zu betrachten, sondern nur kritisch über sie Philosophieren kann so kann er doch mit den Gedankenwelten der Philosophiegeschichte in Verbindung treten und im "Philosophieren im Jetzt" die humanistischen Saatkörner der Vergangenheit zu neuem Erblühen bringen.
hukwa
Donnerstag, 18. Oktober 2018
Samstag, 6. Oktober 2018
Die alte Kalteborner Eiche
Mittwoch, 19. März 2014
Alte Eichen - Wanderung durch Feld und Flur
Sonntag, 9. März 2014
Mystische Abendstimmung am alten Birnbaum bei den zwei Steinen
Mittwoch, 19. Februar 2014
Wunderschöne Landartprojekte von einem unbekannten Künstler in Trippstadt
Dienstag, 19. November 2013
Sonntagmorgen im Karlstal
Wie weiße Schlangen
winden sie sich um die Bäume
die Nebel steigen auf aus dem Tal
in der ferne das Echo
vom Laut des Fuchses
Es ist als sei die Stille hörbar
und die Erde nicht mehr malbar
Lichtloser Horizont
dann ein goldener Strahl
ergießt sich über das Tal
einige sind da
aber
keiner nimmt etwas wahr.
hukwa
winden sie sich um die Bäume
die Nebel steigen auf aus dem Tal
in der ferne das Echo
vom Laut des Fuchses
Es ist als sei die Stille hörbar
und die Erde nicht mehr malbar
Lichtloser Horizont
dann ein goldener Strahl
ergießt sich über das Tal
einige sind da
aber
keiner nimmt etwas wahr.
hukwa
Sonntag, 20. Oktober 2013
Am alten Wilensteiner Friedhof
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Hagebutten im Oktober
Freitag, 9. August 2013
Sonntag, 26. Mai 2013
Der Baum in der Trippstadter Landschaft
Einer der schönsten An- und
Ausblicke in der Landschaft sind zweifelsohne ältere und allein
stehende Bäume. Sie haben eine starke Wirkung auf das
Landschaftsbild und geben dem Landschaftsraum eine Struktur und ein
unverwechselbares Gesicht.
Als Einzelobjekte prägen solch ältere Bäume mit ihren mächtigen Kronen und starken Stammumfang auch die Trippstadter Landschaft. Solche Baum-persönlichkeiten sind ein besonders zu wahrendes Kulturgut.
Das „besondere“ an solch
alten Bäumen erkannten die alten Griechen schon sehr früh! Sie
pflanzten an besonderen Orten Bäume die sie als „genius loci“
bezeichneten, also als „Geist dieses Ortes“. In unsere heutige
Sprache übersetzt bedeutet dies nichts anderes, als ein besonderer
harmonischer Platz in der Landschaft. Sind sie doch Gewähr für das
viel zitierte Naturerlebnis das die Menschen heute so dringend
benötigen.
Als Einzelobjekte prägen solch ältere Bäume mit ihren mächtigen Kronen und starken Stammumfang auch die Trippstadter Landschaft. Solche Baum-persönlichkeiten sind ein besonders zu wahrendes Kulturgut.
Von jeher sind
Bäume dem Menschen Symbole des Lebens, der Geborgenheit und des
Schutzes gewesen. In einer Zeit der bedrohten Mit und Umwelt sind sie
auch Ausdruck des Beharrens, der Hoffnung und vor allem der Freude am
Wachsen und Gedeihen. Auch aus unserer Sprache sind solche Bäume
nicht mehr weg zu denken. So kennen wir den Lebensbaum, den Maibaum,
den Tanzbaum, die alte Dorflinde, den Stammbaum und den Christbaum.
Unsere Gemeinde
kann mit Recht stolz auf ihren Altbaumbestand sein. Die
altehrwürdigen Zerreichen im Trippstadter Schlosspark, die mächtige
Kastanie und ihr direkter Nachbar die alte Roteiche vor dem
Trippstadter Schloss und die wunderschöne alte Buche vor der
katholischen Kirche prägen das harmonische Dorfbild von Trippstadt.
Entlang der
Trippstadter Feldwege finden sich einige ältere Birn- und Apfelbäume
die unsere Kulturlandschaft hier aufs besondere prägen und ihr ein
landschaftstypisches Gesicht geben. Bäume helfen uns dabei, eine
Landschaft erst richtig zu erkennen und lieb zu gewinnen weil sie
etwas authentisches darstellen und die natürliche Schönheit einer
Landschaft besonders hervorheben. Sie sind ein wichtiger Aspekt des
touristischen Landschaftserlebnisses und dienen einer harmonischen
Erholung in einem Fremdenverkehrsort.
Es sind viele
Gründe die dafür sprechen die alten Bäume der jeweiligen
Landschaft zu erhalten. Neben dem landschaftsästhetischen und den
kulturellen Gründen sind es vor allem psychologische und
gesundheitliche, die durch tiefenökologische und
nachhaltigkeitsstrategische Argumente ergänzt werden.
Vor allem in unserer Zeit die
sich ja nicht nur in der Verschandelung der sichtbaren Natur
widerspiegelt sondern vor allem der „unsichtbaren“
Umweltkatastrophen, nämlich der Ozonlöcher und Klimaerwärmung.
Hier tragen Bäume eine besondere Schutzaufgabe für das Leben auf
unserem Planeten. So wissen wir schon lange, dass ein Baum die
Strahlungsintensität der Sonne reduziert und uns dadurch vor
Hautschäden schützt. Bäume sind Staub- und Schadstofffilter. So
ist zum Beispiel das Staubfangvermögen unserer Trippstadter
Dorflinden pro Quadratmeter Blattfläche rund fünf mal höher als
das von mächtigen Stadtplatanen. Auch die große Buche vor der
katholischen Kirche in Trippstadt sorgt bestens für uns. Wenn dieser
Baum im Lichte photosynthetisch aktiv ist, gibt er etwa genau soviel
Sauerstoff an die Atmosphäre ab wie er an Kohlendioxid aus dem
Luftraum zur Bindung in organischen Molekülen aufnimmt. Diese große
Buche setzt am Tag ungefähr 7000 Liter Sauerstoff frei. Das ergibt
etwa 35 Kubikmeter sauerstoffreiche Atemluft- genug um den
Tagesbedarf von über 50 Menschen sicherzustellen.
Ohne diese
ausgleichende und regenerierenden Leistungen der Bäume gäbe es auf
Dauer kein höheres Leben in der jetzigen Form auf unserem Planeten.
Doch solche Laubbäume dämpfen auch den Verkehrslärm und im Sommer
produzieren sie besonders viel Sauerstoff und sorgen somit für
angenehme Luftfeuchte und Kühle in unserer Gemeinde.
So sind Bäume
Symbole für viele Dinge und der türkische Dichter Nazim Hikmet
schrieb zu Recht:
Leben
Einzeln und
frei wie ein Baum
Und
brüderlich wie ein Wald
Das ist
unsere Sehnsucht.
In diesem Sinne
sind uns Bäume auch Lehrmeister für unser tägliches Sein in der
Gesellschaft. Jeder einzelne Baum ist ein Ökosystem und wenn wir die
„Sprache der Bäume“ verstehen, können wir von diesem Ökosystem
mit seinen vielfältigen Verflechtungen nur lernen und vor allem
profitieren in einem ganzheitlichen Sinne.
hukwaSonntag, 21. April 2013
Fotos von meiner heutigen Wanderung
Mittwoch, 27. Februar 2013
Es naht der Lenzing
Heute sind die Kraniche auf ihrem Frühjahrszug vorüber geflogen. Jedes Jahr ziehen sie regelmäßig fast auf den Tag genau über das Dorf. Mir sind sie immer ein Gruß des Frühlings, wie der Märzenbecher, der Huflattich und das Lungenkraut, im Volksmund Brüderschen und Schwesterschen genannt, die bald mit ihrer Blüte beginnen. Die Frühjahrsfeen Demeter und Ostara erwachen langsam. Bald ertönen wieder die ersten Vogelkonzerte und neues Leben zieht in die Wälder ein. Das Jubellied des Lenz kann beginnen.
Montag, 25. Februar 2013
Zwiesprache mit der alten Buche
Jeden Morgen wenn ich aus dem Fenster schaue begrüßt mich die wunderschöne, mächtige Blutbuche, die auf dem Kirchplatz steht. Im Laufe der Jahre hat sich zwischen uns eine tiefe Freundschaft angebahnt. Der mächtige Baum überragt den Kirchturm um ein Großes, ja, dieser wirkt klein gegen die alte Buche. Es ist ein alter, weiser Baum in vollendeter Schönheit und oft wenn ich ihn am Morgen begrüße geht mir ein Gedicht von Robert Faesi durch den Geist.
Zu euch, im Rauschen stummberedte Bäume,
Horch ich hinauf, und meinem Blick gewährt
Ihr stilllen Flug in eure Dämmerräume.
Ihr kühlt mir sommerlang den Atemzug,
Behütet mir die Seele unversehrt,
Und eure Düfte nähren meine Träume.
Genau so empfinde ich am Morgen beim Anblick der uralten Buche.
hukwa
Zu euch, im Rauschen stummberedte Bäume,
Horch ich hinauf, und meinem Blick gewährt
Ihr stilllen Flug in eure Dämmerräume.
Ihr kühlt mir sommerlang den Atemzug,
Behütet mir die Seele unversehrt,
Und eure Düfte nähren meine Träume.
Genau so empfinde ich am Morgen beim Anblick der uralten Buche.
hukwa
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