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Samstag, 22. November 2014

Spirale oder Tretmühle?

Der Mensch ist ein Prozess und es liegt allein an ihm ob er aus seinem Leben eine Tretmühle macht und ein Leben wie ein Hamster in einem Käfig führt oder ob er aus seinem Dasein eine Spirale macht die ihn zu immer höheren Sphären führt.
hukwa

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Zwischen Realität und Mystik

Mein Leben war immer ein Gehen zwischen Existenzialismus und Mystizismus. Ich bin mir sicher wir leben nur dann wirklich wenn die uns umgebende Realität mit dem Mystischen zusammentrifft. Heute wird die Mystik von der Phantastik verdrängt und das rein Rationale verdrängt die Realität. Nur wenige Menschen bemerken noch jene Stimmung die in uns aufkommt wenn das Bekannte auf das Unbekannte trifft. Wenn wir aber solche Zustände erkennen dann spüren wir intensiv das dies Momente im Leben sind in der wir eine Seinsstufe höher steigen.
hukwa

Sonntag, 21. September 2014

Immerwiederkehrende - Traumboten einer anderen Welt

In den Momenten zwischen Tag und Nacht, zwischen Realität und Phantasie zwischen Gegenwart und ältester Vergangenheit erscheinen die Traumboten aus einer anderen Welt. Die meisten Menschen leugnen solche Momente obwohl sie jedem von uns schon widerfahren sind. Keine Wissenschaft kann sie ergründen dennoch erscheinen sie immer wieder - die Traumboten einer anderen Welt.
hukwa

Sonntag, 23. Februar 2014

Schau in dein Inneres

Das Wesen des Menschen ist metaphysisch. In einer geistlosen und von seelischen Entfremdungen gezeichneten Welt ist das metaphysische der einzige Halt der uns vorm Verlust seelischer Kräfte schützt.
hukwa

Donnerstag, 2. Mai 2013

Erkenntnis und Satori

Philosophische Erkenntnis ist ein Weg von Wissen, Staunen und Übung. Satori hingegen ist ein Bewusstseinszustand, der über Erkenntnis hinaus geht. Wissen, Staunen und Übung sind auch Satori inhärent, aber Satori ist auch eine Totalität. ein erkennen das über das Denken hinaus geht. Es ist die Verbindung von Geist und Seele unter Berücksichtigung des "Werkzeugs" Denken. Es ist der "Einblick in die eigene Natur". Also die Schau in das innerste Wesen von uns selbst. satori ist eine göttliche Erfahrung, genau so wie Suzuki sie beschrieb: "In Satori ist Gott Subjekt und nicht Objekt. In Satori wird Gott sich seiner selbst bewusst".
hukwa

Sonntag, 10. März 2013

Am Nabel der Schöpfung

Oft spüre ich in diesen Tagen, da ich den Wald am liebsten überhaupt nicht verlassen möchte, eine tiefe Verinnerlichung. Wald das ist mir Bruder und Schwester, der Bereich wo ich mich besonders wohlfühle und wo ich Sinn finde. Es ist das Gefühl verbunden zu sein mit dem kosmischen Kreislauf dem man in der Natur eben immer noch sehr nahe sein kann. So sitze ich am Nabel der Schöpfung, das ist der Wald und bin ein Empfangender.
hukwa

Montag, 3. Dezember 2012

Sternenwanderer

Tust du auch Schweben wie auf Wolken
Dein Karma wird dir immer folgen
Du weißt doch was der Weise spricht
"Dein wahres Wesen stirbt im Tode nicht"
Fürchte nicht mehr das Leben
Ins All wirst du dich einst erheben
Deine Seele wird ewig Wandern
Nur auf der Erde
Bist du getrennt von den Andern
Auch wenn das Schicksal dich schlägt
Durch Sternenläufe führt dein Weg
Du wirst einst deine Ahnen grüßen
Dein Geist wird wieder auf Erden sprießen
Du kehrst zurück zum Menschengeschlecht
Als Erdensohn und Erdenknecht.
hukwa

Sonntag, 30. September 2012

Egal wo wir uns befinden es ist immer der gleiche Ort

Wir alle befinden uns immer am gleichen spirituellen Ort. In der Mitte unseres eigenen Mandala. In ewiger Gegenwart durchdringt unser Bewusstsein unser körperliches Dasein. So können wir wenn wir nur wollen uns der Nadelspitze des ewigen Jetzt bewusst werden. Die Vergangenheit und die Zukunft sind nur auf das Nichtsehbare, Nichtfassbare und das Ewige zurückzuführen. Wir befinden uns ständig im Mittelpunkt unseres eigenen Kompasses unseres Selbst.
Dieses Selbst erkennen wir erst wenn wir unser Karma erkennen. Wir müssen zwangsläufig durch die mineralischen,pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stufen hindurch und wir können als Menschen sicher sein dass diese Evolution in Gefilden begonnen hat die Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt sind.
hukwa

Sonntag, 15. Juli 2012

Ein Lebensgesetz in der Kunst

Es kann einem Künstler schnell passieren das er sich während der Arbeit an einem neuen Projekt regelrecht in einen Erschöpfungszustand hinein arbeitet. Dann spürt er bald den Verlust des elan vitals, sein spirituelles Bewusstsein ist kaum noch vorhanden. Dies ist der Moment wo der Künstler seinen Erschöpfungszustand in einen Erneuerungszustand umsetzen muss. Es ist der Moment wo Neues in sein Leben tritt. Dies scheint ein Gesetz in der Kunst zu sein.
hukwa

Dienstag, 1. Mai 2012

Über den Umgang mit Symbolen

"Wir können niemals die Tiefen ausschöpfen- des dürfen wir sicher sein; aber das gelingt auch keinem andern. Und eine Handvoll frischen Lebenswassers, schmeckt süßer als ein ganzes Reservoir kanalisierten und gesicherten Dogmas", schrieb Heinrich Zimmer in seinem Aufsatz "der Dilettant im Ungang mit Symbolen".
Das Streben des Menschen ist von jeher auf die Entdeckung unbekannter aber geahnter, materieller oder geistiger Werte gerichtet. Seine Lebensbedingungen sollen damit erleichtert und verbessert werden. Trotz aller Bemühungen und Erfolge war es ihm nie vergönnt, denn Ursprung aller Seinswerte zu erkennen. Allerdings wurde er durch Vorgänge in der Natur und in der menschlichen Seele darüber belehrt, dass unbegreifliche Kräfte um ihn herum und in ihm wirken, deren Grösse und Vielfalt der bekannten und bewussten Seele weit überlegen sind. Diese unbekannten, jedoch wirklich erfahrenen und gelebten Kräfte sind es, die die Menschen aller zeiten dazu bewogen haben, Symbole hierfür einzusetzen.
Wir müssen die Samenkörner der Vergangenheit die in uns schlummern zum wachsen bringen, dann erst können wir die Symbole - das Symbolon - erst verstehen.
hukwa

Dienstag, 28. Februar 2012

Gedanken im Garten

Millionen von Tau- und Regentropfen durchfunkelten am Morgen den Garten. Die Februarsonne lässt sie wie Diamanten blinken. Der ganze Garten scheint verglast zu sein. Solche Momente muss man zu nutzen wissen, es sind Zeiten der Andacht und der Stille. Jenen denen in solchen Momenten Banales durch den Kopf geht, deren Leben ist gelebt sie werden in diesem Leben nicht mehr von der Ewigkeit geküßt werden, den ihre Seele ist verdorrt. Mögen mich die Götter vor solch einem dumpfen Leben schützen.
hukwa

Montag, 27. Februar 2012

Ein Lebensgesetz

Manchmal sollte man sich auf den Weg machen und eine Wiederverzauberung mit der Welt suchen. Dies bedeutet das man an sich selobst arbeiten muss. Der alltägliche Trott ist der erste Gegner der überwunden sein will. Dafür müssen wir uns manchmal in verzicht üben. Die Seinsgewißheit flüstert mir immer wieder zu, dass man nicht alles haben kann. Wenn ich mich nach einem höheren Niveau von Wohlstand sehne, dann passiert es meistens das ich meine Zufriedenheit verliere, dies scheint ein Lebensgesetz zu sein.
hukwa

Sonntag, 26. Februar 2012

März der Wandler

Mild sind die letzten Tage dieses Februars. Der Narrenmonat will die Tür des Vorfrühlings öffnen. Nach den Schneeglöckchen erscheinen nun auch die ersten Krokusse in den Vorgärten. Im Wald konnte ich eine erste frühe gelbe Blüte des Huflattisch bewundern, ihm wird in den nächsten Tagen die Blüte der Schlüsselblume folgen. Nach einem langen Winterschlaf kehrt jetzt wieder Demeter auf die Erde zurück um für eine neues Frühjahr und einen neuen Sommer ihre Herrschaft anzutreten. So sahen dies die alten Griechen. Und unsere Kultur ist schließlich auf der griechischen aufgebaut. Die uralten "erdnahen Geschöpfe", die sich jetzt noch unter Erde und Laub verbergen, lechzen förmlich nach neuem, frischen Leben. Mit dem neuen Erblühen der Kräuter und Bäume grüßen wir auch den Wandel, der besonders jetzt im nahenden März erkennbar wird.
Jene Menschen die noch einen Bezug zur Natur besitzen, die in ihren Mysterien und in ihrem großartigen Schöpfungsalphabet zu lesen wissen, erscheint der Vorfrühling wie ein magisches Zeitalter. In den Wäldern herrscht nun eine Kraft vor, von der alle Dinge des Waldes erfüllt sind. Der naturbewusste Mensch weiß dass er auch nur eine Form dieser Kraft ist, eine: geprägte Form, die lebend sich verwandelt, um mit Goethe zu sprechen.
hukwa

Samstag, 25. Februar 2012

Nachricht von sich selbst

"Ich glaube das der Geist entweiht werden kann durch die Angewohnheit sich belanglosen Dingen hinzugeben, so dass alle unsere Gedanken, einen Anflug von Belanglosigkeit bekomen", diesen Satz habe ich gestern Abend in den Tagebüchern von Thoreau gelesen. Thoreaus "Belanglosigkeit", möchte ich Heute als Oberfläche bezeichnen. Dem Menschen fehlt die innere Stille, den nur durch sie kann er auch seine innere Stimme vernehmen. Die Menschen haben heutzutags nichts besseres zu tun als in Facebook oberflächliche Nachrichten zu verschicken - aber wann haben sie einmal wieder eine Nachricht von sich selbst gehört?
hukwa

Freitag, 24. Februar 2012

Vom Mythos der Bäume

Wer täglich in den Wäldern ist denn erreicht keine Langeweile. Er bringt von seinen Waldgängen genügend Material mit damit er zu Hause schreiben oder werken kann. Was man in die Wälder mitnehmen sollte ist Gelassenheit, Geduld und Losgelöstsein von gesellschaftlichen Verpflichtungen. Dann wird der Wald zu einem großen Spielplatz für erwachsene Kinder. Wir können mit dem Geist der Bäume Zwiesprache halten und einsteigen in den Mythos des Baumes, der sich von den Menschen in dem Maße zurückzieht wie dieser sich egoistisch vorwärts bewegt.
hukwa

Dienstag, 14. Februar 2012

Zeitalter

Wenn ich manchmal direkt aus dem Tiefschlaf erwache also ohne Übergang der Traumschlafzeit, an die man sich ja durch Übung und spirituelle Techniken erinnern kann, Habe ich das Gefühl, ich komme gerade aus einer ganz anderen Zeit. Aus einer anderen Weltzeit oder anders ausgedrückt aus Welt-Zeiten. Nun bin ich überzeugt das Zeit in unserem Bewusstsein strukturiert ist, ich benutze hierfür gerne das Wort Ge-schichtet. Menschen wie Sri Aurobindo, Teilhard de Chardin und Jean Gebser schrieben intensiv über diese Weltzeitalter. Vor allem für den Kulturphilosophen Gebser sind diese Zeitalter ins menschliche Bewusstsein einstrukturiert. Er nennt sie die archaische, die magische, die mythische und das mentale Zeitalter. In unserer Zeit ereignet sich der Durchbruch des neuen, des integralen Bewusstseins, dessen Grundthema die Überwindung des Raumes und der Zeit ist.
hukwa

Montag, 13. Februar 2012

Meine Kunst entsteht in Zwischenräumen

"An jedem Tag schafft die moderne Industrie Gegenstände die einen unbestreitbaren plastischen Wert haben. Der Geist dieser Objekte beherrscht die Zeit", schrieb Ferdinand Leger einmal. Wir leben schon seit einigen Generationen in "Einer Geburt in jeder Minute Vergnügungsgesellschaft". Eine Gesellschaft deren Antriebskräfte auf der einen Seite das pure Vergnügen ist und auf der anderen Seite die pure Ellenbogenmentalität, eines gnadenlosen Turbokapitalismus. Meine Kunst bewegt sich in jener Lücke zwischen Metaphysik und Realität wo die Heimat der Zen-Philosophie ist.
hukwa

Dienstag, 16. Juni 2009

Aurora

Auszug aus meinen mythologischen Meditationen
Schon immer ist mir der Morgen eine besondere Zeit gewesen. Ich finde eine große Klarheit und Ruhe sind dem Morgen inhärent. Vor allem, wenn man in den frühen Morgenstunden, durch die Natur wandert, spürt man diese Klarheit sehr deutlich. Besonders im Frühjahr habe ich einen tiefen Bezug zu den frühen Morgenstunden. Das Gezwitscher der Vögel, das flötende Lied der Amsel, versetzt mich bei meinen Wanderungen in einen meditativen Zustand. Es ist der Bannstrahl der Göttin Aurora, der mich in diesen frühen Stunden erfasst und dem ich mich dann auch für einige Zeit ganz hingebe. Eos, nannten die alten Griechen die Göttin des frühen Morgens, sie ist identisch mit Aurora der Morgenröte, Tochter der Theia und des Hyperion, ein Sohn des Uranos und der Gaia. Sie muss ja mit der Erdmuter verwandt sein, die Göttin, die schützend ihre zarte Hand über den goldenen Morgen hält. Die Tautropfen, die perlend an den Pflanzen und Bäumen hängen, sind die Tränen die sie um ihren Sohn
Memmon weint. Er, der dem König von Troja, Priamos zu Hilfe eilte und von Achilles getötet wurde doch schließlich durch das flehen seiner Mutter Unsterblichkeit erlangte. Eos war die Gemahlin des Astraios, dem sie die Winde und den Morgenstern gebar. Eos ist eine wunderschöne, rosenfingrige Göttin, ein Abbild der goldenen Morgenröte. In aller Frühe erhebt sie sich von ihrem Lager und beginnt ihr Tagwerk. Sie zieht sich ihren safranfarbigen Mantel über und schirrt ihre Pferde Lampos (Glanz) und Phaieton (Schimmer) an den goldenen Wagen, um so den Tag zu verkünden. Sie wird dargestellt mit einer Fackel in der Hand, ihre Rosse lenkend, durch die Lüfte schwebend. Gleich einer wilden Sturmgöttin entführte sie auch Menschen, um sich ihrer Liebe zu erfreuen, so den Tithonos. Doch entführt sie nicht auch uns heute noch, wenn wir durch die wunderschöne Natur wandern um den frühen Morgen zu genießen? Zeus gewährte ihr für den Tithonos ewiges Leben, aber sie hatte vergessen für ihn auch um ewige Jugend zu bitten, so vertrocknete er und seine Stimme schwand, geschickt verwandelte Eos, ihren Geliebten in eine Zikade, so das sie wenigstens noch seine Stimme hören konnte. Hier wird Eos auch Vegetationsgöttin, symbolisiert doch das vertrocknen, die Jahreszeit des Herbstes, wo die Vegetation sich zur Ruhe begibt, aber jeden Sommer lauscht sie dem Gezirpe der Zikaden und weint Tränen um ihn und um Memmon, die wir als Tautropfen vorfinden.
Wie eine mütterliche Hülle des Lebens empfängt uns der frühe Morgen, bereitet uns auf einen neuen Tag vor, von dem wir hoffen das es ein in sich ruhender Erdentag wird. Ist die Natur eine große Lehrerin so ist die Mythologie uns Ratgeber, wie wir im Buche der Natur lesen können, wenn wir uns nur Mühe geben, so kann uns der Mythos, Therapeut und Philosoph sein, beide – Natur und Mythos, werden wenn wir ihre Weisheiten lesen können, zu einem geheimnisvollen Schöpfungsalphabet. Zu einem Wegweiser nicht nur in graue Vorzeiten
Goldener Zeitalter, sondern auch zu einem Pfad der direkt in unser Unbewusstes führt.

Ewig erklingt die Stimme des Mythos in uns, eine treibende Kraft ist er wie auch die Philosophie. Novalis bemerkte einmal: "Aus einem Menschen spricht für dieses Zeitalter Vernunft und Gottheit nicht vernehmlich, nicht frappant genug – Steine, Bäume, Tiere müssen sprechen, um den Menschen sich selbst fühlen, sich selbst besinnen zu machen."
hukwa

Dienstag, 16. Dezember 2008

Aus meinem Metaphysischen Tagebuch

An der Quelle schöpferischer Kraft
von Hans Wagner

So lange ich als Künstler und Schriftsteller denke weiß ich auch das da immer etwas ist das aufgeschrieben sein will. Es ist vor allem auch die Freude am Schreiben selbst. Es passiert mir sehr oft, das sich erst mit Beginn des Tagebuchschreibens, eine Idee ergibt, die dann zu einer Zusammenfassung führt. So gesehen gehöre ich zu jenen Menschen die vorwiegend aus dem Unterbewusstsein schreiben. Ich weiß in mir ist die Quelle schöpferischer Kraft, der Strom des elan vital, der sich anzapfen lässt und der in jedem von uns fließt. Der Zen – Philosoph Suzuki sagte das so: "Solange es in sich selbst bleibt ist alles still. Der Berg bleibt ein Berg der sich auftürmt gegen den Himmel. Der Fluss strömt dahin als Fluss und singt seinen Weg hinab ins Meer. Aber sobald ein winziges Wolkenfleckchen im Blau erscheint, breitet es sich aus und hüllt das ganze Universum ein, Blitz und Donner speiend".
Suzuki spricht hier von der Quelle schöpferischer Kraft, dem elan vital eines Bergsons und Jaques Maritain. Der englische Philosoph A. N. Whitehead bemerkte zur schöpferischen Kraft: "In der Philosophie des Organismus wird dieses letzte schöpferische Kraft genannt und Gott ist sein ursprüngliches nicht zeitliches Akzidens".
Diese Urquelle in uns, die ja auch identisch ist mit dem was ich in meinen Schriften die
"Metaphysische Heimat" des Menschen genannt habe, ist in ihrem Urprinzip auch für unser Denken nicht fassbar, weil diese Quelle jenseits unseres Denkens liegt. Was nicht fassbar ist kann trotzdem erfahrbar sein, nämlich in dem ich seine Manifestationen erkenne. Es kann passieren, so wie mir in der momentanen Situation beim Schreiben dieses Textes, das ich drei verschiedene Artikel auf einmal im Kopf habe und diese auch fließen, weil eben die schöpferische Kraft angezapft ist. Ich nenne diesen Zustand "im eigenen zu Hause daheim zu sein". Solche Momente sind Offenbarungen schöpferischer Vitalität, das es hierzu kommt dafür bedarf es eines Prozesses , einer Art inneren Alchemie. Noch besser ausgedrückt einer
ALL – CHEMIE, die mir jene Wirklichkeit nahe bringt, die meinem ALL – TAG einen Sinn
schenkt. In solchen Momenten wo verschieden schöpferische Gedanken über mich hereinbrechen weiß ich auch um das Einhalten - und in dem ich dies tue, kann ich über die Vielheit zur Einheit vordringen und aus der Urquelle schöpferischer Kraft trinken.
16. 12. 08