LandArt - Schriftstellerei - Malerei - Philosophie - Lyrik und Gedichte
Montag, 29. Dezember 2025
Einkehr
Dienstag, 2. Dezember 2025
Mittwoch, 28. Mai 2025
Brückenbauer
Samstag, 17. Mai 2025
Lebensgeschenk
Sonntag, 19. Januar 2025
Ohne Konzessionen- Versuch über wirkliches Künstlertum
Sonntag, 8. Januar 2023
Möglichkeiten
Sonntag, 24. Juli 2022
Erkundung
Mittwoch, 13. Juli 2022
Kindheit
Mittwoch, 30. Juni 2021
Wahrnehmung
Dienstag, 8. September 2020
Eine tägliche Dosis Platon
Denn Aufbau der platonischen Ideenlehre finden wir in der politeia. Hier stellt Platon die Ausbildung des Philosophen als höchste Form philosophischer Erzeihung dar. Das Leben des Philosophen besteht somit im stetigen Umgang mit der Ideenwelt. Doch Platon weist auf die verpflichtung des Philosophen hin nämlich immmer wieder zur Polis zurückzukehren. Nur durch beides: Idee und Polis ist Erkenntnis möglich. Nehmen wir als Beispiel drei Philosophen: Schopenhauer, Nietzsche und Heidegger. Alle drei gute Philosophen aber - sie haben nie zur Polis gefunden, nur zu ihrem Ich. Philosophie soll nicht Trennen sie soll Vereinen.
hukwa
Montag, 31. August 2020
Volksgeist - Weltgeist - Soziogenese
Nach Hegel hat die Philosophie die Aufgabe das sie "ihre Zeit in Gedanken erfassen soll". Die Philosophie soll also nicht die Wirklichkeit machen sondern die gegebene und gegenwärtige Wirklichkeit erkennen. Der demokratische Prozess in unserem Land ist ein in unserer Geschichte Gewachsenes, ein Prozess der niemals ganz abgeschlossen sein kann, weil Demokratie ständiges Wachstum ist im Sinne des Weltgeistes: Nach der "Philosophie der Weltgeschichte" ist die Weltgeschichte zu begreifen als die Entwicklung und Selbstverwirklichung des Weltgeistes der absoluten Vernunft und somit als der Fortschritt im "Bewusstsein der Freiheit". Was allerdings am vergangenen Samstag in Berlin seine Wirkung entladen hat, hat nichts mit dem Weltgeist zu tun, hier waren Kräfte des völkischen Volksgeistes am Werk. Was man bei dieser Demonstration beobachten konnte war nichts anderes als die Soziogenese einer Mutation die gerade dabei ist sich seelisch und geistig zurückzubilden.
hukwa
Sonntag, 23. August 2020
Zum philosophischen Gebrauch
In unseren oberflächlichen Zeiten soll der Philosoph eine lebendige Verkörperung der Gesamtgeschichte der Philosophie sein. Alles ist niedergeschrieben. In diesen Zeiten muss dass philosophische Denken die Entscheidung darüber treffen was aus der vergangenen Philosophiegeschichte lebendig geblieben ist und was unbrauchbar geworden ist. Die Besinnung des Philosophen auf die Geschichte der Philosophie ist eine Besinnung auf den eigenen philosophischen Geist. Eine solche Besinnung ist geschichtliches Selbstbewusstsein. Man kann der Gegenwart nicht bewusst sein wenn man die Vergangenheit nicht kennt. Wenn das Bewusstsein in die Philosophiegeschichte eindringt wird es zur Quelle von Forschungen werden., die wiederum einen Prozess von Assoziationen in Gang setzen, von wo aus sich im geistigen Bereich die Imaginationen ausdehnen können. Dies ist der sicherste Weg in die Philosophie einzudringen. Die alten Griechen halten das für das Wesentliche der Seele.
hukwa
Montag, 3. August 2020
Das Echo der Philosophie
Mittwoch, 29. Juli 2020
Gedanken nach dem Wiederlesen Rousseaus
hukwa
Dienstag, 14. Juli 2020
Hegel und der Taoismus
Mittwoch, 8. Juli 2020
Am Feldrand oder Gedanken über das Ganze
| Foto©UteKW |
Jedes auch noch so kleine pflanzliche oder tierische Geschöpf ist ein Baustein unserer Erde, der Regenwurm genau so wie das Johanniskraut. Und jedes dieser Geschöpfe verdient unseren Respekt.
Der Philosoph Hegel sagte: "Das Wahre ist das Ganze. Das Ganze aber ist nur das durch seine Entwicklung sich vollendete Wesen". Hier liegt eine starke Verwandtschaft zur Ökologie vor. Entwicklung ist WERDEN. Ein Werden das über den Objektivitätskult des in unserer Gesellschaft vorherrschenden Rationalismus weit hinaus strebt. In dieser vorherrschenden Ideologie wird Wissenschaft als Prototyp der Rationalität dargestellt und zum einzigen Weg der Wahrheit erklärt. Aber die Grundlage menschlicher Erkenntnis ist die subjektive Wahrnehmung und die persönliche Erfahrung des Menschen - die Erfahrung die ich selbst mit etwas mache ist die wirkliche Erfahrung.
DENN- unsere Erfahrung zeigt uns dass es nicht nur die materielle Dimension der Realität gibt. Wie sollten wir sonst Freude oder Trauer spüren können? Es gibt also Nicht-Materielle Dimensionen und diese subjektive Dimension in Verbindung mit dem Rationalen sind das GANZE.
hukwa
Montag, 15. Juni 2020
Auf dem Gipfel des Parnass
In einem Brief an den Popularphilosophen Christian Garve schrieb Immanuel Kant..."ich stehe mit aller Welt in Frieden". Dennoch wusste Kant sehr gut um das "Geschmeiß" das da kriecht am Fuße des Parnasses. Wohl wusste der Philosoph, dass wenn man die Bereitschaft in sich spürt mit aller Welt in Frieden zu leben das man sich trotzdem nicht der Ilusion hingeben darf, dass man mit aller Welt in Frieden leben kann. Jeder Mensch begegnet irgendwann in seinem Leben einem solchen "Geschmeiß". Kant hatte diesen Unmenschen gegenüber eine Arznei: die Philosophie! Sie existiert als Macht der Vernunft im Menschen und will erweckt sein. In seinen Beobachtungen von 1764, hat uns Kant eine Wesensschau mitgeteilt, die man auch als Selbstporträt seines Charakters auslegen kann. Lassen wir den Weisen aus Königsberg selbst zu Wort kommen:
"...Der Mensch von melancholischer Gemütsverfassung bekümmert sich wenig darum was andere urteilen, was sie vor gut oder wahr halten, er stützt sich desfalls bloß auf seine eigene Einsicht...Gesprächigkeit ist schön, Gedankenvolle verschwiegenheit erhaben. Er ist ein guter Verwahrer seiner und anderer Geheimnisse. Wahrhaftigkeit ist erhaben und er hasset Lügen und Verstellungen. Er hat ein hohes Gefühl von der Würde der menschlichen Natur. Er schätzet sich selbst und hält Menschen vor ein Geschöpf, das die Achtung verdienet. Er duldet keine verworfene Untertänigkeit und atmet Freiheit in einem edlen Busen. Alle Ketten, von denen vergoldenen an, die man am Hofe trägt, bis zu dem schweren Eisen des Galeerensklaven sind ihm abscheulich. Er ist ein strenger Richter seiner selbst und anderer, und nicht selten seiner und der Welt überdrüssig".
In diesen kurzen Zeilen und Sätzen kommt die erhabene vorstellung zum Ausdruck, wie sie die antiken Stoiker gedacht haben. Die Schriften von Seneca dem großen stoischen Philosophen waren eine Lieblingslektüre von Kant. Er verstand sich als ein freier Geist der von seinem eigenen Verstand Gebrauch machte. Etwas dass den meisten Menschen von Heute fehlt - sie lassen sich lieber denken.
hukwa
Sonntag, 14. Juni 2020
Die Bedeutung des Schönen
| Foto©UteKW |
Samstag, 23. Mai 2020
Die Zeitreisen des Arnold Toynbee
| Foto©UteKW |
Sonntag, 17. Mai 2020
Weltbürgerbewusstsein
| Foto©Hans Wagner |