Während meiner Waldgänge nehme ich mir oft die Zeit und studiere das Geäder der Buntsandsteine. Ich greife und fühle das feuchte Moos dass sich auf den Steinen angesiedelt hat. Da erinnere ich mich an einen Ausspruch Thoreaus: "Es genügt nicht, ein Phänomen flüchtig zu kennen, wenn es zu einer wirklichen Inspiration werden soll. Du musst so vertrauten Umgang mit ihm haben, dass du dich seiner erinnerst und es lange im Gedächtnis behältst, selbst wenn seine Schönheit am fernen Horizont verschwunden ist".
hukwa
LandArt - Schriftstellerei - Malerei - Philosophie - Lyrik und Gedichte
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Dienstag, 2. Oktober 2018
Montag, 11. August 2014
Gang durch den nächtlichen Wald
Einsamer Mond
in stiller dunkler Nacht
wie Spinnensilberfinger
die Äste der Birke
bewegen sich sacht
in der Waldesnacht
wo unter nassen grünen Stein
die alte Unke wacht
ein einzelner Stern
gesellt sich zu dem Monde
schenkt neue Kraft
der alten Mutter Erde.
hukwa
in stiller dunkler Nacht
wie Spinnensilberfinger
die Äste der Birke
bewegen sich sacht
in der Waldesnacht
wo unter nassen grünen Stein
die alte Unke wacht
ein einzelner Stern
gesellt sich zu dem Monde
schenkt neue Kraft
der alten Mutter Erde.
hukwa
Dienstag, 18. Februar 2014
Welt als Zwang - Nachtgedanken
Wenn diese Welt nur Mensch wäre, könnte ich mich nicht entfalten. Ich verlöre alle Hoffnung. Er ist Zwang, sie ist für mich Hoffnung.
Thoreau
Thoreau
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