LandArt - Schriftstellerei - Malerei - Philosophie - Lyrik und Gedichte
Mittwoch, 29. November 2023
Novenbermond
Montag, 27. November 2023
Im Schneenebel
Montag, 3. Januar 2022
Mittwoch, 15. Januar 2020
Sonntag, 6. Januar 2019
Philosophiegeschichte
| Foto©UteKW |
Was Philosophie ist und soll ist eines der ewigen Themen der Philosophie. Deswegen ist die Philosophie immer auf die eigene Betrachtung ihrer Geschichte angewiesen. Da nun der Philosoph aus seiner eigenen Zeit nicht heraustreten kann um sie historisch kritisch zu betrachten, sondern nur kritisch über sie Philosophieren kann so kann er doch mit den Gedankenwelten der Philosophiegeschichte in Verbindung treten und im "Philosophieren im Jetzt" die humanistischen Saatkörner der Vergangenheit zu neuem Erblühen bringen.
hukwa
Donnerstag, 18. Oktober 2018
Samstag, 6. Oktober 2018
Die alte Kalteborner Eiche
Mittwoch, 19. März 2014
Alte Eichen - Wanderung durch Feld und Flur
Dienstag, 28. Januar 2014
Landschaft im Januar
eisig und einsam
der alte Wildapfelbaum
wie Silberfinger
im weißen Strahlenkranz
zwischen Baum und Fels
die Wintersonne
dies ist die Aura der Frühe
eines einsamen herrlichen
Januarmorgens
jetzt
da das Licht des Morgen erscheint.
hukwa
Dienstag, 21. Mai 2013
Mailied
des Dichters Feuer ist neu entbrannt
Demeter hat es an den Tag gebracht
das Feuerwerk des Frühlings ist entfacht
Worte quellen aus tiefen Brunnen
der Fuchs schleicht Nachts wieder über die Wiese
Mondschein erleuchtet die Wildapfelblüte
die Weiden am Bachrand laden uns ein
Aurora zu ehren und sich in die Wälder zu begeben
das grüne Einhorn ist zurückgekehrt
auch Diana ist wieder heimgekehrt
unterm Weißdornbusch ist Merlin erwacht
der Wonne Monat Mai hat dies Wunder vollbracht.
hukwa
Sonntag, 17. Februar 2013
Freitag, 15. Februar 2013
Nationalpark Rheinland Pfalz - Leserbrief
Sonntag, 18. November 2012
Der alte Holunderbaum
Freitag, 9. November 2012
Montag, 24. September 2012
Der Ort
Donnerstag, 3. Mai 2012
Zwischen Finsternis und Licht
Vernunft und Gottheit nicht vernehmlich
nicht frappant genug-
Steine, Bäume, Tiere müssen sprechen,
um den Menschen sich selbst fühlen,
sich selbst besinnen zu machen".
Wilhelm Lehmann
Samstag, 25. Februar 2012
Wald - Wir alle lieben dich - Das Karlstal im Herbst
Wir alle lieben dich
Das Karlstal - ein Ort der Besinnung
Manchmal erscheint es dem Wanderer als ob die „Zeit“ ein leerer Begriff sei in diesem Tal, sie rinnt so leise plätschernd dahin wie die Moosalb in seiner Mitte.
Wenn im September die Landschaft von der Magie des „Altweibersommers“ verzaubert wird, wo an jedem Busch und Baum hunderte von Spinnweben in der goldenen Morgensonne blinken, wo die alten Weiden und Erlen wie Wesen aus dem Feenreich am Bachlauf der Moosalb erscheinen, liegt ein besonders romantischer Zauber über dem Karlstal.
In einer solch naturhaften Landschaft wie dem Karlstal, spürt der Wanderer das Herz von Mutter Natur pochen. Die größte Freude, die der Wald uns bereitet, ist die Andeutung einer dunklen Beziehung zwischen Mensch und Pflanzenwelt.
„Ich bin nicht alleine und unerkannt“, schrieb der amerikanische Philosoph Emerson einmal, „die Pflanzen nicken mir zu, das Schwanken der Zweige im Wind ist mir vertraut und unvertraut zugleich“.
Hier im Karlstal kann es einem erscheinen, als schenke der Wald uns ein uraltes Gleichgewicht, das wir seit langem vermissen, wieder zurück. Eine Essenz die wir lange Zeit entbehrt haben.
Am Himmel schwebt einsam der Bussard, vom Waldhang tönt der Ruf des Schwarzspechts herunter ins Tal und bei den Flockenblumen steht das Taubenschwänzchen wie ein Kolibri flatternd vor den dunkelroten Blüten der Pflanze.
Die eigentliche Heimat dieses schönen Fliegers liegt in Südeuropa. Alljährlich fliegt das Taubenschwänzchen von dort über die Alpen nach Mitteleuropa, und auch im Karlstal können wir ihn dann beobachten. Dieser besondere Schmetterling aus der Familie der Schwärmer ist regelmäßig Sommergast im Tal. Im Schwirrflug steht er vor den Pflanzen um den begehrten Nektar zu naschen. Durch seinen besonders langen Rüssel erreicht er Blüten, die für andere Insekten unerreichbar sind.
Eine recht hohe biologische Vielfalt kann der Wanderer in dieser Landschaft noch vorfinden, vielleicht wird dem einen oder anderen dieses Wort hier erst richtig bewusst.
Unter biologischer Vielfalt ist die Vielfalt an Lebensräumen und die Vielfalt der Lebewesen einer Art untereinander zu verstehen. Biologische Vielfalt ist damit mehr als die reine Artenvielfalt. Es beinhaltet Landschaft und den Menschen der in dieser Landschaft lebt.
Buntsandstein und dichte Wälder umgeben das Tal, durchbrochen von sumpfigen Wiesen, in denen einige bedrohte Pflanzenarten ein letztes Refugium gefunden haben.
Das Karlstal liegt im Biosphärenreservat Pfälzerwald. Dieser Begriff hat aber eine weitergehende Bedeutung, weil er eben nicht nur die biologischen Phänomene anspricht. Innerhalb eines Biosphärenreservates geht es vor allem um die nachhaltige Entwicklung der jeweiligen Region, also um das Arbeiten, Wirtschaften und das gesellschaftliche Zusammenleben des Menschen mit der ihn umgebenden Natur.
Auch den Graureiher kann man hier oft regungslos stehen sehen, die einstmals scheuen Gesellen sind ständige Bewohner des Tals. Sie mögen Fisch, aber vertilgen vor allem Mäuse, die sie in den Wiesen fangen.
Vor allem für die Familie der Libellen ist das Karlstal ein wichtiger Lebensraum, sodass sich hier einige Libellenarten von europäischer Bedeutung angesiedelt haben.
Die Natur, der Wald schenkt dem, der ihn aufsucht Ruhe, Harmonie und Gesundheit und wir, die wir die Natur aufsuchen, sollten sie respektieren und schützen, sollten den Wald lieben.