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Donnerstag, 15. Mai 2025
Mythos und Logos
Samstag, 8. Dezember 2018
Innere Geschichte
H.W.
Es ist der Abglanz eines fernen Ursprungs
der meinen GEIST webt
das Medium der ZEIT
führt mich
zu jenem ewigen vergangenem
mir ist es ein ewig GEGENWÄRTIGES
dieses Erinnern
an lang vergangene Zeiten
ein mythisches Erleben
ein Seelen Erbeben
von vorbewussten Schichten
lebe ich in
INNERER GESCHICHTE.
hukwa
Freitag, 10. November 2017
Donnerstag, 27. Oktober 2016
Das Gedicht als Ausbruchsversuch
Gedichte sind auch Ausbruchsversuche um sich selbst zu finden.
hukwa
Mittwoch, 27. April 2016
Dasein ohne Mythos
hukwa
Montag, 7. März 2016
Kronos
legt sie sich über die dunkle Erde
Augen
glühend wie Lava
ihr Stöhnen lässt den Planeten erzittern
versteckt in jungfräulicher Nacht
zittert sie jenem Tag entgegen
da Kronos
ihr unseliger Sohn erwacht
wird sie Zeugin seiner unersättlichen Gier.
hukwa
Donnerstag, 20. November 2014
Mein Weg zum Künstler
Donnerstag, 13. November 2014
Dienstag, 11. November 2014
Aktive Imagination und Mythos
hukwa
Sonntag, 21. September 2014
Immerwiederkehrende - Traumboten einer anderen Welt
hukwa
Montag, 25. November 2013
An der Quelle hermetischer Dichtung - über Knechtsbeziehungen in der Lyrik
hukwa
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Die Raunächte, das wilde Denken und der mythische Bastler
hukwa
Sonntag, 9. Dezember 2012
Mithra und Weihnachten
hukwa
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Samhain Nacht
hukwa
Dienstag, 1. Mai 2012
Über den Umgang mit Symbolen
Das Streben des Menschen ist von jeher auf die Entdeckung unbekannter aber geahnter, materieller oder geistiger Werte gerichtet. Seine Lebensbedingungen sollen damit erleichtert und verbessert werden. Trotz aller Bemühungen und Erfolge war es ihm nie vergönnt, denn Ursprung aller Seinswerte zu erkennen. Allerdings wurde er durch Vorgänge in der Natur und in der menschlichen Seele darüber belehrt, dass unbegreifliche Kräfte um ihn herum und in ihm wirken, deren Grösse und Vielfalt der bekannten und bewussten Seele weit überlegen sind. Diese unbekannten, jedoch wirklich erfahrenen und gelebten Kräfte sind es, die die Menschen aller zeiten dazu bewogen haben, Symbole hierfür einzusetzen.
Wir müssen die Samenkörner der Vergangenheit die in uns schlummern zum wachsen bringen, dann erst können wir die Symbole - das Symbolon - erst verstehen.
hukwa
Montag, 12. Dezember 2011
Über das Buch Aion
hukwa
Montag, 17. Oktober 2011
Elwetritsche
Elwetritsche gehören zum festen Bestandteil volkskundlicher Überlieferungen der Pfalz. Wenn wir uns auf literarische Quellensuche begeben um über Elwetritsche etwas in Erfahrung zu bringen finden wir in der Regel nur typische Weinwitzige Erläuterungen zu dem Phänomen Elwetritsche. Irgendwo aber muss ja die Idee über Elwetritsche entstanden sein. Die Gattung der Elwetritsche sollen zweifelsohne Naturgeister darstellen und der Glaube an Naturgeister geht bis in die Steinzeit zurück. In einigen literarischen Abhandlungen bringt man die Elwetritsche mit der germanischen Mythologie in Verbindung. Da aber die Elwetritsche eine rein pfälzische Sagengestalt ist und ihre Verbreitung aufs engste mit der historischen Kurpfalz verbunden ist die ja in der Vorzeit keltisch und nicht germanisch besiedelt war ist anzunehmen das diese Naturgeister unter anderem aus keltischen Wurzeln gewachsen sind. Wir Wissen dass die Hauptinhalte des europäischen Märchens und der europäischen Sagengestalten der Mythologie der Kelten entnommen sind. Die Kelten benutzten keine Schrift gaben alles mündlich weiter was wir über sie Wissen kommt aus „zweiter Hand“, wie die Märchen auch. Märchen werden erst seit dem 18. Jahrhundert aufgezeichnet, davor gab man sie mündlich weiter Jahrhunderte lang. Die Brüder grimm betrachteten zwar das Märchen als ein Zersetzungsprozess der altgermanischen Glaubens. Was zum Teil auch stimmt, aber wir finden gerade in den Hausmärchen der Brüder Grimm auch eindeutig keltische Wurzeln. Schon 1859 wies der Sanskritist Theodor Benfey daraufhin, dass ein großer Teil des Märchen und Sagengutes Europas über arabische, hebräische und lateinische Übersetzungen aus Indien zu uns gekommen waren. Bis heute haben sich die Anzeichen für eine späte, polygenetische Entwicklung des Volksmärchens und der Sagengestalten im christlichen Europa gehäuft und konkretisiert.
Was etwas wunderlich stimmen muss ist dass die Elwetritsche im Pfälzer Märchen so gut wie nicht auftaucht obwohl sie doch der Mentalität des Pfälzers so vertraut ist.
Wenn wir in der „deutschen Mythologie“ von Paul Hermann nach Elwetritschen suchen oder nach Wesen die ihnen ähnlich sind werden wir nicht fündig. Wir können vorerst davon ausgehen dass die Elwetritsche eine reine Erscheinung der pfälzischen Region ist. Da wir diese Sagengestalt auch literarisch so gut wie nicht orten können, müssen wir annehmen dass sie dem pfälzischen Volksmund entsprungen sind.
hukwa
Montag, 21. Februar 2011
Das Lied des Taliesin
Versuch der Deutung eines alten keltischen Schlüsseltextes
Urbarde bin ich dem Elfin,
Ursprungsland ist mir das Reich der Sommersterne
Ich heiße Merlin, und einst wird Taliesin
Mich jeder König nennen.
Mit dem Herrn war ich im höchsten Kreis
über Luzifers Fall zur Hölle.
Ich habe vor Alexander das Banner getragen,
ich kenne die Sternennamen von Nord nach Süd.
Ich war auf der Milchstrasse am Thron des Teilers,
ich war in Kanaan, als Absalom erschlagen ward,
ich betreute Gottes Geist in der Talniederung zu Hebron,
ich war am Hofe Dons vor Gudions Geburt,
ich war Lehrer dem Eli und dem Hennoch.
Ich erhielt die Schwingen des Genius vom glänzenden Bischofstabe,
ich war beredt, ehe ich redebegabt war.
Ich war am Ort der Kreuzigung des gnadenreichen Gottsohnes.
Drei Menschenalter war ich im Gefängnis Arianrods.
Ich war Bauleiter am Werk des Nimrodturms.
Ich bin ein Wunder von unbekanntem Ursprung!
Ich war in Asien mit Noah in der Arche
Und schaute die Vernichtung von Sodom und Gomorrha.
Ich war in Indien, als Rom erbaut ward,
hergelangt bin ich mit den letzten von Troja.
Ich war mit dem Herrn im Eselstall
Und stärkte Moses mit Jordanwasser.
Ich war mit Maria Magdalena vor der Himmelsfeste.
Ich erlangte Musenweihe aus Caridwens Kessel,
war ein Barde der Harfe zu Lleon von Lochlin.
Ich war auf dem weißen Berge am Hofe von Cynelyn
Tag- und Jahrelang in Stöcken und Ketten.
Ich habe Hunger gelitten für den Sohn der Jungfrau
Und wurde erzogen im Land der Gottheit.
Allem Geistigen wurde ich Lehrer,
imstand das ganze All zu lehren.
Also werde ich bis zum Tage des Urteilsspruches
Auf dem Antlitz der Erde sein,
unbekannt sei mein Leib Fisch oder Fleisch.
Dann war ich neun Monde lang
Im Schoß der hexe Caridwen,
ursprünglich klein Guidon bin ich endlich Taliesin.
Das Lied des Taliesin ist ein Schlüsseltext druidischer Metaphysik, der vorkeltische, keltische und nachkeltische Motive enthält. Taliesin ist ein Barde des 6.Jahrhunderts, taucht aber in seiner schriftlichen Form erst im 16.Jahrhundert auf. Taliesin ist der Hauptheld verschiedener keltischer Märchen, Legenden und Gedichte. Im berühmten „Red Book of Hergest“, findet man 58 Gedichte, die mit Taliesin in Verbindung stehen und die dort die Bezeichnung „The Book of Taliesin tragen.
Man kann davon ausgehen das es sich bei Taliesin um die Gestalt des Merlin handelt. Die keltischen Überlieferungen zeigen uns eine Reihe von Gestaltwechseln in denen die Dichter und Erzähler sich in andere Personen verwandeln oder sich an Reinkarnationen erinnern.
In der keltischen Tradition hieß dieser Prozess abred (ab = von, rhed= Weg) und bedeutet das alle empfindenden Wesen betreffende Prinzip der Entwicklung und des Vorwärtsschreitens.
Der englische Keltenforscher Edward Williams schreibt hierzu: „ Da es in jeder Art des Daseins ein besonderes Wissen gibt, welches den anderen Arten vorenthalten bleibt, ist es notwendig, dass wir jede Form des Daseins durchschreiten… ehe wir alle Arten des Verstehens erlangen, um schließlich alles Böse von uns zu weisen und uns dem Guten zu widmen“.
In diesem Sinne fügt sich der Prozess, der „Weg“, dem karmischen Gesetz der Entwicklung, zu dem die Reinkarnation gehört. Wir können es auch im aristotelischen Sinne Entelechie nennen. Dieser „Weg“ führt zwangsläufig durch die mineralische, pflanzliche und tierische sowie menschliche Stufen, auch wenn die anfänglichen Stadien schon vor Jahrtausenden worden durchschritten sein mögen, in Gefilden die unserem Sonnensystem vielleicht weit entfernt sind.
Das obige Lied wird auch das Rätsel des Hannes Taliesin genannt. Zweifelsfrei ist das Lied in der Form des Rätsels aufgebaut, doch bin ich mir sicher das dies zweitrangig ist. Das Lied oder auch Gedicht, drückt etwas sehr universelles aus, dies ist sein Inhalt, dies ist sein Sinngehalt. Es handelt sich um eine Selbstfindung- ein wiederfinden des verlorenen Selbst, ein Erwachen aus der Seinsvergessenheit.
Ranke Graves wurde durch dieses Lied so Inspiriert das er die „weiße Göttin“ schrieb, ich stimme Ranke Graves nicht immer überein, gestehe aber das er eines der tiefsten und schönsten Bücher über den Mythos schrieb das ich selbst sehr oft zur Hand nehme und das mich immer wieder fasziniert, weil es eine wunderbare Mischung aus Poesie und Wissenschaft darstellt.
Zweifelsohne stellt Hannes Taliesin eine Quest dar. Vor allem geht es dem Verfasser um das Unvergängliche, das Unsterbliche, das in ihm lebt und west. Von der Hexe Caridwen verfolgt und nach zahlreichen Abenteuern schließlich von ihr verschlungen, wird er wiedergeboren, was bedeutet sein individuelles Ich ist abgestorben und er ist als Selbst wiedergeboren worden. Taliesin will uns einfach darauf Aufmerksam machen das es etwas „Dauerndes“ im Menschen gibt, etwas das dem Menschen die Angst vor dem „Gefressen“ werden nehmen kann. Taliesin hält nicht fest an den Dingen sondern sein Halt ist das „Werden“, ähnlich dem
„werden“ des Heraklit. Oder mit Ovid gesprochen:
„Keinem bleibt seine äußere Gestalt, die Verwandlung aller Dinge, Natur, sie lässt aus dem
Einen das Andere werden.
Glaubt mir, nichts in der ganzen Welt geht wirklich zugrund,
es wandelt sich nur, erneut sein Gesicht.“
hukwa
Dienstag, 8. Juni 2010
Das Dianarelief am Pionierweg im Trippstadter Wald
Wer war eigentlich diese Diana, deren Bildnis sich in der Nähe des Pionierwegs befindet? Es ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um die Göttin Diana handelt.
Die Römer verehrten Diana als Göttin der Jagd, der wilden Natur und des Lichts. Sie wurde auch mit der griechischen Göttin Hekate identifiziert, doch ihr griechisches Gegenstück war eindeutig Artimis, eine jungfräuliche Schwester des Apollon und Tochter des Zeus und der Leto.
Es gab viele Kulte um die Göttin Diana, ihre Anrufung geschah mit magischen Zauberformeln an Kreuzwegen und in Höhlen um Liebe zu entzünden, Kranke zu heilen, Verhasste zu verderben. Diana führte auch den Brauch ein, Heilkräuter bei Nacht zu sammeln.
In seinem zwölfbändigen Monumentalwerk „Der goldene Zweig“ beschreibt der schottische Anthropologe James George Frazer ausführlich den Kult um die Göttin Diana. Frazer berichtet uns ausführlich von einer Königin des Waldes, die an einem See lebt der „in einer grünen Talmulde der Albaner Berge sanft eingebettet liegt“, nahe dem Dörfchen Nemi. Im Altertum war diese Landschaft bekannt als der Hain der Diana von Nemi. Hier stand ihr Tempel, hier wurde ihr Ritus zelebriert.
Aber die wohl bekannteste Geschichte um die Göttin Diana ist die Sage von Actaion, der sie in ihrem Heiligtum nackt erblickte und dafür mit seinem Leben zahlen musste.
Bei Actaion fügte es sich, dass er die Göttin um Mittag erblickte, jenem schicksalsvollen Augenblick, wenn die Sonne in ihrem jugendlichen, kraftvollen Aufstieg erlahmt, innehält und zu ihrem mächtigen Niedertauchen in den Tod übergeht. In der Antike nannte man diese Zeit auch die „Stunde des Pan“.
Nach einem von der Jagd ausgefüllten Morgen hatte der junge Athlet Actaion seine Gefährten zusammen mit seinen blutbefleckten Hunden rasten lassen und war umhergestreift. Er hatte sich von den vertrauten Jagdgründen mit ihren Waldungen und Feldern entfernt und war in die benachbarten Wälder eingedrungen. Dabei entdeckte er einen Talgrund dicht mit Föhren, Eichen und spitzen Zypressen bestanden und neugierig beschwingten Schrittes drang er darin ein. Es war aber im Wald eine Grotte verborgen, durchrieselt von einer kleinen sprudelnden Quelle, deren lauteres Wasser sich durch einen Bach in einen von Kräutern umstandenen Tümpel ergoss. Zu diesem schattigen Plätzchen pflegte Diana sich zurückzuziehen. Und es traf sich, dass sie gerade badete, ganz nackt, als Actaion hinzu kam:
„Untergetreten schon übergibt sie einer der Nymphen-
der, die die Waffen ihr trägt – den Köcher, den Speer, den entspannten
Bogen, es fängt mit dem Arm eine andre das fallende Kleid auf.
Zweie lösen die Riemen am Fuß. Denn das Kind des Ismenus,
Crocale, schlägt ihr, gewandter als jene,
zum Knoten das frei den Hals umspielende Haar....
Während Titanien hier die gewohnten Güsse umspülen,
siehe, gerät der Enkel des Cadums, der ziellosen Schrittes
nutzend der Jagd Unterbrechung, des fernen Waldes Bezirk durchschweifte,
dort in den Hain. Es führte ihn so sein Verhängnis.
Da, sobald er die quelldurchrieselte Grotte betreten,
schlagen die Nymphen beim Anblick des Mannes, nackt wie sie waren,
jäh ihre Brüste, erfüllen mit lauten klagenden Rufen
plötzlich den ganzen Hain. Mit den eigenen Leibern sie deckend
drängen sie rings sich eng um Dianen. Doch höheren Wuchses
ragt über alle hinaus um Haupteslänge die Göttin.“
Der Jüngling sah und konnte sich nicht abwenden. Das Verhängnis blieb nicht aus:
„...und wie sie verlangt einen Pfeil in Händen zu haben,
schöpfte sie, was ihr zur Hand, das Naß, besprengte des Mannes
Antlitz mit ihm, und, sein Haar mit den rächenden Fluten benetzend,
spricht sie die Worte dazu, die das kommende Unheil ihm künden:
„Jetzt erzähle, du habest mich ohne Gewand gesehen,
wenn du noch zu erzählen vermagst!“ Sie drohte nicht weiter,
gab dem besprengten Haupt des lange lebenden Hirsches
Hörner, die Länge dem Hals, macht spitz das Ende der Ohren,
wandelt zu Läufen um seine Hände, die Arme zu schlanken Schenkeln,
umhüllt seinen Leib mit dem fleckentragenden Vliese,
gab auch die Furcht ihm dazu. Es flieht Autonoes tapfrer Sohn
und wundert sich selbst im Laufe der eigenen Schnelle.
Als er aber Gesicht und Geweih in den Wellen erblickte,
wollte er: “Weh mir!“ rufen – es folgt keine Stimme, ein Stöhnen
nur! (Dies ist seine Stimme fortan.).....“
Ein schreckliches Schicksal nahm nun seinen Lauf. Seine eigenen Hunde bekommen Witterung von dem großen Hirsche und kommen bellend durch den Wald.
„und er flieht durch Gelände, in dem er so oft verfolgt hat.
Weh! Seine eigenen Diener flieht er! Er möchte wohl rufen:
„Ich bin Actaeon! Erkennt den eigenen Herrn!“ Doch versagt das
Wort sich dem Sinn. Von Gebell nur widerhallen die Lüfte.
Schwarzhaar brachte zuerst im Rücken ihm bei eine Wunde,
Wildfang die nächste darauf, es hing am Buge ihm Bergwelp.
.....Dieweil ihren Herren sie halten,
kommt die übrige Schar und schlägt in den Leib ihm die Zähne.
Schon fehlt den Wunden der Platz. Er seufzt – ein Klang wie Menschenlaut
Zwar nicht, doch auch nicht so, wie ein Hirsch ihn kann äußern.“
Von den Gefährten umstanden, die den Hunden nachgeeilt waren, wird er zerrissen. Und:
„Erst, als in zahllosen Wunden, so sagt man, geendet sein Leben,
war ersättigt der Zorn der köcherbewehrten Diana.“
Als Naturgöttin blieb Diana auch nach der zwangsweisen Einführung des Christentums in ländlichen Regionen weiterhin den Menschen verhaftet. Bis in das sechste nachchristliche Jahrhundert wurden Dianakulte vollzogen. Um dem Diana Kult den Rang abzulaufen mussten die entsprechenden Festtage zu christlichen Feiertagen umgedeutet werden, so unter anderem Maria Lichtmess und Maria Himmelfahrt. Ab den 17. Jahrhundert erlebte Diana eine gewisse Renaissance, da sie besonders mit der Jagd in Verbindung gebracht wurde.
hukwa
Lit. Hinweise
James George Frazer: Der goldene Zweig
Ovid: Metamorphosen
Joseph Campbell: Der Heros in tausend Gestalten