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Samstag, 6. Juni 2026

Dämonen

Zwischen meinem Dämon 
und meinem Stern 
reise ich durch das Reich der Transzendenz. 
hukwa 
Wir alle sind Gebilde, die dem großen Willen 
des Schöpfers mißlungen sind. Wir tragen einen Feind in uns. 
Achten wir darauf das er uns nicht beherrscht. 
hukwa  

Samstag, 18. April 2026

Geistreise

 Es ist nicht das Wissen 
das uns Flügel verleiht 
es ist der Geist 
der uns reisen lässt. 
hukwa

Sonntag, 25. Januar 2026

Wahre Heimat

 Wir sollten unser Leben 
als Reise sehen 
um zu jenem Ort zu gelangen 
der unsere wahre Heimat ist. 
hukwa

Mittwoch, 14. Januar 2026

Geistspirale oder Tretmühle

 Da wir ein Prozesss unserer Umwelt 
als auch unserer eigenen Denkerfahrung sind 
haben wir die Möglichkeit der Wahl: 
zwischen einem Leben in der Tretmühle 
oder eines spiralfürmigen Aufstiegs unseres Geistes. 
hukwa

Sonntag, 11. Januar 2026

Andere Wirklichkeiten

 Wenn unser Geist nur ein wenig erleuchtet ist 
kommen wir nicht darum herum zu glauben 
das die Wirklichkeit anders ist 
als wir sie wahrnehmen. 
hukwa

Samstag, 10. Januar 2026

Lebenswirbel

 In gewisser Hinsicht 
ist unser Leben 
eine Ansammlung von Unbeständigkeiten. 
hukwa 
denn: 
das Leben ist ein unaufhörlicher prozess von Wirbeln. 
hukwa

Donnerstag, 18. Dezember 2025

Sein oder Nichtsein

Sein ist mehr 
als 
reines Dasein.  
Die meisten Menschen sprechen vom Sein als reine Existenz. Sie erfassen das Aufzunehmende durch das Wissen-Intelligenz. Doch sie sind nicht bereit diese Auffassung auch auf das Sein anzuwenden. Für sie ist Sein einfach gleichbedeuten mit Existenz in rationaler Sicht, die sie der Nicht-Existenz entgegensetzen. Sie begreifen nicht, das sich das Sein auf verschiedenen ebenen ausbreiten und in sich mehrere Stufen umfassen kann-das Sein mehr ist als dass was sich hinter dem Da-Sein versteckt. 
hukwa

Mittwoch, 26. November 2025

Geistreise

 Es ist der selbe Geist 
der nun in die Jahre gekommen ist 
und sich aufmacht 
in die Vergangenheit zu reise. 
hukwa

Samstag, 4. Oktober 2025

Nächtlicher Schrei

 Es liegt ene geheime Stimmung 
im nächtlichen Ruf 
des Dachses. 
hukwa 
In der Nacht war es sehr stürmisch, Regen prasselte gegen das Fenster, gegen drei uhr hörte ich dann den Schrei des Dachses. 
hukwa

Mittwoch, 6. August 2025

Metaphysische Quelle

 Der Traum 
Quelle karmischer 
Erinnerungen. 
hukwa 
Eine metaphysische Realität ist dann in uns vorhanden wenn wir Bewusstses und Unbewusstes als Ganzheit erkennen und somit Transzendenz erreichen. 
hukwa

Mittwoch, 21. Mai 2025

Welt zwischen den Welten

 Die Phänomenologie versucht die "versteckte Seinsschicht" zu erkennen. In die "welt zwischen den Welten" vorzudringen. Wenn wir uns in meditativer Schulung von Wahrnehmung zu Wahrnehmung bewegen und zu erfassen versuchen was Wahrnehmung an sich ist, so haben wir das Wesen der Wahrnehmung erfasst. 
hukwa

Donnerstag, 15. Mai 2025

Mythos und Logos

Das Bekannte ist darum 
weil es bekannt ist 
nicht erkannt. 
Hegel 
Das tiefe Denken beginnt dort wo sich Mythos und Logos treffen. 
hukwa 
Der Mythos beginnt dort wo das rationale Denken endet. 
hukwa 
Die Poesie ist die Brücke zwischen Mythos und Logos. 
hukwa

Dienstag, 29. April 2025

Wiederfinden

 Was wir wiederfinden müssen ist unsere Unschuld. Eine Unschuld die das Staunen wie Kinder es noch beherrschen mit einer Art von Altersweisheit verbindet. 
hukwa

Freitag, 25. April 2025

Synchronizität

 Selbsterkenntnis ist ein spontaner Vorgang der Synchronizität zwischen bewussten und Unbewussten, zwischen Intellekt und Geist. 
hukwa

Dienstag, 19. November 2024

Die Ahnengeister der George Sand

 "Die Toten" hatte George Sand einst an ihren Freund und Verleger Pierre Hetzel geschrieben, "das sind wir, so viel ist gewiß. Es gibt ein geheimnisvolles Band, das bewirkt, dass unser Leben sich aus dem ihren nährt". In der "Geschichte meines Lebens" ging George Sand ausführlich auf  das Leben ihrer Ahnen ein. Erst im achten Kapitel des zweiten Teils, stellt sie ihre eigene Geburt dar. 
Ich bin der Meinung das man genau so Biographien schreiben sollte. Denn die Ahnen und Vorfahren von jedem Menschen leben in ihm weiter. Denn "wenn ich schreibe spüre ich förmlich, wie mir meine Ahnen über die Schulter schauen", schrieb Nathaniel Hawthorne. 
hukwa

Donnerstag, 18. Juli 2024

Es denkt in mir oder „schläft ein Lied in allen Dingen“

 

Es ist die Zeit kurz vor dem Einschlafen. Schon vor dem ersten Augenblick des Schlafs, von dem Moment an, indem die Gedanken sich derationalisieren, die Tageseindrücke verschwinden und die Gedankenkontrolle des Intellekts sich verflüchtigt beginnt ES in mir zu denken. Was wohl nichts anderes ist als dass nun das sogenannte Unbewusste in mir denkt.

Es ist wohl so wie Gregory Bateson und einige andere behauptet haben, dass der Intellekt nur ein Subsystem des größeren Systems ist, das wir Geist nennen. Bateson meinte: „Der individuelle Geist ist allgegenwärtig, aber nicht nur im Körper. Er wohnt auch den Kommunikationswegen und Botschaften außerhalb des Körpers inne, denn es gibt einen umfassenderen GEIST, von dem der individuelle Geist nur ein Teilsystem ist. Dieser umfassendere GEIST, von dem der individuelle Geist nur ein Teilsystem ist ist vergleichbar mit Gott und ist vielleicht das, dass manche Menschen als Gott bezeichnen, aber er ist dennoch dem umfassend verwobenen sozialen System und der planetaren Ökologie immanent“.

Foto©hukwa
 

Hier ist natürlich kein Gott im normalen Sinne des begriffs gemeint, eher ein Gott im Sinne Spinozas: Gott ist gleich Natur! Als Ursache des Seins der Welt betrachtet Spinoza ein Wesen, das in sich ruht und doch sein Sein entäußert (unbeweglicher Beweger), nicht weil es dieser es will, sondern- weil es nicht anders kann. Vielleicht ist es jenes „schläft ein Lied in allen Dingen“, der Romantiker?

Auch in der „Ethik“ des Spinozas zeigt sich das Urbild eines umfassenden Systems, das als Natur bezeichnet wird.

„Es gibt keine bestimmte Grenze, jenseits dessen Geist zu Materie wird“, so der Philosoph peter koestenbaum, der „Raum der Begegnung ist eher wie ein langsam dichter werdender Nebel“. Er meinte damit einfach dass es kein für sich existierendes Objekt gibt, jedes Objekt ist mit anderen objekten durch einen uns unbekannten Bewusstseinsstrom verbunden. Alles steht mit Allem in Verbindung. „Pantha rei“, sagte Heraklit: alles fließt! Wir wissen nicht wie die Verbindung zwischen Bewussten und Unbewussten vor sich geht. Wir wissen nur das diese verbindung in uns vorhanden ist. Eine verbindung die zum Großteil auf nichtempirische weise funktioniert. Dieses „Wissen um das Nichtwissen“ wussten schon die tiefsten Denker des Abendlandes- die Vorsokratiker! Sie wussten wohl das es ein intuitives ahnen gibt, etwas das Platon in späterer zeit als Anamnesis bezeichnete.

©hukwa


Dienstag, 25. Juli 2023

Dienstag, 1. November 2022

Versuch

Das Gedicht 
ist auch immer ein Versuch 
Unterdrücktes und Verdrängtes 
in die Realität zu holen 
und dem Tagesbewusstsein anzugliedern  
es ist die Begegnung von 
Imagination und Wirklichkeit. 
hukwa 

Montag, 4. Juli 2022

Wesenskern

 "Ich schreibe nicht Romane, um sie zu verkaufen, sondern um eine Einheit in meinem Leben herzustellen".  Michael Butor  
Die Dinge sind niemals was sie "nur sind", sondern auch ganzheitlich gesehen, immmer ein nichtmaterielles Prinzip, das als der metaphysische Wesenskern ihrer Realität anzusehen ist. 
hukwa