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Mittwoch, 29. November 2023

Novenbermond

Der Novembermond bringt die ersten Nachtfröste. Oft wandern bis zum späten Nachmittag Nebelbänke durch die Landschaft. Unheimlich wirkende Schlagschatten werfen die Bäume im Mondlicht. Kalt blickt der Novembervollmond auf die Landschaft herunter. Die Kassiopeia und der Orion flimmern am Himmel. der große Wagen scheint sich zu bewegen. Manchmal fällt eine einsame Sternschnuppe. Dann tauchen Wolken auf und verstecken den Mond. Nun erscheint der Himmel wie ein großes schwarzes Loch, in dem alles verschwindet sogar der Mond. Die Landschaft versinkt im schwarzen Dunkel eines tiefen Nichts. Novembermächte.

Montag, 27. November 2023

Im Schneenebel

 Der Wald liegt ruhig da. Nirgendwo ein Laut. Das graue Duster des November verwandelt die Bäume in phantastische Gestalten. Früh dunkeln nun die Tage. Die Schneedecke knirscht unter den Schuhen. Im Wald hat nun die Winterstille Einzug gehalten. Eine Stille die befreit. alles in der Landschaft ist erstarrt. Am Nachmittag herrscht Schneenebel vor. Plötzlich steigt ein Bussard im Feld auf. Dunkel und schwer erhebt sich der große Vogel und lässt sich in den Kronen einer Eiche nieder. In den Nebel hinein fällt nun leichter Neuschnee. Die Dämmerung zieht auf und verschluckt die Landschaft. 
hukwa

Sonntag, 6. Januar 2019

Philosophiegeschichte

Foto©UteKW

Was Philosophie ist und soll ist eines der ewigen Themen der Philosophie. Deswegen ist die Philosophie immer auf die eigene Betrachtung ihrer Geschichte angewiesen. Da nun der Philosoph aus seiner eigenen Zeit nicht heraustreten kann um sie historisch kritisch zu betrachten, sondern nur kritisch über sie Philosophieren kann so kann er doch mit den Gedankenwelten der Philosophiegeschichte in Verbindung treten und im "Philosophieren im Jetzt" die humanistischen Saatkörner der Vergangenheit zu neuem Erblühen bringen.
hukwa

Dienstag, 28. Januar 2014

Landschaft im Januar

Kristallen die Landschaft
eisig und einsam
der alte Wildapfelbaum
wie Silberfinger
im weißen Strahlenkranz
zwischen Baum und Fels
die Wintersonne
dies ist die Aura der Frühe
eines einsamen herrlichen
Januarmorgens
jetzt
da das Licht des Morgen erscheint.
hukwa

Dienstag, 21. Mai 2013

Mailied

Und wieder grünt das weite Land
des Dichters Feuer ist neu entbrannt
Demeter hat es an den Tag gebracht
das Feuerwerk des Frühlings ist entfacht
Worte quellen aus tiefen Brunnen
der Fuchs schleicht Nachts wieder über die Wiese
Mondschein erleuchtet die Wildapfelblüte
die Weiden am Bachrand laden uns ein
Aurora zu ehren und sich in die Wälder zu begeben
das grüne Einhorn ist zurückgekehrt
auch Diana ist wieder heimgekehrt
unterm Weißdornbusch ist Merlin erwacht
der Wonne Monat Mai hat dies Wunder vollbracht.
hukwa

Sonntag, 17. Februar 2013

Freitag, 15. Februar 2013

Nationalpark Rheinland Pfalz - Leserbrief

Anscheinend tut sich etwas in Sachen Nationalpark in Rheinland – Pfalz. Nachdem sich die Aufgeregtheit in der Bevölkerung gegenüber dem vergangenen Jahr etwas gelegt hat, legt nun die Landesregierung ein „Eckpunktepapier“ vor. Der Bart der der Nationalparkdiskussion inzwischen gewachsen ist muss ja nicht noch länger werden. Hauptsache ein solcher Park kommt, denn es gibt gewichtige Gründe dafür. Nicht nur ökologische sondern auch bildungspolitische und vor allem nachhaltige. Schließlich gibt es ja auch so etwas wie einen „Bildungsauftrag Waldpädagogik“. Und wo könnte man so etwas besser verwirklichen als in einem Nationalpark, der ja letztendlich ein riesiges „grünes Klassenzimmer“ sein kann. Wo lässt sich die Natur besser studieren als in einem Waldschutzgebiet, in dem ganz anders als im Wirtschaftswald noch wirkliche Naturzonen existieren in dem nicht nur Reife sondern auch Zerfallsphasen zugelassen sind.
In der Zeitschrift „Nationalpark“ schrieb vor einiger Zeit Bernd Lötsch, der Direktor des Naturhistorischen Museums in Wien über die Natur: „Ihr Wert wächst ins unermessliche so wie sie schwindet“. Er meinte damit, dass Nationalparks nicht nur „Biotope“ sondern vor allem „Psychotope“ sind. Wo kann sich der Mensch besser regenerieren als in der Natur? Der Kontakt mit schöner, geheimnisvoller Natur wurde für den Menschen in einer entzauberten, technischen Ersatzwelt zur „unersetzlichen Seelennahrung“, zum „Vitamin für das Gemüt“. Nationalparklandschaften trügen dazu bei, unsere „seelische Hungersnot“ unseren „Naturverlustschock“ zu lindern. Und nach dem Osnabrücker Professor für Landschaftsarchitektur Herbert Zucchi ist „Wildnis heute eine Kulturaufgabe“.
Dass sich unter den Skeptikern und Gegnern eines Nationalparks in Rheinland – Pfalz neben den Vertretern der Holzbranche auch zahlreiche Forstleute befinden, bei denen die Aussicht auf zu starken Nutzungsverzicht und Aufgabe von Teilen der Waldwirtschaft heftige Abwehrreflexe hervorruft, ist angesichts zunehmender Holzknappheit und steigender Holzpreise nachvollziehbar. Vor allem für den „kleinen Brennholzwerber“ wird das Holz dann vielleicht knapp, was allerdings ökologisch durchdacht werden muss. Doch für dieses Klientel des Forstes scheint die Landesregierung in ihrem „Eckpunktepapier“ Vorsorge zu zeigen. Anscheinend will man es mal wieder jedem Recht machen, was in Rheinland – Pfalz allerdings höchst selten gelingt.
Im Vordergrund sollte aber vor allem der Gedanke der Nachhaltigkeit, Biodiversität und biologischer Vielfalt stehen. Dabei geht es um mehr als reinen Artenschutz. Es geht dabei um einen Beitrag der Erhaltung der vielfältigen, natürlichen und naturnahen Lebensräume. Ein solcher Erhalt wird letztendlich auch zur Existenzfrage für uns Menschen. Daher hoffen viele, dass der Nationalpark bald kommt.
Den Rheinland – Pfälzern dürfte der Gedanke des Nationalparks übrigens gar nicht so fremd sein. Es war kein geringerer als der Kulturhistoriker Wilhelm Heinrich Riehl der vor langer Zeit schon schrieb:...Jahrhunderte lang war es eine Sache des Fortschritts, das Recht des Feldes einseitig zu vertreten; jetzt ist es dagegen auch eine Sache des Fortschritts, das Recht der Wildnis zu vertreten“. 
hukwa

Sonntag, 18. November 2012

Der alte Holunderbaum


Schon als Kind hatte ich  große Freude daran Stunden unter einem alten Holunderbaum meine Zeit zu verbringen. Ich glaube heute das dieser alte Holunder, mein erster großer Baumfreund war. Als man ihn später fällte, weil das verwilderte Grundstück zu einem Bauplatz wurde, erging es mir wie Werther, als er hörte, das die beiden hohen Nussbäume des Pfarrhofs auf Befehl der neuen Pfarrerin abgehauen worden waren:" Abgehauen! Ich möchte toll werden, ich könnte den Hund ermorden, der den ersten Hieb daran tat..." Nun,  ich kann es Goethe sehr gut nach fühlen, das ihn eine solche sinnlose Tat aufs höchste erboste.
Im Laufe der Jahre fand ich neue Holunder Baumfreunde, ein besonders schönes und älteres Exemplar wächst ganz in der Nähe meines Waldkräutergartens. Wenn ich im Kräutergarten arbeite, laufe ich oft, die paar Meter hin zu dem schönen Wiesen Tal und setze mich einige Zeit unter den alten Baum. Wir führen dann regelmäßig ein interessantes Gespräch. Als ich ihn vor einigen Tagen besuchte, brachte ich ihm ein Gedicht von Wilhelm Lehmann mit und las es meinem Freund vor:
So grundgeheim wie jedem offen,
Wird er im Unbewohnten nicht getroffen.
Mit der betrübten Schar der Menschen teilt er seine Zeit,
Aus ihrem Kummer saugt er Heiterkeit.
Abwässer tränken ihn, ihn nähren Exkremente,
Als wenn er am Verworfenen entbrennte.
Auf schwanken Tisch setzt er sein Duftgericht in hellen
Tellern;  
Wer braucht den Schatz, den niemand sucht, zu kellern?
Durch seine Glieder zieht ein weißes Mark,
Nicht schwerer als die Luft doch stark,
Wie leichter Sinn der niemals trumpft.
Verlierst du ihn, die Erde schrumpft.
Mann ist der Holder, Frau zugleich,
Aus harter Wurzel springt er weich.
Zu seinen Füßen ruhte Käthchen von Heilbronn.
Er weiß es noch. Er träumt davon.

Ich glaube mein Freund hat dieses wunderschöne Gedicht wohl verstanden. "Zu seinen Füßen ruhte Käthchen von Heilbronn, er weiß es noch. Er träumt davon."
Wie das alte Käthchen ruhte ich als kleiner Junge unter einem wunderschönen Holunderbaum und wenn ich heute unter meinem Holunderbaum beim Kräutergarten ausruhe bin ich mir sicher, er weiß aus meiner Kindheit genug und ich träume davon.
hukwa

Montag, 24. September 2012

Der Ort


Als Ort bezeichne ich den Platz an dem ich lebe. In meiner Kindheit und Jugend war dies mein Heimatort. Ein kleines Walddorf ohne Zweifel prägte mich dieser Ort gewaltig.
Jeder kannte jeden, jeder zweite war miteinander verwandt. Der Ort zog mich an und stieß mich ab. Ich liebte ihn und ich hasste ihn. Erst viel später begriff ich das Wort Heimat.
Mir wurde klar das es ein sehr vielschichtiges Wort ist, vor allem ein Begriff der ständig in Entwicklung ist. In den 70 zigern las ich in einem Buch von Allan Watts den mir bedeutsamen Satz :  Egal wo du bist, du bist immer am gleichen Platz !
Mit 26. Jahren verließ ich meinen Heimatort und habe nie wieder die Plätze meiner Kindheit und  Jugend seither aufgesucht. Warum weiß ich nicht, der ort hat sich seither natürlich stark
verändert. In meiner Erinnerung trage ich ihn aber immer noch als meinen kleinen Heimatort
mit mir herum. Mit vielen orten und Landschaften ging es mir so. Ich glaube das ist wie ein geistiges Relikt. Ich bin ein Mensch der Relikten und Ritualen. So brauche ich z.B. keine
große Stereoanlage, ich habe einen kleinen Recorder, denn nenne ich meinen 78 ziger
Cassettenrecorder. Für mich funktioniert er wie ein Zauberstab : Wenn ich eine Casette einlege, also mal Jefferson Airpaine mache ich eine Zeitreise. Ich bin also mit meinem Gefühl in einer anderen Zeit. Zünde ich mir dann noch ein Räucherstäbchen an, stelle meinen kleinen
Buddha daneben und lese ein paar Gedichte von Ginsberg, befinde ich mich in einer ganz anderen Dimension.
Mit solchen Zeitmaschinen, ich nenne sie auch Ausdrucksaltare, bin ich oft unterwegs wenn ich meine Orte aufsuche. Ich habe im meinem Leben viele Orte erfahren. Viele haben mich geprägt mir Kraft gegeben. Einen solchen Kraftort fand ich vor vielen Jahren im Hunsrück.
Mitte der siebziger hielt ich mich längere Zeit in Christianna auf. Dies war ein Stadtteil in Kopenhagen der ganz in der Hand der Alternativszene war. Was also in Amsterdam über die ganze Stadt verbreitet war, fand sich hier gebündelt in einem Stadtteil. Ein Dorf in der Großstadt. Als ich damals Kopenhagen verließ war ich müde und gestresst.
Wieder zu Hause saß ich einige Tage später an einem Sonntagmorgen mit einem Freund
auf einer Bank in meinem Heimatort.
Irgendwann setzten wir uns in sein Auto und fuhren einfach los. Wir hatten kein Ziel vor Augen, wollten einfach irgendwohin. Wir landeten im Hunsrück. Wir fuhren eine Landstrasse entlang. Irgendwann sagte ich zu meinem Begleiter, er möge doch den nächsten Waldweg mal rechts reinfahren. Das tat er auch. Wir kamen in ein wunderschönes Waldtal. Mit einem verwunschenen Wasserlauf, einer Burgruine auf einem kleinen Berg und einem uralten Bauernhof mit einer kleinen Wohnzimmer Kneipe. Man spürte das hier fast nie Menschen vorbeikamen. Wir tranken in dem kleinen Gasthaus einen Wein, der aus dem Wingert stammte, der den Betreibern ( alte Menschen ) des Hofes gehörte. Der Wein schmeckte so herb wie die Landschaft des Hunsrücks. Nachher gingen wir in der Umgebung umher.
Ich wusste sofort hierher, würde ich öfters zurückkehren.
Ich hatte von diesem Ort Besitz ergriffen, oder hatte der Ort von mir Besitz ergriffen. Es erübrigt sich dadurch die Frage wer hier wenn Besitzt. Einige Wochen später, packte ich meinen Rucksack, mein kleines Zelt und fuhr in den Hunsrück. Von dem Dorf aus, wo ich den Zug verließ war es noch eine halbe Stunde Fußmarsch in das kleine Waldtal.
Auf der Wiese neben dem Bachlauf schlug ich das Zelt auf. Am Morgen begrüßte mich immer ein Bussard der Majestätisch über der Ruine seine Kreise zog. Nachts begleitete
ein Waldkauz der in der alten Burg wohnte, mit seinem mystischen Ruf meinen Schlaf.



Ich war Menschenseelen allein. Nur an den Mittagen ging ich zur Kneipe und nahm ein einfaches Mahl zu mir.
Es war einer der schönsten Plätze die ich in meinem Leben kennen gelernt hatte.
Von nun ab fuhr ich zwölf Jahre lang, jedes Jahr wieder an diesen Platz, wo ich mich erholen konnte. Wo ich wie fast an keinem anderen Platz Kraft tanken konnte. Was genau die Magie dieses Ortes ausmacht kann ich nicht sagen. Ich kann nur sagen das er voller Magie ist.
Das ich ihn nie vergessen werde und immer wieder versuchen werde für wenigstens einige Stunden zu ihm zurückzukehren.

hukwa

Donnerstag, 3. Mai 2012

Zwischen Finsternis und Licht

"Aus einem Menschen spricht für dieses Zeitalter
Vernunft und Gottheit nicht vernehmlich
nicht frappant genug-
Steine, Bäume, Tiere müssen sprechen,
um den Menschen sich selbst fühlen,
sich selbst besinnen zu machen".
Wilhelm Lehmann

Samstag, 25. Februar 2012

Wald - Wir alle lieben dich - Das Karlstal im Herbst

Wir alle lieben dich
Das Karlstal - ein Ort der Besinnung

Manchmal erscheint es dem Wanderer als ob die „Zeit“ ein leerer Begriff sei in diesem Tal, sie rinnt so leise plätschernd dahin wie die Moosalb in seiner Mitte.

Wenn im September die Landschaft von der Magie des „Altweibersommers“ verzaubert wird, wo an jedem Busch und Baum hunderte von Spinnweben in der goldenen Morgensonne blinken, wo die alten Weiden und Erlen wie Wesen aus dem Feenreich am Bachlauf der Moosalb erscheinen, liegt ein besonders romantischer Zauber über dem Karlstal.

In einer solch naturhaften Landschaft wie dem Karlstal, spürt der Wanderer das Herz von Mutter Natur pochen. Die größte Freude, die der Wald uns bereitet, ist die Andeutung einer dunklen Beziehung zwischen Mensch und Pflanzenwelt.

„Ich bin nicht alleine und unerkannt“, schrieb der amerikanische Philosoph Emerson einmal, „die Pflanzen nicken mir zu, das Schwanken der Zweige im Wind ist mir vertraut und unvertraut zugleich“.

Hier im Karlstal kann es einem erscheinen, als schenke der Wald uns ein uraltes Gleichgewicht, das wir seit langem vermissen, wieder zurück. Eine Essenz die wir lange Zeit entbehrt haben.

Am Himmel schwebt einsam der Bussard, vom Waldhang tönt der Ruf des Schwarzspechts herunter ins Tal und bei den Flockenblumen steht das Taubenschwänzchen wie ein Kolibri flatternd vor den dunkelroten Blüten der Pflanze.

Die eigentliche Heimat dieses schönen Fliegers liegt in Südeuropa. Alljährlich fliegt das Taubenschwänzchen von dort über die Alpen nach Mitteleuropa, und auch im Karlstal können wir ihn dann beobachten. Dieser besondere Schmetterling aus der Familie der Schwärmer ist regelmäßig Sommergast im Tal. Im Schwirrflug steht er vor den Pflanzen um den begehrten Nektar zu naschen. Durch seinen besonders langen Rüssel erreicht er Blüten, die für andere Insekten unerreichbar sind.

Eine recht hohe biologische Vielfalt kann der Wanderer in dieser Landschaft noch vorfinden, vielleicht wird dem einen oder anderen dieses Wort hier erst richtig bewusst.

Unter biologischer Vielfalt ist die Vielfalt an Lebensräumen und die Vielfalt der Lebewesen einer Art untereinander zu verstehen. Biologische Vielfalt ist damit mehr als die reine Artenvielfalt. Es beinhaltet Landschaft und den Menschen der in dieser Landschaft lebt.

Buntsandstein und dichte Wälder umgeben das Tal, durchbrochen von sumpfigen Wiesen, in denen einige bedrohte Pflanzenarten ein letztes Refugium gefunden haben.

Das Karlstal liegt im Biosphärenreservat Pfälzerwald. Dieser Begriff hat aber eine weitergehende Bedeutung, weil er eben nicht nur die biologischen Phänomene anspricht. Innerhalb eines Biosphärenreservates geht es vor allem um die nachhaltige Entwicklung der jeweiligen Region, also um das Arbeiten, Wirtschaften und das gesellschaftliche Zusammenleben des Menschen mit der ihn umgebenden Natur.

Auch den Graureiher kann man hier oft regungslos stehen sehen, die einstmals scheuen Gesellen sind ständige Bewohner des Tals. Sie mögen Fisch, aber vertilgen vor allem Mäuse, die sie in den Wiesen fangen.

Vor allem für die Familie der Libellen ist das Karlstal ein wichtiger Lebensraum, sodass sich hier einige Libellenarten von europäischer Bedeutung angesiedelt haben.

Die Natur, der Wald schenkt dem, der ihn aufsucht Ruhe, Harmonie und Gesundheit und wir, die wir die Natur aufsuchen, sollten sie respektieren und schützen, sollten den Wald lieben.