LandArt - Schriftstellerei - Malerei - Philosophie - Lyrik und Gedichte
Sonntag, 26. Januar 2025
Die Versklavung des kreativen Prozesses oder die neuen Kunstsklaven
Freitag, 24. Januar 2025
Das Gewebe der Lügen
Donnerstag, 23. Januar 2025
Illusion
Sonntag, 19. Januar 2025
Ohne Konzessionen- Versuch über wirkliches Künstlertum
Mittwoch, 20. November 2024
Sonntag, 17. November 2024
Gegenströmung
Freitag, 18. Oktober 2024
Unterschied
Dienstag, 1. Oktober 2024
AFD Verbot
Was wir jetzt brauchen sind schnelle und wirkungsvolle Entscheidungen die dazu beitragen endlich ein AfD-Verbot durchzusetzen. Ein solches Verbot darf kein illusionäres Ziel bleiben. Die Lage spitzt sich langsam zu und man muss sich fragen wer schneller ist: Die demokratischen Parteien, die anscheinend den Weg nach Karlsruhe nicht kennen, oder die AfD die schon unterwegs nach Weimar ist.
Meinungsfreiheit und Vielfalt gehören zum rechtlich geschützten Merkmal der öffentlichen Kultur unserer demokratischen Gesellschaft die ein weites Spektrum miteinander unvereinbarer Sitten und Überzeugungen zulässt, denen gegenüber sie sich tendenziell neutral verhält. Allerdings: Die Feinde der Demokratie sollten auf keinen Fall die Möglichkeit bekommen die Demokratie abzuschaffen, deswegen sollte man demokratiefeindliche Parteien verbieten. Dies würde wahrscheinlich nichts an den rechtsextremen Einstellungen, die ja zweifelsohne in der Bevölkerung vorhanden sind, ändern aber unser demokratisches Rechtssystem wäre gesichert. Wenn erst einmal rechtsradikale Richter und Beamte an den Schalthebeln der Macht sind ist es für ein AfD-Verbot zu spät. Was man derzeit in unserer demokratisch-politischen Landschaft erkennen kann ist die zunehmende Unfähigkeit, rasche und wirkungsvolle Entscheidungen zu treffen. Das Gezänk der Parteien untereinander verhindert schnelle, angemessene Antworten auf drängende Fragen die keinen Aufschub dulden. Demokratische Entscheidungsverfahren dauern allgemein zu lange und führen oft nur zu Kompromissen die alles andere als gute Lösungen sind. Die seriöse Politik im Land hat anscheinend vergessen, dass sie gegenüber den Bürgern und dem Staat eine Verantwortung trägt. Die politischen Pläne der AfD sind doch nun wirklich bekannt, es geht um die Errichtung eines totalitären Systems mit Zwangspolitik und Zwangswirtschaft und nicht um demokratische Verantwortungsethik. Zweifelsohne gehört die freie öffentliche Diskussion mit ihrer Meinungsvielfalt zu den großen Errungenschaften unserer Demokratie und das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein verteidigungswürdiges Menschen- und Grundrecht. Doch eine Partei die diese freiheitlichen Rechte geschickt und scheinheilig hintergeht um ihre rechtsradikalen Ziele durchzusetzen, ist eine Gefahr für unsere Demokratie und sollte verboten werden. Wenn ein Parteiverbot sich vor Gericht nicht durchsetzen lässt und die AfD dadurch noch mehr Anhänger bekommt, wie manche PolitikerInnen behaupten, dann muss man sich wirklich fragen: In welchem Staate leben wir eigentlich? So problematisch und gefährlich dieser Schritt nach Aussagen einiger Politiker auch ist, früher oder später wird er doch umgesetzt werden müssen. Bleibt nur zu hoffen, dass es dann nicht schon zu spät ist.
©hukwa
Montag, 18. März 2024
Das Schweigen des Olaf Scholz
Widersprüche sind zur Entwicklung demokratischer Politik notwendig. „Streit ist der Sauerstoff einer Demokratie“, meint Michael Friedmann. Eben deshalb ist die ehrliche Sprache der Zement politischer Demokratie und des öffentlichen Lebens. Allerdings gibt es eine politische Sprachtradition die sich am Wort berauscht und versucht den Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Eine solch unredliche Form von Mogelpackungen sind Gift für eine lebendige Demokratie. Deswegen kann manchmal Schweigen besser sein als oberflächliche Rede. Dieses „Schweigen“ das man Olaf Scholz gerne vorwirft ist oftmals nichts anderes als Selbstbeherrschung. Denn: Wer sich selbst beherrschen kann, ist am ehesten befähigt (und berechtigt), die anderen nicht zu beherrschen, aber doch zu leiten, zu lehren und zu regieren.
©hukwa
Donnerstag, 14. März 2024
Verrat
Montag, 19. Februar 2024
KI und die Kunst
Sonntag, 18. Februar 2024
Verschwörungstheoretiker
Montag, 12. Februar 2024
"All politics is local"
Tageszeitungen haben konstitutive Bedeutung für die Demokratie, deshalb ist der Artikel von Sabrina Zeiter über kommunale Politikverdrossenheit begrüßenswert. Gerade kommunalpolitische Entscheidungsprozesse vollziehen sich immer im Spannunsgeflecht von Sachproblemen, Interessenslagen aber auch Machtfragen. Das „mancher Ortsbürgermeister...bei der kommenden Kommunalwahl nicht mehr antreten will“, muss nicht unbedingt ein Nachteil für die Gemeinden sein, schließlich lebt Demokratie nicht nur von Einmischung sondern auch von Wechsel. Gute Kommunalpolitik sollte die BürgerInnen in die Entscheidungen der Kommune mit einbinden. Leider wird dies von vielen Bürgermeistern und Beigeordneten anders gesehen und man versucht eine Politik nach Gutsherrenart zu machen, was man nicht gerade als Sternstunden demokratischen Bewusstseins bezeichnen kann. In unserem Land kann sich jeder ohne Nachweis seines Vernunftzustandes in eine Bewerberliste eintragen lassen. Das gefährliche an dieser Sache ist leider, der oder diejenige wird wahrscheinlich auch Stimmen von Bürger und Bürgerinnen erhalten, die sich auf dem gleichen geistigen Niveau bewegen. Gewiß, wir leben in einer repräsentativen Demokratie und damit dies auch so bleibt, wäre es wohl besser solche Bewerber würden ihre Bewerbung wieder zurückziehen, bevor sie für die Kommune Schaden anrichten.
©hukwa
Montag, 5. Februar 2024
Pandoras Büchse
Die Vorräte gehen zu Ende
Sonntag, 4. Februar 2024
Naturgeschichte
Freitag, 2. Februar 2024
Das Letzte
Dienstag, 30. Januar 2024
Eigenverantwortung
Der „Appell zur Eigenverantwortung...“ von Ilja Tüchter sollte uns allen zu denken geben. Denn die politische Wirklichkeit die uns umgibt, bestimmt in diesen Zeiten die Inhalte unseres Denkens. Die gesellschaftliche Realität in der wir leben, mit ihrem derzeit besonders starken, bedrückenden und provozierenden Erscheinen rechter Ideologien, ist eine Angelegenheit die fortwährend kritischer Untersuchung bedarf. Es ist an der Zeit, dass die Erinnerung zu einem festen Faktor öffentlicher Diskussion wird. Schließlich ist sie ein Bestadteil unsereres kollektiven Geschichtsbewusstseins. So ist Auschwitz ein traumatischer Ort in unserem Erinnerungsgedächtnis. Rechter Populismus ist zu einer konkreten Gefahr in unserer gesellschaftlichen, politischen Wirklichkeit geworden. Daher ist es beeindruckend, dass so viele Menschen ein Statement gegen rechts setzen. Meinungsverschiedenheiten gehören zum demokratischen Bewusstsein aber es gibt Grenzen und diese sind lange schon überschritten.
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Demos gegen rechts
Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass so viele Menschen gegen die Gefahr von rechts demonstrieren. Man darf nicht noch einmal zulassen, dass unsere demokratischen Freiheiten missbräuchlich dazu genutzt werden, die demokratische Ordnung zu beseitigen. Die AfD ist keine demokratische Partei sondern eine radikal- völkisch, populistische Partei die unsere freiheitlichen Werte missachtet. Die Zivilgesellschaft nimmt das nicht mehr hin und steht auf, gegen rechte Hetze und Demokratiefeindlichkeit. Jetzt müssen die demokratischen Parteien Stellung beziehen, denn wenn Populismus und politische Apathie gewinnt, dann haben wir Bürger verloren, dies wissen die Rechtsextremisten sehr genau. Es kann jetzt nicht mehr um Spalterei zwischen Ampelkoalition und Opposition gehen sondern um den Erhalt unserer freiheitlichen Rechte. Zweifelsohne hat der Versuch eines „politischen Händeschüttelns“ mit der AfD, wie es Friedrich Merz und Hubert Aiwanger in der Vergangenheit versucht haben, dazu beigetragen, dass die Brandmauer gegen rechts Risse bekommen hat. Vor allem muss nun die Debatte über den Umgang mit rechten Parteien, mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen an Kontrast gewinnen. Die derzeitige rechtsextreme Mentalität hat doch längst schon in verschiedene Kommunalparlamente Einzug gehalten. Das beste Beispiel hierzu ist Bayern, dort sind die Freien Wähler auf dem besten Weg eine AfD-light zu werden. Wenn wir die Zukunft unseres Landes weiterhin freiheitlich gestalten wollen ist es an der Zeit uns intensiver mit der Vergangenheit zu beschäftigen.
©hukwa