Die Kunst ist das Feld der Leidenschaft, nicht der Schulmeisterei.
Eugenio Ionescou
Man soll keine Rosen Pflanzen wo Brenneseln wachsen
von Hans Wagner
Auszug von aus einem Vortrag vom 17. 7. 2001
Der Mensch ist ein natürliches Kind von Mutter Erde, doch er verhält sich unnatürlich. Der Mensch steht nicht über den Mineralien, Pflanzen und Tieren des Planeten. Er ist ihnen Gleichgestellt. Der Mensch hat nicht das Recht die Mitwelt zu vernichten, unsere Wälder abzuholzen, die Luft die wir atmen zu vergiften. Er hat nicht das Recht den Boden mit Beton und Teer zu versiegeln. Jeder Haushalt der mehr als zwei Autos besitzt ist für das neue Jahrtausend nicht tragbar. Die Ökokatastrophe beruht nicht nur auf der Gier von Industrie und Politik sondern ist auch Ausdruck der Dummheit des Durchschnittsbürgers. Wir haben uns lange schon unglaubwürdig gemacht. Wenn der Mensch glaubt, die Natur korrigieren zu müssen, begeht er jedes mal einen nicht wieder gut zu machenden Fehler. Es sollte weder einer Stadt noch einem Ort zu Ehren gereichen, wie viel selbstgewachsene Natur sie zerstört, sondern es sollte eine Ehrensache sein, für jede Stadt und jedes Dorf so viel wie möglich von der Natur zu schützen. Die Natur in ihrer von der Schöpfung natürlichen Beschaffenheit, muss uns heilig sein und unantastbar bleiben. Man soll keine Rosen pflanzen an Plätzen die unsere Natur für Wildkräuter vorgesehen hat. Nicht was der Mensch zur Schönheit erklärt hat schenkt uns Leben – sondern was die Natur an Ort und Stelle erstehen lässt, schenkt uns Leben. Der Mensch der gegen die Gesetze der Natur handelt ist dumm. Der einzige Missstand den die Natur in Jahrmillionen hervorgebracht hat ist der Mensch, der nicht fähig ist mit ihr zu Leben.