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Donnerstag, 7. November 2024

Trumps Hirngespinste

 

Donald Trump kehrt zurück in Weiße Haus. Es ist ihm gelungen mit Desinformation,rassistischen und frauenfeindlichen Sprüchen ein zweites Mal Präsident der USA zu werden. Sein Wahlsieg offenbart die Schwäche der amerikanischen Demokratie. Sein Sieg ist auch das Werk von Tech-Milliadären wie Elon Musk und Peter Thiel, die sich schon seit langer Zeit aus der Welt der Demokratie verabschiedet haben und in Zukunft hinter den Kulissen die amerikanische Politik mitgestalten werden. Wer den Wahlkampf des zukünftigen Präsidenten beobachtet hat und noch realistisch in die Welt blickt muss feststellen, dass sich das Denken Trumps in einem imaginären Raum des Wahns vollzieht. Einen Raum den er sich selbst geschaffen hat und der nichts anderes ist als ein Hirngespinst auf das Millionen von Wählern hereingefallen sind. Trump lebt mit seinen chaotisch-politischen Ansichten in einer Art persönlichem Zwischenreich, ein Land das auf keiner Landkarte dieser Welt eingezeichnet ist. Und er bringt es fertig dieses Schattenreich an seine Wähler weiter zu reichen. Wir wissen nicht genau was in seiner zweiten Amtszeit auf uns zukommen wird, aber eines ist sicher: Trump wird weiterhin Anhänger finden die ihm blindlings folgen. 

©hukwa

Dienstag, 29. Oktober 2024

Wahlen in Amerika

Zu versuchen, Trumps Politik, falls er die Wahlen gewinnen sollte, vorherzusagen ist nicht schwierig. Amerika wird mit ihm als Präsident nur neues Chaos erleben. Sein erpresserischer Politikstil wird auch Europa zu spüren bekommen. Was passiert wenn er von Europa drastische Sanktionen gegen China fordert oder gar die Ukraine-Hilfe aussetzt bleibt abzuwarten. Und was passiert, wenn Trump die Wahl verliert? 2020 verkündete er vorzeitig seinen Wahlsieg, dies wird er auch 2024 tun. Das wird wahrscheinlich wieder zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen in den USA führen. Verliert er, wird er die Wahl nicht anerkennen und so wird ein von Hass geprägter Donald Trump wohl ein zweites Mal zum Aufstand gegen die Demokratie aufrufen, der populistische Mob wird seinem Aufruf folgen. Trumps Ziel ist es, aus den Vereinigten Staaten von Amerika die „Unvereingten Staaten“ zu machen.

©hukwa

Dienstag, 1. Oktober 2024

AFD Verbot

 Was wir jetzt brauchen sind schnelle und wirkungsvolle Entscheidungen die dazu beitragen endlich ein AfD-Verbot durchzusetzen. Ein solches Verbot darf kein illusionäres Ziel bleiben. Die Lage spitzt sich langsam zu und man muss sich fragen wer schneller ist: Die demokratischen Parteien, die anscheinend den Weg nach Karlsruhe nicht kennen, oder die AfD die schon unterwegs nach Weimar ist.

Meinungsfreiheit und Vielfalt gehören zum rechtlich geschützten Merkmal der öffentlichen Kultur unserer demokratischen Gesellschaft die ein weites Spektrum miteinander unvereinbarer Sitten und Überzeugungen zulässt, denen gegenüber sie sich tendenziell neutral verhält. Allerdings: Die Feinde der Demokratie sollten auf keinen Fall die Möglichkeit bekommen die Demokratie abzuschaffen, deswegen sollte man demokratiefeindliche Parteien verbieten. Dies würde wahrscheinlich nichts an den rechtsextremen Einstellungen, die ja zweifelsohne in der Bevölkerung vorhanden sind, ändern aber unser demokratisches Rechtssystem wäre gesichert. Wenn erst einmal rechtsradikale Richter und Beamte an den Schalthebeln der Macht sind ist es für ein AfD-Verbot zu spät. Was man derzeit in unserer demokratisch-politischen Landschaft erkennen kann ist die zunehmende Unfähigkeit, rasche und wirkungsvolle Entscheidungen zu treffen. Das Gezänk der Parteien untereinander verhindert schnelle, angemessene Antworten auf drängende Fragen die keinen Aufschub dulden. Demokratische Entscheidungsverfahren dauern allgemein zu lange und führen oft nur zu Kompromissen die alles andere als gute Lösungen sind. Die seriöse Politik im Land hat anscheinend vergessen, dass sie gegenüber den Bürgern und dem Staat eine Verantwortung trägt. Die politischen Pläne der AfD sind doch nun wirklich bekannt, es geht um die Errichtung eines totalitären Systems mit Zwangspolitik und Zwangswirtschaft und nicht um demokratische Verantwortungsethik. Zweifelsohne gehört die freie öffentliche Diskussion mit ihrer Meinungsvielfalt zu den großen Errungenschaften unserer Demokratie und das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein verteidigungswürdiges Menschen- und Grundrecht. Doch eine Partei die diese freiheitlichen Rechte geschickt und scheinheilig hintergeht um ihre rechtsradikalen Ziele durchzusetzen, ist eine Gefahr für unsere Demokratie und sollte verboten werden. Wenn ein Parteiverbot sich vor Gericht nicht durchsetzen lässt und die AfD dadurch noch mehr Anhänger bekommt, wie manche PolitikerInnen behaupten, dann muss man sich wirklich fragen: In welchem Staate leben wir eigentlich? So problematisch und gefährlich dieser Schritt nach Aussagen einiger Politiker auch ist, früher oder später wird er doch umgesetzt werden müssen. Bleibt nur zu hoffen, dass es dann nicht schon zu spät ist.

©hukwa

Montag, 18. März 2024

Das Schweigen des Olaf Scholz

Widersprüche sind zur Entwicklung demokratischer Politik notwendig. „Streit ist der Sauerstoff einer Demokratie“, meint Michael Friedmann. Eben deshalb ist die ehrliche Sprache der Zement politischer Demokratie und des öffentlichen Lebens. Allerdings gibt es eine politische Sprachtradition die sich am Wort berauscht und versucht den Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Eine solch unredliche Form von Mogelpackungen sind Gift für eine lebendige Demokratie. Deswegen kann manchmal Schweigen besser sein als oberflächliche Rede. Dieses „Schweigen“ das man Olaf Scholz gerne vorwirft ist oftmals nichts anderes als Selbstbeherrschung. Denn: Wer sich selbst beherrschen kann, ist am ehesten befähigt (und berechtigt), die anderen nicht zu beherrschen, aber doch zu leiten, zu lehren und zu regieren.

 ©hukwa

Sonntag, 15. Oktober 2023

Leserbrief Nahostkonflikt

 

Der Angriff der Hamas auf Israel ist ein Pogrom, mit dem Ziel so viel Zivilisten wie möglich zu töten und zu entführen. Ziel der Hamas ist es einen Flächenbrand zu erzeugen in der Hoffnung, dass eine neue Intifada im Westjordanland ausbricht. Dadurch würde ein Fünf-Fronten-Krieg durch Hamas,Hisbollah, Syrien, Westjordanland und Iran entstehen. Der Krieg gegen Israel ist auch ein Mittel um die Weltordnung zu destabilisieren, wie wir es auch durch den Ukraine Krieg kennen.

Leider ist der Konflikt auf beiden Seiten auch ein Krieg gegen die Zivilbevölkerung.

Israel muss sich verteidigen. Hoffnung auf einen baldigen Frieden gibt es kaum. Schon deswegen nicht weil die Hamas unter Frieden den Zustand eines Sieges über Israel und die Vernichtung des israelischen Staates versteht. Was nichts anderes als ein fanatischer, selbstzerstörerischer Terror gegen Israel ist.

Wut und Angst der jüdischen Bevölkerung sind verständlich. Absolut falsch ist jedoch die Rache von der Netanjahu spricht. In einem Krieg ist Rache niemals gerechtfertigt, so wenig wie man von einem „gerechten Krieg“ sprechen kann. Die israelische Armee muss darauf achten, dass jede mögliche Anstrengung unternommen wird um die Zahl ziviler Opfer so gering wie möglich zu halten.

Wichtig ist jetzt, dass die europäischen Länder und die Zivilgesellschaft alles unternehmen, damit es nicht zum Flächenbrand kommt. 

hukwa 

Montag, 31. August 2020

Volksgeist - Weltgeist - Soziogenese

 Nach Hegel hat die Philosophie die Aufgabe das sie "ihre Zeit in Gedanken erfassen soll". Die Philosophie soll also nicht die Wirklichkeit machen sondern die gegebene und gegenwärtige Wirklichkeit erkennen. Der demokratische Prozess in unserem Land ist ein in unserer Geschichte Gewachsenes, ein Prozess der niemals ganz abgeschlossen sein kann, weil Demokratie ständiges Wachstum ist im Sinne des Weltgeistes: Nach der "Philosophie der Weltgeschichte" ist die Weltgeschichte zu begreifen als die Entwicklung und Selbstverwirklichung des Weltgeistes der absoluten Vernunft und somit als der Fortschritt im "Bewusstsein der Freiheit". Was allerdings am vergangenen Samstag in Berlin seine Wirkung entladen hat, hat nichts mit dem Weltgeist zu tun, hier waren Kräfte des völkischen Volksgeistes am Werk. Was man bei dieser Demonstration beobachten konnte war nichts anderes als die Soziogenese einer Mutation die gerade dabei ist sich seelisch und geistig  zurückzubilden. 

hukwa

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Ohnmacht

Die ökologische und soziale Krise der Moderne ist die Instrumentalisierung der Menschen durch die Politik und die Medien.
hukwa 

Sie schlafen ohne es zu wissen
weil sie durch einen willenlosen Traum flüchten
angekommen an einer stählernen Wand
empfängt sie ein schwarzes Graffiti:
Callar, callar. No callo porque quiero
Schweigen, schweigen. Ich schweige nicht mit Willen. 
hukwa


Samstag, 30. September 2017

Leserbrief: „Von wegen Nazi-Keule“

Michael Garthe spricht in seinem Artikel ein Übel aus, das unser Land seit 70 Jahren begleitet. Mit fast liturgischer Wiederholung teilen es die Ewig-Gestrigen immer wieder mit: „Nicht alles war schlecht im Dritten Reich“, „Hitler hatte auch seine guten Seiten“ etc.
Mit solchen unkritischen Aussagen die bis hin zur Verherrlichung des Hitler-Regimes reichen versuchen rechtslastige Menschen, allen voran die Als – Ob – Demokraten der AfD den Naziterorr
hoffähig zu machen und es gibt leider Bürger in unserem Land die auf solche braune Tricks hereinfallen.

Nein, so nicht! Nichts war gut, alles war schlecht und böse, das ist die Wahrheit über den Nationalsozialismus!

Diese unselige Glocke von Herxheim sollte endlich eingeschmolzen werden.Hier handelt es sich schließlich nicht um ein Kulturgut sondern um ein Relikt aus der braunen Terrorzeit. Es ist schon eine Schande, dass die breite Öffentlichkeit erst im Jahre 2017 von der „Hitler – Glocke“ erfuhr.
Wahrscheinlich hängen von diesen Dingern noch einige in deutschen Kirchen. Also, weg mit dem Nazikrempel!

Hans Wagner


Obiger Leserbrief von mir erschien heute in der Tageszeitung die „Rheinpfalz“. Da fällt mir nun noch ein Gedanke des alten Lichtenbergs ein, dieser schrieb vor etwa 250 Jahren:

„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber soviel muss ich sagen- es muss anders werden, wenn es gut werden soll“.
Und vor noch längerer Zeit schrieb Perikles:

„Wir vereinigen in uns die Sorge um unser Haus, um unsere Stadt und um unseren Staat“.

hukwa


Donnerstag, 7. September 2017

Gedanken vor den Wahlen

Bis jetzt haben die Politiker
sich damit begnügt,
die Welt zu verändern,
jetzt kommt es darauf an,
sie zu erhalten.
hukwa

Donnerstag, 24. August 2017

Tagesspruch-Verantwortung

Denn die Politiker, ob sie es zugeben oder nicht, sind geheime Gegner des Aufklärungsprozesses, des Mündigwerdens der Bevölkerung im Ganzen.
Karl Jaspers

Mittwoch, 9. November 2016

Trump - Am Ende wird es offenbar...

Als ich heute Morgen erfahren habe dass Trump der neue Präsident der Vereinigten Staaten wird, konnte ich mich eines unguten Gefühls nicht erwehren. Dies war eine sehr Schicksalshafte Wahl für Amerika. Ich bin der Meinung denn Amerikanern fehlt die Muse zum Nachdenken sonst wäre es nicht zu solche einem fatalen Wahlsieg gekommen. Als ich die Nachricht von Trumps Sieg gelesen hatte, fiel mir ein Satz von Arthur Schopenhauer ein, denn dieser einmal als Grabspruch auf dem Danziger Friedhof entdeckt hatte: "Am Ende wird es offenbar, was Wachslicht und was Talglicht war".
hukwa

Freitag, 30. Januar 2015

Kindheit und Natur oder eine Kindheit ohne Terminkalender

Wenn ich am frühen Morgen aus dem Fenster schaue, sehe ich Kinder, die in die Schule und den Kindergarten laufen. Viele dieser Kinder werden schon morgens gegen 7.00 Uhr in der Schule oder im Kindergarten abgegeben. Die meisten erst gegen 16.30 am späten Nachmittag abgeholt. Es sind die Kinder einer turbokapitalistischen Leistungsgesellschaft. Eltern die für ihre Kinder keine Zeit mehr haben. Diese Kinder leben meiner Meinung nach eine Kindheit aus zweiter Hand. Was ist da noch viel vorhanden von Kindheit? Gewiss, Zeiten und Begriffe ändern sich, doch die Seele des Kindes, leidet unter solch einem Stress. Nur damit es einem materiell besser geht, muss man nicht die Seele seines Kindes verkaufen. Wer solches seinem Kind antut ist ein Seelenverkäufer!
Alexander Mitscherlich schrieb einmal: „Warum werden unsere städtischen Kinder nicht wie Kinder von Menschen behandelt, sondern wie Puppen oder Miniaturerwachsene, von infantilisierten Erwachsenen umgeben, deren städtische Vorerfahrungen sie dermaßen beschädigt haben, dass sie schon gar nicht mehr wissen, was der Mensch vom 6. bis zum 14. Lebensjahr für eine Umwelt braucht.“
Vor lauter Kindergarten, Schule und Kursen haben Kinder heute fast keine Freiräume mehr um sich seelisch zu entwickeln. Kindheit besteht heute vorwiegend aus Aufgaben und Pflichten. Und ist einmal ein Stückchen „Freiheit“ vorhanden, verbringen sie diese meist vor dem Fernseher oder in einer digitalen Traumwelt fern von jeglicher Authentizität.
Wie wichtig zum Beispiel Natur für Kinder ist, begreifen auch viele Eltern nicht mehr, weil diese selbst in einer geisttötenden Entfernung vom Naturbegriff leben.
Jeder Erwachsene, der in seiner Kindheit ein naturverbundenes Leben führen konnte, wird sich mit Wehmut daran zurückerinnern. In dem Wissen, dass Natur ihn geprägt hat und sein Naturbegriff ist bestimmt positiv.
Wegen des Wettbewerbs in unserer Ellenbogengesellschaft werden Kinder in die Ganztagsreservate von Schule und Kita gesteckt. Und all dies unter dem Deckmantel einer fürsorglichen und einzig richtigen Pädagogik. Setzen wir dieser nicht gerade kinderfreundlichen Pädagogik einige Zeilen aus dem Buch von Janusz Korczak entgegen, „Wie man ein Kind lieben soll“:

„Das Kind, das du geboren hast, wiegt zehn Pfund. Davon sind acht Pfund Wasser und je eine Handvoll Kohlenstoff, Kalk, Stickstoff, Schwefel, Phosphor, Kalium und Eisen. Du hast acht Pfund Wasser und zwei Pfund Asche zur Welt gebracht. Und jeder Tropfen dieses deines Kindes war einmal Dunst einer Wolke, Ein Schneekristall, Nebel, Tau,ein Bach und das Abwasser eines städtischen Kanals.Jedes Atom Kohlenstoff oder Stickstoff war einmal Bestandteil von Millionen verschiedener Verbindungen. Du hast nur das alles zusammengefügt, was schon vorhanden war. Die Erde schwebend im unendlichen Raum. Ihr naher Gefährte, die Sonne, fünfzig Millionen Meilen entfernt. Der Durchmesser unserer kleinen Erde, das sind nur dreitausend Meilen feurig glühender Masse mit einer dünnen, in einer Mächtigkeit von zehn Meilen erstarrten Schale. Auf dieser dünnen, mit Feuer erfüllten Schale, inmitten von Ozeanen, eine Handvoll festes Land. Auf dem Land, zwischen Bäumen und Sträuchern, Insekten, Vögeln, Tieren wimmelt es von Menschen. Und unter den Millionen von Menschen hast du noch ein – ja was denn? - Hälmchen, ein Stäubchen zur Welt gebracht, ein Nichts. Aber dieses „Nichts“ ist ein leibhaftiger Bruder der Woge im Meer, des Sturmwindes, des Grases, der Eiche, der Palme – des Gelbschnabels im Vogelnest, des Löwenjungen, des Füllen und des kleinen Hundes. In ihm ist etwas, das empfindet, untersucht – duldet, begehrt, sich freut, liebt, vertraut, hasst, - glaubt, zweifelt, an sich zieht und abstößt. Dieses Stäubchen umfasst mit seinen Gedanken alles: Sterne und Ozeane, Berge und Abgründe. Und was ist dieser Inhalt der Seele anders als das All, nur ohne Dimensionen.“

hukwa

Dienstag, 27. Januar 2015

Pegida oder die ewig antrainierte Fremdenfeindlichkeit

Das Fremde            Die Fremden


In letzter Zeit werde ich oft in Gespräche einbezogen in denen meine Mitbürger über die vielen Fremden die in unser Land kommen diskutieren. Diese Diskussionen werden unterschiedlich geführt - zum Teil kritisch, zum Teil unkritisch, zum größten Teil sehr pauschal.
Ich selbst bin kein analytischer Kopf und noch weniger ein Systematiker, auch liegt es mir nicht Gedankenketten zu stricken, ich unternehme lieber Gedankensprünge. Wenn ich nun einen solchen unternehme, vielleicht ins Jahr 2050 ist mir klar das sich die Welt verändern wird, sie steht schließlich in einer ständigen Veränderung.
Das Land, der Ort in dem ich lebe werden sich verändern, ein Ziel der Geschichte ist schließlich die Veränderung.
Wir werden immer mehr auf die EINE WELT zustreben, Grenzen werden fallen, die Menschen werden enger zusammen leben.
Die meisten der Fremden die zu uns kommen flüchten vor Elend und Krieg. Wenn wir nun die Geschichte als Zeuge aufrufen erfahren wir das einst hunderttausende von Pfälzern immer wieder in die Fremde aufgebrochen sind weil sie vor Krieg und Elend flüchten mussten. Dieses elend und diese Kriege haben letztendlich dazu geführt das wir Heute eine funktionierende Demokratie besitzen.
Jene die in unserer Zeit vor Kriegen und Elend flüchten müssen, können wir nicht Aussperren, wenn sie an unsere Türen anklopfen. Nicht nur weil wir durch unsere Geschichte verpflichtet sind, sondern vor allem weil wir durch unser Mensch Sein verpflichtet sind.
Humane Menschen sind wir erst wenn wir uns mit der ganzen Menschheit verschwistert und verbrüdert haben.
Als Menschen können wir die Gegenwart, die Realität in der wir leben und den oft verdunkelten Weg in die Zukunft denn wir gehen müssen nur durch ein kritisches Verständnis unserer geschichtlichen Vergangenheit erkennen und begreifen. Wir müssen unsere Geschichtlichkeit, die wir ja alle haben auch immer vor Augen haben, denn nur so erlangen wir eine Identität. Diese brauchen wir um uns selbst die Frage zu beantworten, welche neue Werte und Ziele an die Stelle der alten und unhaltbaren treten können. Was bedeutet dass wir uns umorientieren müssen. Wir müssen lernen das Fremde und die Fremden aus einem Blickwinkel zu sehen dem nicht mehr die Aura des Misstrauens übergestülpt ist.
Es ist leider so: es gibt in unserem Land eine Art Dauermobilmachung und antrainierte Vorurteilsbereitschaft gegen jene Fremden die bei uns um Asyl bitten.
Obwohl wir Deutsche ein Reiselustiges Völkchen sind bringen wir nach dem Urlaub als Souvenir unserer so ausgedehnten touristischen Expeditionen kein Solidaritätsgefühl für die Elenden und Gehetzten dieser Welt mit.
Man reist global doch in der Heimat denkt man völkisch.
Wir haben unsere Demokratie im Laufe einer dunklen Geschichte – über die Joyce einmal aussagte sie sein ein einziger Alptraum – schwer erkämpfen müssen. Ein Gebot der Demokratie ist dass man die demokratischen Errungenschaften weiterreicht, das man sie teilt und anderen zugänglich macht. Um diese Freiheit und Demokratie als Individuum leben zu können, müssen wir lernen uns zu Bescheiden, damit auch jene an ihr Teilhaben können die Demokratie bisher noch nicht leben konnten.
Denn Demokratie ist nicht nur die Freiheit einiger Einzelner sondern sie muss zur Freiheit ALLER werden.
hukwa


Montag, 13. Oktober 2014

Das Geschäft mit dem Wachstum

Jeder Einzelne in dieser Gesellschaft ist eingeplant in die Politik und das Geschäft mit dem Wachstum. Auch wenn bald nichts mehr wächst außer dem wirtschaftlichen Wachstum, schreit die Politik noch: Wir brauchen mehr Wachstum. Diese Welt versinkt in einigen Gebieten in Krieg und Chaos. Es ist an der Zeit sich auf ein "Wachstum des Friedens und der Harmonie" einzustellen.
hukwa

Montag, 11. November 2013

Grüner Verrat am Pfälzerwald

Mit ihrer hinterwäldlerischen Forstpolitik schaffen sich die rheinland pfälzischen Grünen nicht gerade Freunde im Land. Dass die Grünen die Arche Noah lang schon verlassen haben ist auch kein Geheimnis mehr. In dieser Sache geht es einfach um die alte Frage des Naturschutzes: „nützen oder schützen“?
Frau Höfken will den Bürgern anscheinend Angst vor „Zuwaldung“ einsoufflieren. Dass hier knallharte Wirtschaftsinteressen verfolgt werden, dürfte eindeutig sein.
Wenn die grüne Ministerin sagt: „wir vermindern keinen Wald, sondern reduzieren die Zunahme“, muss sie sich fragen lassen, ob sie vielleicht nicht ihr Parteibuch wechseln sollte.
Zweifelsohne: die erneuerbaren Energien (hier Windkraft) bringen Umweltschützer als auch Politiker zwangsläufig in die Bredouille. Auf der einen Seite hat man endlich eine Chance, aus der unbeherrschbaren Atomtechnologie auszusteigen, auf der andern Seite möchte man nicht Kahlschläge für den Bau von Windkraftanlagen hinnehmen. Den Grünen geht es hier einfach nur um eine Nützlichkeitsideologie und auf keinen Fall um das Ökosystem Wald, geschweige denn um Nachhaltigkeit und Biodiversität. Auch muss man davon ausgehen, dass der nächste Sturm irgendwann kommt, dann haben wir wieder genug Kahlschläge. Wald ist für die Bürger von Rheinland Pfalz nicht nur Biotop sondern auch „Psychotop“, dient er doch der Erholung der Menschen. Vor allem ist das Vorhaben von Frau Höfken ein Anschlag auf die biologische Vielfalt des Waldes. Und Angesichts eines drohenden Klimawandels gegenüber den Bürgern unverantwortbar.
Wald muss daher unabdingbar erhalten werden und vor allem nachhaltig bewirtschaftet werden.
Schon Kinder wissen, dass Bäume die wichtigste Voraussetzung für das Ökosystem Erde sind.
Apropos Kinder, Frau Ministerin: „Ist ihnen eigentlich klar das wir eine Verantwortung für die uns nachfolgenden Generationen haben?“
Wälder sind eben doch mehr als nur eine Ansammlung von Bäumen. Ohne die ausgleichenden, puffernden und regenerierenden Leistungen des Waldes gäbe es auf Dauer kein höheres Leben der jetzigen Form auf der Erde. Sie Frau Ministerin sind auf dem Weg an diesen lebenswichtigen Grundlagen zu sägen!
Im Zeitalter des ökologischen Denkens sollte man wissen, dass die Bedeutung des Waldes über die eines Wirtschaftsfaktors weit hinausgeht. Wenn Bäume im Licht photosynthetisch aktiv sind, geben sie etwa genau so viel Sauerstoff an die Atmosphäre ab, wie sie Kohlenstoff aus dem Luftraum zur Bindung in organischen Molekülen aufnehmen. Schon eine einzige ausgewachsene Buche von etwa 25 m Höhe setzt am Tag ungefähr 7000 l Sauerstoff frei, das genügt um den Tagesbedarf an Sauerstoff von 50 Menschen sicherzustellen.
Man sollte manchmal auch am Alten und Bewährten festhalten, Frau Ministerin.
Und übrigens:irgend eine Partei hat einmal auf ihr Wahlplakat geschrieben: „wir haben diese Erde nur von unseren Kindern geliehen“, dreimal dürfen sie raten welche! 
hukwa