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Sonntag, 26. Januar 2025

Die Versklavung des kreativen Prozesses oder die neuen Kunstsklaven

 Die Zukunft der Kunst wird unter dem Diktat der Künstlichen Intelligenz stehen.Dadurch wird der Künstler zu einem Gefangenen von KI.Seine Kreativität wird er verlieren. Um dieser Gefangenschaft zu entgehen muss der kreative Mensch sich von der Wahnidee einer technisierten Massengesellschaft befreien, will er seine Domäne der Kreativität nicht verlieren. Die individualistische Kunst wird in Zukunft von der KI verdrängt werden. Künstliche Intelligenz führt zu keiner Massenkreativität sondern zur Versklavung persönlicher kreativer Potenz. Die Absicht der KI ist nichts anderes als den Menschen langsam in ein unhumanistisches System eizuführen. Das Gärungsreservoir kreativer Triebe im Menschen soll unterdrückt werden und jede schöpferische persönliche Initiative soll zerstört werden.Unmittelbare spontane Reaktionen wie man sie seit der Höhlenmalerei kennt werden ganz verschwinden. 
hukwa

Freitag, 24. Januar 2025

Das Gewebe der Lügen

Das stärkste Motiv dass uns in die Kunst flüchten lässt 
ist die Flucht aus der Trostlosigkeit und Rauhheit 
einer verlogenen Gesellschaft. 
hukwa 
Ein Gewebe von Lügen 
verdunkelt das Sein der Massen 
ihre verschmutzte Aura umhüllt 
die Schönheit des Planeten. 
hukwa

Donnerstag, 23. Januar 2025

Illusion

 Jene die bereit sind mit Gott und der Welt in Frieden zu leben, dürfen sich allerdings nicht der Illusion hingeben mit aller Welt in Frieden leben zu können. 
hukwa

Sonntag, 19. Januar 2025

Ohne Konzessionen- Versuch über wirkliches Künstlertum

"Einzig durch seine einsame Forschungsarbeit...
kommt der Künstler zu positiven Ergebnissen... 
der Künstler arbeitet und denkt auf eigene Rechnung, 
das ist...das einzige dass ich anerkenne, 
dass man diese Freiheit schützt und fördert" 
Antonio Tapies
 Letztendlich ist das was ich "künstlerisch" tue nichts anderes als Kreativität und Denken. Das meine Malerei Kunst ist und mein Denken und Schreiben Philosophie und Poesie ist, das ist nur eine Bezeichnung, eine gesellschaftliche Orientierung. Der Urgrund meines Tuns ist einfach Denken,Malen,Schreiben. Ein kreativer Fluss der mich vor den Infamitäten des Lebens schützt. Die Gefahr die im Kunstbetrieb lauert ist die, dass man irgendwann ein Leben aus zweiter Hand führt. Der Künstler oder Schriftsteller, Dichter oder Maler wird wenn er in den Kunstbetrieb und die Vermarktung seiner Kunst beginnt schnell zum Schauspieler. Ich meine damit er verliert seine Echtheit, verdeckt sein eigenes Wesen, zeiht sich eine Maske über und ist irgendwann selbst ganz Maske. Es kommt zu einem Selbstbetrug, zum Verkauf der eigenen Unabhängigkeit und persönlichen Freiheit. Der wirkliche "Künstler", also der kreative Mensch arbeitet nur für sich selbst ohne Konzessionen an Verleger, Galerist und Publikum. Er lässt sich nicht von der Gesellschaft vermarkten. Ich schreibe und male aus dem Grund heraus um die Einheit meines Lebens, meines Denkens und meiner Gefühle nicht zu verlieren. 
hukwa

Mittwoch, 20. November 2024

Weltangst

 Der Mensch von Heute 
hat Angst 
vor der von ihm selbst geschaffenen Welt. 
hukwa

Sonntag, 17. November 2024

Gegenströmung

In einer Zeit in der ein gesellschaftlicher Mangel an Vernunft zu erkennen ist können wir nur darauf hoffen, dass die Gegenströmung stärker wird, die für das Vernünftige in der Welt eintritt. 
hukwa 

Freitag, 18. Oktober 2024

Unterschied

 Es gibt den ökonomischen Menschen und den ökologischen.Ein Unterschied zwischen beiden ist, das nur der ökologisch Denkende auch ein ethischer Mensch ist, während der ökonomische in der Regel nur ein Materialist ist. 
hukwa

Dienstag, 1. Oktober 2024

AFD Verbot

 Was wir jetzt brauchen sind schnelle und wirkungsvolle Entscheidungen die dazu beitragen endlich ein AfD-Verbot durchzusetzen. Ein solches Verbot darf kein illusionäres Ziel bleiben. Die Lage spitzt sich langsam zu und man muss sich fragen wer schneller ist: Die demokratischen Parteien, die anscheinend den Weg nach Karlsruhe nicht kennen, oder die AfD die schon unterwegs nach Weimar ist.

Meinungsfreiheit und Vielfalt gehören zum rechtlich geschützten Merkmal der öffentlichen Kultur unserer demokratischen Gesellschaft die ein weites Spektrum miteinander unvereinbarer Sitten und Überzeugungen zulässt, denen gegenüber sie sich tendenziell neutral verhält. Allerdings: Die Feinde der Demokratie sollten auf keinen Fall die Möglichkeit bekommen die Demokratie abzuschaffen, deswegen sollte man demokratiefeindliche Parteien verbieten. Dies würde wahrscheinlich nichts an den rechtsextremen Einstellungen, die ja zweifelsohne in der Bevölkerung vorhanden sind, ändern aber unser demokratisches Rechtssystem wäre gesichert. Wenn erst einmal rechtsradikale Richter und Beamte an den Schalthebeln der Macht sind ist es für ein AfD-Verbot zu spät. Was man derzeit in unserer demokratisch-politischen Landschaft erkennen kann ist die zunehmende Unfähigkeit, rasche und wirkungsvolle Entscheidungen zu treffen. Das Gezänk der Parteien untereinander verhindert schnelle, angemessene Antworten auf drängende Fragen die keinen Aufschub dulden. Demokratische Entscheidungsverfahren dauern allgemein zu lange und führen oft nur zu Kompromissen die alles andere als gute Lösungen sind. Die seriöse Politik im Land hat anscheinend vergessen, dass sie gegenüber den Bürgern und dem Staat eine Verantwortung trägt. Die politischen Pläne der AfD sind doch nun wirklich bekannt, es geht um die Errichtung eines totalitären Systems mit Zwangspolitik und Zwangswirtschaft und nicht um demokratische Verantwortungsethik. Zweifelsohne gehört die freie öffentliche Diskussion mit ihrer Meinungsvielfalt zu den großen Errungenschaften unserer Demokratie und das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein verteidigungswürdiges Menschen- und Grundrecht. Doch eine Partei die diese freiheitlichen Rechte geschickt und scheinheilig hintergeht um ihre rechtsradikalen Ziele durchzusetzen, ist eine Gefahr für unsere Demokratie und sollte verboten werden. Wenn ein Parteiverbot sich vor Gericht nicht durchsetzen lässt und die AfD dadurch noch mehr Anhänger bekommt, wie manche PolitikerInnen behaupten, dann muss man sich wirklich fragen: In welchem Staate leben wir eigentlich? So problematisch und gefährlich dieser Schritt nach Aussagen einiger Politiker auch ist, früher oder später wird er doch umgesetzt werden müssen. Bleibt nur zu hoffen, dass es dann nicht schon zu spät ist.

©hukwa

Montag, 18. März 2024

Das Schweigen des Olaf Scholz

Widersprüche sind zur Entwicklung demokratischer Politik notwendig. „Streit ist der Sauerstoff einer Demokratie“, meint Michael Friedmann. Eben deshalb ist die ehrliche Sprache der Zement politischer Demokratie und des öffentlichen Lebens. Allerdings gibt es eine politische Sprachtradition die sich am Wort berauscht und versucht den Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Eine solch unredliche Form von Mogelpackungen sind Gift für eine lebendige Demokratie. Deswegen kann manchmal Schweigen besser sein als oberflächliche Rede. Dieses „Schweigen“ das man Olaf Scholz gerne vorwirft ist oftmals nichts anderes als Selbstbeherrschung. Denn: Wer sich selbst beherrschen kann, ist am ehesten befähigt (und berechtigt), die anderen nicht zu beherrschen, aber doch zu leiten, zu lehren und zu regieren.

 ©hukwa

Donnerstag, 14. März 2024

Verrat

 Der Betrug versteckt sich schon lange nicht mehr und hat die Form einer allgemein anerkannten Konvention angenommmen. Im Sinne von Montaigne der schrieb: 
"Da wir uns, miteinander nur durch das Wort verständigen vermögen, verrät, wer es fälscht, die menschliche Gemeinschaft". 
hukwa

Montag, 19. Februar 2024

KI und die Kunst

 Der Motor künstlerischen Schaffens ist die Kreativität und diese ist in der Regel Handarbeit. Leitmotiv wirklicher Kunst ist ja nicht das Abbilden, sondern das Hervorbringen schöpferischer Werke aus dem Bewußtsein des Künstlers. KI und Computerkünstler sind schlicht und einfach "Künstler" ohne eigene Kreativität. Nicht sie erschaffen Werke sondern die Geräte die sie nutzen. 
hukwa

Sonntag, 18. Februar 2024

Verschwörungstheoretiker

 "Was wahr ist, ist vernünftig und was vernünftig ist, ist wahr". Hegel 
Die beste Arznei gegen Verschwörungstheorien ist die menschliche Vernunft. Das Bestreben Hintergründe zu verstehen nennt man Rationalismus. Der ist zwar nicht immer angebracht, aber man sollte schon alsmal davon Gebrauch machen. Es scheint in der Natur des Menschen zu liegen, das er einem Glauben mehr vertraut, als wissenschaftlichen Fakten. Ein Glaube lässt keinen Zweifel zu. Hat man sich erst einmal zu ihm bekehrt, ist er durch nichts mehr zu widerlegen. Verschwörungstheoretiker verstehen sich als eine Art eingeweihte, was von solchen Menschen als statuserhöhend erlebt wird. Ihr Dasein ist nichts anderes als der Aufenthalt in einem esoterischen Gefängnis. 
hukwa

Montag, 12. Februar 2024

"All politics is local"

 Tageszeitungen haben konstitutive Bedeutung für die Demokratie, deshalb ist der Artikel von Sabrina Zeiter über kommunale Politikverdrossenheit begrüßenswert. Gerade kommunalpolitische Entscheidungsprozesse vollziehen sich immer im Spannunsgeflecht von Sachproblemen, Interessenslagen aber auch Machtfragen. Das „mancher Ortsbürgermeister...bei der kommenden Kommunalwahl nicht mehr antreten will“, muss nicht unbedingt ein Nachteil für die Gemeinden sein, schließlich lebt Demokratie nicht nur von Einmischung sondern auch von Wechsel. Gute Kommunalpolitik sollte die BürgerInnen in die Entscheidungen der Kommune mit einbinden. Leider wird dies von vielen Bürgermeistern und Beigeordneten anders gesehen und man versucht eine Politik nach Gutsherrenart zu machen, was man nicht gerade als Sternstunden demokratischen Bewusstseins bezeichnen kann. In unserem Land kann sich jeder ohne Nachweis seines Vernunftzustandes in eine Bewerberliste eintragen lassen. Das gefährliche an dieser Sache ist leider, der oder diejenige wird wahrscheinlich auch Stimmen von Bürger und Bürgerinnen erhalten, die sich auf dem gleichen geistigen Niveau bewegen. Gewiß, wir leben in einer repräsentativen Demokratie und damit dies auch so bleibt, wäre es wohl besser solche Bewerber würden ihre Bewerbung wieder zurückziehen, bevor sie für die Kommune Schaden anrichten.

©hukwa

Montag, 5. Februar 2024

Pandoras Büchse

 Lasst mich in Ruhe 
mit eurem 
Hau-den-Lukas Gejohle 
mit euren rechten Walzern 
und eurem Stürmer Getöse 
euer Geschichtsverlust 
macht euch täglich verblödeter 
wir haben zu lange gewartet 
und zugeschaut 
wie sie die Büchse der Pandora öffneten 
über die alten Wunden 
habt ihr Pflaster geklebt 
was geblieben ist 
verspricht nichts gutes zu werden. 
hukwa

Die Vorräte gehen zu Ende

 Manches stimmt nicht mehr 
im Land 
das Gejaule ist wieder lauter geworden 
die alten Echos 
die nie so ganz verklungen sind 
das braune Übel 
stinkt mir aus allen Ecken entgegen 
was die Großmutter erzählte 
waren keine Märchen 
die erzählten die Väter 
die Schatten der Schatten 
deshalb 
sei immer anwesend in der Zeit 
und stolpere nicht 
das ende der Metapher 
ist noch lange nicht in Sicht 
gehe sorgsam mit deinen geistigen Vorräten um 
sie wärmen und ernähren dich. 
hukwa

Sonntag, 4. Februar 2024

Naturgeschichte

 So lange der Mensch seine Naturgeschichte nicht in sich spürt 
arbeitet er gegen die Natur 
und somit gegen sich selbst. 
hukwa

Freitag, 2. Februar 2024

Das Letzte

 In diesen Zeiten ist aufgeben und den Populisten und Rechten das Land überlassen, das Letzte was wir uns erlauben dürfen! 
hukwa

Dienstag, 30. Januar 2024

Eigenverantwortung

 

Der „Appell zur Eigenverantwortung...“ von Ilja Tüchter sollte uns allen zu denken geben. Denn die politische Wirklichkeit die uns umgibt, bestimmt in diesen Zeiten die Inhalte unseres Denkens. Die gesellschaftliche Realität in der wir leben, mit ihrem derzeit besonders starken, bedrückenden und provozierenden Erscheinen rechter Ideologien, ist eine Angelegenheit die fortwährend kritischer Untersuchung bedarf. Es ist an der Zeit, dass die Erinnerung zu einem festen Faktor öffentlicher Diskussion wird. Schließlich ist sie ein Bestadteil unsereres kollektiven Geschichtsbewusstseins. So ist Auschwitz ein traumatischer Ort in unserem Erinnerungsgedächtnis. Rechter Populismus ist zu einer konkreten Gefahr in unserer gesellschaftlichen, politischen Wirklichkeit geworden. Daher ist es beeindruckend, dass so viele Menschen ein Statement gegen rechts setzen. Meinungsverschiedenheiten gehören zum demokratischen Bewusstsein aber es gibt Grenzen und diese sind lange schon überschritten. 

©hukwa 

Demos gegen rechts

 Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass so viele Menschen gegen die Gefahr von rechts demonstrieren. Man darf nicht noch einmal zulassen, dass unsere demokratischen Freiheiten missbräuchlich dazu genutzt werden, die demokratische Ordnung zu beseitigen. Die AfD ist keine demokratische Partei sondern eine radikal- völkisch, populistische Partei die unsere freiheitlichen Werte missachtet. Die Zivilgesellschaft nimmt das nicht mehr hin und steht auf, gegen rechte Hetze und Demokratiefeindlichkeit. Jetzt müssen die demokratischen Parteien Stellung beziehen, denn wenn Populismus und politische Apathie gewinnt, dann haben wir Bürger verloren, dies wissen die Rechtsextremisten sehr genau. Es kann jetzt nicht mehr um Spalterei zwischen Ampelkoalition und Opposition gehen sondern um den Erhalt unserer freiheitlichen Rechte. Zweifelsohne hat der Versuch eines „politischen Händeschüttelns“ mit der AfD, wie es Friedrich Merz und Hubert Aiwanger in der Vergangenheit versucht haben, dazu beigetragen, dass die Brandmauer gegen rechts Risse bekommen hat. Vor allem muss nun die Debatte über den Umgang mit rechten Parteien, mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen an Kontrast gewinnen. Die derzeitige rechtsextreme Mentalität hat doch längst schon in verschiedene Kommunalparlamente Einzug gehalten. Das beste Beispiel hierzu ist Bayern, dort sind die Freien Wähler auf dem besten Weg eine AfD-light zu werden. Wenn wir die Zukunft unseres Landes weiterhin freiheitlich gestalten wollen ist es an der Zeit uns intensiver mit der Vergangenheit zu beschäftigen. 

©hukwa 


Kollektives Schamgefühl

 Was wir als Deutsche in diesen Zeiten empfinden sollten ist ein kollektives Schamgefühl, weil sich in unserem Land der Faschismus wieder ausbreitet. Die braune Saat ist anscheinend nicht auszurotten. 
hukwa