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Donnerstag, 13. November 2014

Mein Traum von der Traumzeit

In letzter Zeit hatte ich zweimal einen ähnlich wiederkehrenden Traum. Ich befand mich in einer Höhle. Die Höhle schien uralt zu sein, war aber "tapeziert" mit Zeitungspapier auf der die neuesten Nachrichten standen. Auf dem Zeitungspapier waren teilweise archaische Schriftzeichen und Malereien aufgemalt. Also moderne Nachrichten und archaische Schriftzeichen. Ich hielt mich lange in der Höhle auf und sah mir alles genau an. Als ich am Morgen erwachte fiel mir der Traum sofort ein und ich erinnerte mich so klar an Details das ich begann einige aufzuzeichnen. Während des Malaktes "fiel" ich immer wieder in diese Höhle hinein und neue Bilder tauchten aus dem Unbewussten auf, so entstand ein kleines Traumzeitbuch mit Malereien. Mit der Zeit wurde mir klar dass ich mich während dieser beider "Traumzeiten" tatsächlich in einem Mythos befand, nämlich in der Traumzeit. Ich werde in Kürze einige dieser Malereien auf diesem Blog veröffentlichen.
hukwa

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Vom richtigen Umgang mit der Wünschelrute

Mein persönlicher Runenstein im Trippstadter Wald liegt inmitten eines Haselnußstrauch Hain. Hier schneide ich mir meine Haselruten die ich als Wünschelruten nutze. Die klassische Wünschelrute ist nur ein gegabelter Zweig der eine große Verbindung und Beziehung zum Wasser besitzt. Schon die Kelten und Germanen nutzten diesen Strauch zu magischen Zwecken. Damit die Rute auch ausschlägt sollte der Rutengänger sich in Meditation üben. Man benötigt innere Ruhe bevor man mit der Rute arbeitet. Hat man die Rute geschnitten hält man in der einen Hand das eine Ende der Zweiggabel und achtet darauf dass man nicht zu stark drückt, die Handfläche sollte nach oben gekehrt sein, die andere Hand hält das andere Ende; die Rutenspitze liegt parallel zum Horizont. Nun läuft man langsam zu dem Platz, an dem man eine Wasserader vermutet. Ist man dort angelangt wird sich die Rute drehen und weist nach unten.
Bei 15. Menschen die ich in die Kunst des Rutengehens einführte waren nur drei dabei die wenig Geschick zum Rutengehen hatten. Es bedarf natürlich auch einiger Übung um diese Kunst zu erlernen, das wichtigste aber ist die innere Ruhe.
hukwa

Mittwoch, 27. April 2011

Der Berg des Schamanen

Neben dem Schamanenbaum den der Schamane benötigt um in die Anderswelt zu reisen, klettern viele Schamanen auch auf ihren persönlichen Schamanenberg, der für den Schamanen ein Omphalos darstellt einen „Nabel der Welt“. Es gibt wohl keine Religion die nicht den Begriff des „heiligen Berges kennt. Bei den Germanen war es der Berg Himingbjörg, die Inder und Tibeter kennen den Berg Meru und die alten Taoisten Chinas vermuteten das Lao Tse einst zum Jadeberg reiste, als er seine Heimat für immer verließ.

Die Tibeter kennen eine „mystische Geographie“ die mit der Beschreibung des Berges Meru beginnt. Diese „geheime Geographie“ ist gleichbedeutend mit Geomantie und sie setzt den Berg Meru mit der Erdachse gleich – also ein Omphalos. Zweifelsohne symbolisiert dieser Berg eine mystische Wirklichkeit und für jene die an diese „andere Wirklichkeit“ glauben ist ein solcher Berg auch in der uns umgebenden Wirklichkeit Realität- eben mystische Realität. Solche Berge verbinden seit je her die diesseitige Welt mit der Anderswelt sie sind also als Brücken gedacht, als geistige Stützen um Erfahrungen in der Anderswelt zu machen.

Wenn der Schamane auf solch einen kosmischen Berg klettert hat er immer seine Trommel und seinen Stab dabei. Der Schamanenstab ist sein Reisebegleiter ein Reiseführer sozusagen und mit der Trommel ruft er seine Hilfsgeister.

In der Einsamkeit der Wälder in ihrer höchsten Erhebung befindet sich der Schamanenberg und der Schamane zieht sich dorthin oft zurück um zu schamanisieren.

hukwa