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Freitag, 10. Oktober 2025

Zwischen Mitternacht und Morgen

 Es gibt die 
besonderen Stunden 
und man sollte sie nutzen. 
hukwa 
Es sind die Stunden zwischen Mitternacht und Morgen wenn die Lyra des Orpheus anschlägt. Jene Zeit wo die Netze der Imagination gewebt werden. Die Zeit dunkler Dichtung da der Geist eines gongora oder Mallarme über einem hereinbricht.Jetzt gilt es die Stimmungen und geheimen Strömungen des Unbewussten einzufangen und mit diesem "Material" poetisch zu arbeiten. Es sind die Stundne der Imagination und des Phantastischen die nun vorherrschen. 
hukwa

Dienstag, 7. Oktober 2025

Träumen und Phantastik

 Der Traum ist der Mechanismus, der das Mysterium evoziert und damit das phantastische schreiben überhaupt erst ermöglicht. Das bedeutet nicht trennen zwischen Wachen und Schlafen sondern die Realität als Ganzes zu erleben. Oftmals ist das Unbedeutende das Fundamentale. Dies ist eine Lehre die wir aus dem bewussten träumen ziehen können. 
hukwa

Mittwoch, 4. Juni 2025

Traumtüren

 Die Türen unserer Traumlandschaften führen immer zum Phantastischen. 
hukwa

Donnerstag, 12. Dezember 2024

Theophile Gautier

Theophile Gautier schrieb meines erachtens die erste, wirklich gute Vampirgeschichte der Literatur, sie erschien 1836 und betont stark den erotischen Aspekt. "Avatar", eine weitere Erzählung von Gautier, stellt den Seelentausch als Motiv dar. Es scheint das traurige Schicksal großer Dichtungen zu sein, das man sie Heute nicht mehr gelesen werden. Gautier schrieb einmal: "...ist es nicht eine großartige Idee, die einen Künstler sehr wohl reizen kann, sich von der eigenen Zeit abzuschließen, und über Jahrhunderte hinweg eine versunkene Kultur, eine verschwundene Welt zu rekonstruieren?" 
hukwa 

Mittwoch, 11. Dezember 2024

Nathaniel Hawthorne

 Ich bevorzuge Romane und Erzählungen in denen das Übersinnliche auch eine Rolle spielt und nicht als Fremdkörper empfunden wird. Dies gefällt mir am Werk von Nathaniel Hawthorne. Der in Salem, der Stadt der Hexenverfolgung geborene Schriftsteller, dessen Vorfahren an der berüchtigten Hexenjagd beteiligt waren, zählt neben E.A. Poe zu den bedeutendsten Erzählern Amerikas. Sein Werk das auf einer Schuld und Sühne Idee beruht ist stark durchwachsen vom Okkulten und Phantastischen. Werke wie "Der Marmorfaun", "Das Haus mit den sieben Giebeln" oder "Der Garten des Bösen", gehören zum Anspruchvollsten was Amerika an phantastischer Literatur zu bieten hat. 
hukwa

Dienstag, 10. Dezember 2024

Beim Lesen der "Gabe an die Unterwelt"

 Gestern Abend Marcel Schwob gelesen, "Die Vampire", eine meiner liebsten Vampirgeschichten. Sie findet sich in dem wunderbar geschriebenen Auswahlband "Gabe an die Unterwelt", worin auch die "22 Imaginäre Lebensläufe2 enthalten sind. Die lyrischen Evokationen des französischen Schriftstellers, der eigentlich reiner Dichter war kann man immer wieder lesen, wie gute Gedichte.
hukwa

Sonntag, 24. November 2024

Vom Wahrheitsprinzip der Phantasie

 Die Welt des Phantastischen ist in so fern wahr, als auch die Welt der Kunst dem Wahrheitsprinzip entspricht. Es handelt sich um eine illusionäre Wahrheit um schöpferische Phantasie die ein Autor schreibt und der Leser empfängt. 
hukwa

Montag, 30. Oktober 2023

Eigenwirklichkeit und Phantasie

 Die Imagination, die ja eine Art Wachtraum ist, ist der Mechanismus der Phantasie. Er erweckt das Phantastische im Dichter dass dann für einige Zeit zu dessen Eigenwirklichkeit wird. 
hukwa

Sonntag, 29. Oktober 2023

In Wirklichkeit...

 In Wirklichkeit bin ich ein Wanderer durch die imaginären Kontinente der Phantasie, ein Liebhaber der Einsamkeit und ein Flüchtling vor der realen Welt. 
hukwa

Sonntag, 7. November 2021

Zwischen Zeilen und Zeiten

 Jede Geburt ist eine Wiederholung des Urknalls. 
hukwa  
Im Wachtraum der Nächte 
und Schlaftraum der Tage 
verlassen sie ihr nebliges Gehäuse 
Spuck oder Wirklichkeit 
Begegnungen mit meinen Re-Inkarnationen 
Gestalten einer phantastischen Welt 
Phantasma 
Begegnung zwischen den 
Zeilen und zeiten. 
hukwa

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Schreiben von phantastischer Literatur

Wenn man phantastische Literatur schreibt muss man unbedingt auch auf das existentielle eingehen, während der Übergänge vom realen zum geheinsvoll irrealen; das hinter der so genannten Wirklichkeit aufscheint. Denn das Allgemeine wie das Individuelle gehören einem Höheren an.
hukwa

Donnerstag, 10. Januar 2013

Edgar Allan Poes Gedichte

Im Grunde genommen interessierte ihn nur ein Gedanke: Er wollte verstehen was sich hinter den Dingen befindet. Wer das will muss erst einmal durch die Oberfläche hindurch. Es ist der Geist der die Dinge beseelt.
Das Phantastische, die Natur, die Romantik, die Schattenseiten der Nacht waren Bereiche von E.A. Poes Poesie. In seinen Gedichten spielt Poe mit den Klangkräften der Sprachmagie. Es sind Gedichte die man lesen muss aber vor allem hören muss. Folgt man diesen Gedichten tritt man ein in die verwandelte Wirklichkeit dieses Dichters. Traum und Phantasie, innere Zeit und Mythos, sind Inhalte von Poes poetischen und magischen Operationen. Ein Wegstreben aus beengter Wirklichkeit und ein Einkehren ins Reich der Poesie, der Phantasie und vor allem des Unbewussten, das finden wir in den Gedichten. Solche Dichtung hat zweifelsohne eine hypnotische wirkung auf den Leser. Es sind Zauber- und Bann Formeln festgehalten in einem wunderbaren ästhetischen Stil.
Es ist das: "Nichts ist schöner, als das, was nicht existiert".
hukwa

Montag, 7. Januar 2013

Beim Wiederlesen von H.P. Lovecraft

H.P. Lovecraft ist ein Schriftsteller den ich gerne gelesen habe. Er reicht zwar nicht an sein großes Vorbild E.A. Poe heran, doch das soll seinen Ruhm nicht schmälern. Poe war in seinem tiefsten dunklen Seelengrund Dichter, Lovecraft Schriftsteller. Lovecraft hat Poe eine gewisse Bescheidenheit und gesunde Selbstkritik voraus. Aber das große das Lovecraft geschaffen hat ist diese riesige private Mythologie die er uns hinterlassen hat. Eine Mythologie so reich an wundersamen Landschaften und seltsamen Wesen, die einem einfach in ihren Bann hineinziehen muss.
hukwa