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Donnerstag, 28. Oktober 2021

Wälder

Die Menschen brauchen die Wälder weltweit, vor allem den Amazonaswald als CO2 Senke, um die Klimaziele zu erreichen. Doch in dieser Funktion werden die Wälder immer schwächer. Neueste Studien zeigen, dass der brasilianische Regenwald in den letzten zehn Jahren mehr Kohlenstoff freigestzt hat, als er hat speichern können. Die Gründe hierfür sind wohlbekannt. Mit dem Zusammenbruch des Ökosystems Wald verbindet sich die akute Gefährdung der gesamten Artenvielfalt und somit der Lebensgrundlage überhaupt. Die Industrienationen die für die Abholzung des Regenwaldes, die Versteppung großer Landteile, vor allem in Afrika, und die Gefährdung der Biosphäre verantwortlich sind haben ethisch, geistig und politisch versagt. Es reicht nicht aus, immer neue Konferenzen einzuberufen, auf denen über das zukünftige Weltklima diskutiert wird und in der Regel nichts als ein sich wiederholendes „außer Spesen nichts gewesen“ herauskommt. Derweil läuft uns die Zeit davon und alle Maßnahmen werden zu spät kommen. Anscheinend will die Politik das Datum des Jüngsten Tages, also wenn es für alles zu spät ist, selbst bestimmen. Die Menschen wollen es nicht einsehen, dass sie inzwischen selbst schon auf der „Liste der bedrohten Arten“ stehen. Die Möglichkeit besteht, dass wir verschwinden werden wie einst die Dinosaurier – mit dem Unterschied allerdings das diese sich nicht selbst ausgerottet haben. Was wir derzeit erleben ist nichts anderes als der Selbstmordkurs einer materialistischen Konsumgesellschaft die mit Turbogeschwindigkeit ihren eigenen Untergang vorantreibt. Was die folgenden Generationen betrifft wäre es falsch zu sagen: als wir die Probleme bemerkt haben, war das „Kind schon längst in den Brunnen gefallen“. Korrekt wäre zu sagen, dass wir unsere Kinder selbst in den Brunnen geworfen haben, denn wir haben gewusst was wir tun. Die Klagen und Kassandrarufe der jüngeren Generationen sind emotional. Hören wir damit auf diese Jugend für inkompetent zu halten. Die Politik muss endlich die richtigen Maßnahmen durchsetzen um die ökologische Tragödie noch stoppen zu können.

Montag, 28. Dezember 2020

Vergehen und Werden

Die Vergänglichkeit ist jene Kraft der Zeit, die ein bestimmtes Erlebnis zu etwas besonderem macht. Faust flehte den wunderbaren Augenblick an: "Verweile doch du bist so schön."
 ©hukwa

Samstag, 18. Juli 2020

Waldmikrokosmos

Fotos©UteKW

Die mit Hecken und Altholz besäumte Feld- und Waldwege bereichern nicht nur das Trippstadter Landschaftsbild, sondern sie erüllen auch vielfältige ökologische Aufgaben. Sie beherbergen mehr seltene Tier- und Pflanzenarten als jeder gepflegte Vorgarten.
hukwa

Waldwiese

Foto©UteKW
Die ideale Waldwiese tief drinnen im Forst. Eine solche perfekte Insektenwiese kann man nicht nachbilden, die macht die Natur von selbst. Hier fliegen vorwiegend Augenfalter, sie tragen oft, aber nicht durchweg, dunkle Augen auf ihren Flügeln. Tagpfauenauge, Schachbrett und Waldbrettspiel kann man hier gut beobachten. Eine Fülle von Insekten lebt auch hier sowie kleinere Schmetterlingsarten, vorwiegend Bläulinge die mit Ameisen in Symbiose leben. Hier findet sich eine ganz andere Artenvielfalt als in Siedlungsnähe.
hukwa

Sonntag, 7. Juni 2020

Leben wie ein Baum...


"Leben wie ein Baum 
einzeln und frei 
doch brüderlich wie ein Wald 
das ist unsere Sehnsucht." 
Nazim Hikmet 
hukwa

Donnerstag, 29. August 2019

Samstag, 27. April 2019

Sonntag, 3. März 2019

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Leserbrief: Weißtanne

Leserbrief: Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung 16.10 2018 – Die Fichte ist die erste Verliererin.

Das Hauptproblem des Klimawandels ist die Energiegewinnung durch Kohle und Erdöl. Wir verbrauchen diese Energiestoffe ja nicht nur, sondern verschmutzen damit die Atmosphäre durch deren Verbrennung und dem Ausstoß von Kohlendioxid. Das tut unserem Planeten überhaupt nicht gut weil dieser ein lebender Organismus ist. Dies ist er vor allem durch unsere Wälder, die die Lunge unserer Erde sind!
Die Douglasie scheint immer wieder gerne als „Ersatzbaumart“ für die Fichte herangezogen zu werden, dabei weiß man inzwischen durch wissenschaftliche Studien und forstwirtschaftliche Praxis wie wichtig der Anbau der Weißtanne für die Stabilität unserer Wälder ist. Was es vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels vor allem braucht, ist eine weitaus stärkere ökologisch orientierte Entschlossenheit die dazu führt, dass Bäume wie die Weißtanne wegen ihrer Klimaverträglichkeit kein Aschenputteldasein im Pfälzerwald mehr führen müssen. Wenn man die Statistiken der Waldschadensforschung verfolgt erkennt man sehr deutlich, dass die Genvielfalt in den Wäldern abnimmt. Waldbäume als ortsfeste und langlebige Organismen brauchen eine große genetische Vielfalt um sich den stark veränderten Umweltbedingungen die der Klimawandel mit sich führt anzupassen. Dazu eignet sich die Weißtanne im Verbund mit anderen klimaharten einheimischen Bäumen besonders gut. In Thüringen betreibt man die Weißtannenverjüngung unter Fichtenaltholzschirmen seit 2014, warum nicht auch im Pfälzerwald?
Wirtschaftlich gesehen hat die Weißtanne auch ihre Vorteile: weiß man doch, dass eine gesunde Tanne die in der forstüblichen Umtriebszeit von 120 Jahren zwar „nur“ etwa 2,5 Festmeter Stammvolumen erbringt, dieses aber bis zum doppelten Alter von 240 Jahren zu verzehnfachen vermag.
Diesen „wunderschönen, heißen, fast nicht zu Ende gehenden Sommer“, sollte man vielleicht auch als Warnung auffassen – was wir in den nächsten Jahren zu erwarten haben – wenn Wirtschaft und Politik nicht zur Vernunft kommen.
hukwa

Dienstag, 12. Juni 2018

Zaubersteine - Steinzauber

Fotos©UteKW

Fotos©UteKW

Fotos©UteKW

Fotos©UteKW
Zaubersteine  Nähe Finsterbrunnertal
hukwa

Samstag, 21. März 2015

Bald blüht wieder der Fingerhut

Fingerhut
Zwergenhut
stehst so still am Wegesrand
Einsamkeit umgibt dich
Fingerhut
Zwergenhut
geflügelte Elfin bei dir wohnt
man sieht sie nur bei
vollem Mond
wo sie im fahlen Licht
in deinen Blüten wohnt
Fingerhut
Zwergenhut
dein Saft ist reines Elfenblut
zarte Blätter
sanfte Blüten
möge dich die Elfin
immer sorgsam behüten.
hukwa

Dienstag, 13. Januar 2015

Beim Beobachten des Mondes oder wie ein Gedicht entstehen kann

Vor einigen Tagen, wir hatten einen wunderschönen Mond am Himmel zog es mich Nachts hinaus in den Wald. Es war recht mild, ich ließ mich unter einer alten Fichte nieder zog mein Notizbuch und schrieb im mystischen Waldmondlicht dieses Gedicht:

Noch ruht die Erde
schwarz und hart gefroren
doch hinter des Frostes strenger Mauer
warten schon die ersten lauen Lüfte
bereiten sich vor die Frühlingsdüfte
die Wolken ziehen wie Silberstreifen
verdecken den Mond
dann geben sie ihn wieder frei
so das im Wechselspiel zwischen
Licht und Schatten 
die Wesen des Waldes so anders erscheinen
tröstend murmelnd und gelinde streichelt
der Wind
die Bärte der Bäume
die grauen Flechten am Stamm
was ist es so still im nächtlichen Wald
Geborgenheit strahlt er aus und Ruh
bevor ich gehe sehe ich noch einmal zur
Mondin
empor
dann gehe ich
bevor ich mich in ihr
verlier.
hukwa


Montag, 11. August 2014

Gang durch den nächtlichen Wald

Einsamer Mond
in stiller dunkler Nacht
wie Spinnensilberfinger
die Äste der Birke
bewegen sich sacht
in der Waldesnacht
wo unter nassen grünen Stein
die alte Unke wacht
ein einzelner Stern
gesellt sich zu dem Monde
schenkt neue Kraft
der alten Mutter Erde.
hukwa

Mittwoch, 26. März 2014

Die Balance der Wälder

Der wald schenkt uns sinngebung, er hat einen meditativen Einfluss auf uns. Jeder mensch spürt irgendwann in seinem Leben ein Bedürfnis nach Natur und Stille. Er weiß unbewusst, in den Wäldern findet er eine innere Balance, seinen eigenen Mittelpunkt, denn die meisten Menschen verloren haben.
hukwa