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Freitag, 24. Oktober 2025

Die Magie des Schreibens

Nebel steigt 
deckt Baum und Felsen zu 
Nebelgesicht erkenne ich 
im Waldesdickicht. 
hukwa 
 Der Herbst fördert die Magie des schreibens. Jeden morgen entstehen neue Texte.Am Nachmittag werden die alten Geschichten und Gedichte noch mals verarbeitet. Texte die schon einige Jahrhzehnte alt sind wiedergelesen. alles natürlich handschriftlich. Alle texte die in Computerschrift geschrieben sind existieren in meinen handschriftlichen Tagebüchern. 
hukwa

Freitag, 10. Oktober 2025

Zwischen Mitternacht und Morgen

 Es gibt die 
besonderen Stunden 
und man sollte sie nutzen. 
hukwa 
Es sind die Stunden zwischen Mitternacht und Morgen wenn die Lyra des Orpheus anschlägt. Jene Zeit wo die Netze der Imagination gewebt werden. Die Zeit dunkler Dichtung da der Geist eines gongora oder Mallarme über einem hereinbricht.Jetzt gilt es die Stimmungen und geheimen Strömungen des Unbewussten einzufangen und mit diesem "Material" poetisch zu arbeiten. Es sind die Stundne der Imagination und des Phantastischen die nun vorherrschen. 
hukwa

Sonntag, 28. September 2025

Lichtmetapher oder "Alles Licht das wir nicht sehen".

 Am frühen Morgen 
noch träumerisch verloren 
der Griff nach dem Buch. 
hukwa 
Über Anthony Doerrs Buch: Alles Licht das wir nicht sehen: 
Das Licht ist ein Ursymbol der Menschheit. Es gibt Bücher die man liest weil man glaubt man solle sie gelesen haben.Selbst wenn sie nicht so interessant erscheinen, bleibt immer etwas hängen z.B. "Hinter der 13.Tür, liegt das Meer der Flammen." Letztendlich ist jedes literarische Werk ein Akt künstlerischer Weltbewältigung. Ein Suchen nach Licht in der undurchsichtigkeit des Daseins. Vielleicht im Sinn von J.G.Herder: Licht ist das stillste, aber wirksanste Element der Natur, es ist der stillste Träger fortwirkender Schöpfungskräfte..." Doerrs Roman ist eine Lichtmetapher..."das dass Licht der Menschlichkeit nur strahlen kann, weil es vom Dunkel der Unmenschlichkeit verschlungen zu werden ohne Unterlass in Gefahr ist". 
hukwa

Dienstag, 10. Dezember 2024

Beim Lesen der "Gabe an die Unterwelt"

 Gestern Abend Marcel Schwob gelesen, "Die Vampire", eine meiner liebsten Vampirgeschichten. Sie findet sich in dem wunderbar geschriebenen Auswahlband "Gabe an die Unterwelt", worin auch die "22 Imaginäre Lebensläufe2 enthalten sind. Die lyrischen Evokationen des französischen Schriftstellers, der eigentlich reiner Dichter war kann man immer wieder lesen, wie gute Gedichte.
hukwa

Samstag, 7. Dezember 2024

Denksatz

 Für den wahren Dichter ist die Literatur in Verbindung mit dem Schreiben, die vollendetste Form des Lebens- eine Wahrheit die dem Leben Sinn verleiht. 
hukwa

Sonntag, 22. März 2020

Lektüre in der Zeit des inneren Exils

Für viele Menschen wird diese Krisenzeit zu einer Art von innerem Exil. Der Griff ins Bücherregal sollte daher nicht nur der Langeweile wegen geschehen, ein gutes Buch kann auch Arznei für Geist und Seele sein. In diesen Zeiten lese ich Jean Paul Sartre "Das Sein und das Nichts" und schau auch mal in die "Pest" von Albert Camus. Um den nackten Tatsachen dann für ein paar Stunden zu entfliehen lasse ich mich von den Gedichten Mallarme`s ins Reich der Phantasie entführen.
hukwa

Sonntag, 16. Dezember 2018

Im Gedichtinnern

In einem Vorwort seiner Bücher schreibt Arogon: "Poesie gibt es nur dank einer fortgesetzten Neuschaffung der Sprache, was einem Zerbrechen des Sprachgefüges, der grammatischen Regeln und der rednerischen Ordnung gleichkommt".  Aragon

 Im Innern seines Gedichtes
spielt der Dichter
einsam auf seiner Steingeige
der Ausbruch in die irreale Welt der Poesie
ist ihm Heimfahrt
zu jenem weit entfernten Planeten
wo er die uralte lyrische Quelle vermutet
dort wo die Taube fliegt
mit dem Ölzweig im Schnabel
wo kein erbarmungsloser Jäger
auf sie zielen wird
den im Innern seiner Dichtungen
durchbricht der Dichter
den Bewusstseinsbeton.
hukwa

Das Ziel des Gedichtes ist: Angekommen sein im Unbekannten und das 
nicht-sichtbare-sichtbar machen. 
Hans Wagner

Sonntag, 4. Februar 2018

Von der Herrschaft der Phantasie

Das Spiel von Objektivität und Phantasie beginnt am frühen Morgen. Ich beginne meine Textarbeit recht realistisch. Tagebuch, Essay, Dichtung. Je näher der Mittag heranrückt desto stärker verlangt die Phantasie ihren Tribut. Bis zum Nachmittag hat sie Gewalt über mein Tun bekommen. Hermetische Gedichte oder phantastische Kurzgeschichten wollen geschrieben sein. Vielleicht bin ich nicht der Erschaffer meiner künstlerischen Arbeit sondern einfach ein Spielball der Kunst.
Traum
Strasse durch die Dunkelheit tiefster Nächte
führst du den Träumer
in ein fernes Land...
hukwa

Samstag, 3. Februar 2018

Vom Anfang der Dichtung - Sapppho

Mit Sappho begannn die eigentliche Lyrik in der Dichtkunst. Homer schrieb Epen über Helden und Götter. Hesiod dichtete schon über alltägliches. Für Sappho zählte das Ich. Sie lebte ungefähr 612 v. Chr. auf der griechischen Insel Lesbos.
Für den Dichter der sich mit Sappho beschäftigt wird diese Dichterin interessant weil er in die Anfänge der Lyrik einkehrt, in das noch archaische Denken des alten Griechenlands. Ein neues Bewusstsein keimte in dieser Zeit im Menschen auf. Es war die Gebuirt des Ich in der Kunst und somit auch im Alltag. Von dieser Zeit an ließ man neben den Göttern und Helden auch den Menschen als "Ich" sprechen.
hukwa 

Die einen sagen: eine Truppe von Reitern,
andere wieder; Fussvolk oder eine Flotte von Schiffen
sei auf der dunklen Erde das Schönste - ich aber sage:
das, was ein jeder lieb hat.
Sappho

Mittwoch, 31. Januar 2018

Melmoth der Wanderer

Die fiktive, romanhafte Gestalt von Melmoth dem Wanderer hatte für mich schon immer etwas faszinierendes. Charles Robert Maturin ist mit diesem Roman eine kunstvolle Komposition aus Reflexion und Handlung gelungen. Melmoth dieser auf ewig verdammte Wanderer, in dem der ewige Jude genau so tief steckt wie Mephistopheles und Faust irrt 150 Jahre ruhelos durch Europa. Auf der Suche nach einer Seele die bereit ist sein Schicksal auf sich zu nehmen. Nur dann kann der Bann gebrochen werden der auf ihm lastet, seit er in jungen Jahren einen Pakt mit dem teufel eingegangen ist. Melmoth dieser ewige, junge Greis durchwandert alle Länder, sah alle Verliese und Kerker dieser Welt, trifft Menschen jeglicher Art, sein Blick kann töten doch trotz seiner magischen Kräfte ist er ein unglückliches zerrissenes Wesen. Nur die liebe zu dem Mädchen Immalee kann ihm die erhoffte Erlösung bringen. So mächtig Melmoth gegen den normalen Menschen ist so ist er letztendlich nur der Sklave seiner eigenen Verdammnis. Der ganze Roman ist eine labyrinthafte Allegorie auf das menschliche Dasein. Ein Buch das sehr lesenswert ist, wohl das Hauptwerk der schwarzen Romantik. 
 
hukwa

Dienstag, 30. Januar 2018

Sucht und Flucht des Dylan Thomas

Gestern den Tag über Dylan Thomas gelesen. Ich lese gern diese etwas dunkle Poesie durch die dennoch immer ein frischer Wind zu wehen scheint. Dylans Gedichte sind unrealistisch und wirklichkeitsfremd doch voller Symbolik mit der nötigen Portion Phantasie, wie Gedichte eben sein sollen oder - wie Poesie sein soll- Dylan ist Poet. Seine Verse entspringen ganz der Eigenwelt dieses Dichters. Was hat Dichtung schließlich mit der uns umgebenden Realität zu tun? Gute Poesie ist letztendlich immer eine Flucht vor dieser Realität ist sie doch ein Hinabtauchen in tiefere Gefilde des Seins und genau das hat Dylan Thomas praktiziert. Als Dichter und Mensch war er immer auf der Flucht vor sich selbst und vor dem Whisky, denn er aber überall fand, doch gerade diese Flucht und Sucht waren die Samenkörner seiner Poesie.
hukwa

Freitag, 19. Mai 2017

Das Imperium der Schundliteratur

Was die Menschen heute lesen ist fast vorwiegend Schundliteratur, jedenfalls aus meiner Sichtweise. Dann liest man in einem Zeitungsartikel "es wurde noch nie soviel gelesen wie heute". Für den "Schund" gibt es eine riesige Industrie, eine Verdummungsindustrie! Würden die Menschen ein wenig mehr kritische Literatur lesen, würden sie die Welt auch ein wenig anders sehen und ein wenig mehr Mitdenken. Das Imperium der Schundliteratur gestaltet schließlich auch unsere Gesellschaft mit. 
hukwa

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Das Gedicht als Ausbruchsversuch

Man sollte seine Lyrik und seine Gedichte nicht nur dazu benutzen sich selbst darzustellen sondern auch um seine Spuren zu verwischen. Um einen Mythos zu schaffen hinter denn man sich zurückziehen kann. Gedichte schreiben hat auch etwas mit "Identitäten" schaffen  zu tun. Eine solche poetische Identität hängt ja auch viel mit den Umbrüchen des eigenen Lebens zusammen. Gedichte können also auch solche Umbrüche darstellen. Für mich persönlich sind Gedichte "Häutungen", wie bei einer Schlange: Sich eine neue Haut anpassen doch der Gleiche bleiben. So soll man in Gedichten die Entwicklungen beobachten können die eine Persönlichkeit durchmacht.
Gedichte sind auch Ausbruchsversuche um sich selbst zu finden.
hukwa

Samstag, 15. Oktober 2016

Proust- ein Magier der Poesie

Gestern Proust und Theodor Storm gelesen. Oft erscheint mir Proust in seiner "Suche nach der verlorenen Zeit", als hätte er sich ganz in der Zeit verloren, dies ist das Wunderbare an ihm. Er war ein großer Künstler der ein Werk hinterlassen hat das für jede neue Generation immer wieder aktuell ist. Er war einfach ein Magier der Poesie.
Von Storm lese ich immer wieder einmal eine seiner Novellen. Storms Leben war ein Streben nach Harmonie. Er war eine sehr bürgerliche Persönlichkeit. Lesenswert ist er immer noch.
Die Zeitgenössischen Schriftsteller langweilen mich. Ich brauche einen Proust, Balzac oder E.A.Poe um mich in einem Buch verlieren zu können.
hukwa

Freitag, 23. September 2016

Die Magie des Erinnerns


Wir alle sind Wanderer, denn was ist das Leben anderes als eine große Wanderung? Hat der Wanderer die Mitte seines Lebens überschritten, so wendet er sich oft zurück, die alte Fährte lesend, die er in seinem Leben gezogen hat, seine Jahresringe schauend.
Als bald befindet er sich in Marcel Prousts Paradies und sucht nach seiner eigenen „verlorenen Zeit“, wissend, dass dies das einzige Paradies ist, aus dem ihn niemand vertreiben kann. Erinnerung bedeutet, die Gegenwart durch die Vergangenheit neu zu beleben. Sie ist eine Welt die neben der unsrigen existiert.
Die Phantome die während des Erinnerns auftauchen werden dem der sich erinnert, zu Zeitgenossen.
Es kann ein Baum, ein Gebäude, Musik oder irgend ein Gegenstand sein oder eine heiße „Tasse Schokolade“. So dass sich jene Magie über uns entfaltet, die den Schleier der Vergangenheit lüftet. Mit den Worten Prousts gesprochen ist Erinnern:..“die Größe der wahren Kunst im Gegenteil... lag darin beschlossen, jene Wirklichkeit, von der wir so weit entfernt leben, wiederzufinden, wieder zu erfassen und uns bekannt zu geben, die Wirklichkeit von der wir uns immer mehr entfernen, je mehr die konventionelle Kenntnis, die wir an ihre Stelle setzen, an Dichte und Undurchdringlichkeit gewinnt, jene Wirklichkeit, deren wahre Kenntnis wir vielleicht bis zu unserem Tode versäumen und die doch ganz einfach unser Leben ist. Das wahre Leben, das endlich entdeckte und aufgehellte...“
Dies gilt nicht nur für Proust, es gilt für alle die sich aufmachen zu einer Wanderung in die eigene „verlorene Zeit“. Jeder trägt in sich die Epoche in der er lebt und jeder muss Teile seiner Erinnerung zeitweilig verlieren um weiter wandern zu können, doch irgendwann kommt die Zeit, da die Erinnerung uns einholt und dann sollten wir uns, wie Proust es getan hat, dieser Erinnerung stellen. 
hukwa

Mittwoch, 15. Juli 2015

Weltekel

Die Literatur ist seit meiner Kindheit meine geistige Heimstatt. Hier habe ich das gefunden was mir Welt und Gesellschaft nie bieten konnten: Muse und Ruhe. Aber auch gelebte Erfahrung. Niedergeschrieben in poetischen Sätzen. Es ist vor allem die Dichtung wo ich zu Hause bin. In der Heimat Poesie kann man seinen Weltekel heilen.
hukwa

Sonntag, 4. Januar 2015

Neunundvierzig Zitate zur Poesie

1. Für den Dichter gibt es nur ein Gesetz, das Gesetz der absoluten Poesie.

2. Poesie ist Freibeuterei

2. Poesie ist die Selbstverwirklichung des Dichters

3. Poesie ist dass Bedürfnis sich menschlicher zu entwickeln

4. Poesie ist die Entfaltung von Beziehungen von Ding und Welt

5. Poesie gehört zum Urgrund des Sein

6. Poesie ist Gegensatz zur Eindimensionalität

7. Poesie ist Komplexität

8. Poesie ist keine Form von Haben sondern sozialer individueller Prozess

9. Poesie beruht auf Selbstorganisation und Friedensproduktion

10. Poesie ist keine Mode oder Ausnahme sondern Alltag des Dichters

11. Poesie ist Auflehnung gegen alles statische und robotische

12. Poesie ist Entwicklung

13. Poesie ist Sein

14. Poesie ist radikale Lebensform

15. Poesie ist Abstand und Nähe zur Welt

16. dass wirklich Wesentliche in der Poesie geschieht vor dem Wort

17. Poesie ist unmittelbare Konzentration im Brennpunkt des Lebens

18. Poesie ist Ausdruck einer Gesamtheit die wie ein Strom in Intensität mündet

19. im Moment des Entstehens von Poesie offenbart sich in Sein und Zeit die ungeheure Kraft
des Lebens

20. Ein Leben ohne Poesie widerspiegelt die Trockenheit der Seele

21. Poesie entsteht oft in der Abgeschiedenheit, Einsamkeit kennt Poesie nicht, denn sie ist
denn sie ist von solcher Fülle, die Zeit und Raum vergessen lässt


22. über Zeit und Raum hinaus führt Poesie zur Transzendenz

23. Poesie ist wie der Himmel, oft mit dunklen Wolken behangen dahinter aber tut sich die
Unendlichkeit des Kosmos auf

24. Körper und Seele bilden in der Poesie eine Einheit

25. Poesie ist nur möglich durch einen totalen Einsatz ohne Vor- und Rückbehalte

26. dass unser Leben in die Verliese der Finsternis und Unkenntnis geworfen ist,
ist eine lyrische Quelle für Poesie

27. wenn der Poet am Leben scheitert öffnet sich ihm die Welt der Poesie

28. Poesie ist nicht nur das Schreiben von Gedichten sondern das Leben in Gedichten

29. Poesie ist eine vorgefertigte Form um eine Lebensform zu finden

30. Poesie ist das Schauen des eigenen ursprünglichen Angesichts

31. Poesie ist Nichtbeschränktheit von Denken

32. Poesie ist schöpferische Kraft, ist tägliche Neuschöpfung

33. Poesie ist Pflege der inneren Stille

34. Poesie ist Ursubstanz

35. Poesie ist Wandel und Produkt von Selbsterzeugtem

36. Absolute Poesie ist Frei und nichtfrei von der Verwicklung in Dinge

37. Poesie ist unbändige kraft zähmt man sie wird sie zu Kitsch

38. ein leben mit Poesie ist ein Leben in Selbstdisziplin, ist Verwandlungsprozess und
Vervielfältigung des lyrischen Ich

39. Poesie bedeutet Schöpfer der eigenen Gedanken zu sein und nicht deren Opfer

40. Poesie zu Schreiben bedeutet Nackt vor einen Spiegel zu treten

41. jede Erfahrung bleibt unvollständig bis man mit ihr fertig ist, Poesie ist ein Werkzeug dass
unvollständige zu vervollständigen

42. Labyrinth und Chaos sind der Poesie inhärent, wenn Poesie zu leben erwacht
verschwindet das Chaos und der Weg aus dem Labyrinth zur Einheit beginnt





43. die poetische Erfahrung, das erfassen des lyrischen Ich, ist eine Erfahrung im Hier und
Jetzt

44. Poesie ist freie Assoziation im Wissen das ein Ereignis das nächste schon beinhaltet

45. Poesie ist Erfahrung der eigenen Aktualität

46. Poesie ist das Begreifen der eigenen Natur nie das haften an Dingen, denn Poesie nähert
sich der Dichte der Dinge

47. das Gedicht als poetischer Akt, verhält sich zum Werk des Dichters, wie das Einzelbild
zum Film

48. was wir in uns oft als Widerstand spüren kann in der wechselseitigen Beziehung mit
Poesie in kreative Kraft umgewandelt werden

49. das Bewusste und tiefe eintauchen in Poesie schenkt dem Suchenden, ein neues Gefühl
der eigenen Identität und ermöglicht ihm somit Energiequellen zu erschließen, die bisher
still gelegt waren.

hukwa

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Schreiben von phantastischer Literatur

Wenn man phantastische Literatur schreibt muss man unbedingt auch auf das existentielle eingehen, während der Übergänge vom realen zum geheinsvoll irrealen; das hinter der so genannten Wirklichkeit aufscheint. Denn das Allgemeine wie das Individuelle gehören einem Höheren an.
hukwa

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Der Turm den ich bewohne

In dem man innere und äussere Welt zusammenzuschauen vermag wird man zum hermetischen Dichter. E.T.A. Hoffmann stellte "die Gestalten des gewöhnlichen Lebens" so dar, wie sie ihm in seinem "inneren, romantischen Geisterreiche erscheinen", so "gewinnen die Figuren etwas fremdartiges Bekanntes". Der Dichter und Schriftsteller dessen Arbeitsfeld die Phantasie ist lebt immer in einem Zwiespalt zwischen Vernunft und fremdartig - phantastischen. Dennoch weiß er seine Heimat ist dort wo Pflanzen, Bäume und Tiere sprechen.
Die Phantasie allein trägt den Dichter aus den Schmutzkanälen dieser Gesellschaft hinauf ins Reich der Märchen, der Wunder, der Geister, Dämonen und Elfen. In diesem Reich hat er seinen Turm den er bewohnt.
hukwa

Montag, 22. Dezember 2014

Über das Haiku

Das Haiku ist schon fertig bevor es niedergeschrieben wird. Es ist immer eine Momentaufnahme. Ein in Worte gefasstes Bild oder Foto. Meine Haikus haben ausschließlich die Natur zum Inhalt. Nur in der Begegnung mit den Wesen und Elementen der Natur, scheint mir das Haiku zu gelingen.
hukwa