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Dienstag, 16. August 2016

Über - Ich oder kosmischer Anthropos

Es herrscht zwar noch hoher Sommer vor, dennoch lassen sich die ersten frühen Sendboten des Altweibersommers bereits entdecken. Am Morgen steht zwischen den Bäumen nun oft ein leichter, milchiger Nebel. Das Sonnenlicht hat schon seit einiger Zeit nicht mehr die Farbe die es im Juni oder Juli hatte. Dem aufmerksamen Beobachter fällt das auf. Es ist eine wundersame Stimmung die jetzt in der Natur vorherrscht. Eine kurze Zeitspanne in dieser Jahreszeit die man genießen muss. Ein Übergang im Übergang, denn jede Jahreszeit ist ein solcher Übergang.
Wie ein kosmischer Strahl trifft mich dass Sonnenlicht und hier im Garten unter dem grünen Laubdach der Bäume fühle ich mich Nahe denn höheren Instanzen und versuche in Kommunikation mit ihnen zu treten. Es ist mein Über - Ich, der kosmische Anthropos denn ich in dieser Zeit besonders stark in mir fühle.
hukwa

Samstag, 20. September 2014

Rückkehr aus dem Universum

Einst war ich ein Stück Rinde
Vom Lebensbaum
Vermodert in der Erde
Dann zog meine Seele
Mit den Nebeln über die Meere
Als Dunst stieg ich auf ins Universum
Sternschnuppe war ich
Damit meine Seele zurückkehren konnte.
hukwa

Sonntag, 3. November 2013

In der Meditation des Morgens

Ich habe immer das Empfinden dass der Morgen viel zu schnell vergeht. Es ist die Zeit die ich am nötigsten brauche. Ruhe und Meditation dass ist mir der Morgen. An solch einem Morgen wie Heute ist man dem Tao sehr nahe. Es sind Satori Stunden die ich in Abgeschiedenheit verbringe. Je näher es an den Mittag geht, desto stärker spürt man die Abwässer der Gesellschaft. Die Menschen werden lauter und eilen geschäftstüchtig durch die Straßen. Doch ich, liebe den Morgen und seine meditative Ausstrahlung.
hukwa

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Die Kraft von Satori

Satori ist eine Manifestation jenseits jedes materiellen Denken und Handelns. Der Materialist kann den Zustand des Satori bei einem der diesen Zustand innehat überhaupt nicht erfassen, weil Satori eben das ganz andere ist.
Seine stärkste Kraft entfaltet Satori am frühen Morgen. Da erscheint uns Satori als das was es ist eine Essenz von Sein, so kann man diesen Bewusstseinszustand am besten beschreiben. Im Verlauf des Tages zieht sich Satori zurück um am nächsten Morgen wieder mit voller Kraft zu blühen. der Tag versucht uns mit seinem Materialismus einzuengen und alles materialistische ist ein Feind von Satori. Satori fordert immer das Ganze.
hukwa

Dienstag, 2. April 2013

Buchstabenphilosophen

Bei meiner morgenlichen philosophischen Meditation las ich diesen wunderbaren Satz von Schelling: 
Der Philosoph muss ebenso viel ästhetische Kraft besitzen als der Dichter. Die Menschen ohne ästhetischen Sinn sind unsere Buchstabenphilosophen".
Ich möchte dem noch hinzufügen, die Menschen ohne Kreativität! Ein Denken ohne Kreativität und ein Schauen ohne das Schöne zu sehen ist ein schwarz -weiß Leben.
hukwa

Freitag, 5. Oktober 2012

Satori ist eine Tür

Den ganzen Sommer über war es mir nicht möglich geworden in den Sartori Zustand einzutreten. Ich erreichte einfach nicht die nötige Bewusstseinsstufe. Ich führe dies eindeutig darauf zurück, das mein Bezug zur Gesellschaft, wie meistens in den Sommermonaten, wenn ich an künstlerischen Projekten arbeite, etwas eng war. Für ein Satori Bewusstsein ist es nötig, das man etwas zurückgezogen lebt. Suzuki sagte einmal:
"Satori besteht nicht darin, irgendeinen vorausbedachten Zustand durch intensives Nachdenken zu erreichen. Es ist vielmehr die Erlangung eines neuen Blickpunktes für die Schau der Welt".
Und er fährt fort: "Satori kommt unvermutet über einen Menschen, wenn er fühlt das er sein ganzes Sein erschöpft hat. Religiös gesehen ist es eine Wiedergeburt, intellektuell bedeutet es die Erreichung eines neuen Blickpunktes."
Ich selbst habe Satori gerne mit einer Tür verglichen, die nach innen und nach außen aufgeht. Die innere Freude - das ist Satori - entspringt einer subjektiven Verschmelzung mit der objektiven Wirklichkeit der Dinge. Es ist eine Art geistiger Rhythmus von dem der sich im Satori Zustand befindliche heimgesucht wird.
hukwa

Freitag, 3. August 2012

Pansstunde

Die Augustsonne brennt. Im Wald ist es sehr still - Pansstunde. Über dem Waldteich tanzen die Libellen und im Schilf bewegt sich etwas doch ich kann nicht erkennen was es ist. Nur der Schilfrohrsänger fliegt umher. Eine seltsame Stimmung sucht den Wanderer um diese Zeit Heim. Die Zeit scheint still zu stehen. Kein Windhauch bewegt die Blätter der Bäume. Sogar die Zitterpappel scheint ohne Bewegung. Hoch am blauen Himmel schwebt einsam ein Bussard. Es scheint als stehe der Wald im Banne eines Silvanus. Es sind die Stunden von denen man im Winter noch träumt.
hukwa