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Dienstag, 12. November 2024

Utopischer Wahnsinn

 Elon Musk schmiedet schon Pläne zur Besiedelung des Mars sobald alle Ressourcen unseres Planeten ausgebeutet sind. Wenn dieser Thematik in Zukunft zentrale Bedeutung zukommt, dann nimmt die Politik furchterregende Dimensionen an. Die Gefährlichkeit solcher Wahnsinnsideen besteht darin, dass es sich um den politischen Größenwahn einiger Eliten handelt, die das Dasein der einfachen Menschen überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen. Die globalistische Elite will eine neue Weltordnung einführen. Anstatt unsere Erde zu retten, will man ihr den Gnadenstoß versetzen und zum Mars auswandern.

Dass wir, wenn sich in Sachen Klimaschutz nichts ändert, bald auf einem sterbenden Planeten leben ist vorauszusehen.  Ohne radikale Änderungen in der Politik werden die uns folgenden Generationen Zeugen der letzten Tage unseres Planeten sein.

Viele Jahre und viele Klimagipfel mit wenig Fortschritt verleiten zur Resignation. Die Wahrheit ist: Selbst wenn alle Länder ihre Zusagen einhalten, was unwahrscheinlich ist, dürfte es im Schnitt um 2,7Grad wärmer werden. Welche Katastrophen dies begünstigen kann, haben wir gerade in Spanien erlebt. Es ist eindeutig, dass es ein negatives Zusammenspiel zwischen Klimawandel, Biodiversität und Wirtschaft gibt und der apokalyptische Kipppunkt mit jedem Jahr näher rückt. Das Ökosystem ist rational und es ist unmöglich ohne gewisse Konsequenzen gegen seine Regeln zu verstoßen. Mit diesem Wissen könnte man meinen, dass unser sogenanntes gesundes Denken welches nach immer größerem Wirtschaftswachtum strebt, nichts anderes ist als kollektiver Wahnsinn. Fast täglich hören wir von der Wissenschaft dass es zahlreiche Hinweise gibt, dass der Klimawandel, noch schlimmere katastrophale Ausmaße annehmen wird, als wir es Heute schon gewohnt sind.

Trotz der Evidenz des Klimawandels bleibt das Gros der PolitikerInnen- das schlafwandlerische Krisenmanagement zeigt es- auf kurzatmige und illusionäre Reparaturziele fixiert. 


©hukwa

Donnerstag, 7. November 2024

Trumps Hirngespinste

 

Donald Trump kehrt zurück in Weiße Haus. Es ist ihm gelungen mit Desinformation,rassistischen und frauenfeindlichen Sprüchen ein zweites Mal Präsident der USA zu werden. Sein Wahlsieg offenbart die Schwäche der amerikanischen Demokratie. Sein Sieg ist auch das Werk von Tech-Milliadären wie Elon Musk und Peter Thiel, die sich schon seit langer Zeit aus der Welt der Demokratie verabschiedet haben und in Zukunft hinter den Kulissen die amerikanische Politik mitgestalten werden. Wer den Wahlkampf des zukünftigen Präsidenten beobachtet hat und noch realistisch in die Welt blickt muss feststellen, dass sich das Denken Trumps in einem imaginären Raum des Wahns vollzieht. Einen Raum den er sich selbst geschaffen hat und der nichts anderes ist als ein Hirngespinst auf das Millionen von Wählern hereingefallen sind. Trump lebt mit seinen chaotisch-politischen Ansichten in einer Art persönlichem Zwischenreich, ein Land das auf keiner Landkarte dieser Welt eingezeichnet ist. Und er bringt es fertig dieses Schattenreich an seine Wähler weiter zu reichen. Wir wissen nicht genau was in seiner zweiten Amtszeit auf uns zukommen wird, aber eines ist sicher: Trump wird weiterhin Anhänger finden die ihm blindlings folgen. 

©hukwa

Dienstag, 29. Oktober 2024

Wahlen in Amerika

Zu versuchen, Trumps Politik, falls er die Wahlen gewinnen sollte, vorherzusagen ist nicht schwierig. Amerika wird mit ihm als Präsident nur neues Chaos erleben. Sein erpresserischer Politikstil wird auch Europa zu spüren bekommen. Was passiert wenn er von Europa drastische Sanktionen gegen China fordert oder gar die Ukraine-Hilfe aussetzt bleibt abzuwarten. Und was passiert, wenn Trump die Wahl verliert? 2020 verkündete er vorzeitig seinen Wahlsieg, dies wird er auch 2024 tun. Das wird wahrscheinlich wieder zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen in den USA führen. Verliert er, wird er die Wahl nicht anerkennen und so wird ein von Hass geprägter Donald Trump wohl ein zweites Mal zum Aufstand gegen die Demokratie aufrufen, der populistische Mob wird seinem Aufruf folgen. Trumps Ziel ist es, aus den Vereinigten Staaten von Amerika die „Unvereingten Staaten“ zu machen.

©hukwa

Dienstag, 1. Oktober 2024

AFD Verbot

 Was wir jetzt brauchen sind schnelle und wirkungsvolle Entscheidungen die dazu beitragen endlich ein AfD-Verbot durchzusetzen. Ein solches Verbot darf kein illusionäres Ziel bleiben. Die Lage spitzt sich langsam zu und man muss sich fragen wer schneller ist: Die demokratischen Parteien, die anscheinend den Weg nach Karlsruhe nicht kennen, oder die AfD die schon unterwegs nach Weimar ist.

Meinungsfreiheit und Vielfalt gehören zum rechtlich geschützten Merkmal der öffentlichen Kultur unserer demokratischen Gesellschaft die ein weites Spektrum miteinander unvereinbarer Sitten und Überzeugungen zulässt, denen gegenüber sie sich tendenziell neutral verhält. Allerdings: Die Feinde der Demokratie sollten auf keinen Fall die Möglichkeit bekommen die Demokratie abzuschaffen, deswegen sollte man demokratiefeindliche Parteien verbieten. Dies würde wahrscheinlich nichts an den rechtsextremen Einstellungen, die ja zweifelsohne in der Bevölkerung vorhanden sind, ändern aber unser demokratisches Rechtssystem wäre gesichert. Wenn erst einmal rechtsradikale Richter und Beamte an den Schalthebeln der Macht sind ist es für ein AfD-Verbot zu spät. Was man derzeit in unserer demokratisch-politischen Landschaft erkennen kann ist die zunehmende Unfähigkeit, rasche und wirkungsvolle Entscheidungen zu treffen. Das Gezänk der Parteien untereinander verhindert schnelle, angemessene Antworten auf drängende Fragen die keinen Aufschub dulden. Demokratische Entscheidungsverfahren dauern allgemein zu lange und führen oft nur zu Kompromissen die alles andere als gute Lösungen sind. Die seriöse Politik im Land hat anscheinend vergessen, dass sie gegenüber den Bürgern und dem Staat eine Verantwortung trägt. Die politischen Pläne der AfD sind doch nun wirklich bekannt, es geht um die Errichtung eines totalitären Systems mit Zwangspolitik und Zwangswirtschaft und nicht um demokratische Verantwortungsethik. Zweifelsohne gehört die freie öffentliche Diskussion mit ihrer Meinungsvielfalt zu den großen Errungenschaften unserer Demokratie und das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein verteidigungswürdiges Menschen- und Grundrecht. Doch eine Partei die diese freiheitlichen Rechte geschickt und scheinheilig hintergeht um ihre rechtsradikalen Ziele durchzusetzen, ist eine Gefahr für unsere Demokratie und sollte verboten werden. Wenn ein Parteiverbot sich vor Gericht nicht durchsetzen lässt und die AfD dadurch noch mehr Anhänger bekommt, wie manche PolitikerInnen behaupten, dann muss man sich wirklich fragen: In welchem Staate leben wir eigentlich? So problematisch und gefährlich dieser Schritt nach Aussagen einiger Politiker auch ist, früher oder später wird er doch umgesetzt werden müssen. Bleibt nur zu hoffen, dass es dann nicht schon zu spät ist.

©hukwa

Montag, 12. Februar 2024

"All politics is local"

 Tageszeitungen haben konstitutive Bedeutung für die Demokratie, deshalb ist der Artikel von Sabrina Zeiter über kommunale Politikverdrossenheit begrüßenswert. Gerade kommunalpolitische Entscheidungsprozesse vollziehen sich immer im Spannunsgeflecht von Sachproblemen, Interessenslagen aber auch Machtfragen. Das „mancher Ortsbürgermeister...bei der kommenden Kommunalwahl nicht mehr antreten will“, muss nicht unbedingt ein Nachteil für die Gemeinden sein, schließlich lebt Demokratie nicht nur von Einmischung sondern auch von Wechsel. Gute Kommunalpolitik sollte die BürgerInnen in die Entscheidungen der Kommune mit einbinden. Leider wird dies von vielen Bürgermeistern und Beigeordneten anders gesehen und man versucht eine Politik nach Gutsherrenart zu machen, was man nicht gerade als Sternstunden demokratischen Bewusstseins bezeichnen kann. In unserem Land kann sich jeder ohne Nachweis seines Vernunftzustandes in eine Bewerberliste eintragen lassen. Das gefährliche an dieser Sache ist leider, der oder diejenige wird wahrscheinlich auch Stimmen von Bürger und Bürgerinnen erhalten, die sich auf dem gleichen geistigen Niveau bewegen. Gewiß, wir leben in einer repräsentativen Demokratie und damit dies auch so bleibt, wäre es wohl besser solche Bewerber würden ihre Bewerbung wieder zurückziehen, bevor sie für die Kommune Schaden anrichten.

©hukwa

Dienstag, 30. Januar 2024

Eigenverantwortung

 

Der „Appell zur Eigenverantwortung...“ von Ilja Tüchter sollte uns allen zu denken geben. Denn die politische Wirklichkeit die uns umgibt, bestimmt in diesen Zeiten die Inhalte unseres Denkens. Die gesellschaftliche Realität in der wir leben, mit ihrem derzeit besonders starken, bedrückenden und provozierenden Erscheinen rechter Ideologien, ist eine Angelegenheit die fortwährend kritischer Untersuchung bedarf. Es ist an der Zeit, dass die Erinnerung zu einem festen Faktor öffentlicher Diskussion wird. Schließlich ist sie ein Bestadteil unsereres kollektiven Geschichtsbewusstseins. So ist Auschwitz ein traumatischer Ort in unserem Erinnerungsgedächtnis. Rechter Populismus ist zu einer konkreten Gefahr in unserer gesellschaftlichen, politischen Wirklichkeit geworden. Daher ist es beeindruckend, dass so viele Menschen ein Statement gegen rechts setzen. Meinungsverschiedenheiten gehören zum demokratischen Bewusstsein aber es gibt Grenzen und diese sind lange schon überschritten. 

©hukwa 

Demos gegen rechts

 Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass so viele Menschen gegen die Gefahr von rechts demonstrieren. Man darf nicht noch einmal zulassen, dass unsere demokratischen Freiheiten missbräuchlich dazu genutzt werden, die demokratische Ordnung zu beseitigen. Die AfD ist keine demokratische Partei sondern eine radikal- völkisch, populistische Partei die unsere freiheitlichen Werte missachtet. Die Zivilgesellschaft nimmt das nicht mehr hin und steht auf, gegen rechte Hetze und Demokratiefeindlichkeit. Jetzt müssen die demokratischen Parteien Stellung beziehen, denn wenn Populismus und politische Apathie gewinnt, dann haben wir Bürger verloren, dies wissen die Rechtsextremisten sehr genau. Es kann jetzt nicht mehr um Spalterei zwischen Ampelkoalition und Opposition gehen sondern um den Erhalt unserer freiheitlichen Rechte. Zweifelsohne hat der Versuch eines „politischen Händeschüttelns“ mit der AfD, wie es Friedrich Merz und Hubert Aiwanger in der Vergangenheit versucht haben, dazu beigetragen, dass die Brandmauer gegen rechts Risse bekommen hat. Vor allem muss nun die Debatte über den Umgang mit rechten Parteien, mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen an Kontrast gewinnen. Die derzeitige rechtsextreme Mentalität hat doch längst schon in verschiedene Kommunalparlamente Einzug gehalten. Das beste Beispiel hierzu ist Bayern, dort sind die Freien Wähler auf dem besten Weg eine AfD-light zu werden. Wenn wir die Zukunft unseres Landes weiterhin freiheitlich gestalten wollen ist es an der Zeit uns intensiver mit der Vergangenheit zu beschäftigen. 

©hukwa 


Sonntag, 15. Oktober 2023

Leserbrief Nahostkonflikt

 

Der Angriff der Hamas auf Israel ist ein Pogrom, mit dem Ziel so viel Zivilisten wie möglich zu töten und zu entführen. Ziel der Hamas ist es einen Flächenbrand zu erzeugen in der Hoffnung, dass eine neue Intifada im Westjordanland ausbricht. Dadurch würde ein Fünf-Fronten-Krieg durch Hamas,Hisbollah, Syrien, Westjordanland und Iran entstehen. Der Krieg gegen Israel ist auch ein Mittel um die Weltordnung zu destabilisieren, wie wir es auch durch den Ukraine Krieg kennen.

Leider ist der Konflikt auf beiden Seiten auch ein Krieg gegen die Zivilbevölkerung.

Israel muss sich verteidigen. Hoffnung auf einen baldigen Frieden gibt es kaum. Schon deswegen nicht weil die Hamas unter Frieden den Zustand eines Sieges über Israel und die Vernichtung des israelischen Staates versteht. Was nichts anderes als ein fanatischer, selbstzerstörerischer Terror gegen Israel ist.

Wut und Angst der jüdischen Bevölkerung sind verständlich. Absolut falsch ist jedoch die Rache von der Netanjahu spricht. In einem Krieg ist Rache niemals gerechtfertigt, so wenig wie man von einem „gerechten Krieg“ sprechen kann. Die israelische Armee muss darauf achten, dass jede mögliche Anstrengung unternommen wird um die Zahl ziviler Opfer so gering wie möglich zu halten.

Wichtig ist jetzt, dass die europäischen Länder und die Zivilgesellschaft alles unternehmen, damit es nicht zum Flächenbrand kommt. 

hukwa 

Dienstag, 4. August 2020

Ökologie der Wegböschung (Leserbrief)

Foto©UteKW


Es ist wichtig, dass die Rheinpfalz auf die ökologischen Aufgaben unserer Wegböschungen aufmerksam macht und darauf hinweist, dass diese Biotope wichtige Funktionen im Gesamthaushalt der Natur haben. Sind sie doch zusätzlich auch sogenannte Trittsteinbiotope, also Flächen die eine Verbindung zu größeren Biotopen darstellen. Diese Refugien sind somit lebenswichtig für viele Tierarten wie z.B. Wanderfalter, Lurche und Reptilien. Daneben sind diese Wegränder oft letzte Reservate für seltene und bedrohte Pflanzenarten. Daher sind solche Landstreifen unbedingt zu erhalten. Die Erhaltungs- und Pflegemaßnahmen sollten von den Gemeinden mit den jeweiligen Naturschutzverbänden und Naturschutzbeauftragten abgesprochen werden. Das Umweltministerium von Rheinland-Pfalz stellt für die Erhaltung dieser letzten „Naturrelikte“ den Gemeinden Fördermittel zur Verfügung.

Es sollte uns allen ein Anliegen sein die Natur in der Region in der wir leben zu schützen. So hat die Gemeinde Trippstadt in diesem Jahr zum ersten Mal einige Wiesen als Schmetterlings- und Bienenweide ausgewiesen. Eine solche Aktion kommt auch den Vögeln, Lurchen und Reptilien sowie einigen Säugetieren zugute. 80% unserer heimischen Pflanzen werden von Wildbienen bestäubt, dies ist wichtig für die Stabilität des gesamten Ökosystems. Denn wenn irgendwo auch nur eine gefährdete Art einen kleinen „Überschuß“ an Nachkommen aufgrund des Schutzes von Wegrändern und Böschungen zustande bringt, besteht eine realistische Möglichkeit, dass anderswo sich ein neuer Bestand gründet. Das Klagen über den Artenschwund nützt nichts wenn keine Maßnahmen folgen.

hukwa

Sonntag, 22. September 2019

3 Leserbriefe zum Klimapaket

Die Sinnlosigkeit des Versuchs, Voraussagen über die Beschaffenheit unserer zukünftigen Welt zu treffen, offenbart sich heute schon in den Wörtern Klimakatastrophe und Alptraum Plastik. Die Ressourcen sind begrenzt, die Müllhalden werden immer gigantischer und die Sommer werden zum glühenden Hexenkessel.
Der Mensch der Zukunft wird zu 80 Prozent aus Synthetik bestehen, wegen des Mikroplastik in seiner Nahrung und die restlichen 20 Prozent seiner Knochen und seines biologischen Gewebes werden wohl radioaktiv verstrahlt sein.
Die Regenwälder werden derzeit unter politischer Aufsicht abgefackelt, die Eisberge verschwinden und die riesigen Tundren Sibiriens trocknen aus. Dies in etwa ist der ökologische Zustand unseres Planeten. Man kann die Liste auch verlängern: Das Sterben unserer Tier- und Pflanzenwelt, das Baumsterben, die Verseuchung landwirtschaftlicher Flächen durch den Einsatz von Pestiziden und so weiter.
Würde man aus diesen Problemen eine Bildcollage machen, würde diese ein Gesamtkunstwerk des langsamen Untergangs unseres Planeten sein und des Siechtums der Menschheit.
Das Filmfinale wäre dann ein Werk zusammmengeschnitten aus Becketts „Endspiel“, Huxleys „Schöne Neue Welt“ und Kubricks „Uhrwerk Orange“.
Die einzige Philosophie die noch gilt findet man in den Ansprüchen der Industrie und dem Hohelied auf die Ellenbogenmentalität des Turbokapitalismus, das auch vom Großteil unserer politischen VolksvertreterInnen im Chor gesungen wird. Es ist die Philosophie einer in den letzten Zügen liegenden turbokapitalistischen Gesellschaft. Über diesen gesellschaftlichen Zusammenbruch versuchen die politisch Verantwortlichen mit arroganter Überheblichkeit hinweg zu täuschen.
Das Finale heißt wohl ein langsam siechendes Armageddon für uns alle!
Der einzige Hoffnungsschimmer ist jener Kinderkreuzzug einer „for Future Bewegung“, der wiederum von großen Teilen der politisch Verantwortlichen verspottet wird. Es ist ein Feldzug der einem anmutet wie der letzte Kampf gegen die „Schatten von Mordor“.
Die Frage ist: Wann merken wir endlich, dass die Geschichte der Menschheit in ein unwiderrufliches Stadium getreten ist, dessen Ziel letztendlich die Vernichtung jeglichen höheren Lebens auf unserem Planeten ist. Diejenigen die nach der ökologischen Wende rufen, werden übertönt durch jene die sich weigern menschliche Vernunft anzunehmen. Ökologisch gesehen wird das Ende unserer Zukunft absehbar.




Was die Bundesregierung in aller Hast als Klimapaket zusammengeschnürt hat ist letztendlich ein Mogelpaket. Es ist der Versuch, dem Bürger Sand in die Augen zu streuen. Vor dem Hintergrund der komplexen, ökologischen Zukunftsfragen und Krisen liest es sich wie Hohn. Die Wenigen die wohl mit diesen Klimastrategien zufrieden sein werden sind die Manager der Industrie und Wirtschaftskonzerne. Während sich diese die Finger reiben, weil die Hauptkosten auf die Bürger abgewälzt werden, klopfen sich die Kanzlerin und ihr Finanzminister voller Stolz und Eigenlob auf die eigene Schulter und die in einer Knechtsschaftsbeziehung stehenden ökologischen Experten der Regierung haben ihre skrupellosen Expertisen wieder einmal durchgesetzt. Man spricht von Vernunft und Versachlichung während die ökologische Zeitbombe weiter tickt und der Klimawandel sich nicht zum besseren wandeln wird.
Vieles spricht dafür, dass die Sorgen der „Fridays for Future“ Bewegung ebenso folgenlos bleiben werden, wie die Proteste der einstigen Ostermarschierer. Die Wünsche dieser Generation,die einmal einen Planeten übernimmt dessen Natur und Landschaft nur noch ein Phantom dieser jetzigen Erde sein wird, werden durch dieses Klimapaket kurzerhand in die ungewisse Zukunft verschoben.





Vielleicht waren unter den Mitwirkenden dieser „Mega-Demo für Klimaschutz“ einige Schüler und Schülerinnen die sich auf einen schulfreien Vormittag freuten, aber wichtig ist doch, dass sie dabei waren. Dass der Stadtrat von Kaiserslautern es abgelehnt hat für Kaiserslautern den Klimanotstand zu beschließen, war abzusehen. Dass bereits in den 1970zigern Jahren entstandene geflügelte Wort- „Denke global, aber handle lokal“- hat wohl bis heute den Lauterer Stadtrat noch nicht erreicht.
Es ist doch einfach so, dass wenn wir wirklich zum Wohle unseres Planeten beitragen wollen, der beste Ausgangspunkt dafür unsere eigene Stadt und Gemeinde ist. Nun, diese Jugendlichen haben unter anderem auch klar zu machen versucht, dass die Weltklimaprobleme in einem anderen Licht erscheinen, wenn sie von der lokalen Situation abhängig gemacht werden. Dies versucht uns diese „Fridays for Future“ Generation zu zeigen. Nach den vorherrschenden ökologischen Fakten hört es sich bescheiden an, wenn sie behaupten, man würde ihnen „die Zukunft klauen“, es ist doch viel schlimmer, man zerstört ihre Zukunft. Es ist anscheinend den meisten Politikern überhaupt noch nicht aufgefallen dass diese Jugendlichen etwas tun, was eine großartige Chance für unsere Demokratie ist: Sich politisch beteiligen! Eines hat sich inzwischen herausgestellt: Diese Bewegung lässt sich die Worte nicht verbieten und ihr friedlicher Widerstand ist etwas aus dem ganz Neues in unserer politischen Landschaft erwachsen kann. Agieren sie doch vollkommen anders als die Politik: Einfach Klartext reden!
Denn ein Wirtschaftssystem das auf den Grundpfeilern von Ehrgeiz, Konkurrenzdenken und Konsum aufbaut ist perspektivlos, weil es unmenschlich ist und weil die Ressourcen begrenzt sind. Wenn wir so weitermachen wird es zum Kollaps kommen und wie der aussieht, zeigen uns jeden Freitag die Demo – Schilder der „Fridays for Future“ Bewegung.


hukwa

Dienstag, 1. Januar 2019

Leserbrief: Rheinpfalz am Sonntag: Haste mal `nen Plan? Vom 30.12. 2018

Der interessante Essay von Michael Konrad in der Rheinpfalz am Sonntag über phantasielose Planer und planlose Weitermacher lässt zu Recht den Verdacht aufkommen, dass sich in der Politik und Wirtschaft eine Menge Leute tummeln die für ihren Job eigentlich unqualifiziert sind. Schließlich geht es bei diesen Bauvorhaben auch um Steuergelder. Eine wichtige Konsequenz dieser endlosen Bauvorhaben hat ja der Autor deutlich angesprochen:“Müssen wir, statt weiter wild Strassen und Brücken zu bauen, nicht fragen: Wie soll Mobilität in Zukunft grundsätzlich gestaltet werden?“
So lange diese Frage nicht geklärt ist werden weiterhin „Blaumilchkanäle“ geplant und umgesetzt. Und dies widerspricht jedem Realitätsprinzip! Wir können es uns einfach nicht mehr leisten unsere Zukunft solchen bürokratischen „Experten“ zu überlassen. Bestimmt wäre es von Vorteil für sie, sich vor den großen Planungen auch mal eine schöpferische Denkpause zu gönnen.
hukwa

Sonntag, 23. Dezember 2018

Leserbrief: Rheinpfalz am Sonntag: „Echt jetzt?“ vom 23.12.2018

Das Gegenteil der Lüge ist die Wahrheit! Und es sollte ein Grundsatz des menschlichen Seins sein bei der Wahrheit zu bleiben. Ständiges Lügen führt nur in die Irrealität. Ich glaube nicht, dass sogenanntes „Prosoziales Lügen das Vertrauen innerhalb der Gesellschaft verbessert“. Eines der wichtigsten Fundamente unserer demokratischen Gesellschaft ist schließlich die Wahrheit, diese ist ein menschlicher Wert. Bestimmt ist es so, dass innerhalb unserer Gesellschaft die Lüge oft wahrer ist als die Wahrheit, weil eben die Wahrheit oftmals sehr verlogen ist, dennoch sollten die Menschen den Weg der Wahrheit gehen und nicht den der Lügen und Notlügen, sonst wird das Leben zu einem Labyrinth. Jeder Mensch muss in sich ein Gefühl dafür entwickeln, dass Lügen nicht richtig ist. Auf der einen Seite gibt es den notorischen Lügner der zweifelsohne ein Neurotiker ist man durchschaut ihn und kann mit ihm leben. Auf der anderen Seite gibt es den „Berufslügner“ solche Leute kennt man oft aus der Politik, ihre Lügengeschichten schwächt man ab und nennt sie fast kosenhaft „Fake“. Aus meiner eigenen Erfahrung kenne ich solch einen Menschen, er ist kommunalpolitisch tätig und es ist fast unmöglich sich mit ihm auseinanderzusetzen, weil eben jedes Gespräch mit ihm zu einem Chaos führt. Aus solchen Erfahrungen muss man einfach schließen, dass Lügner für die Gesellschaft untragbar sind weil sie Unruhe stiften. Ich glaube also nicht, dass „Lügen den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft verbessern“. Und ich hoffe doch, dass das alte Sprichwort „die Wahrheit ist das höchste Gut“ noch einen Wert besitzt.

hukwa

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Leserbrief: Weißtanne

Leserbrief: Die Rheinpfalz – Pfälzische Volkszeitung 16.10 2018 – Die Fichte ist die erste Verliererin.

Das Hauptproblem des Klimawandels ist die Energiegewinnung durch Kohle und Erdöl. Wir verbrauchen diese Energiestoffe ja nicht nur, sondern verschmutzen damit die Atmosphäre durch deren Verbrennung und dem Ausstoß von Kohlendioxid. Das tut unserem Planeten überhaupt nicht gut weil dieser ein lebender Organismus ist. Dies ist er vor allem durch unsere Wälder, die die Lunge unserer Erde sind!
Die Douglasie scheint immer wieder gerne als „Ersatzbaumart“ für die Fichte herangezogen zu werden, dabei weiß man inzwischen durch wissenschaftliche Studien und forstwirtschaftliche Praxis wie wichtig der Anbau der Weißtanne für die Stabilität unserer Wälder ist. Was es vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels vor allem braucht, ist eine weitaus stärkere ökologisch orientierte Entschlossenheit die dazu führt, dass Bäume wie die Weißtanne wegen ihrer Klimaverträglichkeit kein Aschenputteldasein im Pfälzerwald mehr führen müssen. Wenn man die Statistiken der Waldschadensforschung verfolgt erkennt man sehr deutlich, dass die Genvielfalt in den Wäldern abnimmt. Waldbäume als ortsfeste und langlebige Organismen brauchen eine große genetische Vielfalt um sich den stark veränderten Umweltbedingungen die der Klimawandel mit sich führt anzupassen. Dazu eignet sich die Weißtanne im Verbund mit anderen klimaharten einheimischen Bäumen besonders gut. In Thüringen betreibt man die Weißtannenverjüngung unter Fichtenaltholzschirmen seit 2014, warum nicht auch im Pfälzerwald?
Wirtschaftlich gesehen hat die Weißtanne auch ihre Vorteile: weiß man doch, dass eine gesunde Tanne die in der forstüblichen Umtriebszeit von 120 Jahren zwar „nur“ etwa 2,5 Festmeter Stammvolumen erbringt, dieses aber bis zum doppelten Alter von 240 Jahren zu verzehnfachen vermag.
Diesen „wunderschönen, heißen, fast nicht zu Ende gehenden Sommer“, sollte man vielleicht auch als Warnung auffassen – was wir in den nächsten Jahren zu erwarten haben – wenn Wirtschaft und Politik nicht zur Vernunft kommen.
hukwa

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Kanalisierung, Lähmung, Zerstörung

Die Ausrottung der freilebenden Tiere im Hambacher Wald ist ein ausbeuterisches Nebenprodukt das der Stromkonzern RWE in die Wege geleitet hat. Wieder einmal wird durch die Zerstörung eines regionalen Waldgebietes der Ozonhaushalt in Unordnung gebracht. Wieder einmal arbeiten Politik und Wirtschaft der BRD Hand in Hand gegen das Wohl der Bürger! An der Abnahme des Sauerstoffes und der Zunahme des Kohlendioxid unserer Atemluft. Dazu kommt dass durch die Vernichtung der Pflanzenwelt des Hambacher Forstes ein Erosionsprozess einsetzt, der dem Boden die Feuchtigkeit entzieht, was zur Versteppung, Wassermangel und Klimaveränderung führt. Was hier dem Bürger vorgeführt wird mit Hilfe der Staatsgewalt ist nichts anderes als Energiefaschismus! Wie sonst soll man so etwas nennen? Was in diesem Wald passiert ist das brutale Wahnsinnsgeschäft der Wahnsinnsvorstellungen einiger Politgangster und Konzernmanager.
Was geschieht jetzt mit den Tieren des Waldes? Jetzt muss auch der Tierschutzbund Klage vor Gericht erheben. Wahrscheinlich wird man dass ganze Gebiet einzäunen, Jäger engagieren um die wenigen noch dort lebenden Tiere zu „entsorgen“.
Die Energiepolitik die hier betrieben wird zielt auf Kanalisierung, Lähmung und Zerstörung unserer Demokratie. 

hukwa

Samstag, 30. September 2017

Leserbrief: „Von wegen Nazi-Keule“

Michael Garthe spricht in seinem Artikel ein Übel aus, das unser Land seit 70 Jahren begleitet. Mit fast liturgischer Wiederholung teilen es die Ewig-Gestrigen immer wieder mit: „Nicht alles war schlecht im Dritten Reich“, „Hitler hatte auch seine guten Seiten“ etc.
Mit solchen unkritischen Aussagen die bis hin zur Verherrlichung des Hitler-Regimes reichen versuchen rechtslastige Menschen, allen voran die Als – Ob – Demokraten der AfD den Naziterorr
hoffähig zu machen und es gibt leider Bürger in unserem Land die auf solche braune Tricks hereinfallen.

Nein, so nicht! Nichts war gut, alles war schlecht und böse, das ist die Wahrheit über den Nationalsozialismus!

Diese unselige Glocke von Herxheim sollte endlich eingeschmolzen werden.Hier handelt es sich schließlich nicht um ein Kulturgut sondern um ein Relikt aus der braunen Terrorzeit. Es ist schon eine Schande, dass die breite Öffentlichkeit erst im Jahre 2017 von der „Hitler – Glocke“ erfuhr.
Wahrscheinlich hängen von diesen Dingern noch einige in deutschen Kirchen. Also, weg mit dem Nazikrempel!

Hans Wagner


Obiger Leserbrief von mir erschien heute in der Tageszeitung die „Rheinpfalz“. Da fällt mir nun noch ein Gedanke des alten Lichtenbergs ein, dieser schrieb vor etwa 250 Jahren:

„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber soviel muss ich sagen- es muss anders werden, wenn es gut werden soll“.
Und vor noch längerer Zeit schrieb Perikles:

„Wir vereinigen in uns die Sorge um unser Haus, um unsere Stadt und um unseren Staat“.

hukwa


Dienstag, 10. Januar 2017

Leserbrief Vögel

Man kann noch soviel Vogelmanagement betreiben, wahrscheinlich wird es von Jahr zu Jahr weniger Vögel geben. Seit Beginn ornithologischer Überlieferung sind über sechzig Vogelarten für immer von diesem Planeten verschwunden. Mit Sicherheit alle durch menschliches Verschulden.
Ich finde nicht dass Katzen „Vogelkiller“ sind, sie gehen einem natürlichen Trieb nach wie Rabenvögel auch. Zur Erhaltung unserer Vogelwelt, der Biodiversität überhaupt, muss man vor allem den besonderen und inzwischen sehr begrenzten Lebensraum der Arten schützen. Jeder Verlust einer Art bedeutet den unwiderbringlichen Verlust an genetischer Information und ökologischer Funktion einer jeweiligen Region. Nur wenn die vielfältigen, natürlichen und naturnahen Lebensräume erhalten werden wird es nicht zu einem zu starken Rückgang der Arten kommen. Das biologische Gleichgewicht ist seit langem schon gestört, das ist ein Fakt. Wenn dann noch zur Brutzeit unserer Vögel, fleißig Insektengifte ins Vorgärtchen gespritzt werden, auch mit angeblich „harmlosen Chemikalien“, braucht man sich nicht zu wundern, dass am nächsten Tag die Blaumeisen Jungen tot im Nistkasten liegen. Die Verpackungsaufschriften solcher Mittel wollen uns einsuggerieren, dass bei richtiger Anwendung kein Schaden entsteht. Am gefährlichsten für unsere Vogelwelt sind die Spritzmittel der Landwirte. Schon lange sehen die meisten Landwirte unsere Landschaft nicht mehr als Teil der Natur sondern als reinen Produktionsraum.
Die Gründe für den wahrscheinlichen Rückgang unserer heimischen Vogelwelt sind äusserst tief und komplex. Es ist nicht auszuschließen dass im nächsten Jahr wieder „alle Vögel da sind“, doch man muss die Warnungen ernst nehmen und sich Gedanken machen und mit dem „kleinen Naturschutz“ vor der Haustür beginnen. Es ist begrüssenswert das in letzter Zeit einige kritische Artikel zu dieser Problematik in der Rheinpfalz erschienen sind und soviele Menschen darauf reagierten, sei es in Form von Leserbriefen oder eben die 60 000 Vogelbeobachter, die einem Aufruf des NABU folgten. Dies zeugt davon, dass sich in unserer Gesellschaft langsam ein ökologisches Bewusstsein durchsetzt und dadurch auch Solidarität für die bedrohte Natur. Es besteht also noch Hoffnung!

hukwa

Montag, 31. Oktober 2016

Bob Dylan Ein Leserbrief

Es war längstens an der Zeit dass Bob Dylan den Literaturpreis erhielt.
Die Argumente von Sigrid Löffler sind so kleinkariert wie die zeitgenössische deutsche Lyrik, die man als ein jämmerliches Seufzen aus dem Elfenbeinturm abtun kann.
Dylans Dichtungen, und seine Lieder sind Dichtungen, haben ihre Wurzel in der Poesie Pure. Von der Höhe dieser Dichtung und Lyrik führt kein Weg in die langweiligen Täler heutiger Literatur.
Die Sprachmagie seiner Texte, ihre Tonkraft und Klangmagie hat Generationen begeistert. Seine Lieder handeln vorwiegend von Liebe, Frieden und Harmonie und sind inzwischen ein Allgemeingut moderner Kultur.
Jede Generation ist immer wieder aufs Neue von seinen Texten begeistert.
Es gibt in der ganzen Literaturgeschichte keinen Dichter den wir mit ihm vergleichen könnten, Dylan schafft es immer wieder die Menschen durch seine poetische Songs in den Bann der Rockmusik zu ziehen.
Es war endlich an der Zeit das man diesen Quantensprung zwischen Literatur und Musik vollzogen hat, denn was sind gute musikalische Texte letztendlich? Poesie!
Und die Texte Bob Dylans sind vor allem eines: „For ever young“!
hukwa

Samstag, 14. Mai 2016

Artenrückgang - Leserbrief an die Rheinpfalz

Es ist wichtig dass die Rheinpfalz immer wieder über Probleme des Naturschutzes informiert, nur so ist es möglich Menschen für den Naturschutz zu sensibilisieren. Der Artikel „Artenverlust hält weiter an“, regt wohl jeden Naturfreund zum Denken an. Gut dass es Menschen wie Peter Ramachers gibt, die über dieses Thema informieren.
...„dass in unserer Landschaft etwas nicht mehr so ist wie früher“, bemerkt jeder Naturbewusste Mensch täglich. Noch haben wir einige Biotope in unserer Region in denen verschiedene Vogelarten überleben können, aber es sind zu wenige.
Vor allem die Städte sind gefordert. Diese müssen auf einer soliden, wirtschaftlichen und sozialen Basis eine gesunde Lebensumwelt bieten und den Erhalt natürlicher Ressourcen und Ökosysteme vorantreiben.
Eine „Vitalisierung der Städte“ aber auch kleinerer Gemeinden muss unbedingt Vorrang vor ihrer Ausdehnung haben. Dass dies so werden wird glauben natürlich die wenigsten und dass zu Recht! Dennoch: Ökologie und Ökonomie müssen noch enger vernetzt werden. Ganz so „schwarzseherisch“möchte ich dies gar nicht sehen. Gerade in Rheinland – Pfalz ist vieles in Bewegung in Sachen Umweltschutz und dies sollte man auch positiv werten. Doch es ist noch zu wenig.
Als Hauptursache des Artenrückgangs werden in dem Rheinpfalz Artikel ...“der Mensch und seine zunehmende lebensfeindliche Bearbeitung der Acker- und Grünlandgebiete“ genannt.
Dies trifft zu. Der Schlüssel zu diesem Problem liegt wohl zunächst in der Hand der Landwirte. Es hängt ganz entscheidend an ihnen, wie sie ihre Felder und Wiesen bewirtschaften. Vor allem ob ihr Wirken dem Naturhaushalt abträglich ist oder seiner Erhaltung dient.
Die fortschreitende Zersiedelung der Landschaft, die Beanspruchung von riesigen Flächen für die Ansiedlung von Industrieprojekten, die durch Verdichtung des Strasssennetzes zunehmende Verinselung der Freiräume aber auch der stellenweise unerträgliche Druck bestimmter Freizeitnutzungen (Angeln, Mountainbike, Badesport ect.) tragen zum Artenschwund erheblich mit bei. Hinzu kommen Verschlechterung der Fließgewässer, Schwund alter hohler Bäume in Parks und Wäldern (noch nie war man mit der Motorsäge so schnell zu Hand wie heut zu Tage vergessen darf man hier vor allen Dingen nicht dass jeder einzelne, alte Baum ein eigenes Biotop ist, der auch von Insekten und anderen Tierarten aufgesucht wird.) in Feldflur und an Gewässern. Dazu kommen immer wieder auftauchende „ökologische Zeitbomben“ alter Giftbelastungen. Dies und viele weitere Faktoren lassen für die Zukunft noch weitere Rückgangserscheinungen der Arten erwarten. Die alte griechische Weisheit „panta rhei“ (alles ist im Fluß) stimmt lange schon nicht mehr.
Interessant wäre allerdings auch einmal ein Zeitungs Artikel über sogenannte Zuzügler und Neubürger der Vogelwelt.

Wir benötigen in unserer Kulturlandschaft viel mehr „Wildnisinseln“. Landwirte und Gartenbesitzer die noch ein Gefühl für die Natur haben und somit ökologisches Bewusstsein besitzen, werden dies gewiß auch ohne große Aufforderung tun.
Gerade durch solche „kleine Wildnisinseln“ können gefährdete Arten, natürlich auch Pflanzenarten, vielleicht einen „kleinen Überschuss“ an Nachkommen bilden und es besteht somit die Möglichkeit dass sich bedrohte Vogelarten auch anderswo ansiedeln, wo die Umgebung halbwegs noch naturbelassen ist. Aber alles Klagen hilft nichts wenn keine Taten folgen! Daher ist jeder gefragt.
Im kleinsten Garten kann Naturschutz stattfinden, ja selbst auf der Fensterbank, können wir Naturschutz betreiben.
Die Gründe für das Zerstören von natürlicher Landschaft, das somit zum Aussterben der Arten beiträgt sind zweifelsohne wirtschaftlicher Art. Jede Naturzerstörung ist ein Anschlag auf ein zusammenhängendes ökologisches Netz. Dass auch wissenschaftliches Denken zur Naturzerstörung und somit zum Artenrückgang beitragen tut dürfte unverkennbar sein. Doch wenn sich solches Denken ändert kann es dabei helfen, dass zu Retten was noch zu Retten ist. 
hukwa 

Samstag, 17. Januar 2015

Offener Brief an die Redaktion „Die Rheinpfalz“

Betreff: Artikel: Vergessen und Verloren – Südwestdeutsche Zeitung vom 9.1.2015.

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion „Die Rheinpfalz“,
leider muss ich nochmals auf den unrühmlichen Artikel von Frau Klag – Ritz zurückkommen.
Viele Trippstadter Bürger haben leider vergeblich auf eine Richtigstellung der Rheinpfalz Redaktion
zu diesem Artikel gewartet, der in unserer Gemeinde große Empörung hervorgerufen hat.
Den kurzen Artikel vom 15. 1.2015 in der Südwestdeutschen Zeitung, kann man ja nicht als Richtigstellung bezeichnen, hier wurde einfach den Lesern Sand in die Augen gestreut. Meines Erachtens ist dies die zweite Mogelpackung zu dem Thema Schlosspark die den Rheinpfalz Lesern verkauft wird.
Heute am Samstag den 17.1.2015 war allemal ein kleiner gekürzter Leserbrief in der Zeitung, mir ist aber bekannt dass mehrere Leserbriefe ihre Redaktion erreicht haben, warum wurden nicht wenigstens einige davon veröffentlicht?
Nun können Sie damit argumentieren, dass man nicht alle Leserbriefe veröffentlichen kann, das ist richtig ABER dann hätte zumindest eben eine objektive Richtigstellung in der Rheinpfalz erscheinen müssen oder die Gegendarstellung von einem Trippstadter Bürger. Dass dies alles nicht geschieht gibt natürlich einigen Menschen zu denken auf.
Warum meine Damen und Herrn von der Redaktion weigern Sie sich so vehement, dass diesem Artikel von Frau Klag – Ritz sein Lügengebäude genommen wird?
Warum stellen sie sich gegen die Wahrheit die eigentlich oberstes Gebot einer Tageszeitung sein sollte?
Sie kennen bestimmt  Artikel 5. unseres Grundgesetzes: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild...." ich denke Sie kennen den Rest.
Wenn nun eine Zeitung eine Falschmeldung bringt, haben dann die Leser, die jeden Monat nicht gerade wenig für ein Abonnement bezahlen, nicht das Recht, dass diese Falschmeldung von der Zeitung widerrufen wird oder dass ein neuer Artikel, der der Wahrheit entspricht, erscheint?
Es hat doch keinen Wert wenn sie versuchen durch geschicktes Textmanöver (siehe Artikel vom 15.1.2015) über Falschmeldungen hinwegzutäuschen.
Nach meinen Erfahrungen mit dem Schlosspark Artikel und der Weigerung der Richtigstellung muss ich persönlich davon ausgehen, dass solches öfters in ihrer Redaktion vorkommt. Damit will ich ganz offen ausdrücken, dass ich bestimmt in Zukunft ihre Zeitung nicht mehr kaufen werde. Da kann ich mir auch ein billiges „Revolverblättchen“ kaufen, da weiß ich wenigstens, dass ich belogen werde.
Eine seriöse Tageszeitung deren Aufgabe es ist, sich in das Tagesgeschehen einzumischen, sollte sich in erster Linie der Wahrheit verpflichtet fühlen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Wagner
Trippstadt 

hukwa

Montag, 11. November 2013

Grüner Verrat am Pfälzerwald

Mit ihrer hinterwäldlerischen Forstpolitik schaffen sich die rheinland pfälzischen Grünen nicht gerade Freunde im Land. Dass die Grünen die Arche Noah lang schon verlassen haben ist auch kein Geheimnis mehr. In dieser Sache geht es einfach um die alte Frage des Naturschutzes: „nützen oder schützen“?
Frau Höfken will den Bürgern anscheinend Angst vor „Zuwaldung“ einsoufflieren. Dass hier knallharte Wirtschaftsinteressen verfolgt werden, dürfte eindeutig sein.
Wenn die grüne Ministerin sagt: „wir vermindern keinen Wald, sondern reduzieren die Zunahme“, muss sie sich fragen lassen, ob sie vielleicht nicht ihr Parteibuch wechseln sollte.
Zweifelsohne: die erneuerbaren Energien (hier Windkraft) bringen Umweltschützer als auch Politiker zwangsläufig in die Bredouille. Auf der einen Seite hat man endlich eine Chance, aus der unbeherrschbaren Atomtechnologie auszusteigen, auf der andern Seite möchte man nicht Kahlschläge für den Bau von Windkraftanlagen hinnehmen. Den Grünen geht es hier einfach nur um eine Nützlichkeitsideologie und auf keinen Fall um das Ökosystem Wald, geschweige denn um Nachhaltigkeit und Biodiversität. Auch muss man davon ausgehen, dass der nächste Sturm irgendwann kommt, dann haben wir wieder genug Kahlschläge. Wald ist für die Bürger von Rheinland Pfalz nicht nur Biotop sondern auch „Psychotop“, dient er doch der Erholung der Menschen. Vor allem ist das Vorhaben von Frau Höfken ein Anschlag auf die biologische Vielfalt des Waldes. Und Angesichts eines drohenden Klimawandels gegenüber den Bürgern unverantwortbar.
Wald muss daher unabdingbar erhalten werden und vor allem nachhaltig bewirtschaftet werden.
Schon Kinder wissen, dass Bäume die wichtigste Voraussetzung für das Ökosystem Erde sind.
Apropos Kinder, Frau Ministerin: „Ist ihnen eigentlich klar das wir eine Verantwortung für die uns nachfolgenden Generationen haben?“
Wälder sind eben doch mehr als nur eine Ansammlung von Bäumen. Ohne die ausgleichenden, puffernden und regenerierenden Leistungen des Waldes gäbe es auf Dauer kein höheres Leben der jetzigen Form auf der Erde. Sie Frau Ministerin sind auf dem Weg an diesen lebenswichtigen Grundlagen zu sägen!
Im Zeitalter des ökologischen Denkens sollte man wissen, dass die Bedeutung des Waldes über die eines Wirtschaftsfaktors weit hinausgeht. Wenn Bäume im Licht photosynthetisch aktiv sind, geben sie etwa genau so viel Sauerstoff an die Atmosphäre ab, wie sie Kohlenstoff aus dem Luftraum zur Bindung in organischen Molekülen aufnehmen. Schon eine einzige ausgewachsene Buche von etwa 25 m Höhe setzt am Tag ungefähr 7000 l Sauerstoff frei, das genügt um den Tagesbedarf an Sauerstoff von 50 Menschen sicherzustellen.
Man sollte manchmal auch am Alten und Bewährten festhalten, Frau Ministerin.
Und übrigens:irgend eine Partei hat einmal auf ihr Wahlplakat geschrieben: „wir haben diese Erde nur von unseren Kindern geliehen“, dreimal dürfen sie raten welche! 
hukwa