Sonntag, 18. Juli 2021

Steinwort

Zeit 
Gebannt 
im Stein 
wie Kiesel in deinen Adern  
der Tag 
Verborgen 
im Flug der Wildgans 
ruht der unruhige Geist. 
hukwa 

Donnerstag, 8. Juli 2021

Aktivität

 Für den unergründlichsten Maler der Renaissance Leonardo da Vinci war Kunst einfach der unendliche Begriff einer Idee geistiger Tätigkeit und er sah in jeder Kunst einfach eine Möglichkeit kreativer Aktivität. 
hukwa

Mittwoch, 30. Juni 2021

Wahrnehmung

 Heute ist ein stilller Tag, ein Tag an dem man Zwiesprache mit seinem Selbst halten kann. Das ist nicht jeden Tag so. Es ist eine Zeit sich auf die Suche nach dem Unaussprechlichen zu machen, der reinen Wahrnehmung. 
hukwa    

Mittwoch, 26. Mai 2021

Suche

Ich glaube es gibt in jeder (noch) natürlichen Landschaft einen Parnaß, den man ersteigen kann um sich von den klaren Lüften umwehen zu lassen. ich meine einen Ort wo nichts banales vorhanden ist. Nach solchen orten bin ich immer auf der suche. 
hukwa

Samstag, 22. Mai 2021

Substanz

"Die Sterilität der bürgerlichen Welt wird im Suizid enden oder in einer neuen Form kreativer Partizipation. Dies ist das "Thema unserer Zeit" wie Ortega y Gasset sich ausdrückte, es ist die Substanz unserer Träume und die bedeutung unserer Handlungen. 
Octavia Paz Das Labyrinth der Einsamkeit 

Mittwoch, 19. Mai 2021

Naturharmonie

 Die Natur ist der nie versiegende Quell der kleinen Freuden. Ihre Harmonie können wir zu jeder Jaheszeit aufnehmen, wir müssen nur ein Auge für das Bescheidene haben. 
hukwa

Dienstag, 18. Mai 2021

Keine Windräder im Pfälzerwald

Ich bin für Windkraft, aber nicht im Pfälzerwald, da gehören diese aus Gründen der Biodiversität nicht hin. Windkraftanlagen sind Industrieanlagen, vor allem wenn sie in einem Windpark zusammen anzutreffen sind. Wenn diese Anlagen in einem naturnahen Gebiet wie dem Pfälzerwald aufgestellt werden kann man von einer Industrialisierung der Landschaft sprechen. Durch die Abstands - und Umweltkriterien lassen die Anlagen in ihrem Umfeld nur eine begrenzte Nutzung der Landschaft zu. Die Schaffung der notwendigen Infrastruktur zwingt die Betreiber, die Anlagen durch das sogenannte Repowering in ihrer Leistung zu verbessern. Hierbei ist es auf lange Zeit nicht möglich, die Landschaft für Naturschutz und Naherholung zu nutzen. Durch die Errichtung einer einzigen Anlage wäre das landschaftliche Umfeld industriell vorgeprägt. Das bedeutet, dass auch der historischen Gewordenheit der Kulturlandschaft "Pfälzerwald" Schaden zugefügt würde. In Zukunft werden wir vermehrt Windkraft benötigen, doch dürfen dafür keine sensiblen Naturräume geschädigt werden. Windkraftanlagen sollten entlang der Autobahnen, Bahntrassen und in Industriegebieten errichtet werden. Hier muss von der Politik mit Umsicht, Rücksicht und ökologischer Weitsicht geplant werden. Mit der Anlage von Windkrafträdern im Pfälzerwald wird die ohnehin schon gefährdete Natur noch stärker belastet. 

Samstag, 8. Mai 2021

Nachtspecht

 Sie deuten den Ruf 
des Nachtsspecht 
als etwas Unbekanntes 
sie haben ihn ja auch noch nie gehört 
es ist die Zeit da der Morgen erwacht 
wenn der Nachtspecht sein Lied einstellt 
Sternenverwandt steigt es nochmals empor 
fließt ein in den Gesang der Nachtfalter 
hört ihr es nicht? 
hukwa

Donnerstag, 8. April 2021

WIR haben keine Chancen also - nutzen wir sie

 Die Ausbeutung der Natur mit Hilfe der Naturwissenschaften und der Technik die zur Umwelt- und Klimakatasrophe geführt hat wird auf Dauer den Stoffwechsel des Menschen unmöglich machen. Die Sicherung des humanen Lebens muss bei allen wissenschaftlich-technischen zukünftigen "Errungenschaften" Vorrang haben. Das heißt der Mensch kommt vor dem wirtschaftlichen Profit. Was uns davonläuft ist die Zeit. Es gibt genügend Ansätze zu einer alternativen, menschgerechten Wissenschaft und Technik, die auch schon zum Teil praktiziert wird. Unterlassungen und Ignoranz in Politik und Wirtschaft waren und sind es die uns in die heutige Krisensituation geführt haben. Die Macht derjenigen die die Entscheidungen für die Naturzerstörungen tragen muss gebrochen werden. Die ökologischen Probleme der Gegenwart sind die Resultate einer einseitigen, materiellen Ausrichtung von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft. 
hukwa

Mittwoch, 24. März 2021

Vernunft als reale Erscheinung in Zeiten der Pandemie

In Zeiten einer Pandemie und ökologischen Krise stellt sich die Frage: Gibt es eine reale Vernunft in unserer Gesellschaft?

Derzeit können wir von einem komplexen Weltverhalten bis hin zu irrationalen Denken bei verschiedenen gesellschafttlichen Gruppierungen (Pandemieleugner, sogenannte Querdenker, Esoteriker ect.) ausgehen.

Das Bestreben, die Welt durch Vernunft zu begreifen und der Vernunft gemäß zu gestalten, können wir als rationalistisches Denken bezeichnen. Aber auch metaphysisch ist die Vernunft zu erfassen nämlich im Glauben an eine im Weltgeschehen waltende Vernunft.

Der Begriff der Vernunft taucht historisch erstmals in der griechischen Philosophie auf. Bei Platon als auch in der plotinischen Tradition, stellt die Vernunft (nous, noesis) den Zusammenhang her zwischen der höchsten Idee (dem Prinzip allen Erkenntniswissens (episteme), der Verstandeserkenntnis (dianoia) und den Wahrnehmungen (aisthesis). Die Vernunft vermittelt also zwischen Subjektivität und Objektivität.

Man könnnte sagen „wer Verstand hat, hat auch Vernunft“. Aus philosophischer Sicht sind jedoch beide zu unterscheiden: der Verstand mit seinen Begriffen bezieht sich auf Erfahrung, macht Erfahrung möglich, die Ideen der Vernunft beziehen sich auf keinen Gegenstand, sondern auf den Verstand, insofern sie Einheitsprinzipien für die Verstandeserkenntnis darstellen.Der Gebrauch der Vernunft wird metaphysisch, wenn man das in der Vernunft liegende, Unbedingte, das als Forderung nicht nur berechtigt sondern notwendig ist, nicht auf den regulativen Gebrauch einschränkt, sondern auf das Weltganze richtet.

Die praktische Vernunft ist die den Willen bestimmende Ursache und bezweckt einen an sich selbst guten Willen hervorzubringen. Nach Hegel ist alle Wirklichkeit getragen, von der absoluten Vernunft. Die Vernunft in uns erkennt die Vernunft der Welt. Nach Ansicht Hegels müsste man sagen, das die oben erwahnten gesellschaftlichen Gruppierungen, also die sogennaten Querdenker ect. Nicht in der Realität leben sondern in einer irrealistischen Paralellwelt, schließlich leugnen sie etwas dass tatsächlich vorhanden ist. Ein solches Verhalten ist den Mitbürgern gegenüber verantwortungslos. Vernunft und Verantwortung haben etwas gemeinsames. Deshalb ist die Vernunft zugleich die Einheit der materialen und formalen Bedingungen des Wissens. Sie weiß sich als Wissensgehalt und verwirklicht sich in diesem Wissen als reale Erscheinung.

hukwa


 

Donnerstag, 4. März 2021

Das Gute am Denken

 Das Gute an der Philosophie ist neben dem 
"sich Wundern", 
das man sich mit ihr beschäftigen kann 
ohne mit Anderen darüber zu reden. 
hukwa

Mittwoch, 17. Februar 2021

Lebenslüge

 Wenn es wahr ist, das dass Leben auf seinem tiefsten Grunde nicht nur Leistungsprinzip, Konsumorientiertheit und Streben nach materiellen Wachstum ist, das unser Leben auch die Suche nach Wahrheit ist, dann scheint es mir oft so das für viele Menschen Leben eine Lüge ist. 
hukwa

Samstag, 6. Februar 2021

Im unbegrenzten Raum

 Ein unbegrenzter Raum 
im Schweigen der Nacht 
schließe nicht die Tür 
hinter der die Vollkommenheit wacht 
Auge in Auge mit ihr 
erwartet dich etwas 
das die Grenzen deines Bewusstseins sprengen kann. 
hukwa

Sonntag, 24. Januar 2021

Philosophischer Brennpunkt

 Philosophie ist die Suche nach Erkenntnis der Wahrheit. Doch erst wenn ich die Ziele der Philosophie Erkenntnis, Wahrheit und Geist zu einem Brennpunkt meiner Verinnerlichung gemacht habe, kann ich mit dem Philosophieren beginnen. 
hukwa

Dienstag, 19. Januar 2021

Nebelgesichter

 Die große Fichte 
wirft ihre Schatten 
in die weiße Landschaft 
Nebelgesichter 
im Schnee 
Sonnenspiegel 
der Flug der Krähe 
über den Feldern 
als ginge ein 
Riß durch die Zeit. 
hukwa