| Fotos © Ute Knieriemen-Wagner |
LandArt - Schriftstellerei - Malerei - Philosophie - Lyrik und Gedichte
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Sonntag, 5. März 2017
Mittwoch, 1. März 2017
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Meine neuen Erzählungen oder die Welt neben der Welt
derzeit schreibe ich an einer Reihe neuer Erzählungen und Novellen. Sie spielen zwischen dem Märchenhaften, dem phantastisch - surrealen, und der Alltagswirklichkeit. Sie begeben sich zur Grenze zwischen Realität und Märchenwelt, dennoch sind sie in unserem Bewusstsein zu finden. Man muss sich nur aufmachen und sie suchen.
Sie sind in Momenten entstanden als das Phantastische in das Alltagsleben eindrang und dürfen daher trotz allem Märchenhaften biographisch genannt werden. Spielen sie doch in einer Welt neben dieser Welt und dennoch in der Alltagswirklichkeit, die für den Dichter eben surreal ist.
hukwa
Sie sind in Momenten entstanden als das Phantastische in das Alltagsleben eindrang und dürfen daher trotz allem Märchenhaften biographisch genannt werden. Spielen sie doch in einer Welt neben dieser Welt und dennoch in der Alltagswirklichkeit, die für den Dichter eben surreal ist.
hukwa
Donnerstag, 20. November 2014
Mein Weg zum Künstler
Auszug aus einem größeren Manuskript
Meine Wanderungen durch das Reich der
Mythologie sind ja letztendlich nichts anderes als eine Fahrt durch
meine eigene Seelengeschichte. Was da aus dem Unbewussten hervor
quillt und durch Farbe und Pinsel Ausdruck bekommt, wenn manchmal
auch hinter Hadesnebeln verborgen, sind Symbole und Elemente die der
äußeren Welt und dem empirischen nicht mehr entsprechen. Es sind
Erscheinungen und Symbole meines Unbewussten, meiner Seele,
hervorgeholt durch kreative Imagination. Schon als Kind spürte ich
eine große Verbindung zum Unbekannten – das Unbewusste war mir
damals als Begriff noch nicht bekannt. Durch diese „Verbindung“
ist wohl auch jene Wurzel in mir gewachsen, die mein Leben als
Künstler bis Heute geprägt hat. Es war mir von Anfang an verstellt
ein Standbein im bürgerlichen Leben zu fassen, Künstlertum und
Bürgertum, das sind eben zwei verschiedene Welten.
Heute bin ich davon überzeugt das ich
schon damals, alle Entscheidungen die ich traf in Verbindung mit
meinem Unbewussten getroffen habe. Als ich begann in späteren Jahren
intensiv die Symbolik
Meines Unbewussten aufzuzeichnen –
aufzumalen, waren es die „Immerwiederkehrenden“ die mich hier zu
aufforderten. Hätte ich sie nicht gemalt wäre ich ganz in ihren
Bann geraten und mein Leben wäre vielleicht außer Kontrolle
geraten. In dem ich sie malte oder auch in hermetische Gedichte
fasste bannte ich meine Dämonen. Letztendlich habe ich sie ja durch
meine Beschäftigung und Verbindung zu meinem Unbewussten selbst
gerufen.
Es gibt Tage, so einer wie heute, da
renne ich regelrecht zwischen Schreibtisch und Maltisch hin und her.
Während des Malaktes ist das unbewusste besonders Energiehaft in
mir. Da kommt es vor das ich während des Malens besonders stark
fließen, dann wollen sie auch in Schreibworte gefasst sein. So
stehen in meinem Atelier das ich selbst als Oratorium bezeichne,
Schreibtisch und Maltisch eng nebeneinander. So steht mein ganzes
Gesamtkunstwerk auf dem Fundament meines Innenlebens, auch die
Bildhauerarbeiten und die Landart Projekte.
Natürlich haben mich auch andere
Künstler und Schriftsteller geprägt, dies ist im Leben eines jeden
Künstlers so. Für meine Suche waren waren C.G. Jung, Heinrich
Zimmer, Joseph Campbell und h.D. Thoreau besonders wichtig. Sie waren
mir für einige Zeit geistige Lehrer.
„Der Weg nach Innen“ war schon in
meiner Kindheit sehr ausgeprägt und was da aus meinem Innern
hervorkam, erschien mir damals als Chiffre. Ich hatte ja noch keinen
Schlüssel weder zum Unbewussten noch zur Mythologie. Denn musste ich
mir erst selbst schmieden.
Ich war als Kind und Jugendlicher kein
Einzelgänger, eher ein Einsamer. Ich konnte ja niemanden meine
tiefsten Gedanken verraten, da hätte man mich zum Psychiater
geschleppt. Also behielt ich es für mich. Als Jugendlicher entdeckte
ich dann dass man in Gedichte alles schreiben kann ohne Misstrauen zu
erregen. Also begann ich Gedichte zu schreiben, in diese verpackte
ich hermetisch verschlossen meine geheimen Gedanken. Nun hatte ich
etwas das nur mir gehörte und dessen Geheimnis nur ich kannte. Ich
war wer! Was natürlich für meine manchmal labile jugendliche
Persönlichkeit enorm wichtig war.
Ich bin fest davon überzeugt dass
Künstler werden – das Werden des Künstlers – schon in der
Kindheit des einstigen Künstlers verborgen liegt, denn – wahre
Kunst ist immer auch ein Ruf des Unbewussten. Ich möchte hier nur
Joyce und Picasso als Beispiele erwähnen. Der größte
Schriftsteller und der größte Maler des zwanzigsten Jahrhunderts
fanden ihre Worte und Bilder rein aus dem Unbewussten. Ich war immer
davon überzeugt wenn ich dem Ruf aus meinem Inneren nicht folge,
dann bleibe ich ewig ein Nachahmer. Der Weg zur Kunst begann für
mich in meiner Kindheit mit dem Erlebnis dass ich mit einem kleinen
wunderschönen Pilz hatte, dieses war sozusagen mein
Erweckungserlebnis:
Als Knabe hatte ich einmal ein
seltsames Erlebnis mit einem wunderschönen Fliegenpilz. Ich saß
unter einer großen, mächtigen Fichte, es war die Zeit des
Altweibersommers, der moosige Boden war voller Morgentau und tausende
von silbernen Spinnweben durchfunkelten mystisch den morgendlichen
Wald. Ich schwänzte mal wieder die Schule und fühlte mich so
richtig wohl, bei dem Gedanken an meine pflichtbewussten Mitschüler,
sollten die nur einmal lernen. Direkt vor mir wuchs ein herrlicher
Fliegenpilz, er gefiel mir so gut, das ich ihn ewig lange anstarrte,
plötzlich regten sich in mir Gedanken, wie ich sie nie zuvor gedacht
hatte. Ich wollte mit einem Male so sein wie dieser Pilz hier in
seiner einzigartigen Schönheit, einfach nur Tag und Nacht an diesem
platz verweilen, den Liedern der Vögel lauschen, Rehe und Hasen
beobachten, den gleitenden Flug des Bussards und Sperbers erspähen,
ja, dies war für mich etwas ganz Großartiges und dieser Gedanke hat
mich mein Leben lang nicht mehr losgelassen, und oft habe ich später
dieses Gefühl in mir wiedergefunden: Dieses in der großen
Gemeinschaft mit Baum, Stein und Tier bin ich nicht alleine.
Nach diesem Erlebnis in meiner Kindheit
hatte ich Tage später einen seltsamen Traum. Mir erschien ein
Gesicht das Ähnlichkeit mit den Gesichtszügen des Buddha hatte wie
man „dessen Gesicht“ eben von Illustrationen her kennt. Die
Gesichtszüge lagen in tiefer Versenkung und Meditation. Plötzlich
wuchs aus diesem Buddhakopf ein riesiger Fliegenpilz. Viele Jahre
später hatte ich den fast gleichen Traum noch einmal, diesmal
tauchten noch zwei weitere Gesichter auf, sie hatten Ähnlichkeit mit
einem Steinrelief. Von da an nannte ich die Traumgestalt
Amanita-Buddha.
hukwa
Donnerstag, 13. November 2014
Mein Traum von der Traumzeit
In letzter Zeit hatte ich zweimal einen ähnlich wiederkehrenden Traum. Ich befand mich in einer Höhle. Die Höhle schien uralt zu sein, war aber "tapeziert" mit Zeitungspapier auf der die neuesten Nachrichten standen. Auf dem Zeitungspapier waren teilweise archaische Schriftzeichen und Malereien aufgemalt. Also moderne Nachrichten und archaische Schriftzeichen. Ich hielt mich lange in der Höhle auf und sah mir alles genau an. Als ich am Morgen erwachte fiel mir der Traum sofort ein und ich erinnerte mich so klar an Details das ich begann einige aufzuzeichnen. Während des Malaktes "fiel" ich immer wieder in diese Höhle hinein und neue Bilder tauchten aus dem Unbewussten auf, so entstand ein kleines Traumzeitbuch mit Malereien. Mit der Zeit wurde mir klar dass ich mich während dieser beider "Traumzeiten" tatsächlich in einem Mythos befand, nämlich in der Traumzeit. Ich werde in Kürze einige dieser Malereien auf diesem Blog veröffentlichen.
hukwa
hukwa
Sonntag, 9. November 2014
Aktive Imagination und Immerwiederkehrende
Einmal am Tag betreibe ich aktive Imagination. So entstanden die Begegnungen mit den "Immerwiederkehrenden" und die Zeichnungen und Malereien die ich über sie anfertigte. Diese Bilder haben für mich etwas Golemhaftes, so als hätte ich versucht ihnen Leben einzuhauchen. Seltsam an ihnen ist dass sie nur im Winter "Wiederkehren". Wahrscheinlicher aber ist das die Imagination im Winter stärker ist. Man könnte sagen in dem ich sie zeichnete nahm mein wachendes Ich mit dem Unbewussten Verbindung auf. Es entstand also ein Kontakt, das Ergebnis waren die "Immerwiederkehrenden".
hukwa
hukwa
Mittwoch, 30. Mai 2012
Immerwiederkehrende und andere seltsame Gestalten aus meinem hermetischen Universum
Zwischen Wachsein und Schlaf, zwischen Traum und Welt leben die Gestalten die ich in meinen hermetischen Geschichten und Dichtungen beschreibe. Wie die "Immerwiederkehrenden" sind sie Teil von mir selbst und führen dennoch eine eigene Existenz. Ihre psychische Existenz bewahrt mich davor der Seinsvergessenheit zu verfallen. Sie sind nicht erdichtet sondern es handelt sich um Wesen die sich im Laufe vieler Jahre ätherisch verdichteten. Nicht Sehbare die durch die Poesie sehbar werden und Persönlichkeit bekommen. Im Traumschlaf der Nächte und im Tagtraum der Tage existieren diese hermetischen Persönlichkeiten. Sie wollen beschrieben, bemalt und zu Skulpturen gehauen werden. Sie wollen Leben eingehaucht bekommen wie ein Golem. Sie sind farbig und nicht schwarz - weiß wie der Rest der Menschheit. Ihre Geschichten entspringen einer poetischen Magie. In der hermetischen Sprache ist es ähnlich wie mit mathematischen Formeln, sie sind eine Welt für sich und die hermetische Sprache ist eine "Selbstsprache", eine Sprache mit magischem Inhalt.
hukwa
hukwa
Samstag, 3. Dezember 2011
Über gemalte Träume
Seit einiger Zeit habe ich mit einem neuen Malprozess angefangen. Meine Malperioden habe ich vorwiegend im Winter und im Hochsommer. Ich benötige in der dunklen Jahreszeit die Beschäftigung mit der Farbe. Malerei und Dichtung gehen bei mir meistens nebeneinander einher. Bei den Winterbildern handelt es sich in der Regel um "gemalte Träume". In den Wintermonaten beschäftige ich mich sehr mit meinen Träumen. So entstand schließlich in den letzten Jahren die große Reihe der "Immerwiederkehrenden". Eine Reihe von fast 200 Ölgemälden. Mit den Trauminhalten der "Immerwiederkehrenden" habe ich mich auch in dichterischer Technik auseinander gesetzt. Am Morgen, gleich nach dem Erwachen notiere ich meine Träume und Traumfetzen in ein Traumtagebuch. Diese Notizen nutze ich während des Malaktes und analysiere so während der Arbeit am Bild nochmals meine Träume. Schließlich sind diese Botschaften und Visionen. Für mich persönlich sind sie auch Mitteilungen aus der Anderswelt. Träume sorgen dafür dass wir dem Diktat des Unbewussten nicht ganz anheim fallen, sind also eine Art Katalysator.
hukwa
hukwa
Freitag, 19. August 2011
Sonntag, 31. Juli 2011
Art - ex libris
Nur an einem Kunstprojekt zu arbeiten wäre mir zu Eindimensional. Ich arbeite in der Regel an zwei oder mehreren Projekten. Neben der Arbeit "das dritte Leben der Bäume" habe ich nun damit angefangen alte Bücher künstlerisch zu bearbeiten. Auch ihnen ein "drittes Leben" einzuhauchen. Ich nenne dieses Projekt Art - ex libris! Ich weiß noch nicht was alles daraus entstehen wird, auf jeden Fall ist es eine Arbeit an die ich mit großer Freude herangehe, hinein fließen viele Elemente meines jahrelangen künstlerischen Schaffens. So spielen hier neben Erinnerungen die "Immerwiederkehrenden" eine wichtige Rolle ohne diese ist mein Gesamtkunstwerk überhaupt nicht nachvollziebar, sie sind sozusagen das Fundament meiner Kunst. Sie sind der "golemhafte Aspekt" in meinen Werken. Das erste Gemälde das ich vor langer Zeit bewusst zum Verkauf gemalt habe war eine "Immerwiederkehrende". Die alten Bücher die ich in dem Projekt Art - ex libris bearbeite sind vorwiegend sehr alte Bücher so etwa ab 1899 und stellen so an für sich schon einen Wert dar. Es sind auch alles Bücher zu denen ich in meinem Leben einen Bezug hatte.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 8. Juni 2011
Dienstag, 17. Mai 2011
Mittwoch, 26. Januar 2011
Die weiße Frau im Trippstadter Schlosspark
Nachts da wandelt sie im Parke
Der das Schloss einhüllt in tiefes Schweigen
Wenn des Vollmonds weißer Schleier
Und die silbernen Sterne steigen.
Unter diesem Sterngeflimmer
Aus den Bäumen dringt kein Schimmer
Wandern ihre Träume mit
Aus grenzenloser nächtlicher Weite.
Irgendwer folgt ihr im Schatten
Zart und sanft auf Schritt und Tritt
Und dann gehn sie ohne Eile
In das Träumerreich zurück.
hukwa
Der das Schloss einhüllt in tiefes Schweigen
Wenn des Vollmonds weißer Schleier
Und die silbernen Sterne steigen.
Unter diesem Sterngeflimmer
Aus den Bäumen dringt kein Schimmer
Wandern ihre Träume mit
Aus grenzenloser nächtlicher Weite.
Irgendwer folgt ihr im Schatten
Zart und sanft auf Schritt und Tritt
Und dann gehn sie ohne Eile
In das Träumerreich zurück.
hukwa
Sonntag, 7. März 2010
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